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Toller EM-Abschluss mit Medaillen für Maya Werner und Cedric Büssing

Zum Abschluss der Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin (POL) gab es noch zwei weitere Medaillen für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) durch Maya Werner und Cedric Büssing zu feiern. Außerdem sorgten die DSV-Frauen um Welt- und Europameisterin Anna Elendt am Sonntag auch noch für zwei deutsche Staffelrekorde.

Werner kraulte über 1500m Freistil in 15:47,00 Minuten auf der Außenbahn eins sehr souverän zur Silbermedaille. Die 20-Jährige vom SC Magdeburg musste mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit nur Topfavoritin Simona Quadarella (ITA/15:29,93) den Vortritt lassen. Bronze sicherte sich Ajna Késely (HUN/15:51,73). „Ich hatte nicht mal eine Meldezeit, weil ich diese Strecke lange nicht mehr geschwommen bin. Dann habe ich einfach mein eigenes Rennen durchgezogen, bin extra auch ein wenig vorsichtiger angegangen. Dass am Ende Silber dabei herausspringt, habe ich überhaupt nicht erwartet. Zumal ich am Morgen nicht ganz so gut gefühlt hatte“, so Werner. „Zwei EM-Medaillen stimmen mich richtig froh, da freut man sich schon auf den nächsten Sommer.“ Dort ist im August dann die EM auf der 50m-Bahn in Paris (FRA) der Saisonhöhepunkt.

 

Büssing schwimmt in Lublin so schnell wie nie zuvor 

 

Über 400m Lagen schwamm Cedric Büssing in Polen zweieinhalb Sekunden schneller als je zuvor. In 4:03,51 Minuten sicherte sich der 22-Jährige von der SG Essen in einem umkämpften Rennen Bronze hinter Alberto Razzetti (ITA/3:58,79) und Max Litchfield (GBR/4:03,25). Damit gerechnet hatte der Olympia-Achte von Paris selbst nicht unbedingt. „Ich hatte nicht den besten Sommer, habe dem Prozess aber weiter vertraut. Das hat sich hier nun ausgezahlt, das macht dann natürlich Spaß“, sagte Büssing.

 

>> Alle EM-Ergebnisse im Überblick

 

Über 4x50m Lagen verbesserten Nina Holt (SC Magdeburg), Anna Elendt (SG Frankfurt), Angelina Köhler (SG Neukölln Berlin) und Nina Jazy (SG Essen) den 16 Jahre alten deutschen Rekord gleich zweimal an einem Tag. Erst im Vorlauf auf 1:45,15 Minuten, im Finale dann auf 1:44,71. Damit belegte das DSV-Quartett am Ende Rang fünf. Der Sieg ging an die Niederlande (1:42,83), bei der Startschwimmerin Marrit Steenbergen über 50m Rücken bereits ihren fünften Europarekord bei diesen Titelkämpfen aufstellte. Zusammen mit der Prämie für die beste EM-Leistung kommt die 25-Jährige damit auf insgesamt 40.000 Euro Zusatzprämie.

Top-Platzierungen gab es am letzten EM-Tag auch noch auf den 50m-Strecken, die bekanntlich ab 2028 zum Olympiaprogramm gehören. Brustschwimmer Melvin Imoudu (Potsdamer SV) kam in 26,07 Sekunden wie schon bei der WM in Singapur auf Rang fünf. Direkt dahinter wurde sein Vereinskollege und Trainingspartner Malte Gräfe Sechster, der 18-Jährige verbesserte dabei den deutsche Jahrgangsrekord ein drittes Mal bei diesen Titelkämpfen auf nun 26,12. Gold gewann Simone Cerasuolo (ITA/25,67).

Youngster Gräfe schwamm danach auch in der Lagenstaffel, belegte dort gemeinsam mit Vincent Passek (Berliner TSC), Maurice Grabowski (SC Wiesbaden) und Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg) in 1:32,46 Rang sieben. Der Titel ging hier an Italien (1:30,49). Rückenschwimmer Passek knackte in 23,31 Sekunden dabei sigar deutschen Jahrgangsrekord für 19-Jährige.

Bei den Frauen kam 200m-Europameisterin Anna Elendt beim 50m-Sprint in 29,69 Sekunden auf Rang sieben. Es gewann erneut 100m-Siegerin Eneli Jefimova (EST) mit Meisterschaftsrekord (28,91). Über 50m Rücken stellte Sara Curtis (ITA) in 25,49 Sekunden sogar einen (später noch einmal von Marrit Steenbergen verbesserten) Europarekord auf, kurz darauf wurde die 19-Jährige über 50m Freistil in 23,41 Sekunden dann noch einmal Zweite hinter Katarzyna Wasick POL/23,20). Bei den Männern war Jere Hribar (CRO/20,70) der schnellste Schwimmer dieser Titelkämpfe, dahinter verbesserte Nikita Sherement (UKR) den Junioren-Weltrekord auf 20,81.

 

Deutschland mit neun Medaillen bei dieser Kurzbahn-EM 

 

Mit insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen belegte das DSV-Team im Medaillenspiegel am Ende Rang vier hinter Italien (9/5/6), Niederlande (7/4/2) und Großbritannien (3/4/4). In der Nations Trophy, in der auch alle weiteren Finalplätze berücksichtigt werden, lag man sogar vor den Briten auf Rang drei. Bundestrainer Stephan Wittky zog aber nicht nur deswegen ein positives Fazit. „Nach den erfolgreichen Weltmeisterschaften in Singapur sehen wir uns weiter in der Erfolgsspur. Dass bei dieser EM neben unseren gestandenen Stars auch viele junge Aktive auf sich aufmerksam machen konnten, gibt uns viel Schwung für die kommenden Monate.“

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DSV-Asse mit Top-Leistungen: Silber für Ludwig und Gräfe bei der JWM

Grandioser Abschluss für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROU) mit zwei Silbermedaillen für Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) und Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV).

>> Alle JWM-Ergebnisse im Überblick

Nur die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde fehlte Gräfe am Sonntagabend zum Titelgewinn. Nachdem der 18-Jährige am Vortag im Vorlauf den Junioren-Weltrekord auf 26,95 gedrückt hatte, zeigte er auch im Finale eine bärenstarke Leistung und blieb in 26,99 zum zweiten Mal in seinem Leben unter 27 Sekunden. Nur durchbrach am Sonntag dann auch Nusrat Allahverdi (TUR) erstmals diese Schallmauer und sicherte sich in 26,98 wie bei der JEM vor sechs Wochen in der Slowakei die Goldmedaille. Der aus Rostock stammende Gräfe hatte dort noch mehr als drei Zehnteln Rückstand Bronze (27,56) gewonnen und seither mit seinen Trainern Jörg Hoffmann und Jens Lohaus am Bundesstützpunkt Potsdam wunderbare Fortschritte machen können.

