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Leonie Beck und Lea Boy starten beim Weltcup in Doha

Nach 13 Monaten Zwangspause geht es im Freiwasserschwimmen am Sonnabend endlich wieder los mit den internationalen Wettkämpfen, natürlich alles unter sehr strengen Hygienebedingungen mit vielen Testungen. Zum Auftakt der FINA Marathon Swim World Series finden am 13. März in Doha (QAT) die Rennen über 10 Kilometer statt. Insgesamt 99 Athlet*innen aus 27 Ländern haben sich dafür angemeldet, für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) werden Leonie Beck und Lea Boy an den Start gehen.

Das bislang letzte internationale Freiwasser-Event hatte im Februar des Vorjahres an gleicher Stelle stattgefunden, Leonie Beck war damals der erste Weltcup-Sieg überhaupt gelungen. „Ich habe seither keinen einzigen Wettkampf mehr bestreiten können und auch nie wieder im Freiwasser trainiert, sondern nur in der Halle“, erzählt die 23-Jährige: „Um so größer ist jetzt aber die Freude, dass es endlich wieder losgeht. Die Bedingungen am Katara Beach dürften auch von den Temperaturen her sicher wieder optimal sein. Ich habe zuletzt gut trainiert und werde mein Bestes geben, natürlich hoffe ich auch auf eine gute Platzierung. Wichtiger ist es aber, wieder gut reinzukommen und die ganze Aufregung zu spüren. Bis zu den Olympischen Spielen in Tokio brauche ich auf jeden Fall zwei, drei hochwertige Rennen.“

Die 3.500 USD für den Tagessieg oder die 50.000 USD für den Gesamtsieg in der Jahreswertung stehen in diesem Jahr jedenfalls nicht im Vordergrund. Auch nicht für Lea Boy, die sich im April dann über die Beckenwettbewerbe für Tokio qualifizieren will.

Während mit Ana Marcela Cunha (BRA), Rachele Bruni (ITA), Gregorio Paltrinieri (ITA) und Marc-Antoine Olivier(FRA) auch die meisten internationale Topstars an den Persischen Golf reisen, verzichten Deutschlands weitere Freiwasser-Olympiastarter Florian Wellbrock, Rob Muffels und Finnia Wunram diesmal auf diesen Trip. Mit Bundestrainer Bernd Berkhahn schließen sie dieser Tage gerade ein vierwöchiges Höhentraining für die Olympiavorbereitung ab. Dessen Effekt soll nicht gleich mit einer weiteren Reise aufs Spiel gesetzt werden. „Wir hätten die Planung für die Höhe trotz aller Unwägbarkeiten deutlich anpassen müssen, der hohe Reiseaufwand nach Katar und das dazugehörige Risiko erschien in unserer Situation nicht gerechtfertigt“, erklärte Berkhahn. Doppel-Weltmeister Wellbrock und seine Magdeburger Trainingskolleg*innen planen aber fest mit einem Freiwasser-Start bei den Europameisterschaften in Budapest (12. – 16. Mai).

Als Startzeiten sind bisher 07:00 Uhr (Frauen) bzw. 11:30 Uhr (Männer) deutscher Zeit vorgesehen, Änderungen sind laut Veranstalter möglich. Einen kostenpflichtigen Livestream gibt es auf finatv.live.

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Wasserballer müssen sich trotz starker Aufholjagd im ersten Spiel geschlagen geben

Die deutschen Wasserballer haben Moral bewiesen, das erhoffte Erfolgserlebnis zum Auftakt des Olympia-Qualifikationsturniers in Rotterdam (NED) aber knapp verpasst. Doch die starke Aufholjagd im letzten Viertel zeigt, dass das Team noch mehr kann und sich nicht so leicht geschlagen gibt. Gegen die Niederlande lag das DSV-Team am Sonntag zwischenzeitig bereits mit sechs Toren zurück, zum Start des letzten Spielabschnitts betrug das Defizit immer noch vier Tore. Doch die Mannschaft kämpfte sich im Schlussabschnitt noch einmal bis auf einen Treffer heran. Zum Punktgewinn reichte es aber nicht mehr: Deutschland verlor die Partie mit 10:11 (2:5, 2:3, 2:2, 4:1).

„Wir haben den Start verschlafen und sind überhaupt nicht in den Spielmodus gekommen. Insbesondere in der ersten Hälfte haben wir zu viele Chancen vergeben. Im dritten und vierten Viertel haben wir dann aber noch einmal Charakter gezeigt“, sagte Bundestrainer Hagen Stamm.

In der Vorbereitung auf das Turnier hatte seine Mannschaft zur Auflockerung unter anderem eine Art Biathlonwettbewerb absolviert, allerdings mit eher durchwachsen Schießergebnissen. Auch im Zwemcentrum Rotterdam fehlte zunächst das nötige Zielwasser, wobei sich der gegnerische Torwart Eelco Wagenaar auch gleich mehrfach durch starke Paraden auszeichnen konnte. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 5:2.

Auch im zweiten Abschnitt bot sich zunächst ein ähnliches Bild: Deutschland warf zwar häufiger aufs Tor, brachte den Ball aber zu selten in selbigem unter. „Wir haben heute insgesamt ein schwaches Überzahlspiel gezeigt. Zwei Treffer bei zehn Überzahlsituationen sind einfach zu wenig“, sagte Stamm. Auch DSV-Kapitän Julian Real meinte nach dem Spiel: „Unsere Verteidigung stand nicht kompakt genug und vorne haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“ Beim Lattentreffer von Timo van der Bosch war allerdings auch Pech dabei. Die Niederländer präsentierten sich dagegen enorm effektiv und lagen so auf einmal mit 8:2 in Führung, ehe Lucas Gielen und Fynn Schütze mit zwei Treffern kurz vor der Pause noch einmal verkürzten und damit neue Hoffnung für das deutsche Team schürten.

Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, allerdings kamen die Deutschen zunächst auch nicht näher heran. Im Schlussviertel fand Hagen Stamm in seiner Auszeit dann aber offenbar die richtigen Worte. Nach Toren von Julian Real, Denis Strelezkij und Fynn Schütze lag Deutschland plötzlich nur noch mit einem Treffer zurück, wurde aber durch die Hinausstellung von Real nach dessen dritten Foul erneut zurückgeworfen. Der Ausgleich gelang danach leider nicht mehr.

Am Montag um 14:30 Uhr trifft das DSV-Team als nächstes auf Frankreich (kostenpflichtiger Livestream auf finatv.live). „Jetzt heißt es: Mund abputzen und morgen neu angreifen“, sagte Hagen Stamm. Dass sie den nötigen Charakter hat, hat seine Mannschaft gegen die Niederlande gezeigt.

Die Torschützen im Überblick

Deutschland: Julian Real 3, Fynn Schütze 2, Denis Strelezkij 2, Marko Stamm 2, Lucas Gielen 1.

Niederlande: Jorn Müller 4, Kjeld Veenhuis 3, Thomas Lucas 2, Jorn Winkelhorst 1, Jesse Nispeling 1.

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INSCYD ist neuer Wissenschaftspartner des DSV

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat für seinen Leistungssportbereich eine Kooperation mit INSCYD, dem Anbieter einer der weltweit fortschrittlichsten Software-Lösungen im Bereich der physiologischen Leistungsanalyse, vereinbart. Die Zusammenarbeit mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen ist nach einer erfolgreichen Testphase langfristig angelegt. Der DSV will damit nicht nur seine Spitzenathlet*innen wie Sarah Köhler, Florian Wellbrock und Co. bei der Leistungsentwicklung unterstützen, sondern die besonderen Möglichkeiten von Inscyd künftig auch in die Aus- und Fortbildungsangebote des Dachverbandes integrieren. „Mit INSCYD können wir die Trainer*innen und Athlet*innen künftig noch besser hinsichtlich der Ausdauerleistungsdiagnostik sowie des Verständnisses für den bedeutenden Part des Energiestoffwechsels im Schwimmen unterstützen“, erklärte Dr. Alexander Törpel als Bundestrainer Diagnostik.

Die innovative Leistungsdiagnose mittels INSCYD bietet die Möglichkeit, durch ins Training integrierbare Tests im Becken eine zuverlässige Rundumsicht auf alle physiologischen Daten der Aktiven hinsichtlich ihrer individuellen Energiestoffwechselprofile zu erstellen. Insbesondere die Bestimmung der maximalen anaerob-laktaziden Leistung (VLamax), die im Ausdauersport und somit auch im Schwimmen eine zentrale Bedeutung für die Leistung hat, macht INSCYD dabei plastisch erfahrbar wie kein anderes Tool.

Anhand der Erkenntnisse über Anhäufungs- und Abbauraten von Laktat oder der aeroben und anaeroben Leistung werden aktuelle Stärken und Schwächen präzise sichtbar gemacht. Mit diesen Daten können Trainer*innen also jederzeit die Wirkung vergangener Trainingsmaßnahmen überprüfen und auch die beste Vorgehensweise für bevorstehende Einheiten bestimmen. „Von der Theorie her ist durch Simulationsrechnungen hinsichtlich des Energiestoffwechsels sowie in der Trainingsplanung noch viel mehr möglich. Dies ist aktuell in der Wissenschaft, aber auch immer mehr in der Praxis ein Thema, das zwar auch schon vor zwei bis drei Jahrzehnten bearbeitet wurde, aber durch den technologischen Fortschritt und den einfacheren Zugang zur Bearbeitung komplexer Prozesse nun erst so richtig zur Anwendung kommt. Das kann in ein neues Zeitalter der sportwissenschaftlichen Unterstützung des Trainingsprozesses führen“, sagt Törpel.

Der deutsche Sportwissenschaftler Sebastian Weber, der das Unternehmen gegründet hat und für die Entwicklung der INSCYD-Software physiologische Grundlagenforschung in Algorithmen überführen ließ und mittels der Werte aus unzähligen Tests von Sportler*innen validierte, ist seit mehr als 20 Jahren im Profi-Radsport tätig. Erfolge des aktuellen Topteams Jumbo-Visma wurden ebenso wie Leistungen von Topstars wie Mathieu van de Poel oder Tony Martin mit Unterstützung durch INSCYD erzielt. Auch im Triathlon, Kanu und im Wintersport ist Webers Firma an Erfolgen beteiligt, er kooperiert zudem mit verschiedenen Spitzenfachverbänden in Deutschland, Belgien, Frankreich und den USA.

Nun will INSCYD auch den Wassersport durchdringen, die Kooperation mit dem DSV hilft bei den hierfür notwendigen schwimmspezifischen Anpassungen. „Mit INSCYD kann jeder sofort die Stellschrauben identifizieren, die seine Performance am effektivsten verbessern“, sagt Weber. „Die Schwimmdiagnostik ist dabei besonders herausfordernd und so etwas wie die Königsdisziplin. Denn es gibt wenige Sportarten, bei denen wir so viele Stellschrauben haben wie im Schwimmen. Wenn wir unsere Technologie hier zielführend zur Anwendung bringen, dann gelingt uns das letztlich wohl überall.“

Neben den im DSV geförderten Leistungssportler*innen können auch Vereine oder Einzelpersonen aus dem Verbandsbereich die Software kostenpflichtig für sich zu Sonderkonditionen nutzen. Die Abwicklung läuft dann direkt über INSCYD.com.

