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EM-Silber mit Rekord für Wellbrock, Bronze für Schwarz und Gose

Zum Abschluss der Kurzbahn-Europameisterschaften in Kazan (RUS) hat Florian Wellbrock die Silbermedaille über 800m Freistil gewonnen. Drei Tage nach seinem Triumph über 1500m Freistil belegte der 24-Jährige vom SC Magdeburg in deutscher Rekordzeit von 7:27,99 Minuten Platz zwei hinter dem Italiener Gregorio Paltrinieri(7:27,94). Fünf Hundertstel trennten die großen Rivalen also nur beim spannenden Anschlagduell, beide blieben dabei unter dem bisherigen Europarekord (7:29,17) von Yannick Agnel (FRA) aus dem Jahr 2012. Und der 19-jährige Sven Schwarz (7:33,85) durfte sich dahinter bereits zum zweiten Mal bei dieser EM über Bronze freuen.

Wellbrock sprach nach der Siegerehrung von gemischten Gefühlen. „Natürlich ist es immer ärgerlich, wenn man so knapp verliert. Sehr cool finde ich aber, dass es wieder beide Deutsche aufs Podium geschafft haben“, erklärte der Freiwasser-Olympiasieger. „Das war echt ein schnelles Rennen und über die Zeit kann man zu diesem Zeitpunkt echt nicht meckern, deswegen kann ich hier heute erhobenen Hauptes rausgehen und zufrieden sein.“ Bis zur Kurzbahn-WM kurz vor Weihnachten in Abu Dhabi (VAE) steht nun für ihn noch ein Höhentrainingslager an, das weitere Steigerungen ermöglichen soll. Insgesamt scheint sich Wellbrock mit der Kurzbahn aber nun so richtig anzufreunden. „Das war jetzt das erste Mal, dass ich auf gutem Niveau so eine Meisterschaft geschwommen bin. Das hat wirklich Spaß gemacht, mit den Wenden hat es auch deutlich besser geklappt als sonst. Deswegen hat sich der ganze Ausflug hier auf jeden Fall gelohnt.“

Dieses Fazit gilt zweifellos auch für Sven Schwarz. Die EM-Erfolge sorgen nach der verpassten Olympiaqualifikation wegen einer Coronavirus-Infektion im Frühjahr auf jeden Fall für einen Motivationsschub beim jungen Hannoveraner. „Was war, lässt sich nicht mehr ändern. Aber es stimmt mich positiv zu sehen, dass ich schon so früh in einer Saison so gute Leistungen bringen kann“, sagte Schwarz zu seinen Bestzeiten nach einem Höhentraining. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Abschneiden hier.“

Zuvor war Isabel Gose über 400m Freistil ebenfalls zu ihrem zweiten EM-Bronze geschwommen, in 4:01,37 Minuten musste die Magdeburgerin nur den beiden Russinnen Anastasia Kirpichnikova (3:59,18) und Anna Egorova(4:00,52) den Vortritt lassen. „Ich war super erleichtert, als ich auf die Anzeigetafel gesehen habe, dass es zur Medaille reicht“, gestand Gose hinterher. Denn sie hatte sich an diesem Tag viel zugemutet und war nicht mal eine halbe Stunde vorher auch noch im Finale über 200m Freistil gestartet und dort beim Sieg der Niederländerin Marrit Steenbergen(1:52,75) auf Rang sieben (1:57,52) angekommen. „Nach 100 Metern habe ich gemerkt, dass ich gegen die anderen vorn keine Chance habe und mich dann abfallen lassen. Es hätte nichts gebracht, wenn ich Vierte oder Fünfte geworden wäre“, erzählte Gose.

Erst spät am Vorabend hatte sie sich mit Bundestrainer Bernd Berkhahn überhaupt dazu entschlossen, am Sonntag entgegen der ursprünglichen Planung einen Doppelstart zu wagen. „Man liebäugelt dann ja mit zwei Medaillen. Wir haben daher gesagt: No risk, no fun, probieren wir es einfach“, erzählte Gose. Zwar haben sich nicht alle Träume erfüllt, aber glücklich war sie anschließend trotzdem. „Diese Erfahrung macht mich auf jeden Fall stärker. Denn ich bin die Einzige, die sich getraut hat, beides zu schwimmen. Beim nächsten Mal kann ich nun noch cooler bleiben, weil ich nun ja weiß, dass ich es drauf habe, zwei gute Rennen hintereinander zu schwimmen.“

Zugleich hofft sie aber auch, dass die Wettkampfplaner beim Dachverband LEN auch ganz genau zugeschaut haben. „Ich konnte den anderen auch ein bisschen zeigen, dass es nicht geht, die 200 und die 400 Meter direkt hintereinander zu legen. Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat. Aber Sportler*innen und Trainer*innen zu so einer Entscheidung zu zwingen, wenn man auf beiden Strecken Medaillenchancen hat, ist komplett unfair. Das funktioniert eigentlich nicht und darf meiner Meinung nach nicht noch einmal passieren.“

>> Alle EM-Ergebnisse im Überblick

Für weitere Weltrekorde sorgten am Sonntag die Mixed-Lagenstaffel der Niederlande (1:36,18) und Ilya Shymanovich. Der Weißrusse egalisierte über 50m Brust in 25,25 Sekunden die Bestmarke des Südafrikaners Cameron van der Burgh (aufgestellt 2009 in Berlin). Die weiteren Titel gingen an Arianna Castiglioni (ITA) über 50m Brust (29,66), Sarah Sjöström (SWE) über 50m Schmetterling (24,50), Marco Orsi (ITA) über 100m Lagen (50,95), Radoslaw Kawecki (POL) über 200m Rücken (1:48,46), Kliment Kolesnikov (RUS) über 100m Freistil (45,58) und den erst 18-jährigen Ilya Borodin (RUS) mit einem Junioren-Weltrekord über 400m Lagen (3:58,83). Gastgeber Russland (11 Gold, 5 Silber, 8 Bronze) lag am Ende in der Nationenwertung vor den Niederlanden (8/5/5) und Italien (7/18/10), Deutschland (1/1/4) belegte hier Rang neun, mehr als sechs Medaillen hatten aber nur vier Mannschaften. „Angesichts der Tatsache, dass wir diese Kurzbahn-EM nicht als Saisonhöhepunkt eingeplant haben, ist das auf jeden Fall eine gute Ausbeute“, analysierte Bundestrainer Berkhahn.