„Ich freue mich total, dass ich in der gesamten JWM-Woche so gut performen konnte“, meinte Gräfe, der zuvor über 100m Brust Fünfter geworden war und dabei dreimal den deutschen Jahrgangsrekord verbessern konnte. „Natürlich ist es unglücklich gelaufen im Finale, aber noch vor Kurzem hätte ich niemals geglaubt, hier um Gold mitkämpfen zu können. Und dass ich den Weltrekord behalten habe, sehe ich auch als Ehre an und nehme das auch als Motivation für die nächsten Jahre mit.“ Jetzt steht für den Abiturienten aber erst einmal etwas Erholung bei der Familie an der heimischen Ostseeküste an, ehe der neue Karriereabschnitt in der offenen Klasse angegangen wird.

Lena Ludwig verbessert 200m-Bestzeit um acht Zehntel

Sogar schon ihre zweite Silbermedaille bei diesen Titelkämpfen erkämpfte sich Lena Ludwig. Nach Platz zwei und zwei deutschen Jahrgangsrekorden über 100m Brust schwamm die 18-Jährige auch über 200m Brust in 2:26,56 Minuten fast acht Zehntel unter ihrer bisherigen persönlichen Bestzeit, nur Sua Moon (KOR) war in 2:24,77 noch etwas schneller als die Jugend-Europameisterin von 2025 und 2024. Hannah Schneider (Hofheimer SC) belegte in 2:32,27 Rang 13.

„Endlich habe ich es unter 2:27 geschafft. Dass es gleich so ein großer Schritt wird, damit habe ich aber nicht gerechnet“, sagte Ludwig. „Am meisten freue mich aber, dass ich für meine Trainerin Uta Brandl am Ende des gemeinsamen Weges noch eine weitere Medaille gewinnen konnte.“ Mit Wechsel in die offene Klasse wird Ludwig wie auch ihre Teamkollegin Noelle Benkler in Heidelberg nun in die Elitegruppe von Bundesstützpunkttrainer Santiago Marquez Fuentes wechseln.

Johannes Liebmann wird über 1500m Vierter

Einen weiteren starken Auftritt zeigte am Sonntag auch Johannes Liebmann. Über 1500m Freistil kraulte der JEM-Zweite vom SC Magdeburg in 15:04,40 Minuten auf den vierten Platz. Die Goldmedaille sicherte sich Kuzey Tuncelli (TUR/14:48,81) vor Kazushi Imafuku (JPN/14:56,97) und Vaseleios Kakoulakis (GRE/15:00,29).

„Wir wollten hier beweisen, dass wir auch bei einer JWM gut abschneiden können und das ist hier trotz des beeindruckendes Niveaus bei diesen Titelkämpfen fantastisch gelungen. Wir haben hier mit einem kleinen Team absolute Topleistungen und sehr viele persönliche Bestleistungen bei einem zusätzlichen Saisonhöhepunkt abgeliefert. Ich sehe da einen schönen Aufschwung“, bilanzierte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes.

Fünfter Titel für US-Girl Erisman und Chinesin Yang

Am letzten Wettkampftag schwamm die Chinesin Peiqi Yang mit Meisterschaftsrekord über 200m Freistil (1:56,25 Minuten) zu ihrem fünften Gold bei diesen Titelkämpfen. Zuvor hatte sie bereits über 400m, 800m, 1500m Freistil sowie mit der 4x200m-Staffel triumphiert und bezwang im direkten Duell nun auch Rylee Erisman (USA/1:56,76). Die 16-Jährige schaffte am Sonntag über 50m Freistil (24,70 Sekunden) und mit der Lagenstaffel der USA (3:59,85 Minuten) auch zwei weitere Siege und kommt so ebenso auf fünf Siege bei diesen Titelkämpfen. Die DSV-Lagenstaffel mit Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg/1:02,14), Hannah Schneider (Hofheimer SC/1:09,94), Yara Fay Riefstahl (Chemnitzer SC/1:00,80) und Leni von Bonin (Dresdner SC/57,65) kam am Sonntag in 4:10,17 auf Rang 14.

Die letzten Goldmedaillen dieser JWM gingen außerdem an Mizuki Hirai (JPN) mit Meisterschaftsrekord über 100m Schmetterling (56,87 Sekunden), Carlos D’Ambrosio (ITA) über 100m Freistil (47,88 Sekunden), John Shortt (IRL) über 200m Rücken (1:56,19), Kris Mihaylov (RSA) über 200m Schmetterling (1:56,16) und Japans Männer in der Lagenstaffel (3:35,00).

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Isabel Gose mit starker Leistung ins 800m-Finale

In seinen Einzelrennen bei den Weltmeisterschaften in Singapur hat Lukas Märtens (SC Magdeburg) mit Gold und Bronze sehr erfolgreich abgeschnitten. In den letzten WM-Tagen stellt er sich nun ganz in den Dienst der Mannschaft. Am Freitag lieferte der 23-Jährige als Startschwimmer der 4x200m-Freistilstaffel dabei eine Topzeit (1:45,65) ab, am Ende reichte es an der Seite von Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg/1:47,11), Jarno Bäschnitt (Team Bochum/1:47,07) und Timo Sorgius (SSG Leipzig/1:47,70) in 7:07,54 Minuten zu Rang neun.

Damit fehlten dem DSV-Quartett lediglich acht Zehntel für das Finale (ab 12:52 Uhr im ZDF-Livestream). „Natürlich wäre ich hier gern noch einen weiteren Endlauf geschwommen, das klappt dann hoffentlich mit der Lagenstaffel“, meinte Märtens. Am Sonntag ist er er dort als Rückenschwimmer eingeplant.

Überzeugend ins Finale über 800m Freistil am Samstag ist derweil Isabel Gose eingezogen. Mit 8:20,21 Minuten schaffte die 23-Jährige vom SC Magdeburg die viertbeste Vorlaufzeit, Schnellste war Katie Ledecky (USA/8:14,62). „Ich bin froh, dass ich so einen guten Vorlauf gemacht habe, nach den 1500 Metern“, sagte Gose. Da hatte die Olympiadritte das Finale noch verpasst, danach einige Umstellungen vorgenommen. So war sie diesmal zweimal Einschwimmen und suchte sich ansonsten eher ruhige Ecken in der riesigen WM-Arena. „Ich merke, dass wir nun schon drei Wochen unterwegs sind und mir das alles schnell mal zu viel wird.“

Vereinskollegin Maya Werner belegte Platz 15 (8:35,28), kann aber nicht nur wegen Finalplatz acht über 400m mit ihrem WM-Debüt vollends zufrieden sein. „Das war die zweitschnellste Zeit nach der U23-EM, damit kann ich zufrieden sein. Diese WM ist der erste Wettkampf für mich, der so lange geht. Es ist hart, so lange fit zu sein auch im Kopf. Das ist ein Lernprozess, diese Erfahrungen hier werden mir für die Zukunft helfen. Das war eine gute Saison für mich“, sagte die 20-Jährige nach ihrem ersten Jahr in Magdeburg bei Bundestrainer Bernd Berkhahn.