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Olympia-Qualifikation findet nun im April statt

Die Olympischen Spiele in Tokio werden nach den derzeitigen Einschätzungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) trotz der Coronavirus-Pandemie vom 23. Juli - 08. August 2021 stattfinden. Nach den Abstimmungen zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat der DOSB-Vorstand nun die sportartspezifischen Nominierungskriterien für das Beckenschwimmen verabschiedet. Die geforderten Normzeiten bleiben gegenüber dem Vorjahr zwar wie erwartet unverändert, dennoch wurden für den Qualifikationsprozess wichtige Anpassungen beschlossen. Die Qualifikation für Tokio wird demnach im April wieder möglich. >>Tokio 2021: Die nationalen Nominierungskriterien im Beckenschwimmen Vorrangig zur Nominierung vorgeschlagen werden nun jene vier Schwimmer*innen, die bei der WM 2019 unter den Top 4 landeten und dort bereits die DSV-Olympianormzeit unterboten.  Konkret heißt das, dass Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock, die WM-Zweite Sarah Köhler sowie die WM-Vierten Franziska Hentke und Philip Heintz ihre Olympiatickets für 2021 nun sicher haben. Auch Laura Riedemann, Marco Koch, Marius Kusch und Jacob Heidtmann sind nach ihren Normzeiterfüllungen im Frühjahr 2020 für Japan nun bereits fest gesetzt. Alle anderen der maximal zwei Startplätze pro Disziplin in den insgesamt 28 Einzeldisziplinen werden an jene Athlet*innen vergeben, die bei Erfüllung der Normzeit dann bei Wettkämpfen (FINA approved) an den ersten drei Wochenenden im April 2021 die Schnellsten sind. „Wir haben die Kriterien für eine Olympianominierung so angelegt, dass unsere zuletzt stärksten Leistungsträger*innen sich in dieser schwierigen Zeit möglichst langfristig in ihren Trainingsprozessen auf Olympia fokussieren können“, erklärt Bundestrainer Bernd Berkhahn. Sein Kollege Hannes Vitense ergänzt: „Andere Nationen wie Italien oder die Niederlande fahren auch gut damit, frühzeitige Qualifikationslösungen anzubieten. Dann bleiben in der Methodik mehr Optionen zur Formausprägung vor den Olympischen Spielen, und bei Bedarf übrigens auch die Möglichkeit einer Berücksichtigung der Europameisterschaften im Mai.“

Neu ist die Regelung für die sieben Staffeln

Für die Staffeln werden zur Olympia-Nominierung ausschließlich die erbrachten Zeiten bei den Wettkampfterminen in April 2021 berücksichtigt. Es zählen dabei, auch zum erforderlichen Nachweis der DSV-Olympianorm in Addition, die jeweils vier schnellsten Finalzeiten. „Die Anforderungen für eine Olympiateilnahme waren und bleiben wie immer sehr hoch. Es ist zu begrüßen, dass unsere Athlet*innen in dieser schwierigen Zeit nun Klarheit haben und ihre Vorbereitungen entsprechend ausrichten können. Ich wünsche allen Olympiahoffnungen, dass sie gesund durch diese besondere Saison kommen und sich ihre Ziele erfüllen können“, so Berkhahn.

Bisher anerkannte Normerfüllungen

Name

Vorname

Strecke

Zeit

Wann

Wettkampf

Köhler

Sarah

1500m Freistil

15:48,83

23.07.19

WM (2. Platz)

Heintz

Philip

200m Lagen

1:56,86

25.07.19

WM (4. Platz)

Köhler

Sarah

800m Freistil

8:16,43

27.07.19

WM (4. Platz)

Wellbrock

Florian

1500m Freistil

14:36,54

28.07.19

WM (1. Platz)

Hentke

Franziska

200m Schmetterling

2:07,30

25.07.19

WM (4. Platz)

Koch

Marco

200m Brust

2:09,81

15.01.20

Fina Champions Swim Series

Wellbrock

Florian

800m Freistil

7:49,44

09.02.20

MWG Swim Cup

Riedemann

Laura

100m Rücken

59,89

09.02.20

MWG Swim Cup

Kusch

Marius

100m Schmetterling

51,54

06.03.20

Tyr Pro Swim Series

Heidtmann

Jacob

400m Lagen

4:12,40

06.03.20

Tyr Pro Swim Series

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Dreimal Gold für Deutschland zum Auftakt der Masters-WM

Die Masters-WM im Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Beckenschwimmen, Wasserball und Turmspringen findet vom 26.07. bis 22.08.2025 in Singapur statt.

Den Auftakt machten die Freiwasserschwimmerinnen am Samstag. Nachdem am Freitag das Training am Vor- und Nachmittag aufgrund von Abweichungen in der Wasserqualität abgesagt wurde, waren alle erleichtert, als sie am Vorabend über ihre APP erfuhren, dass der Wettkampf wie geplant gestartet wird. 3km standen auf dem Wettkampfprogramm. Der Kurs bestand aus 3 Runden a’ 1km. Das Wasser im Meer war sehr warm und so freuten sich die Sportlerinnen über trinkbares Wasser, welches von Volunteers in jeder Runde gereicht wurde und über gekühlte Handtücher im Ziel.

13 Athletinnen aus Deutschland gingen am ersten Wettkampftag an den Start:

Alisa Fatum-Böker vom SSV Leutzsch siegte in der AK30 in 45:41.9 Minuten und sicherte sich zum 2. Mal in Folge den WM-Titel der Masters. Bereits 2024 siegte Fatum Böker bei der Masters-WM in Doha über 3km in der AK25.