Die Ergebnisse des DSV-Teams am Sonntag

200m Freistil Frauen

7. Isabel Gose (1:57,52)

400m Freistil Frauen

3. Isabel Gose 4:01,37

Vorlauf: 8. Isabel Gose (4:05,79 Q)

15. Zoe Vogelmann (4:10,06)

DNS Leonie Kullmann

800m Freistil Männer

2. Florian Wellbrock (7:27,99/deutscher Rekord)

3. Sven Schwarz (7:33,85)

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Olympiaqualifikation endet mit Wellbrocks zweiter Weltbestleistung

Zum Abschluss der DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen in Berlin hat Florian Wellbrock am Sonntag noch mal für ein Ausrufezeichen gesorgt. Über 1500m Freistil kraulte der Doppelweltmeister in 14:36,45 Minuten bereits die zweite Jahresweltbestleistung innerhalb von acht Tagen. Der 23-Jährige war damit zu einem frühen Saisonzeitpunkt schneller als beim WM-Titel 2019 und verpasste seinen eigenen deutschen Rekord nur um drei Zehntelsekunden.  „Drei Zehntel weniger wären schön gewesen, ich bin aber trotzdem zufrieden. Es läuft alles nach Plan“, sagte Wellbrock. „Und ich habe damit ein Zeichen an die Konkurrenz geschickt. Das war jetzt Weltjahresbestzeit, schönen Gruß an Gregorio Paltrinieri! Er wird sich freuen, wenn er das sieht, denke ich.“ Der Dauerkontrahent aus Italien hatte bislang die Jahresbestenliste mit 14:40,38 angeführt. Als Star im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) schaut Wellbrock mit großen Ambitionen auf die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli – 08. August). Wer mit ihm auf die Reise nach Japan gehen wird, beschließt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erst in einige Wochen, gemäß Nominierungskriterien dürfen sich aber insgesamt 28 Beckenschwimmer*innen berechtigte Hoffnung auf die Berufung ins deutsche Olympiateam machen. „Das Fazit ist durch und durch positiv. Nicht nur bei mir, sondern generell beim deutschen Team. Wir haben ein großes Team mit einer schönen Mischung aus erfahrenen und neuen Sportler*innen in der Olympiaquali durchbekommen. Ich bin durchaus zufrieden mit dem Wettkampf hier“, erklärte Wellbrock. 
Bereits am Sonntagvormittag hatte Christian Diener (Potsdamer SV) die Olympianorm über 200m Rücken in 1:56,99 Minuten um eine Hundertstel unterboten, am Nachmittag (1:59,46) fehlte dem 27-Jährigen dann etwas von der gewohnten Kraft. Kein Wunder: „Letzte Woche wollten wir nach Eindhoven fahren, aber der PCR-Test war positiv. Das war ein großer Schock. Wir haben danach nochmal einen Test an der Charité gemacht, der negativ ausgefallen ist, aber das war sehr anstrengend für den Kopf. Ich dachte, die Saison ist gelaufen und ich habe fünf Jahre umsonst trainiert. Jetzt bin ich umso erleichterter“, sagte Diener. Schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio war er im Finale Siebter geworden. „Für Tokio habe ich mir mindestens das Gleiche vorgenommen.“    Neben ihm war Ole Braunschweig (SG Neukölln) im 200m-Rennen die 100m mit 53,74 Sekunden angegangen und hat damit den FINA-A-Cut (53,85) über 100m Rücken unterboten. Wie Marek Ulrich (SSG Leipzig) ist er Kandidat für die Lagenstaffel
Für ein Glanzlicht sorgte auch noch einmal Jacob Heidtmann über die 200m Lagen. Der Elmshorner hatte im Vorlauf mit 1:59,25 Minuten bereits die Olympia Norm unterboten, zeigte dann auch am Nachmittag mit 1:59,56 wieder eine Topzeit. Weltspitzenniveau präsentierte zudem Sarah Köhler (SG Frankfurt) beim Sieg über 800m Freistil, mit ihrer Zeit von 8:23,82 Minuten sortierte sie sich auf Platz drei der Weltjahresbestenliste ein. „Wettkämpfe gehören einfach dazu. Ich bin sehr froh, dass uns vom DSV-Staff diese Rennen jetzt in den vergangenen drei Wochen ermöglicht wurden“, sagte die Aktivensprecherin anschließend.  Wie es im Sport nun einmal so ist, erfüllten sich in Berlin aber nicht alle Träume. Über 200m Lagen fehlten Kathrin Demler (SG Essen/ 2:12,12 Minuten) nur 22 Hundertstel zu einem Olympiaticket. So schnell war Zoe Vogelmann(SV Nikar Heidelberg) vor zwei Wochen in Heidelberg auch gewesen, diesmal wurde die 17-Jährige Zweite in 2:13,28. Auf ihren ersten Olympiastart noch etwas länger warten muss auch Kim Herkle. Die 18-Jährige vom SV Cannstatt verbesserte ihren Altersklassenrekord über 200m Brust auf 2:25,40 Minuten, nur eine halbe Sekunde fehlte so zur Tokio-Norm. „Zum einen bin ich natürlich glücklich, eine solche Zeit geschwommen zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich da nochmal steigern kann. Zum anderen ist man natürlich traurig, weil es so knapp war, nur eine halbe Sekunde hat am Ende zur Norm gefehlt. Aber wir haben von Anfang an gesagt, dass wir die Olympischen Spiele 2024 anpeilen. Wenn es jetzt geklappt hätte, wäre das nochmal ein Sahnehäubchen gewesen, aber das Ziel ist 2024. Ich werde jetzt auf jeden Fall die EM schwimmen, und die Deutschen Meisterschaften kommen ja auch noch. Und ich habe eigentlich auch so genug zu tun, denn ich schreibe gerade noch Abitur.“ Auch Bente Fischer(Neckarsulmer Sport-Union) zeigte in Berlin ein couragiertes Rennen und blieb bis zuletzt an Herkle dran, mit 2:25,90 verbessere sie ihre persönliche Bestleistung deutlich. 
Bei den Männern siegte über 200m Brust der bereits für Olympia qualifizierte Marco Koch (SG Frankfurt) in 2:10,28 Minuten. „Ich bin ganz gut im Soll und froh, dass jetzt ein paar Wettkämpfe stattgefunden haben, dass man uns die Möglichkeit gegeben hat mit einem guten Gesundheitskonzept, so dass man sich auch sicher fühlt“, sagte Koch. „Als nächstes bereiten wir die Europameisterschaften vor, ich denke da sehen die 200m dann schon ein bisschen anders aus. Und in Tokio will ich dann ein Rennen machen, bei dem ich anschlage und danach sagen kann, dass ich alles aus mir rausgeholt habe. Und dann schauen wir mal, was ich dafür bekommen kann. Natürlich wäre es mein Traum, eine olympische Medaille zu holen, aber ich kann die Leistung der anderen nicht beeinflussen. Deswegen versuche ich einfach ein Rennen zu machen, mit dem ich selbst zufrieden sein kann.“ Maximilian Pilger (SG Essen) fehlten als Zweitem in 2:10,63 rund sieben Zehntel zur Olympianorm. 
Die kürzesten Olympia-Strecken werden in Tokio dagegen leider ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Über 50m Freistil siegte Hannah Küchler (AMTV-FTV Hamburg) in 25,26 Sekunden und blieb so nur zwei Hundertstel über dem Altersklassenrekord von Daniela Götz. Die Norm lag allerdings bei 24,75. Bei den Männern siegte Artem Selin(Nübad-Flipper) in 22,47 Sekunden, der Abstand zur Tokio-Norm (21,95) war also ähnlich groß.   Für Ramon Klenz (SG Neukölln) war zudem noch ein zusätzlicher Lauf über 200m Schmetterling angesetzt worden, um den Berliner nach einer Corona-Zwangspause im Januar und einem Autounfall am Donnerstag noch eine weitere Chance zum Nachweis der Normzeit (1:56,30 Minuten) einzuräumen. Unter Anfeuerung aller Anwesenden lag Klenz dabei dann bis 185 Meter auf Kurs, musste dann aber den Strapazen der letzten Tage Tribut zollen. In 1:57,48 blieb er dann genau eine Sekunde über dem sogenannten A-Cut des Weltverbandes FINA, der für einen zweiten Olympiastarter erfüllt werden muss. Deutschlands einziger Vertreter auf dieser Strecke bleibt damit David Thomasberger (SSG Leipzig), der vor zwei Wochen einen deutschen Rekord aufgestellt hatte.  „Mit diesem Auftritt unserer Olympiakandidat*innen wächst der Optimismus. Wir haben in der Spitze absolute Topleistungen gesehen, aber auch in der Breite ein Schritt nach vorn. Wir sind auf dem richtigen Weg“, lautete der Fazit von Bundestrainer Hannes Vitense.  Sein Bundestrainer-Kollege Bernd Berkhahn ergänzte: „Wir sind allen Beteiligten vom Kampfgericht bis zur Organisation sehr dankbar dafür, dass uns dieser wichtige Wettkampf in dieser schwierigen Zeit ermöglicht wurde, um uns auf Tokio vorbereiten zu können.“
 >> Alle Ergebnisse der DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen 