Schnell unterwegs war am Freitag auch Angelina Köhler, die in 25,65 Sekunden als Zehnte ins Halbfinale über 50m Schmetterling zog. Bei ihrem deutschen Rekord im Juni war sie nur eine Zehntel schneller. „Es ist alles sehr eng, ich habe mich gut gefühlt, sagte die WM-Sechste über 100m Schmetterling, insbesondere die Arbeit mit dem Sportpsychologen hätte ihr in den vergangenen Tagen sehr geholfen. Köhler: „Wir werden womöglich deutschen Rekord schwimmen müssen, um ins Finale einzuziehen. Ich will dahin jedenfalls, am Ende gehört auch ein bisschen Glück dazu.“ Vorlaufschnellste war Alexandra Perkins (AUS/25,41).

>> Alle WM-Ergebnisse auf einen Blick

Grund zur Freude lieferte auch WM-Debütantin Lise Seidel. Nach dem gelungenen Staffeleinsatz zum Auftakt der Beckenwettbewerbe glänzte die 18-Jährige vom SC Chemnitz fünf Tage später auch in ihrem Einzelrennen. Über 200m Rücken verbesserte sie ihre Bestzeit um eine Dreiviertelsekunde auf 2:10,00 Minuten. Schon nach ihrem Vorlauf, dem vorletzten, leuchtete dafür das Q für „Qualifiziert fürs Halbfinale“ hinter ihrem Namen auf. Und von Rang elf ist am Abend vielleicht noch mehr möglich.

„Ich war vorher ganz schön aufgeregt. Aber ich konnte das gut unterdrücken und trotzdem schnell schwimmen. Wegen des vielen Adrenalins habe ich heute überhaupt keine Schmerzen gespürt. Das war das Beste, was passieren konnte“, sagte Seidel. Am Nachmittag werden dann auch ihre Eltern live vor Ort zuschauen. Vorlaufschnellste war Olympiasiegerin Kaylee McKeown (AUS/2:08,01)

Über 100m Schmetterling landeten Luca Nik Armbruster (SG Neukölln/52,05 Sekunden) und Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg/52,24) auf den Plätzen 27 und 29. Vorlaufschnellster war Noè Ponti (SUI/50,68). „Es ist immer schwer, so viele Tage zwischen den Starts zu haben. Ich habe versucht, Vollgas zu geben. So richtig gut gefühlt habe ich mich heute aber nicht. Ich weiß nicht, woran es lag“, sagte Armbruster, der über 50m mit deutschem Rekord WM-Sechster geworden war. In zwei Tagen will er in der Lagenstaffel nun auf jeden Fall noch einmal näher an seine Bestzeit (51,21) herankommen.

Auch Salchow hat in der Lagenstaffel am Sonntag ebenfalls noch einen Einsatz, dann wieder in seiner Hauptschwimmart Freistil. Warum es im Schmetterling in Singapur nicht so schnell ging wie dort, war ihm nach dem WM-Vorlauf ein Rätsel. „Ich war überrascht über die Zeit. Ich bin gut in Form und habe mich auch gut gefühlt. Aber ich werde daraus sicher lernen.“

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Deutschland ist im Freiwasser auch in der Staffel unschlagbar

Vier Tage lang begeisterten die Freiwasserschwimmer*innen bei der Schwimm-WM das Publikum, und an jedem einzelnen davon war auf der Insel Sentosa anschließend die deutsche Hymne zu hören. Da war der Sonntag keine Ausnahme. Denn in der Staffel gelang dem Freiwasserteam des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) der perfekte Abschluss dieser goldenen Tage von Singapur. Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm), Oliver Klemet (SG Frankfurt), Isabel Gose (SC Magdeburg) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg) schwammen in 1:09:13,3 Stunden zum Titel, dem insgesamt vierten für Deutschland bei diesen Weltmeisterschaften.

Das DSV-Team siegte vor Italien (1:09:15,4) und Ungarn (1:09,16,7). Und auch wenn der Erfolg eine echte Mannschaftsleistung war, diesmal übrigens komplett durch die Magdeburger Trainingsgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn, so ragte doch einer aus dem deutschen Quartett nochmal heraus: Florian Wellbrock.

Vier Rennen, vier Titel: Florian Wellbrock mit perfekter Freiwasserbilanz in Singapur 

Als Schlussschwimmer brachte er nicht nur den Sieg nach Hause. Nach seinen Goldmedaillen zuvor über fünf und zehn Kilometer sowie im Knockout Sprint sicherte er sich zugleich sein insgesamt viertes Gold bei diesen Titelkämpfen und durfte sich damit in jedem Rennen, in dem er an den Start ging, am Ende auch als Sieger feiern lassen – eine perfekte Bilanz für den 27-Jährigen. „Ich habe absolut nicht mit viermal Gold gerechnet. Ich konnte gestern nicht gut schlafen, weil ich so nervös war. Ich wusste, wir können heute Geschichte schreiben. Ich bin so stolz auf mein Team, wir haben heute einen tollen Job gemacht. Und viermal Gold in vier Events ist fantastisch“, jubelte er.

>> Alle WM-Ergebnisse vom Freiwasserschwimmen

Insgesamt war es der fünfte Titel für eine deutsche Staffel in der WM-Geschichte. Diesmal hatte man sich für eine Aufstellung Frau-Mann-Frau-Mann entschieden, wie zum Beispiel auch Australien und Frankreich, wohingegen Italien und Ungarn zunächst jeweils zwei Frauen ins Wasser schickten und hintenraus die beiden Männer. Aus diesen unterschiedlichen Besetzungen ergab sich eine besondere Spannung. Als Deutschland 2022 in Budapest (HUN) letztmals Gold in dieser Disziplin gewann, gelang das übrigens ebenfalls mit dieser Taktik, was sich letztlich als gutes Omen herausstellen sollte.

Deutschland mit der richtigen Taktik fürs Staffelgold

Celine Rieder ging als Erste ins Wasser und lieferte ein starkes Rennen ab. Als Sechste übergab sie an Oliver Klemet, wobei die vor ihr liegenden Teams im weiteren Rennverlauf keine Rolle mehr spielen sollten. Viel wichtiger war, dass Rieder die anderen Top-Nationen auf Distanz halten konnte. Klemet musste dann zwar Marc-Antoine Olivier (FRA) passieren lassen, zusammen erschwammen sich die beiden aber einen ordentlichen Vorsprung von bereits über einer halben Minute auf den Rest des Feldes.