Cathleen Rund von der SG Neukölln Berlin beendete ihr Rennen nach 50:39,3 und siegte damit in der AK45. Damit holte die Olympiadritte von 1996 und Europameisterin von 1997 über 200m Rücken die 2 Medaille des Tages für ein deutsches Team.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Sarah Rößler

Dresdener SC

25

58:51.3

8

Alisa Fatum-Böker

SSV Leutzsch

30

45:41.9 

1

Kim Kyra Garzmann

SG Wasserratten Norderstedt

30

1:06:27.5

13

Ann Kristin Neuloh-Stein

Gießener SV 1923

35

53:42.5 

5

Jana Gareis

Postschwimmverein Leipzig

35

56:39.3

8

Cathleen Rund

SG Neukölln Berlin

45

50:39,3

1

Marion Hummel

AMTV-WTB Hamburg

45

1:13:50,5

23

Sigrid Leistner

TSV 1860 Immenstadt

50

1:00:04.1 

10

Katrin Buchta

SC DhfK Leipzig

55

1:05:36.6 

10

Monika Zender

SSF Bonn 05

60

1:10:00,7

11

Elena Heinrich

TV 1846 Groß-Gera

60

1:14:20.0

14

Ilona Rademacher

SG Mönchengladbach

65

1:02:55.2

5

Monika Weber

TV 1860 Immenstadt

65

1:24:54,7

13

 

Am Sonntag folgten die Rennen der Männer. Christian Hemker von der SG Rhein Sieg schlug nach 42:40.8 Minuten in der AK25 als Erster an und und durfte sich nach seinem EM-Gold aus Belgrad nun auch über WM-Gold freuen. Robert Helmut Hertelendy vom SV 1911 Hof Saale beendete sein Rennen nach 1:03:15.1 und musste sich damit in der AK75 nur Stuart McLellan geschlagen geben und konnte seine Medaillensammlung um eine weitere internationale Silbermedaille erweitern.

 

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Christian Hemker

SG Rhein-Sieg

25

42:40.8

1

Marcus Joas

TV 1860 Immenstadt

25

47:00.2

4

Claudius Ditz

Wasserfreunde Bielefeld 1922

30

49:24.5

5

Vincent  Clauß

SSV Leutzsch

30

59:07.1

16

David Jetel

Düsseldorfer SC 1898

45

49:46.6

6

Monten Sedlacek

VFL Sindelfingen

50

51:32,8

10

Jens Gomolka

SG Hamburg-West

50

51:34.7

11

Martin Gunther

SG Berliner Wasserratten

50

1:01:06.1

27

Peter Raab

Hanse SV Rostock

55

54:47.9

10

Matthias Weiss

ST Erzgebirge

55

58:23.0

12

Helmut Radlanski

SG Wago 1950

60

1:08:18.2

20

Volker Klehr

TV 1846 Gro?-Gerau

60

1:15:44.8

29

Bernd Fischer

SSF Bonn 05

65

56:58,9

10

Wolfgang Rossa

TPSK 1925

65

1:07:20.1

14

Friedrich Wilhelm Irle

SC Wiking Herne 1921

65

1:13:58.3

18

Lothar Ahlemann

SC Humboldt Universität

65

1:14:15.7

19

Helmut Robert Hertelendy

SV 1911 Hof Saale

75

1:03:15.1

2

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Deutsche Aquaball-Elite zu Gast in Dachau: München gewinnt vierten Titel in Folge

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Dachauer Freibad in eine lebendige Wettkampfarena, als dort das große Finale der DSV Aquaball Champions-Tour 2025 stattfand: die offizielle Deutsche Meisterschaft im Aquaball. Die Dachauer Bunnyhunters, die seit langem als engagierte Botschafter dieses Sports gelten, waren zum 22. Mal Gastgeber für den Internationalen Sparkassenpokal (ISP). Mit viel Liebe zum Detail und professionellem Aufbau schufen sie eine tolle Turnieratmosphäre: ein wahrer Aquaball-Hexenkessel mit einem umlaufenden Gerüst für die Schiedsrichter*innen, überdachte Pavillons für die Zuschauer*innen, Stadionsprecher als Einheizer und das alles bei herrlicher sommerlicher Kulisse unter dem typisch Bayerischen weiß-blauen Himmel.

 

Spannung bis zum Schluss in der offenen Klasse

 

Besonders die Spiele in der offenen Klasse boten Nervenkitzel pur. Es gab immer wieder unerwartete Spielverläufe und dramatische Momente. So mussten die Münchner Kraken, die amtierenden Deutschen Meister*innen, in der Gruppenphase eine überraschende Niederlage gegen die Wattloopers aus Pewsum einstecken. Im Halbfinale konnten die Wattloopers diese Leistung jedoch nicht wiederholen und scheiterten an den Dachauer Bunnyhunters. Im zweiten Halbfinale kam es zum vereinsinternen Aufeinandertreffen der beiden Münchner Teams, Kraken gegen Krabben. Nach einem äußerst engen Spielverlauf, samt anschließendem Sudden Death, konnten die Kraken dann doch noch das Finalticket buchen.

Das Endspiel war dann ein echtes Duell unter Freund*innen: Den Bunnyhunters aus Dachau, die im ersten Durchgang den Heimvorteil ausnutzen und eine Führung herausspielen konnten, unterliefen im zweiten Abschnitt zu viele Fehler, die die erfahrenen Münchner Kraken eiskalt auszunutzen wussten. Am Ende gewannen die Kraken das Spiel, holten sich den Turniersieg und krönten ihre Saison mit dem vierten Meistertitel in Folge – ein Beweis für die Dominanz Münchens im Aquaball.