 

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Doppelte Titelverteidigung im DSV-Pokal

Die Männer von Waspo 98 Hannover und die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 haben im DSV-Pokal ihre Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Während die Spandauerinnen bei der Endrunde in Berlin am Samstag gegen den SC Chemnitz dominierten und mit 30:7 deutlich triumphierten, wurde Waspo vom ASC Duisburg sehr viel mehr gefordert. Erst dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit setzte sich Hannover letztlich mit 14:11 durch und bleibt damit auf nationaler Ebene seit September 2024 ungeschlagen. Für die Niedersachsen war es seit 2017 der achte Pokalsieg in zehn Jahren.

 

Duisburg fordert dem Favoriten alles ab

 

Das Finale der Männer war eine Neuauflage des Vorjahresendspiels, allerdings mit gänzlich anderem Spielverlauf. Damals hatte Hannover bereits nach dem ersten Viertel mit vier Toren geführt und so früh den Grundstein zum Sieg gelegt. Diesmal führte Duisburg nach den ersten acht Minuten mit 4:2. Auch in der Folge zeigte Waspo in der Offensive ungeahnte Schwächen und fand sich zur Halbzeit so erstmals in dieser Saison gegen einen nationalen Gegner in Rückstand wieder (5:7).

Kurz nach Wiederanpfiff baute der ASCD seinen Vorsprung sogar auf drei Tore aus. Erst ein Torwartwechsel von Felix Benke zu Max Spittank wirkte dann wie ein Weckruf für Hannover, das fortan besser ins Spiel fand und quasi mit der Viertelsirene zum Ausgleich kam. Im letzten Abschnitt brachte Nikola Milardovic die Niedersachsen erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung – mit fünf Treffern war der Kroate auch insgesamt der erfolgreichste Torschütze beim Sieger an diesem Tag. Duisburg kam noch einmal zurück, doch die letzten drei Tore des Spiels gehörten allesamt Waspo und damit auch der Pokal.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten schon eine lange Saison, da darf man nicht erwarten, dass wir jedes Spiel mit 15 Toren Unterschied gewinnen. In den ersten beiden Vierteln waren wir etwas blockiert. Aber die Jungs haben Charakter gezeigt und waren da, als es darauf ankam. So spielen richtige Champs“, sagte Waspo-Trainer Aleksandar Radovic. Auf der Gegenseite haderte Vukasin Simic, mit vier Treffern bester Mann beim ASCD, anschließend ein wenig mit der verpassten Pokalsensation. „Gerade am Anfang haben wir sehr gut gespielt und genau das umgesetzt, was wir wollten. Aber dann haben wir ein paar Fehler in der Verteidigung gemacht, die uns einfache Tore gekostet haben. Das sind Dinge, die passieren, wenn man am Ende müde ist. Trotzdem bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gekämpft, jeder hat 110 Prozent gegeben. Und es ist ja noch nicht zu Ende. In der Liga wollen wir auch ins Finale, und dann geht es weiter.“

Auch die Bronzemedaille ging nach Hannover an die White Sharks, die sich im kleinen Finale mit 13:11 gegen den Duisburger SV 1898 behaupteten. Im Halbfinale am Freitag hatte der ASC Duisburg mit 19:7 gegen die White Sharks gewonnen, Waspo mit 27:8 gegen den Duisburger SV.

 

Spandaus Frauen bauen ihre historische Erfolgsserie weiter aus

 

Für die Spandauerinnen war es sogar schon der achte Titel in Folge seit 2019. Eine solche Erfolgsserie im DSV-Pokal gab es bei den Frauen noch nie und im deutschen Wasserball auch erst einmal: von 1979 bis 1987, als die Spandauer Männer im Pokal sogar neun Titel in Serie gewinnen konnten. „Wir sind stolz, dass wir den Verein so gut repräsentieren können“, sagte Berlins Kapitänin Gesa Deike – wohingegen die Männer des Klubs diesmal gar nicht erst in der Endrunde standen.

Das Endspiel gegen den SC Chemnitz war von Beginn an eine klare Angelegenheit. Zwar spielte das junge Team aus Sachsen, das erst seit dieser Saison wieder in der Bundesliga mitmischt, zunächst noch mutig mit. Der Favorit aus Berlin war aber einfach eine Klasse besser und abgezockter. 7:1 stand es nach dem ersten Viertel, 18:2 zur Halbzeit. „Wir wollten hier nichts anbrennen lassen. Nach dem gestrigen Halbfinale gegen Bochum (15:11 für Spandau, Anm. d. Red.) waren wir etwas enttäuscht, da wollten wir höher gewinnen. Heute konnten wir das deutlich besser gestalten“, sagte Gesa Deike. Nach drei Vierteln betrug der Vorsprung bereits 26:5, am Ende prangte ein 30:7 auf der Anzeigetafel. Die Chemnitzer Kapitänin Clara Marie Straach war trotzdem zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft. „Wir wussten ja, dass Spandau stärker und erfahrener ist. Unser Ziel war es, hier eine gute Leistung zu zeigen, das ist uns gelungen. Der zweite Platz ist für uns Gold wert.“

Beste Torschützin bei den Siegerinnen war Dora Kangler mit fünf Treffern. Für Chemnitz traf Mia Frisch drei Mal. Die Bronzemedaille sicherte sich Rekord-Pokalsieger SV Blau-Weiß Bochum (neun Siege) durch ein 30:8 gegen den Uerdinger SV 08. Uerdingen hatte den Finaleinzug tags zuvor gegen Chemnitz erst im Fünfmeterwerfen (15:16) verpasst.