Als Nächste war Isabel Gose an der Reihe, die nicht lange fackelte und sich direkt an Ines Delacroix vorbeischob und in der Folge um einige Meter von ihrer französischen Konkurrentin lösen konnte. Während von hinten die Männer aus Italien und Ungarn heranstürmten, hatte Gose dank dieses klugen Schachzugs an der Spitze freie Bahn. „Ganz großen Respekt für alle hier, Freiwasser ist so hart. Ich bin für unser Team geschwommen und super happy“, meinte sie anschließend.

In Führung liegend übergab Gose an Wellbrock – knapp zehn Sekunden vor Italien und Frankreich. Die ganze Woche über war bei den WM-Rennen niemand am Magdeburger vorbeigekommen, und so sollte es auch diesmal bleiben. Zwar kam die Konkurrenz um Gregorio Paltrinieri (ITA) und Logan Fontaine (FRA) noch einmal heran, auch die Ungarn mit Dávid Bethlehem und Australien versuchten nochmal alles. Doch immer, wenn ihm ein Gegner mit viel Aufwand näher gerückt war, schaltete der Deutsche kurzzeitig einen Gang hoch und verteidigte so erfolgreich Platz eins. Trotzdem habe er am Ende richtig Angst bekommen, gestand Wellbrock. „Erst dachte ich, Logan war hinter mir und dann habe ich geschaut und realisiert, dass es Greg hinter mir ist. Da wusste ich: keine Zeit mehr für Spielchen. Dann habe ich meine Beine eingesetzt und meine Geschwindigkeit genutzt.“ Der Rest war dann nur noch purer Jubel.

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Isabel Gose und Lea Boy werden Fünfte bei spektakulärer WM-Premiere des Knockout Sprints

Bei der Einführung des Knockout Sprints im Freiwasser hatte der Schwimm-Weltverband vor allem eines im Sinn gehabt: den Unterhaltungsfaktor. Mehrere enge Finish-Entscheidungen innerhalb kürzester Zeit begeistern das Publikum bei diesem Ausscheidungsrennen über drei Runden und insgesamt drei Kilometer, das in Singapur erstmals im WM-Programm steht. Und die WM-Premiere hätte am Samstag wohl kaum spektakulärer ausfallen können.

Noch an der letzten Wendeboje durfte sich nahezu das gesamte Finalfeld bei den Frauen Chancen auf eine Medaille machen. Auf der Zielgeraden des abschließenden 500m-Rennens spitzte sich der Kampf ums Edelmetall dann weiter zu. Mittendrin auch die beiden Deutschen: Isabel Gose (SC Magdeburg) und Lea Boy (SV Würzburg 05), die sich in den beiden Runden zuvor über 1500 Meter und 1000 Meter bis hierhin durchgesetzt hatten. Gose setzte sich kurz hinter der letzten Boje sogar an die Spitze, auch Boy machte noch einmal mächtig Druck. Eine weitere deutsche Medaille bei diesen Weltmeisterschaften schien möglich, vielleicht sogar zwei. Dann aber zündete die Japanerin Ichika Kajimoto auf der Außenbahn den Turbo und zog mit unglaublicher Schlagfrequenz noch an allen vorbei zum Sieg in 6:19,9 Minuten. Zweite wurde Ginevra Taddeucci (ITA/6:21,9).

Dahinter wurde der Kampf um Bronze erst im Fotofinish entschieden: Am Ende teilten sich Moesha Johnson (AUS) und Bettina Fábián (HUN/beide 6:23,1) den dritten Platz – nur zwei Zehntelsekunden vor den beiden Deutschen, die auf einem ebenfalls geteilten fünften Platz hauchdünn an einer Medaille vorbeischrammten.

>> Alle WM-Ergebnisse vom Freiwasserschwimmen

„Top fünf bei einer WM, was will man mehr?“, meinte Lea Boy. „Das ist jetzt natürlich ärgerlich, dass wir alle nebeneinander waren und jetzt der fünfte Platz dabei rausgekommen ist. Aber ich bin super zufrieden. Nach der Enttäuschung von den zehn Kilometern war das jetzt ein gelungener Abschluss.“ Über die olympische Distanz war die 25-Jährige vor drei Tagen vorzeitig ausgestiegen. „Es war einfach zu heiß. Und bevor man da dann ein Risiko eingeht, dass was passiert, haben wir uns dazu entschlossen, dass ich rausgehe und wir jetzt dieses Rennen noch vorbereiten. Und jetzt ist die Distanz natürlich deutlich kürzer mit 15 Minuten, zehn Minuten und fünf Minuten. Da ist es dann nicht so relevant.“

Während Boy schon über massig Freiwassererfahrung verfügt und gerade auch im Knockout Sprint in dieser Saison mit Platz eins und drei im Weltcup sowie EM-Bronze schon sehr erfolgreich war, bedeutete das Rennen am Samstag für Isabel Gose ihre WM-Premiere im offenen Gewässer. „Es war ungewohnt. Wenn man da versucht so wegzuziehen und nicht so richtig wegkommt, weil man da rechts jemanden hat, der genauso schnell ist wie du. Aber ich glaube, es war eine Erfahrung wert“, meinte die Magdeburgerin, die auch im Weltcup erst einmal (über zehn Kilometer) im Freiwasser geschwommen war.

Bundestrainer Bernd Berkhahn, ihr Heimtrainer, hatte schon im Vorfeld geahnt, dass das neue Format seiner Athletin entgegenkommen könnte. Aus dem Becken bringt sie mit ihren dortigen Strecken 400m, 800m und 1500m Freistil genau die richtigen Leistungen mit. Zudem ging sie anders als so manche Konkurrentin, die bereits die fünf und/oder zehn Kilometer absolviert hatte, ausgeruht ins diesmal 30,4 Grad warme Wasser. „Das Tempo war von Anfang an deutlich schneller, als ich gedacht hatte. Aber da wird natürlich der Ehrgeiz von jedem Mädel geweckt, eine Runde weiterzukommen“, sagte Gose, die am Sonntag auch noch in der Staffel antritt. Auch dort dann wieder mit großen Ambitionen: „Ich habe Lust darauf, das Team nach vorne zu pushen und da einen guten Platz zu belegen.“

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Das sind die WM-Starts der DSV-Aktiven in Singapur

Mehr als 2.000 Aktive aus über 200 Ländern werden an den Weltmeisterschaften in Singapur teilnehmen, die am kommenden Freitag (11. Juli) beginnen. In den fünf verschiedenen Wassersportarten treten dabei auch insgesamt 46 Sportler*innen aus Deutschland an.