 

Ingolstadt hat den besten Nachwuchs

 

Auch in den Nachwuchskategorien gab es hochklassigen Sport zu sehen. Die Blue Sharks aus Ingolstadt dominierten die Youngsters-Wertung und sicherten sich mit einem souveränen Turniersieg sowohl den Tagessieg in Dachau als auch den Gesamtsieg der Champions-Tour – zum zweiten Mal in Folge ging damit der Deutsche Meistertitel in die Donaustadt. Die Soester Junghaie und die Likedeelers Hamburg folgten beim ISP sowie in der Gesamtwertung auf den weiteren Podestplätzen.

In der Jugend lieferten sich Ingolstadt und Pewsum ein enges Rennen. Zwar entschieden die Wattloopers das Turnier in Dachau für sich, doch die konstanten Leistungen der Ingolstädter über die gesamte Saison reichten, um erneut den deutschen Meistertitel zu verteidigen. Rang drei ging an das zweite Ingolstädter Team – damit komplettierten sie auch in der Champions-Tour das Podium. Die Damenwertung in Dachau entschieden die Red Sharks aus Soest für sich. Aufgrund einer zu geringen Teilnehmerinnenzahl wurde in dieser Kategorie jedoch kein offizieller Meistertitel vergeben.

 

Aquaball: Inklusiv, schnell und spektakulär

 

Aquaball erfreut sich als junger Teamsport wachsender Bekanntheit – was auch der Besuch einer Delegation aus Österreich, genauer gesagt von Pelikan Bregenz, zeigte. Im Unterschied zum klassischen Wasserball wird Aquaball im brusttiefen Wasser gespielt. Die gemischten Teams bestehen aus vier Spieler*innen, feste Positionen gibt es nicht – alle greifen gemeinsam an und verteidigen gemeinsam. Nach mindestens drei Pässen darf auf das gegnerische Tor geworfen werden. Mit dem Ball darf man sich nicht fortbewegen. Das Spiel ist körperlos, die Regeln sind einfach – all das macht Aquaball schnell, fair, inklusiv und fast überall spielbar: vom Schwimmbad bis zum Badesee.

Einige Teams, darunter die Bunnyhunters Dachau und die Likedeelers Hamburg, traten dabei auch mit inklusiven Mannschaften an – ein weiteres Beispiel für die Offenheit und Integrationskraft dieser Sportart.

 

Großer Dank an Helfer*innen und Unterstützer*innen

 

Zum Abschluss bedankte sich Organisator und DSV-Referent Peter Demmelmayr bei allen Aktiven, Offiziellen sowie den zahlreichen Helfer*innen für ihr Engagement. Auch Klaus Woryna, Vizepräsident des Bayerischen Schwimmverbandes, und BSV-Breitensportreferentin Verena Neumann wurden für ihre Unterstützung hervorgehoben. Sein besonderer Dank galt zudem Hans-Wolfgang Döttling vom Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), der sich vor Ort ein Bild von der positiven Entwicklung des Aquaballs machte. Die Veranstaltung in Dachau hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in dieser jungen, dynamischen Sportart steckt – sportlich ebenso wie gesellschaftlich.

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Waspo Hannover und Spandaus Frauen bei der DSV-Pokalendrunde favorisiert

Bei der letztjährigen DSV-Pokalendrunde stand Denis Strelezkij ganz besonders im Fokus. Nicht nur, weil er im Endspiel den Siegtreffer für die Wasserfreunde Spandau 04 gegen Waspo 98 Hannover erzielte. Sondern auch, weil im Anschluss an die Partie der Weggang des Nationalspielers aus Spandau bekannt wurde – ausgerechnet nach Hannover.

Mit seinem neuen Verein kehrt er am 14./15. März nun nach Berlin zurück, wenn in der Sport- und Lehrschwimmhalle die diesjährigen DSV-Pokale der Männer und Frauen vergeben werden. Es sei immer noch ein komisches Gefühl, nach sieben erfolgreichen Jahren in der Hauptstadt gegen den alten Verein zu spielen, sagt Strelezkij. „Aber ich fühle mich sehr wohl bei Waspo und werde alles dafür geben, den Titel diesmal nach Hannover zu holen.“

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Die Auslosung wollte es so, dass das Duell der beiden Giganten im deutschen Wasserball diesmal bereits in der Vorschlussrunde ansteht. Dort trifft Waspo am Freitagabend auf Spandau; das andere Halbfinale bestreiten zuvor der ASC Duisburg und der Duisburger SV 1898 in einem ebenfalls brisanten Stadtduell. „Wir wussten vorher, dass wir gegen Spandau gewinnen müssen, um den Pokal zu holen. Dann eben schon im Halbfinale“, meint Denis Strelezkij und macht keinen Hehl daraus, dass der Sieger dieses vorgezogenen Endspiels dann auch tags darauf im „echten“ Finale der große Favorit ist.

Bei der Pokalendrunde kommt es schon im Halbfinale zum Top-Duell

Im Gipfeltreffen gegen den Rekord-Pokalsieger (Spandau hat 32 Titel in diesem Wettbewerb) sieht der 26-Jährige diesmal Waspo klar im Vorteil. „Die Bundesliga-Ergebnisse haben gezeigt, dass wir in der Favoritenrolle sind“, sagt er. In der Liga gewannen die Niedersachsen beide Spiele gegen die Wasserfreunde mit 10:6 und 13:7 und beendeten die Hauptrunde verlustpunktfrei als Tabellenerster. Bislang also eine fast perfekte Saison – mit einem Makel. Im Supercup im September setzte sich nämlich Spandau durch. „Das war direkt am Anfang der Saison“, beschwichtigt Strelezkij. „Wir mussten uns erstmal einspielen und hatten bis dahin nur ein Vorbereitungsturnier, Spandau dagegen vorher schon die Champions-League-Qualifikation. Die Bundesligaspiele haben später gezeigt, dass wir in dieser Saison die klar stärkere Mannschaft sind.“

Im Falle des Pokalsieges stünde er übrigens in anderer Funktion erneut im Fokus. Als ehemaliger Berliner könnte er seinen Mitspielern den einen oder anderen Tipp geben, wo man den Erfolg am besten feiern könnte. „Das Wichtigste ist aber erstmal, den Pokal in den Händen zu haben. Und dann gucken wir weiter“, sagt er.