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Warum der ASC Duisburg bei der Pokalendrunde eine einmalige Chance wittert

Als aktuell bester Torjäger der Wasserball-Bundesliga hat Nationalspieler Elias Metten großen Anteil an der bislang so erfolgreichen Saison seines Klubs ASC Duisburg. Die Duisburger beendeten die Vorrunde als Zweiter noch vor Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04, nach zwei klaren Siegen im Viertelfinale steht man in den Play-offs nun in der Vorschlussrunde. Noch bevor es dort um den Einzug ins Ligafinale geht, wollen die Duisburger nun bei der DSV-Pokalendrunde am 01./02. Mai in Berlin ihre Saison veredeln und den ersten nationalen Titel seit dem Double 2013 gewinnen.

Die Chancen stehen in diesem Wettbewerb so gut wie in keinem anderen. Im Halbfinale trifft der ASCD am Freitag zunächst auf die White Sharks Hannover, die man in der Liga zweimal geschlagen hat. Im anderen Semifinale ist Titelverteidiger Waspo 98 Hannover gegen den Duisburger SV 98 klar favorisiert. „Klar müssen wir erst einmal das Spiel gegen die White Sharks gewinnen. Aber wir gucken auch schon auf Waspo und bereiten uns darauf vor“, sagt Elias Metten. Auch er weiß: In einer Play-off-Serie wäre Hannover, das national seit nunmehr fast zwei kompletten Spielzeiten nicht mehr verloren hat, wohl zu stark. „Aber im Pokal ist es nur ein Spiel, da kann alles passieren“, so Metten. „Das ist eine einmalige Chance. Und wir werden alles geben, was wir haben.“

Nach mehreren Abgängen im Sommer schien das Team des ASC Duisburg zunächst schwächer als noch in der Vorsaison. „Aber genau deshalb hat jeder von uns noch mehr Verantwortung übernommen. Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen und harmonieren alle extrem gut miteinander. Und dann läuft es eben“, begründet Elias Metten den derzeitigen Erfolg. Das Team, das es zu schlagen gilt, bleibt aber Waspo Hannover. Seit 2017 haben die Niedersachsen in neun Jahren sieben Mal den DSV-Pokal geholt; in der laufenden Saison stehen sie auch in der Champions League unter den besten acht Klubs Europas. „Das ist nochmal eine andere Klasse“, sagt Metten. Und freut sich umso mehr auf ein mögliches Endspiel am Samstag gegen diesen Gegner.

 

Vorweggenommenes Endspiel bei den Frauen zwischen Spandau und Bochum

 

Die DSV-Pokalendrunde wird in auch in diesem Jahr wieder als gemeinsames Turnier beider Geschlechter ausgetragen. Bei den Frauen sind die Titelverteidigerinnen aus Berlin abermals die Favoritinnen. Die Wasserfreunde Spandau 04 haben seit 2019 in jedem Jahr den DSV-Pokal gewonnen, inzwischen also schon sieben Mal hintereinander. Mehr Titel hat bei den Frauen nur noch der SV Blau-Weiß Bochum als Rekordsieger dieses Wettbewerbs (neun Siege) zu Buche stehen. Eben jene Bochumerinnen treffen diesmal schon im Halbfinale auf Spandau – es ist das Top-Spiel des ersten Tages und ein vorweggenommenes Endspiel zwischen den beiden führenden Frauenteams des Landes. Das andere Halbfinale bestreiten der Uerdinger SV 08 und der SC Chemnitz. Auch hier finden das Endspiel und das Spiel um Platz drei dann am Samstag statt.

Tagestickets für die Pokalendrunde sind noch verfügbar und kosten 15,00 oder ermäßigt 10,00 Euro. Die Turnierkarte für beide Tage ist für 25,00 zu haben (ermäßigt 15,00). Für alle, die nicht in Berlin dabei sein können, hat die SG Neukölln Berlin als Ausrichter außerdem einen Livestream aller Partien unter waterpolo.stream eingerichtet.

 

Der Spielplan der DSV-Pokalendrunde

 

Freitag, 01. Mai 2026:

13:00 Uhr: 1. Halbfinale Frauen Uerdinger SV 08 – SC Chemnitz

15:00 Uhr: 1. Halbfinale Männer ASC Duisburg – White Sharks Hannover

17:00 Uhr: 2. Halbfinale Männer Duisburger SV 98 – Waspo 98 Hannover

19:00 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SV Blau-Weiß Bochum – Wasserfreunde Spandau 04

Samstag, 02. Mai 2026:

12:00 Uhr: Spiel um Platz Männer

14:00 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen

16:00 Uhr: Finale Frauen

18:00 Uhr: Finale Männer

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Dreimal Gold für Deutschland zum Auftakt der Masters-WM

Die Masters-WM im Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Beckenschwimmen, Wasserball und Turmspringen findet vom 26.07. bis 22.08.2025 in Singapur statt.

Den Auftakt machten die Freiwasserschwimmerinnen am Samstag. Nachdem am Freitag das Training am Vor- und Nachmittag aufgrund von Abweichungen in der Wasserqualität abgesagt wurde, waren alle erleichtert, als sie am Vorabend über ihre APP erfuhren, dass der Wettkampf wie geplant gestartet wird. 3km standen auf dem Wettkampfprogramm. Der Kurs bestand aus 3 Runden a’ 1km. Das Wasser im Meer war sehr warm und so freuten sich die Sportlerinnen über trinkbares Wasser, welches von Volunteers in jeder Runde gereicht wurde und über gekühlte Handtücher im Ziel.

13 Athletinnen aus Deutschland gingen am ersten Wettkampftag an den Start:

Alisa Fatum-Böker vom SSV Leutzsch siegte in der AK30 in 45:41.9 Minuten und sicherte sich zum 2. Mal in Folge den WM-Titel der Masters. Bereits 2024 siegte Fatum Böker bei der Masters-WM in Doha über 3km in der AK25.