Beim Beckenschwimmen stehen mittlerweile auch die Meldungen für die einzelnen Disziplinen fest. Olympiasieger Lukas Märtens hat sein Wettkampfprogramm gegenüber den Spielen von Paris (FRA) leicht verändert. Der 23-Jährige vom SC Magdeburg verzichtet auf die 200m Freistil an Tag zwei (Vorlauf und Halbfinale) und drei (Finale) der Beckenwettbewerbe, startet stattdessen aber über 800m Freistil. Zwischen seinem 400m-Rennen gleich zum Auftakt am 27. Juli bleibt ihm so ein kompletter Tag Pause bis zum 800m-Vorlauf an dritten Tag.

In Paris war Märtens nach seinem Olympiasieg über 400m Freistil und einer besonders kurzen Nacht letztlich Fünfter auf der 200m-Strecke geworden. „Beides, also 200 und 800 Meter, funktioniert einfach nicht nach den 400 Metern innerhalb von drei, vier Tagen“, sagte Märtens. Die Entscheidung über das Wettkampfprogramm fiel diesmal besonders schwer und wurde in enger Absprache mit Bundestrainer Bernd Berkhahn erst kurz vor dem Meldeschluss am vergangenen Freitag fixiert. Denn in der aktuellen Weltjahresbestenliste liegt der 400m-Weltrekordler über 200m Freistil bislang auf Rang drei (1:44,25) hinter Olympiasieger David Popovici (ROU/1:43,64) und dem neuen Kurzbahn-Weltrekordler Luke Hobson (USA/1:43,73). Über 800m Freistil rangiert weltweit sogar nur Landsmann Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) mit seinem Europarekord (7:38,12) von den Deutschen Meisterschaften vor dem Magdeburger Märtens (7:39,10).

Für Maya Werner hat sich das WM-Programm dagegen noch vergrößert. Die 20-Jährige vom SC Magdeburg gewann bei der U23-EM in Samorin (SVK) unlängst über 400m und 800m Freistil und unterbot auf der längeren der beiden Strecken dabei nun auch noch den A-Cut des Weltverbandes für die Teilnahme an den Welttitelkämpfen. So konnte der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) die junge Aufsteigerin auch noch für diese Disziplin melden, für die 400m Freistil war Werner ohnehin schon qualifiziert. Und da die Staffel über 4x200m Freistil nach dem WM-Verzicht von Julia Mrozinski (SCW Eschborn) aus persönlichen Gründen in Singapur nicht antreten wird, darf WM-Debütantin Werner zum Sammeln von Erfahrungen zusätzlich auch noch im 200m-Einzel antreten.

Die WM-Starts des DSV-Teams im Beckenschwimmen

Isabel Gose (SC Magdeburg):
400m Freistil (PB 4:02,14/DR)
800m Freistil (PB 8:17,53)
1500m Freistil (PB 15:41,16/DR)

Angelina Köhler (SG Neukölln Berlin):
50m Schmetterling (PB 25,55/DR)
100m Schmetterling (PB 56,11/DR)
50m Freistil (PB 24,82)

Anna Elendt (SG Frankfurt):
50m Brust (PB 30,10/DR)
100m Brust (PB 1:05,58/DR)
200m Brust (PB 2:23,54/DR)

Nina Holt (SC Magdeburg):
100m Freistil (PB 53,81)

Maya Werner (SC Magdeburg):
200m Freistil (PB 1:58,81)
400m Freistil (PB 4:06,02)
800m Freistil (PB 8:29,53)

Lise Seidel (SC Chemnitz):
200m Rücken (PB 2:10,76)

Nina Sandrine Jazy (SG Essen):
Staffelteilnehmerin

Julianna Dora Bocska (SG Essen):
Staffelteilnehmerin

Lukas Märtens (SC Magdeburg):
400m Freistil (PB 3:39,96/WR)
800m Freistil (PB 7:39,10)
200m Rücken (PB 1:55,97)

Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg):
50m Freistil (PB 21,99)
100m Freistil (PB 47,80/DR)
100m Schmetterling (PB 51,28)

Oliver Klemet (SG Frankfurt):
400m Freistil (PB 3:42,81)

Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover):
800m Freistil (PB 7:38,12/ER)
1500m Freistil (PB 14:36,82)

Florian Wellbrock (SC Magdeburg):
1500m Freistil (PB 14:34,89/DR)

Melvin Imoudu (Potsdamer SV):
50m Brust (PB 26,62/DR)
100m Brust (PB 58,84)

Lucas Matzerath (SG Frankfurt):
50m Brust (PB 26,80)
100m Brust (58,74/DR)

Luca Nik Armbruster (SG Neukölln Berlin):
50m Schmetterling (PB 22,92/DR)
100m Schmetterling (PB 51,21)

Vincent Passek (Berliner TSC):
50m Rücken (PB 24,87)

Cedric Büssing (SG Essen):
400m Lagen (PB 4:11,52/DR)

Rafael Miroslaw (SG HT 16 Hamburg):
Staffelteilnehmer

Kaii Liam Winkler (SG Neukölln Berlin):
Staffelteilnehmer

Jarno Bäschnitt (Team Bochum):
Staffelteilnehmer

Timo Sorgius (SSG Leipzig):
Staffelteilnehmer

Der DSV meldet Staffeln für folgenden WM-Wettbewerbe:
4x100m Freistil Frauen 
4x100m Lagen Frauen 
4x100m Freistil Männer
4x100m Lagen Männer
4x200m Freistil Männer
4x100m Freistil Mixed
4x100m Lagen Mixed

Als Trainer*innen vor Ort im Einsatz sind:
Bernd Berkhahn, Stephan Wittky, Franziska Hentke, Emil Guliyev, Lasse Frank und Santiago Marquez Fuentes.

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Viermal Silber für das DSV-Team zum Abschluss der JEM 2025

Der Abschlusstag der Europameisterschaften der Junior*innen in Samorin (SVK) war zugleich der erfolgreichste für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). Gleich viermal Silber fischten die DSV-Aktiven am Sonntag aus dem wunderschönen Freibad des Donau-Städchens in der Westslowakei. In der Gesamtbilanz stehen nach sechs JEM-Tagen damit insgesamt zehn Mal Edelmetall zu Buche, nur Großbritannien (19 und davon neun Gold), Italien und Spanien (je 14 und davon je vier Gold) kamen auf mehr Medaillen bei diesen Titelkämpfen. Und in der Team Trophy, die sämtliche Finalplatzierungen berücksichtigt, kam Deutschland sogar auf Rang drei hinter Italien und Großbritannien.