Spandaus Frauen greifen nach dem siebten Pokalsieg in Folge

Die DSV-Pokalendrunde wird auch in diesem Jahr wieder als gemeinsame Endrunde von beiden Geschlechtern ausgetragen. Anders als bei den Männern sind die Wasserfreunde Spandau 04 bei den Frauen klar favorisiert. Die Berlinerinnen als amtierende Deutsche Meisterinnen sind souveräne Spitzenreiterinnen in der Bundesliga und zudem auch Titelverteidigerinnen im Pokal. Tatsächlich hat seit 2019 kein anderer Klub mehr die Trophäe geholt – Spandaus Erfolg im Vorjahr war bereits ihr sechster Pokaltriumph in Folge.

Im Halbfinale spielen die Berlinerinnen gegen den SSV Esslingen. Das zweite Spiel bestreiten die Frauen vom Uerdinger SV 08 sowie Waspo 98 Hannover. Zum Duell zwischen Waspo und Spandau kann es hier also erst im Endspiel kommen.

Der Spielplan der DSV-Pokalendrunde:

Freitag, 14. März 2025

14:00 Uhr: 1. Halbfinale Frauen Waspo 98 Hannover – Uerdinger SV 08

16:00 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04

18:00 Uhr: 1. Halbfinale Männer ASC Duisburg – Duisburger SV 1898

20:00 Uhr: 2. Halbfinale Männer Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

Samstag, 15. März 2025

12:30 Uhr: Spiel um Platz drei Männer

14:30 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen

16:30 Uhr: Finale Frauen

18:30 Uhr: Finale Männer

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Waspo Hannover mit Meister-Ansage an die Konkurrenz aus Spandau

Das war eine Ansage an die Konkurrenz aus der Hauptstadt! Zum Abschluss der Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga hat der amtierende Deutsche Meister Waspo 98 Hannover seine momentane Vormachtstellung untermauert und den ersten Platz souverän verteidigt. Im Spitzenspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 setzen sich die Niedersachsen am Ende deutlich mit 13:7 durch. Nikola Milardovic traf vier Mal für den Sieger, die Nationalspieler Zoran Bozic und Denis Strelezkij steuerten je drei Treffer bei. Auf Spandauer Seite erzielte Ivan Vukojevic zwar sogar fünf Tore, bekam aber zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern.

Schon das erste Gipfeltreffen gegen den Rekordchampion hatte Hannover Ende November mit 10:6 für sich entschieden. Waspo geht damit als Tabellenerster in die Play-offs und hätte in allen Runden Heimrecht in den entscheidenden Spielen. In der ersten Runde hat man wegen des Rückzugs des SV Ludwigsburg 08 sogar ganz spielfrei und steht damit bereits kampflos im Halbfinale.

Im Viertelfinale kommt es ansonsten ab 22. März zu folgenden Duellen:

Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898

ASC Duisburg – SG Neukölln Berlin

OSC Potsdam – White Sharks Hannover

Derbysieg für Krefeld in der B-Gruppe

In der B-Gruppe startet die SV Krefeld 72 mit der besten Ausgangsposition. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es am Wochenende beim 13:8-Auswärtssieg gegen den Uerdinger SV 08 noch einmal einen Derbyerfolg als Mutmacher für die Play-off-Phase. Platz zwei sicherte sich der SV Cannstatt, der Aufsteiger musste bei seinem Gastspiel bei der SG Stadtwerke München allerdings ins Fünfmeterwerfen.

Die Play-off-Paarungen lauten:

SV Krefeld 72 – Düsseldorfer SC? 1898

SV Cannstatt – SG Stadtwerke München

?SVV Plauen – Uerdinger SV 08?

SSV Esslingen – SV Würzburg 05

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
OSC PotsdamASC Duisburg8:22 (3:7, 1:5, 2:5, 2:5)
SG Neukölln BerlinDuisburger SV 189811:10 (3:2, 2:5, 2:1, 4:2)
Waspo 98 HannoverWasserfreunde Spandau 0413:7 (2:1, 3:4, 5:2, 3:0)
Gruppe B  
SV Würzburg 05SSV Esslingen11:16 (2:2, 2:5, 1:3, 6:6)
Uerdinger SV 08SV Krefeld 728:13 (2:2, 1:6, 1:3, 4:2)
SVV PlauenDüsseldorfer SC 189814:8 (4:1, 4:5, 4:0, 2:2)
SG Stadtwerke MünchenSV Cannstatt9:10 (1:1, 2:2, 2:0, 1:3, 3:4)
SV Würzburg 05Düsseldorfer SC 189813:7 (1:3, 4:1, 4:2, 4:1)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover1236234:75+159
2.Wasserfreunde Spandau 041230203:91+112
3.ASC Duisburg1224165:123+42
4.OSC Potsdam1218155:165-10
5.White Sharks Hannover129122:170-48
6.SG Neukölln Berlin129107:229-122
7.Duisburger SV 189812092:225-133
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0  
Gruppe B     
1.SV Krefeld 721435181:106+75
2.SV Cannstatt1428154:120+34
3.SVV Plauen1427177:146+31
4.SSV Esslingen1425177:167+10
5.SV Würzburg 051419150:156-6
6.Uerdinger SV 081418173:165+8
7.SG Stadtwerke München1410112:164-52
8.Düsseldorfer SC 1898146109:209-100

Hannovers Frauen jubeln im DSV-Pokal ebenfalls

Bei den Frauen stehen mit Waspo 98 Hannover nun auch die letzten Teilnehmerinnen an der DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin fest. Nach langem Rückstand noch bis ins letzte Viertel hinein konnte Waspo die Partie gegen den ETV Hamburg noch drehen – Mariia Lytvyniuk besorgte in der Schlussminute den Siegtreffer für Hannover. Bei der Endrunde trifft der Klub im Halbfinale auf den Uerdinger SV 08.