Cathleen Rund von der SG Neukölln Berlin beendete ihr Rennen nach 50:39,3 und siegte damit in der AK45. Damit holte die Olympiadritte von 1996 und Europameisterin von 1997 über 200m Rücken die 2 Medaille des Tages für ein deutsches Team.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Sarah Rößler

Dresdener SC

25

58:51.3

8

Alisa Fatum-Böker

SSV Leutzsch

30

45:41.9 

1

Kim Kyra Garzmann

SG Wasserratten Norderstedt

30

1:06:27.5

13

Ann Kristin Neuloh-Stein

Gießener SV 1923

35

53:42.5 

5

Jana Gareis

Postschwimmverein Leipzig

35

56:39.3

8

Cathleen Rund

SG Neukölln Berlin

45

50:39,3

1

Marion Hummel

AMTV-WTB Hamburg

45

1:13:50,5

23

Sigrid Leistner

TSV 1860 Immenstadt

50

1:00:04.1 

10

Katrin Buchta

SC DhfK Leipzig

55

1:05:36.6 

10

Monika Zender

SSF Bonn 05

60

1:10:00,7

11

Elena Heinrich

TV 1846 Groß-Gera

60

1:14:20.0

14

Ilona Rademacher

SG Mönchengladbach

65

1:02:55.2

5

Monika Weber

TV 1860 Immenstadt

65

1:24:54,7

13

 

Am Sonntag folgten die Rennen der Männer. Christian Hemker von der SG Rhein Sieg schlug nach 42:40.8 Minuten in der AK25 als Erster an und und durfte sich nach seinem EM-Gold aus Belgrad nun auch über WM-Gold freuen. Robert Helmut Hertelendy vom SV 1911 Hof Saale beendete sein Rennen nach 1:03:15.1 und musste sich damit in der AK75 nur Stuart McLellan geschlagen geben und konnte seine Medaillensammlung um eine weitere internationale Silbermedaille erweitern.

 

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Christian Hemker

SG Rhein-Sieg

25

42:40.8

1

Marcus Joas

TV 1860 Immenstadt

25

47:00.2

4

Claudius Ditz

Wasserfreunde Bielefeld 1922

30

49:24.5

5

Vincent  Clauß

SSV Leutzsch

30

59:07.1

16

David Jetel

Düsseldorfer SC 1898

45

49:46.6

6

Monten Sedlacek

VFL Sindelfingen

50

51:32,8

10

Jens Gomolka

SG Hamburg-West

50

51:34.7

11

Martin Gunther

SG Berliner Wasserratten

50

1:01:06.1

27

Peter Raab

Hanse SV Rostock

55

54:47.9

10

Matthias Weiss

ST Erzgebirge

55

58:23.0

12

Helmut Radlanski

SG Wago 1950

60

1:08:18.2

20

Volker Klehr

TV 1846 Gro?-Gerau

60

1:15:44.8

29

Bernd Fischer

SSF Bonn 05

65

56:58,9

10

Wolfgang Rossa

TPSK 1925

65

1:07:20.1

14

Friedrich Wilhelm Irle

SC Wiking Herne 1921

65

1:13:58.3

18

Lothar Ahlemann

SC Humboldt Universität

65

1:14:15.7

19

Helmut Robert Hertelendy

SV 1911 Hof Saale

75

1:03:15.1

2

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Deutsche Aquaball-Elite zu Gast in Dachau: München gewinnt vierten Titel in Folge

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Dachauer Freibad in eine lebendige Wettkampfarena, als dort das große Finale der DSV Aquaball Champions-Tour 2025 stattfand: die offizielle Deutsche Meisterschaft im Aquaball. Die Dachauer Bunnyhunters, die seit langem als engagierte Botschafter dieses Sports gelten, waren zum 22. Mal Gastgeber für den Internationalen Sparkassenpokal (ISP). Mit viel Liebe zum Detail und professionellem Aufbau schufen sie eine tolle Turnieratmosphäre: ein wahrer Aquaball-Hexenkessel mit einem umlaufenden Gerüst für die Schiedsrichter*innen, überdachte Pavillons für die Zuschauer*innen, Stadionsprecher als Einheizer und das alles bei herrlicher sommerlicher Kulisse unter dem typisch Bayerischen weiß-blauen Himmel.

 

Spannung bis zum Schluss in der offenen Klasse

 

Besonders die Spiele in der offenen Klasse boten Nervenkitzel pur. Es gab immer wieder unerwartete Spielverläufe und dramatische Momente. So mussten die Münchner Kraken, die amtierenden Deutschen Meister*innen, in der Gruppenphase eine überraschende Niederlage gegen die Wattloopers aus Pewsum einstecken. Im Halbfinale konnten die Wattloopers diese Leistung jedoch nicht wiederholen und scheiterten an den Dachauer Bunnyhunters. Im zweiten Halbfinale kam es zum vereinsinternen Aufeinandertreffen der beiden Münchner Teams, Kraken gegen Krabben. Nach einem äußerst engen Spielverlauf, samt anschließendem Sudden Death, konnten die Kraken dann doch noch das Finalticket buchen.

Das Endspiel war dann ein echtes Duell unter Freund*innen: Den Bunnyhunters aus Dachau, die im ersten Durchgang den Heimvorteil ausnutzen und eine Führung herausspielen konnten, unterliefen im zweiten Abschnitt zu viele Fehler, die die erfahrenen Münchner Kraken eiskalt auszunutzen wussten. Am Ende gewannen die Kraken das Spiel, holten sich den Turniersieg und krönten ihre Saison mit dem vierten Meistertitel in Folge – ein Beweis für die Dominanz Münchens im Aquaball.

 

Ingolstadt hat den besten Nachwuchs

 

Auch in den Nachwuchskategorien gab es hochklassigen Sport zu sehen. Die Blue Sharks aus Ingolstadt dominierten die Youngsters-Wertung und sicherten sich mit einem souveränen Turniersieg sowohl den Tagessieg in Dachau als auch den Gesamtsieg der Champions-Tour – zum zweiten Mal in Folge ging damit der Deutsche Meistertitel in die Donaustadt. Die Soester Junghaie und die Likedeelers Hamburg folgten beim ISP sowie in der Gesamtwertung auf den weiteren Podestplätzen.

In der Jugend lieferten sich Ingolstadt und Pewsum ein enges Rennen. Zwar entschieden die Wattloopers das Turnier in Dachau für sich, doch die konstanten Leistungen der Ingolstädter über die gesamte Saison reichten, um erneut den deutschen Meistertitel zu verteidigen. Rang drei ging an das zweite Ingolstädter Team – damit komplettierten sie auch in der Champions-Tour das Podium. Die Damenwertung in Dachau entschieden die Red Sharks aus Soest für sich. Aufgrund einer zu geringen Teilnehmerinnenzahl wurde in dieser Kategorie jedoch kein offizieller Meistertitel vergeben.

 

Aquaball: Inklusiv, schnell und spektakulär

 

Aquaball erfreut sich als junger Teamsport wachsender Bekanntheit – was auch der Besuch einer Delegation aus Österreich, genauer gesagt von Pelikan Bregenz, zeigte. Im Unterschied zum klassischen Wasserball wird Aquaball im brusttiefen Wasser gespielt. Die gemischten Teams bestehen aus vier Spieler*innen, feste Positionen gibt es nicht – alle greifen gemeinsam an und verteidigen gemeinsam. Nach mindestens drei Pässen darf auf das gegnerische Tor geworfen werden. Mit dem Ball darf man sich nicht fortbewegen. Das Spiel ist körperlos, die Regeln sind einfach – all das macht Aquaball schnell, fair, inklusiv und fast überall spielbar: vom Schwimmbad bis zum Badesee.