Alle JEM-Ergebnisse im Überblick

„Das war ein gelungener Abschluss, damit haben wir unser vorab ausgegebenes Medaillenziel erreicht“, bilanzierte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. Erfolgreichste Deutsche war Lena Ludwig. Nach Gold über 200m Brust schwamm die 18-Jährige vom SV Nikar Heidelberg über 100m Brust in 1:08,10 Minuten auf den zweiten Rang hinter 50m-Siegerin Smilte Plytnkaite (LTU/1:07,21). Fünfte wurde zudem Hannah Schneider (Hofheimer SC/1:09,24), die mit ihren 17 Jahren auch im kommenden Jahr noch einmal um die JEM-Medaillen mitkämpfen kann.

Noelle Benker fehlen gleich zweimal nur wenige Hundertstel zu Gold

Später am Abend verhalf Ludwig mit einer Splitzeit von 1:07,89 auch der Staffel über 4x100m Lagen zu Silber. Nach 4:04,34 Minuten fehlten dort an der Seite von Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg/1:02,70 auf Rücken), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz/58,97 auf Schmetterling) und Linda Roth (SV Cannstatt/54,78 im Kraul) nur winzige vier Hundertstel zu Sieger Italien.

Schon zu Beginn des letzten Finalabschnitts hatte Benkler Gold über 200m Lagen in 2:12,74 Minuten um lediglich zwölf Hundertstel verpasst. Lange lag die Heidelbergerin sogar vorn, erst auf den letzten Metern zog 400m-Siegerin Amalie Smith (GBR) erneut an ihr vorbei. Die erste 16 Jahre alte Laura Sophie Kohlmann (SG Essen/2:14,88) wurde Fünfte.

Nach dem Regen schwimmt Liebmann zum dritten Edelmetall

Seine dritte Medaille erkämpfte sich auch Johannes Liebmann. Nach Silber und Bronze auf den langen Freistilstrecken schaffte es der 18-Jährige vom SC Magdeburg auch über 400m Freistil auf den zweiten Rang. In 3:49,07 Minuten musste der Vorlaufschnellste im Finale nur dem neutralen Athleten Grigorii Vekovishchen (AIN/3:48,71) den Vortritt lassen. Bronze ging an Kuzey Tuncelli (TUR/3:49,50). Liebmann bewies dabei Nervenstärke, vor dem letzten Einzelrennen der Titelkämpfe hatte Regenschauer für eine Unterbrechung des Wettkampfprogramms gesorgt. Doch Liebmann ließ sich davon nicht aus der Bahn bringen.

Auch Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV) hätte es beinahe noch einmal aufs Podium geschafft. Nach 50m-Bronze wurde der Brustschwimmer im 100m-Rennen in 1:00,99 Minuten Vierter. Sieger Filip Nowacki (GBR) schaffte den Goldhattrick und brach mit 59,59 Sekunden sogar den nationalen Altersklassenrekord von Adam Peaty, dem Superstar des Brustschwimmens.

Gelungene Auftritte zeigten in den Finals auch Larus Thiel (SG Bayer), der über 50m Schmetterling in 24,12 Sekunden auf Rang sieben sprintete. Zum Champion stieg hier Dean Fearn (GBR/23,29) vor. Zudem wurde Mitja Bauer (SSG Leipzig) in 56,49 Sekunden Achter 100m Rücken, den Sieg sicherte sich John Shortt (IRL/54,09). Eine beeindruckende Leistung zeigte auch Luca Hoek (ESP) beim Sieg über 100m Freistil in 48,25 Sekunden.

 

Die deutschen Medaillengewinner*innen bei der JEM 2025

Gold
Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) 200m Brust

 

Silber
Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) 200m Lagen

Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) 400m Lagen

Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) 100m Brust

Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 400m Freistil

Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 1500m Freistil

4x100m Lagen Frauen mit Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg), Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Linda Roth (SV Cannstatt)

 

Bronze

Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 800m Freistil

Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV) 50m Brust

4x100m Freistil Frauen mit Linda Roth (SV Cannstatt), Leni Labarre (SC Magdeburg), Zara Selimovic (SG Essen) und Svenja Götting (SSG Reutlingen/Tübingen)

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Traumstart bei der U23-EM mit Gold für Maya Werner und Sven Schwarz

Besser hätten die U23-Europameisterschaften in Samorin (SVK) gar nicht beginnen können für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). Gleich beim Auftakt kraulte Maya Werner (SC Magdeburg) zur Goldmedaille über 800m Freistil. In 8:29,53 Minuten blieb die direkt aus dem Höhentrainingslager in Font Romeu (FRA) angereiste Werner rund sechs Sekunden unter ihrer bisherigen persönlichen Bestzeit. Silber ging an Klaudia Tarasiewicz (POL/8:33,93) vor Artemis Vasilaki (GRE/8:34,35). Marian Plöger (SV Cannstatt/8:43,49) wurde Sechste.

Die beeindruckende Leistungsentwicklung der Hoffnungsträgerin setzt sich damit fort. Vor dieser Saison war Maya Werner aus Heidelberg in die Topgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn nach Magdeburg gewechselt. Dort wurde die Sportsoldatin dann erst viermalige Militär-Weltmeisterin und an diesem Donnerstag nun auch U23-Europameisterin. Und zwischendurch hatte sie sich über 400m Freistil und die 4x200m-Staffel auch das Ticket für die Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August) gesichert.

>> Alle Ergebnisse der U23-WM

Und selbst über einen 800m-Start könnte man nun nachdenken, denn in Samorin blieb Werner jetzt auch unter der WM-Norm des DSV (8:31,80), unter dem A-Cut des Weltverbandes (8:34,62) sowieso. „Die ersten Wochen in Magdeburg waren eine sehr große Umstellung für mich, im Training und Alltag. Das hat erstmal seine Zeit gedauert, bis ich damit zurechtgekommen bin“, sagte Werner. „Das tagtägliche Messen im Training mit einer Topathletin wie Isabel Gose hat mich aber stark vorangebracht.“

Topleistungen direkt nach Rückkehr aus dem Höhentraining

Bei drückender Schwüle und auch nach 19:00 Uhr immer noch weit über 30 Grad Außentemperatur zeigte wenig später auch Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) eine beeindruckende Leistung. Der Europarekordler und Titelverteidiger über 800m holte sich am Freitag die Goldmedaille über 1500m Freistil in 14:38,96 Minuten vor Emile Vincent (FRA/14:59,62) und Filippo Bertoni (ITA/15:10,31). Arne Schubert (SC Magdeburg/15:22,89) belegte mit seiner Zeit vom Vormittag am Ende Rang fünf.

„Mit der Zeit sind wir beide sehr zufrieden, das war kaum langsamer als bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin“, sagte Schwarz‘ Trainer Emil Guliyev. „Sven hat trotz der hohen Belastung im Höhentraining und der extremen Bedingungen hier keine Müdigkeit gezeigt. Das pusht vor der WM natürlich noch einmal das Selbstbewusstsein.“

Olympiasieger Popovici mit Weltjahresbestzeit

Für eine weitere Kracherleistung sorgte Rumäniens Superstar David Popovici. Über 200m Freistil stellte der 20-Jährige in 1:43,64 Minuten sogar eine neue Weltjahresbestzeit auf und war damit rund eine Sekunde schneller als bei seinem Olympiasieg in Paris (FRA). Der U23-Titel war einer der wenigen, die ihm in seiner beeindruckenden Sammlung noch fehlte.