Einen Tag vor dem Pokalduell standen sich Hamburg und Hannover auch schon in der Bundesliga der Frauen gegenüber, auch dort setzte sich Waspo mit 16:9 durch. Außerdem siegte Bochum ungefährdet 24:8 in Uerdingen.

Ergebnisse Frauen

 
Uerdinger SV 08SV Blau-Weiß Bochum8:24 (2:6, 1:6, 0:6, 5:6)
ETV HamburgWaspo 98 Hannover9:16 (1:6, 2:4, 0:3, 6:3)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 0441282:34+48
2.SV Blau-Weiß Bochum5996:54+42
3.SSV Esslingen4974:35+39
4.Waspo 98 Hannover6965:101-36
5.Uerdinger SV 086963:92-29
6.ETV Hamburg7057:121-64

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Derbysieg für Cannstatt, Spandau zieht wieder mit Waspo gleich

In der Wasserball-Bundesliga haben die Wasserfreunde Spandau 04 nach Punkten wieder mit Waspo 98 Hannover gleichgezogen. Der Rekordchampion siegte am Wochenende vor allem dank eines starken dritten Viertels mit 12:9 gegen den ASC Duisburg, während Waspos Heimspiel gegen Ludwigsburg von Seiten der Gäste abgesagt wurde. Die Wasserfreunde bleiben in der Tabelle aber aufgrund des verlorenen Spitzenspiels gegen Hannover vor einer Woche vorerst hinter dem Titelverteidiger auf Rang zwei.

In der B-Gruppe führt nach wie vor der SSV Esslingen, auch wenn der Spitzenreiter am Wochenende im Neckarderby gegen Aufsteiger SV Cannstatt mit 16:18 nach Fünfmeterwerfen unterlag. In der B-Gruppe stehen am kommenden Wochenende noch drei Partien an, für die Teams der A-Gruppe hat die Weihnachtspause bereits begonnen. Für die Nationalspieler geht es vor dem Fest vom 18. – 21. Dezember aber noch zum Weltcup nach Istanbul (TUR)

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
Wasserfreunde Spandau 04ASC Duisburg12:9 (3:2, 1:1, 6:3, 2:3)
White Sharks HannoverDuisburger SV 9814:5 (6:2, 5:2, 3:1, 0:0)
SG Neukölln BerlinOSC Potsdam10:17 (1:3, 3:4, 3:3, 3:7)
Waspo 98 HannoverSV Ludwigsburg 08abgesagt
Gruppe B  
SV Krefeld 72Düsseldorfer SC 189822:6 (8:0, 4:1, 3:2, 7:3)
SVV PlauenSG Stadtwerke München20:8 (3:0, 6:3, 6:3, 5:2)
SSV EsslingenSV Cannstatt16:18 (4:3, 3:4, 4:3, 2:3, 3:5) nach Fünfmeterwerfen

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover721131:44+87
2.Wasserfreunde Spandau 04821130:61+69
3.ASC Duisburg815100:86+14
4.OSC Potsdam71298:90+8
5.White Sharks Hannover81194:101-7
6.SG Neukölln Berlin8676:143-67
7.SV Ludwigsburg 086465:87-22
8.Duisburger SV 18988066:148-82
Gruppe B     
1.SSV Esslingen921119:103+16
2.SVV Plauen918115:92+23
3.SV Krefeld 72817108:64+44
4.SV Bayer Uerdingen 08815110:89+21
5.SV Cannstatt71478:65+13
6.SV Würzburg 056762:64-2
7.SG Stadtwerke München8465:98-33
8.Düsseldorfer SC 18989067:149-82

Ein Tor fehlt Bochums Frauen für das Finalturnier im Europapokal

Die Bundesliga der Frauen befindet sich bereits in der Winterpause, doch mit dem SV Blau-Weiß Bochum war ein deutsches Team am Wochenende im Challenger Cup im Einsatz, dem dritthöchsten europäischen Wettbewerb. Erstmals seit der Saison 2013/14 spielt Bochum in diesem Jahr wieder international und hat dabei beim Auftritt in Novi Sad (SRB) den Einzug ins Finalturnier nur knapp verpasst.

Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe gegen ZAVK Mladost Zagreb (CRO) ging nach toller Aufholjagd in der regulären Spielzeit erst nach Fünfmeterwerfen mit 14:15 verloren. Zuvor hatten die Westdeutschen mit 8:19 gegen die Gastgeberinnen von VK Vojvodina Novi Sad verloren, aber gegen Benfica Lissabon (POR) mit 15:10 gewonnen.

Pokalauslosung: Zweimal Heimrecht für Duisburg, Uerdingens Frauen mit Freilos zur Endrunde

Bereits am Freitag wurden die Viertelfinalpaarungen im DSV-Pokal ausgelost. Dabei durften sich bei den Männern beide Duisburger Teams über ein Heimspiel freuen – der ASC Duisburg trifft am 18./19. Januar 2025 auf die SV Krefeld 72, der Duisburger SV 98 empfängt die SG Neukölln Berlin.