Einige Teams, darunter die Bunnyhunters Dachau und die Likedeelers Hamburg, traten dabei auch mit inklusiven Mannschaften an – ein weiteres Beispiel für die Offenheit und Integrationskraft dieser Sportart.

 

Großer Dank an Helfer*innen und Unterstützer*innen

 

Zum Abschluss bedankte sich Organisator und DSV-Referent Peter Demmelmayr bei allen Aktiven, Offiziellen sowie den zahlreichen Helfer*innen für ihr Engagement. Auch Klaus Woryna, Vizepräsident des Bayerischen Schwimmverbandes, und BSV-Breitensportreferentin Verena Neumann wurden für ihre Unterstützung hervorgehoben. Sein besonderer Dank galt zudem Hans-Wolfgang Döttling vom Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), der sich vor Ort ein Bild von der positiven Entwicklung des Aquaballs machte. Die Veranstaltung in Dachau hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in dieser jungen, dynamischen Sportart steckt – sportlich ebenso wie gesellschaftlich.

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Waspo Hannover und Spandaus Frauen bei der DSV-Pokalendrunde favorisiert

Bei der letztjährigen DSV-Pokalendrunde stand Denis Strelezkij ganz besonders im Fokus. Nicht nur, weil er im Endspiel den Siegtreffer für die Wasserfreunde Spandau 04 gegen Waspo 98 Hannover erzielte. Sondern auch, weil im Anschluss an die Partie der Weggang des Nationalspielers aus Spandau bekannt wurde – ausgerechnet nach Hannover.

Mit seinem neuen Verein kehrt er am 14./15. März nun nach Berlin zurück, wenn in der Sport- und Lehrschwimmhalle die diesjährigen DSV-Pokale der Männer und Frauen vergeben werden. Es sei immer noch ein komisches Gefühl, nach sieben erfolgreichen Jahren in der Hauptstadt gegen den alten Verein zu spielen, sagt Strelezkij. „Aber ich fühle mich sehr wohl bei Waspo und werde alles dafür geben, den Titel diesmal nach Hannover zu holen.“

>> Zum Livestream der DSV-Pokalendrunde

Die Auslosung wollte es so, dass das Duell der beiden Giganten im deutschen Wasserball diesmal bereits in der Vorschlussrunde ansteht. Dort trifft Waspo am Freitagabend auf Spandau; das andere Halbfinale bestreiten zuvor der ASC Duisburg und der Duisburger SV 1898 in einem ebenfalls brisanten Stadtduell. „Wir wussten vorher, dass wir gegen Spandau gewinnen müssen, um den Pokal zu holen. Dann eben schon im Halbfinale“, meint Denis Strelezkij und macht keinen Hehl daraus, dass der Sieger dieses vorgezogenen Endspiels dann auch tags darauf im „echten“ Finale der große Favorit ist.

Bei der Pokalendrunde kommt es schon im Halbfinale zum Top-Duell

Im Gipfeltreffen gegen den Rekord-Pokalsieger (Spandau hat 32 Titel in diesem Wettbewerb) sieht der 26-Jährige diesmal Waspo klar im Vorteil. „Die Bundesliga-Ergebnisse haben gezeigt, dass wir in der Favoritenrolle sind“, sagt er. In der Liga gewannen die Niedersachsen beide Spiele gegen die Wasserfreunde mit 10:6 und 13:7 und beendeten die Hauptrunde verlustpunktfrei als Tabellenerster. Bislang also eine fast perfekte Saison – mit einem Makel. Im Supercup im September setzte sich nämlich Spandau durch. „Das war direkt am Anfang der Saison“, beschwichtigt Strelezkij. „Wir mussten uns erstmal einspielen und hatten bis dahin nur ein Vorbereitungsturnier, Spandau dagegen vorher schon die Champions-League-Qualifikation. Die Bundesligaspiele haben später gezeigt, dass wir in dieser Saison die klar stärkere Mannschaft sind.“

Im Falle des Pokalsieges stünde er übrigens in anderer Funktion erneut im Fokus. Als ehemaliger Berliner könnte er seinen Mitspielern den einen oder anderen Tipp geben, wo man den Erfolg am besten feiern könnte. „Das Wichtigste ist aber erstmal, den Pokal in den Händen zu haben. Und dann gucken wir weiter“, sagt er.

Spandaus Frauen greifen nach dem siebten Pokalsieg in Folge

Die DSV-Pokalendrunde wird auch in diesem Jahr wieder als gemeinsame Endrunde von beiden Geschlechtern ausgetragen. Anders als bei den Männern sind die Wasserfreunde Spandau 04 bei den Frauen klar favorisiert. Die Berlinerinnen als amtierende Deutsche Meisterinnen sind souveräne Spitzenreiterinnen in der Bundesliga und zudem auch Titelverteidigerinnen im Pokal. Tatsächlich hat seit 2019 kein anderer Klub mehr die Trophäe geholt – Spandaus Erfolg im Vorjahr war bereits ihr sechster Pokaltriumph in Folge.

Im Halbfinale spielen die Berlinerinnen gegen den SSV Esslingen. Das zweite Spiel bestreiten die Frauen vom Uerdinger SV 08 sowie Waspo 98 Hannover. Zum Duell zwischen Waspo und Spandau kann es hier also erst im Endspiel kommen.

Der Spielplan der DSV-Pokalendrunde:

Freitag, 14. März 2025

14:00 Uhr: 1. Halbfinale Frauen Waspo 98 Hannover – Uerdinger SV 08

16:00 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04

18:00 Uhr: 1. Halbfinale Männer ASC Duisburg – Duisburger SV 1898

20:00 Uhr: 2. Halbfinale Männer Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

Samstag, 15. März 2025

12:30 Uhr: Spiel um Platz drei Männer

14:30 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen

16:30 Uhr: Finale Frauen

18:30 Uhr: Finale Männer

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Waspo Hannover mit Meister-Ansage an die Konkurrenz aus Spandau

Das war eine Ansage an die Konkurrenz aus der Hauptstadt! Zum Abschluss der Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga hat der amtierende Deutsche Meister Waspo 98 Hannover seine momentane Vormachtstellung untermauert und den ersten Platz souverän verteidigt. Im Spitzenspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 setzen sich die Niedersachsen am Ende deutlich mit 13:7 durch. Nikola Milardovic traf vier Mal für den Sieger, die Nationalspieler Zoran Bozic und Denis Strelezkij steuerten je drei Treffer bei. Auf Spandauer Seite erzielte Ivan Vukojevic zwar sogar fünf Tore, bekam aber zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern.

Schon das erste Gipfeltreffen gegen den Rekordchampion hatte Hannover Ende November mit 10:6 für sich entschieden. Waspo geht damit als Tabellenerster in die Play-offs und hätte in allen Runden Heimrecht in den entscheidenden Spielen. In der ersten Runde hat man wegen des Rückzugs des SV Ludwigsburg 08 sogar ganz spielfrei und steht damit bereits kampflos im Halbfinale.