Hinter Petar Mitsin (BUL/1:46:48) und Charlie Hutchison (GBR/1:46,84) verpasste Jarno Bäschnitt (1:46,91) in diesem Rennen eine Medaille nur um winzige sieben Hundertstel. Die neue persönliche Bestzeit dürfte dem 19-Jährigen vom Team Bochum aber zusätzlichen Schwung geben vor seiner ersten WM-Teilnahme. In Singapur wird 2,02-Meter-Mann Bäschnitt wie Timo Sorgius in der 4x200m-Freistilstaffel schwimmen, der Leipziger zeigte in der Slowakei als Sechster (1:47,93) ebenfalls eine überzeugende Form.

Platz fünf belegte die Mixedstaffel über 4x100m Lagen mit Lise Seidel (SC Chemnitz), Jeremias Pock (1. FCN), Julian Koch (SG Essen) und Nina Holt (SC Magdeburg). In 3:50,87 Minuten schlug das DSV-Quartett rund zweieinhalb Sekunden hinter Sieger Polen (3:48,25) an. Pock war zuvor bereits mit einer Finalteilnahme über 50m Brust in die Titelkämpfe eingestiegen. In 28,07 Sekunden wurde er dort beim Sieg von Luka Mladenovic (AUT/26,72) Achter.

 

 

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U23-EM in der Slowakei: Sven Schwarz strebt Titelverteidigung an

Der Zulauf bei der zweiten Auflage der U23-Europameisterschaften im Schwimmen ist riesig. 373 Aktive aus 42 Ländern nehmen ab Donnerstag an den Titelkämpfen in Samorin (SVK/26. – 28. Juni) teil, darunter namhafte Stars wie Freistil-Olympiasieger David Popovici (ROU) oder Schmetterlings-Weltmeister Diogo Ribeiro (POR). Das 23-köpfige Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) wird von 800m-Europarekordler Sven Schwarz angeführt. Die Finals sind ab 18:00 Uhr im kostenpflichtigen Livestream auf Euroaquaticstv.com zu sehen, die Vorläufe jeweils ab 09:30 Uhr.

>> Startlisten und Ergebnisse der U23-EM

Langstreckenspezialist Schwarz ist für die 800m und 1500m Freistil gemeldet. Auf seiner Europarekordstrecke geht der 23-Jährige von Waspo 98 Hannover dabei als Titelverteidiger an den Start. Neun weitere DSV-Aktive nutzen die Rennen in Samorin zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Singapur, wo die Beckenwettbewerbe am 27. Juli beginnen. Schwarz kommt direkt aus der Höhenluft aus Font Romeu (FRA), wo er drei Wochen lang in der Trainingsgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn mittrainierte. Anders als Florian Wellbrock und Oliver Klemet, die an diesem Wochenende (wie auch Angelina Köhler oder Melvin Imoudu) beim zeitgleich stattfindenden Sette Colli-Meeting in Rom (ITA) Wettkampfpraxis sammeln, entschied sich Schwarz für den Trip in die Slowakei.

>> Startlisten und Ergebnisse des Sette Colli

 „Für mich war das ein logischer Schritt, als ich mit meinem Trainer Emil Guliyev die Planungen festlegte“, sagte Schwarz. „Ich kann die U23 noch ein letztes Mal schwimmen und habe die Chance, meinen Titel zu verteidigen – warum sollte ich darauf verzichten? Die U23-EM vor zwei Jahren in Dublin hat mir damals zudem riesigen Spaß gemacht.“

Die Freude etwas trüben könnte einzig die große Hitze, die im Freibad des riesigen Sport- und Wellnessparks X-Bionic Sphere erwartet wird. Laut Wettervorhersage ist in den kommenden Tagen mit Temperaturen von weit über 30 Grad zu rechnen. „Im Freibad macht es eigentlich immer Spaß zu schwimmen. Es kann nur schwierig werden, wenn man in die Mittagshitze reinschwimmt. Ich hatte das bei der EM 2022 in Rom bei meinem 800-Meter-Vorlauf mal, das schlaucht dann sehr, man schwitzt auch extrem“, so Schwarz. „Wir müssen damit halt gut umgehen. Ich denke, das kann auch jeder bei uns.“ Hilfreich auf der Suche nach Schatten wird auf jeden Fall sein, dass die Unterkünfte der Teams direkt in Poolnähe auf dem Gelände des Sportparks liegen. Samorin versprüht da womöglich sogar eine ähnliche Atmosphäre wie das olympische Dorf.

Alle DSV-Starts bei der U23-EM 

26. Juni

50m Brust Frauen

 
 

200m Rücken Männer

Cedric Büssing
Finn Hammer

 

100m Schmetterling Frauen

 
 

200m Freistil Männer

Jarno Bäschnitt
Philipp Peschke
Timo Sorgius

 

50m Rücken Frauen

 
 

50m Brust Männer

Jeremies Pock

 

200m Freistil Frauen

Julianna Dora Bocska
Nina Holt
Lise Seidel

 

100m Schmetterling Männer

Louis Dramm
Julian Koch
Louis Schubert

 

200m Lagen Frauen

 
 

1500m Freistil Männer (Zeitlauf)

Moritz Bockes
Noah Lerch
Arne Schubert
Sven Schwarz

 

800m Frauen (Zeitlauf)

Marian Plöger
Maya Werner

 

4x100m Lagen Mixed

DSV

     

27. Juni

400m Freistil Frauen

Marian Plöger
Maya Werner

 

400m Freistil Männer

Jarno Bäschnitt
Arne Schubert

 

100m Brust Frauen

 
 

50m Rücken Männer

Vincent Passek

 

200m Schmetterling Frauen

 
 

50m Freistil Männer (Finale Skins)

Julian Koch
Philipp Peschke
Timo Sorgius
Martin Wrede

 

100m Rücken Frauen

Lise Seidel

 

200m Brust Männer

Kenneth Bock
Jeremies Pock

 

50m Freistil Frauen

Julianna Dora Bocska
Nina Holt
Nina Jazy

 

200m Schmetterling Männer

Louis Schubert

 

400m Lagen Frauen

 
 

400m Lagen Männer

Cedric Büssing
Finn Hammer

     

28. Juni

200m Brust Frauen

 
 

100m Rücken Männer

Vincent Passek

 

50m Schmetterling Frauen

 
 

100m Freistil Männer

Julian Koch
Philipp Peschke
Timo Sorgius
Martin Wrede

 