DSV-Pokal Männer 2024/2025 – Auslosung Viertelfinale

ASC Duisburg – SV Krefeld 72

OSC Potsdam – Waspo 98 Hannover

Duisburger SV 98 – SG Neukölln? Berlin

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Würzburg 05

Bei den Frauen haben in dieser Saison sieben Teams für den Pokalwettbewerb gemeldet, neben den sechs Erstligisten auch der SC Chemnitz, der es mit den Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen zu tun bekommt. Das Topspiel der Runde am 25./26. Januar ist das Duell zwischen den Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 und Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum. Der SV Bayer Uerdingen 08 darf dank eines Freiloses bereits für die Endrunde planen.

DSV-Pokal Frauen 2025 – Auslosung Viertelfinale

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Blau-Weiß Bochum?

Waspo 98 Hannover – ETV Hamburg?

SC Chemnitz – SSV Esslingen?

Freilos: SV Bayer Uerdingen 08

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Meister Waspo Hannover übernimmt mit Kantersieg die Tabellenspitze

Mit einem Kantersieg hat Titelverteidiger Waspo 98 Hannover die Tabellenspitze in der Wasserball-Bundesliga der Männer übernommen. Der Deutsche Meister schoss die SG Neukölln Berlin mit 27:3 aus der Halle – Antonio Buha und Nikola Milardovic waren mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Torschützen. Damit schob sich Hannover vorerst am bisherigen Spitzenreiter von den Wasserfreunden Spandau 04 vorbei, der sich beim SV Ludwigsburg 08 mit 15:6 durchsetzte und aufgrund des schlechteren Torverhältnis Platz eins nun abgeben musste. Am 30. November kommt es dann bald zum ersten direkten Duell zwischen den beiden nationalen Topteams.

Am anderen Ende der Tabelle sind mit Ludwigsburg und Aufsteiger Duisburger SV 1898 zwei Mannschaften weiterhin punktlos – Duisburg verlor am Wochenende das Stadtderby gegen den ASC mit 3:16. Ebenfalls noch ohne Zähler steht in der B-Gruppe der Bundesliga auch der Düsseldorfer SC 1898 da.

 
Gruppe A  
SV Ludwigsburg 08Wasserfreunde Spandau 046:15 (0:4, 2:1, 3:7, 1:3)
OSC PotsdamWhite Sharks Hannover14:10 (3:1, 6:3, 2:3, 3:3)
Waspo 98 HannoverSG Neukölln Berlin27:3 (5:2, 6:0, 10:0, 6:1)
Duisburger SV 1898ASC Duisburg3:16 (1:3, 2:1, 0:6, 0:6)
Gruppe B  
SG Stadtwerke MünchenSV Bayer Uerdingen 0813:18 (3:5, 2:5, 4:4, 4:4)
SSV EsslingenSVV Plauen11:10 (1:5, 3:2, 4:1, 3:2)
SV CannstattDüsseldorfer SC 189811:6 (3:3, 1:0, 4:2, 3:1)
SV CannstattSVV Plauen14:15 (3:6, 3:3, 3:2, 5:4)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover515101:27+74
2.Wasserfreunde Spandau 0451597:35+62
3.OSC Potsdam4961:49+12
4.ASC Duisburg5958:54+4
5.White Sharks Hannover5661:69-8
6.SG Neukölln Berlin5342:95-53
7.SV Ludwigsburg 084035:61-26
8.Duisburger SV 18985038:103-65
Gruppe B     
1.SSV Esslingen61479:66+13
2.SV Krefeld 197251159:30+29
3.SVV Plauen5950:500
4.SV Cannstatt5954:46+8
5.SV Bayer Uerdingen 084956:44+12
6.SV Würzburg 054741:37+4
7.SG Stadtwerke München5140:59-19
8.Düsseldorfer SC 18986045:92-47

Hannover auch bei den Frauen im Nordderby erfolgreich

In der Bundesliga der Frauen stand am Wochenende abermals nur eine Partie auf dem Programm. Im Nordderby feierte Waspo 98 Hannover mit dem 11:8 gegen den ETV Hamburg den ersten Saisonsieg.

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.SV Bayer Uerdingen 082625:17+8
2.SV Blau-Weiß Bochum1323:4+19
3.Wasserfreunde Spandau 041325:8+17
4.Waspo 98 Hannover2015:31-16
5.SSV Esslingen1011:12-1
6.ETV Hamburg3022:49-27

Bochums Frauen kommen im Europapokal eine Runde weiter

Zwei Bundesligaklubs waren dafür international im Einsatz im Challenger Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb bei den Frauen. Mit zwei Siegen gegen die Gastgeberinnen von Sirens ASC Malta (MLT/15:7) und Hapoel Emek Hayarden (ISR/19:10) und nur einer Niederlage gegen die auch im Vorfeld favorisierten Kroatinnen von VK Jadran Split (10:15) landete der SV Blau-Weiß Bochum in seiner Gruppe letztlich auf Platz zwei und zog damit in die nächste Runde ein.

Diese wird vom 05. – 08. Dezember erneut in Vierergruppen ausgetragen, die Kontrahentinnen für den deutschen Rekordmeister sind dann die Gastgeberinnen vom VK Vojvodina Novi Sad (SRB), Benfica Lissabon (POR) sowie ZAVK Mladost Zagreb (CRO). Die ersten beiden der Gruppe qualifizieren sich für das Final Four.

Die Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen sind dagegen ausgeschieden. Bei ihrer ersten Europapokalteilnahme überhaupt schlossen die Süddeutschen ihre Gruppe auf Rang vier ab nach zum Teil knappen Niederlagen gegen CSM Unirea Alba Iulia (ROU/8:12), Benfica Lissabon (POR/10:11) und Galatasaray Istanbul (TUR/7:10). Der einzige Sieg gegen Roter Stern Belgrad (SRB) fiel mit 26:3 deutlich aus.

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Korbacher Straße 93
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Fax: +49 561 94083-15
info@dsv.de

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