Im Viertelfinale kommt es ansonsten ab 22. März zu folgenden Duellen:

Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898

ASC Duisburg – SG Neukölln Berlin

OSC Potsdam – White Sharks Hannover

Derbysieg für Krefeld in der B-Gruppe

In der B-Gruppe startet die SV Krefeld 72 mit der besten Ausgangsposition. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es am Wochenende beim 13:8-Auswärtssieg gegen den Uerdinger SV 08 noch einmal einen Derbyerfolg als Mutmacher für die Play-off-Phase. Platz zwei sicherte sich der SV Cannstatt, der Aufsteiger musste bei seinem Gastspiel bei der SG Stadtwerke München allerdings ins Fünfmeterwerfen.

Die Play-off-Paarungen lauten:

SV Krefeld 72 – Düsseldorfer SC? 1898

SV Cannstatt – SG Stadtwerke München

?SVV Plauen – Uerdinger SV 08?

SSV Esslingen – SV Würzburg 05

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
OSC PotsdamASC Duisburg8:22 (3:7, 1:5, 2:5, 2:5)
SG Neukölln BerlinDuisburger SV 189811:10 (3:2, 2:5, 2:1, 4:2)
Waspo 98 HannoverWasserfreunde Spandau 0413:7 (2:1, 3:4, 5:2, 3:0)
Gruppe B  
SV Würzburg 05SSV Esslingen11:16 (2:2, 2:5, 1:3, 6:6)
Uerdinger SV 08SV Krefeld 728:13 (2:2, 1:6, 1:3, 4:2)
SVV PlauenDüsseldorfer SC 189814:8 (4:1, 4:5, 4:0, 2:2)
SG Stadtwerke MünchenSV Cannstatt9:10 (1:1, 2:2, 2:0, 1:3, 3:4)
SV Würzburg 05Düsseldorfer SC 189813:7 (1:3, 4:1, 4:2, 4:1)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover1236234:75+159
2.Wasserfreunde Spandau 041230203:91+112
3.ASC Duisburg1224165:123+42
4.OSC Potsdam1218155:165-10
5.White Sharks Hannover129122:170-48
6.SG Neukölln Berlin129107:229-122
7.Duisburger SV 189812092:225-133
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0  
Gruppe B     
1.SV Krefeld 721435181:106+75
2.SV Cannstatt1428154:120+34
3.SVV Plauen1427177:146+31
4.SSV Esslingen1425177:167+10
5.SV Würzburg 051419150:156-6
6.Uerdinger SV 081418173:165+8
7.SG Stadtwerke München1410112:164-52
8.Düsseldorfer SC 1898146109:209-100

Hannovers Frauen jubeln im DSV-Pokal ebenfalls

Bei den Frauen stehen mit Waspo 98 Hannover nun auch die letzten Teilnehmerinnen an der DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin fest. Nach langem Rückstand noch bis ins letzte Viertel hinein konnte Waspo die Partie gegen den ETV Hamburg noch drehen – Mariia Lytvyniuk besorgte in der Schlussminute den Siegtreffer für Hannover. Bei der Endrunde trifft der Klub im Halbfinale auf den Uerdinger SV 08.

Einen Tag vor dem Pokalduell standen sich Hamburg und Hannover auch schon in der Bundesliga der Frauen gegenüber, auch dort setzte sich Waspo mit 16:9 durch. Außerdem siegte Bochum ungefährdet 24:8 in Uerdingen.

Ergebnisse Frauen

 
Uerdinger SV 08SV Blau-Weiß Bochum8:24 (2:6, 1:6, 0:6, 5:6)
ETV HamburgWaspo 98 Hannover9:16 (1:6, 2:4, 0:3, 6:3)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 0441282:34+48
2.SV Blau-Weiß Bochum5996:54+42
3.SSV Esslingen4974:35+39
4.Waspo 98 Hannover6965:101-36
5.Uerdinger SV 086963:92-29
6.ETV Hamburg7057:121-64

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Derbysieg für Cannstatt, Spandau zieht wieder mit Waspo gleich

In der Wasserball-Bundesliga haben die Wasserfreunde Spandau 04 nach Punkten wieder mit Waspo 98 Hannover gleichgezogen. Der Rekordchampion siegte am Wochenende vor allem dank eines starken dritten Viertels mit 12:9 gegen den ASC Duisburg, während Waspos Heimspiel gegen Ludwigsburg von Seiten der Gäste abgesagt wurde. Die Wasserfreunde bleiben in der Tabelle aber aufgrund des verlorenen Spitzenspiels gegen Hannover vor einer Woche vorerst hinter dem Titelverteidiger auf Rang zwei.

In der B-Gruppe führt nach wie vor der SSV Esslingen, auch wenn der Spitzenreiter am Wochenende im Neckarderby gegen Aufsteiger SV Cannstatt mit 16:18 nach Fünfmeterwerfen unterlag. In der B-Gruppe stehen am kommenden Wochenende noch drei Partien an, für die Teams der A-Gruppe hat die Weihnachtspause bereits begonnen. Für die Nationalspieler geht es vor dem Fest vom 18. – 21. Dezember aber noch zum Weltcup nach Istanbul (TUR)

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
Wasserfreunde Spandau 04ASC Duisburg12:9 (3:2, 1:1, 6:3, 2:3)
White Sharks HannoverDuisburger SV 9814:5 (6:2, 5:2, 3:1, 0:0)
SG Neukölln BerlinOSC Potsdam10:17 (1:3, 3:4, 3:3, 3:7)
Waspo 98 HannoverSV Ludwigsburg 08abgesagt
Gruppe B  
SV Krefeld 72Düsseldorfer SC 189822:6 (8:0, 4:1, 3:2, 7:3)
SVV PlauenSG Stadtwerke München20:8 (3:0, 6:3, 6:3, 5:2)
SSV EsslingenSV Cannstatt16:18 (4:3, 3:4, 4:3, 2:3, 3:5) nach Fünfmeterwerfen

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover721131:44+87
2.Wasserfreunde Spandau 04821130:61+69
3.ASC Duisburg815100:86+14
4.OSC Potsdam71298:90+8
5.White Sharks Hannover81194:101-7
6.SG Neukölln Berlin8676:143-67
7.SV Ludwigsburg 086465:87-22
8.Duisburger SV 18988066:148-82
Gruppe B     
1.SSV Esslingen921119:103+16
2.SVV Plauen918115:92+23
3.SV Krefeld 72817108:64+44
4.SV Bayer Uerdingen 08815110:89+21
5.SV Cannstatt71478:65+13
6.SV Würzburg 056762:64-2
7.SG Stadtwerke München8465:98-33
8.Düsseldorfer SC 18989067:149-82

Ein Tor fehlt Bochums Frauen für das Finalturnier im Europapokal

Die Bundesliga der Frauen befindet sich bereits in der Winterpause, doch mit dem SV Blau-Weiß Bochum war ein deutsches Team am Wochenende im Challenger Cup im Einsatz, dem dritthöchsten europäischen Wettbewerb. Erstmals seit der Saison 2013/14 spielt Bochum in diesem Jahr wieder international und hat dabei beim Auftritt in Novi Sad (SRB) den Einzug ins Finalturnier nur knapp verpasst.

Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe gegen ZAVK Mladost Zagreb (CRO) ging nach toller Aufholjagd in der regulären Spielzeit erst nach Fünfmeterwerfen mit 14:15 verloren. Zuvor hatten die Westdeutschen mit 8:19 gegen die Gastgeberinnen von VK Vojvodina Novi Sad verloren, aber gegen Benfica Lissabon (POR) mit 15:10 gewonnen.

Pokalauslosung: Zweimal Heimrecht für Duisburg, Uerdingens Frauen mit Freilos zur Endrunde

Bereits am Freitag wurden die Viertelfinalpaarungen im DSV-Pokal ausgelost. Dabei durften sich bei den Männern beide Duisburger Teams über ein Heimspiel freuen – der ASC Duisburg trifft am 18./19. Januar 2025 auf die SV Krefeld 72, der Duisburger SV 98 empfängt die SG Neukölln Berlin.

DSV-Pokal Männer 2024/2025 – Auslosung Viertelfinale

ASC Duisburg – SV Krefeld 72

OSC Potsdam – Waspo 98 Hannover

Duisburger SV 98 – SG Neukölln? Berlin

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Würzburg 05

Bei den Frauen haben in dieser Saison sieben Teams für den Pokalwettbewerb gemeldet, neben den sechs Erstligisten auch der SC Chemnitz, der es mit den Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen zu tun bekommt. Das Topspiel der Runde am 25./26. Januar ist das Duell zwischen den Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 und Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum. Der SV Bayer Uerdingen 08 darf dank eines Freiloses bereits für die Endrunde planen.

DSV-Pokal Frauen 2025 – Auslosung Viertelfinale

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Blau-Weiß Bochum?

Waspo 98 Hannover – ETV Hamburg?

SC Chemnitz – SSV Esslingen?

Freilos: SV Bayer Uerdingen 08

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Meister Waspo Hannover übernimmt mit Kantersieg die Tabellenspitze

Mit einem Kantersieg hat Titelverteidiger Waspo 98 Hannover die Tabellenspitze in der Wasserball-Bundesliga der Männer übernommen. Der Deutsche Meister schoss die SG Neukölln Berlin mit 27:3 aus der Halle – Antonio Buha und Nikola Milardovic waren mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Torschützen. Damit schob sich Hannover vorerst am bisherigen Spitzenreiter von den Wasserfreunden Spandau 04 vorbei, der sich beim SV Ludwigsburg 08 mit 15:6 durchsetzte und aufgrund des schlechteren Torverhältnis Platz eins nun abgeben musste. Am 30. November kommt es dann bald zum ersten direkten Duell zwischen den beiden nationalen Topteams.

Am anderen Ende der Tabelle sind mit Ludwigsburg und Aufsteiger Duisburger SV 1898 zwei Mannschaften weiterhin punktlos – Duisburg verlor am Wochenende das Stadtderby gegen den ASC mit 3:16. Ebenfalls noch ohne Zähler steht in der B-Gruppe der Bundesliga auch der Düsseldorfer SC 1898 da.

 
Gruppe A  
SV Ludwigsburg 08Wasserfreunde Spandau 046:15 (0:4, 2:1, 3:7, 1:3)
OSC PotsdamWhite Sharks Hannover14:10 (3:1, 6:3, 2:3, 3:3)
Waspo 98 HannoverSG Neukölln Berlin27:3 (5:2, 6:0, 10:0, 6:1)
Duisburger SV 1898ASC Duisburg3:16 (1:3, 2:1, 0:6, 0:6)
Gruppe B  
SG Stadtwerke MünchenSV Bayer Uerdingen 0813:18 (3:5, 2:5, 4:4, 4:4)
SSV EsslingenSVV Plauen11:10 (1:5, 3:2, 4:1, 3:2)
SV CannstattDüsseldorfer SC 189811:6 (3:3, 1:0, 4:2, 3:1)
SV CannstattSVV Plauen14:15 (3:6, 3:3, 3:2, 5:4)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover515101:27+74
2.Wasserfreunde Spandau 0451597:35+62
3.OSC Potsdam4961:49+12
4.ASC Duisburg5958:54+4
5.White Sharks Hannover5661:69-8
6.SG Neukölln Berlin5342:95-53
7.SV Ludwigsburg 084035:61-26
8.Duisburger SV 18985038:103-65
Gruppe B     
1.SSV Esslingen61479:66+13
2.SV Krefeld 197251159:30+29
3.SVV Plauen5950:500
4.SV Cannstatt5954:46+8
5.SV Bayer Uerdingen 084956:44+12
6.SV Würzburg 054741:37+4
7.SG Stadtwerke München5140:59-19
8.Düsseldorfer SC 18986045:92-47

Hannover auch bei den Frauen im Nordderby erfolgreich

In der Bundesliga der Frauen stand am Wochenende abermals nur eine Partie auf dem Programm. Im Nordderby feierte Waspo 98 Hannover mit dem 11:8 gegen den ETV Hamburg den ersten Saisonsieg.

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.SV Bayer Uerdingen 082625:17+8
2.SV Blau-Weiß Bochum1323:4+19
3.Wasserfreunde Spandau 041325:8+17
4.Waspo 98 Hannover2015:31-16
5.SSV Esslingen1011:12-1
6.ETV Hamburg3022:49-27

Bochums Frauen kommen im Europapokal eine Runde weiter

Zwei Bundesligaklubs waren dafür international im Einsatz im Challenger Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb bei den Frauen. Mit zwei Siegen gegen die Gastgeberinnen von Sirens ASC Malta (MLT/15:7) und Hapoel Emek Hayarden (ISR/19:10) und nur einer Niederlage gegen die auch im Vorfeld favorisierten Kroatinnen von VK Jadran Split (10:15) landete der SV Blau-Weiß Bochum in seiner Gruppe letztlich auf Platz zwei und zog damit in die nächste Runde ein.

Diese wird vom 05. – 08. Dezember erneut in Vierergruppen ausgetragen, die Kontrahentinnen für den deutschen Rekordmeister sind dann die Gastgeberinnen vom VK Vojvodina Novi Sad (SRB), Benfica Lissabon (POR) sowie ZAVK Mladost Zagreb (CRO). Die ersten beiden der Gruppe qualifizieren sich für das Final Four.

Die Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen sind dagegen ausgeschieden. Bei ihrer ersten Europapokalteilnahme überhaupt schlossen die Süddeutschen ihre Gruppe auf Rang vier ab nach zum Teil knappen Niederlagen gegen CSM Unirea Alba Iulia (ROU/8:12), Benfica Lissabon (POR/10:11) und Galatasaray Istanbul (TUR/7:10). Der einzige Sieg gegen Roter Stern Belgrad (SRB) fiel mit 26:3 deutlich aus.

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Korbacher Straße 93
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Fax: +49 561 94083-15
info@dsv.de

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