200m Rücken Frauen

Lise Seidel
Maya Werner

 

100m Brust Männer

Kenneth Bock

 

100m Freistil Frauen

Julianna Dora Bocska
Nina Holt
Nina Jazy

 

50m Schmetterling Männer

Louis Schubert

 

200m Lagen Männer

Cedric Büssing
Louis Dramm
Finn Hammer
Jeremies Pock

 

1500m Freistil Frauen

Marian Plöger

 

800m Freistil Männer

Moritz Bockes
Noah Lerch
Arne Schubert
Sven Schwarz

 

4x100m Freistil Mixed

DSV

 

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Arne Schubert verpasst zweite JEM-Medaille mit der Staffel knapp

Am Ende probierte Arne Schubert noch einmal alles. Der 18-Jährige vom SC Magdeburg kraulte satte 30 Sekunden schneller als die Toprivalen in der dreiköpfigen Spitzengruppe, doch in den Medaillenkampf eingreifen konnte er trotzdem nicht mehr. Bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen in Setúbal (POR) gewann so Italien die Mixed-Staffel der U19 über 4x1,5km vor Frankreich, bei dem Emile Mesmacque das dritte JEM-Gold nur um acht Hundertstel verpasste, Ungarn und eben Deutschland. In der U16 belegte das Quartett des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. zum Abschluss der Titelkämpfe den siebten Rang.

Am Abend zuvor hatte Schubert im Knockout Sprint bereits Silber erkämpft. „Ich bin froh, wie diese JEM für mich gelaufen ist“, sagte der Blondschopf. „Auch wenn es im Schlussspurt des Knockout Sprints ziemlich hart zur Sache ging und ich auch einmal untergetaucht wurde, sonst hätte es womöglich sogar zu mehr reichen können. Trotzdem sage ich, ich habe Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Ich bin direkt aus dem Höhentrainingslager angereist und freue mich, dass ich hier so abliefern konnte.“

Arne Schubert reist weiter zur U23-EM im Beckenschwimmen

Die Form stimmt, diese Erkenntnis nimmt Schubert jetzt mit zu den U23-Europameisterschaften nach Samorin (SVK) am kommenden Wochenende. „Ich habe das Glück, zwei Saisonhöhepunkte zu haben. Da will ich nun meine Bestzeiten über 400 Meter, 800 Meter und 1500 Meter Freistil verbessern.“ Nach einigen gesundheitlichen Problemen im vergangenen Sommer läuft bei ihm nun endlich wieder alles nach Plan.

Auch Nachwuchs-Bundestrainer Stephen Bibow konnte den Anführer seines Teams nur loben: „Die anderen Nationen haben gezittert, als Arne immer näherkam. Hier wäre bei ein einem anderen Rennverlauf vielleicht auch noch etwas mehr drin gewesen.“ So aber blieb es bei der einen Medaille, hinzu kamen in den Einzelrennen zehn weitere Top-Ten-Platzierungen und Rang vier in der Teamwertung. „Unsere Aktiven haben hier eine tolle Einstellung gezeigt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Einige von uns waren hier ja ein oder gar zwei Jahre jünger als die Konkurrenz. Sie wissen jetzt genau, wo es in der kommenden Saison Fortschritte braucht“, sagte Bibow.

 

Die JEM-Ergebnisse von Setúbal im Überlick 

10km Männer

1. Emile Mesmacque (FRA) 1:55:23,61
2.Hunor Kovacs Seres (HUN) 1:55:27,26
3. Ethan Parker (FRA) 1:55:27,66

6. Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg) 1:56:50,05
7. Simon Reinke (SG Essen) 1:56:50,14

10km Frauen

1. Lou-Ann Gaudaire (FRA) 2:09:01,48
2. Viola Giraudo (ITA) 2:09:02,17
3. Vivien Nett (HUN) 2:09:09,19

8. Anna Barth (SC Magdeburg) 2:10:58,18
9. Luisa Rumler (SG Stadtwerke München) 2:11:51,03
13. Aliyah Hösel (SC Chemnitz) 2:15:22,59

7,5km Männer

1. Konstantinos Chourdakis (GRE) 1:28:29,24
2. Lev Spanopulo (AIN) 1:28:29,52
3. Zsigmond Pittlik (HUN) 1:28:30,68

9. Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna) 1:29:49,20
10. Moritz Erkmann (SC Chemnitz) 1:29:58,26

7,5km Frauen

1. Napsugar Nagy (HUN) 1:35:15,69
2. Ginevra Bagaglini (ITA) 1:35:15,80
3. Varvara Kharchenko (AIN) 1:35,16;35

6. Annika Dewdney (SG Stadtwerke München) 1:35:27,46
13. Laura Marie Blumenthal Haz (TB1888 Erlangen) 1:38:21,93
19. Alexandra Traise (SC Regensburg) 1:42:34,77

5km Männer

1. Nikolaos Kakoulakis (GRE) 54:11,16
2. Kaan Karadayi (TUR) 54:14,33
3. Tymoteusz Wiszniowski (POL) 54:20,01

11. Jannik Häfelinger (Hamburger SC) 55:08,17
13. Christian Schubert (Dresdner SC) 55:15,86
15. Yessin Ammar (Wfr. Spandau 04) 55:38,73

5km Frauen

1. Su Inal (TUR) 56:55,23
2. Rosalie Mesmaque (FRA) 56:57,19
3. Anna Bartalos (HUN) 56:57,31

8. Nika Benkler (SG Stadtwerke München) 58:44,29
17. Tekla Kaminska (Lehrter SV 1874) 59:37,10
20. Reneé Geihe (STV Limbach-Oberfrohna) 59:50,69

Knockout Sprint Männer

1. Emile Mesmacque (FRA)
2. Arne Schubert (SC Magdeburg)
3. Vasileios Kakoulakis (GRE)

2. Arne Schubert (SC Magdeburg)
8. Moritz Erkmann (SC Chemnitz)
13. Simon Reinke (SG Essen)

Knockout Sprint Frauen

1. Lou-Ann Gaudaire (FRA)
2. Anna Bartalos (HUN)
3. Polina Kozakina (AIN)

5. Julia Barth (SC Magdeburg)
14. Luisa Rumler (SG Stadtwerke München)
16. Aliyah Hösel (SC Chemnitz)

U19 4x1,5km

1. Italien 1:07:45,66
2. Frankreich 1:07:45,73
3. Ungarn 1:07:45,74

4. Platz
Julia Barth
Luisa Rumler
Moritz Erkmann
Arne Schubert

U16 4x1,5km

1. Ungarn 1:15:15,27
2. Polen 1:15:25,37
3. Spanien 1:15:34,07

7. Platz
Tekla Kaminska
Jannik Häferlinger
Nika Benkler
Mattheo Straßburger

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Korbacher Straße 93
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