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Lutz Buschkow wird kommissarisch Leistungssportdirektor

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) steuert nach einem unerwartet turbulenten Jahresbeginn wieder ruhigere Gewässer an. Bei einem Treffen mit dem Präsidium stellte der Vorstand um DSV-Präsident Marco Troll am Freitag einen Plan vor, der den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnen soll. „Wir begrüßen es, dass wir uns ausführlich und konstruktiv über die aktuelle Situation austauschen konnten“, erklärte Troll anschließend.

Für den Leistungssportbereich wird Lutz Buschkow (63) kommissarisch als Leistungssportdirektor die Verantwortung übernehmen und das neugeschaffene „DSV-Projektteam Olympia 2021“ für die Koordination der sportlichen und organisatorischen Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio anführen. Der Chef-Bundestrainer Wasserspringen war zwischen 2008 und 2016 bereits als Direktor Leistungssport im DSV tätig gewesen und bringt so die entsprechende Expertise mit. „Damit halten wir den Bundestrainer*innen den Rücken frei und die Athlet*innen können sich voll auf die Olympischen Spiele sowie weitere Jahreshöhepunkte konzentrieren“, erklärte Marco Troll. 

Gleichzeitig wird die Stelle des Direktors Leistungssport nun neu ausgeschrieben. „Der DSV dankt ausdrücklich Dr. Michael Groß für seine Bereitschaft, den Verband als Interims-Leistungssportdirektor zur Verfügung zu stehen. Der Vorstand hat sich jedoch für eine interne kommissarische Lösung entschieden, damit die Stelle flexibel neu besetzt werden kann, um möglichst schnell eine dauerhafte Lösung auf dieser zentralen Position zu installieren“, betonte Troll, der die Funktion als Teilmannschaftsleiter bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli – 08. August) übernehmen wird.

Das Präsidium befürwortet die Entscheidung für Buschkow, lediglich die Aktivensprecherin Sarah Köhler außerte sich wie folgt: "Von der Personalie Lutz Buschkow haben wir erst in der Präsidiumssitzung erfahren. Somit war kein umfassendes Meinungsbild der Athlet*innen einzuholen. Als mündige Athlet*innen erwarten wir, dass wir in den Entscheidungsprozess einbezogen werden und wollen uns ein Meinungsbild über diese Thematik schaffen."

Am Montag ist ein Treffen zwischen dem Vorstand und den Landesverbänden anberaumt, bei dem die weitere strategische Ausrichtung des Verbandes diskutiert werden soll.

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Freiwasserschwimmen: 12 Athlet*innen für die EM in Budapest nominiert

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat sein Team für die Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen bei den Europameisterschaften in Budapest (12. - 16. Mai) nominiert. Dazu gehören neben Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock auch die drei anderen für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli - 08. August) bereits qualifizierten Athlet*innen Leonie Beck, Finnia Wunram und Rob Muffels. Im kristallklaren Lupa-See ebenfalls an den Start gehen wird Sarah Köhler, die WM-Zweite über 1500m Freistil.

In Ungarn stehen bei beiden Geschlechtern Einzelrennen über die olympischen 10 Kilometer sowie jeweils über 5km und 25km sowie ein Teamevent (Mixed über 4x1,25 km) auf dem Programm. „Nachdem seit über einem Jahr nur wenige Wettkämpfe im Freiwasser stattfinden konnten und es leider auch zuletzt noch sehr viele Absagen gab wie für den Weltcup auf den Seychellen, werden wir in Budapest sicher alles antreffen, was in Europa Rang und Namen in unserem Sport hat. In Hinblick auf die Spiele in Tokio ist es nämlich für alle sehr wichtig, Wettkampferfahrung zu sammeln und wieder in den richtigen Rhythmus zu kommen“, sagte Constantin Depmeyer.

Der Bundestrainer Nachwuchs wird das DSV-Team vor Ort gemeinsam mit seinem Bundestrainer-Kollegen und Teamchef Beckenschwimmen Bernd Berkhahn betreuen. „Budapest ermöglicht uns eine wichtige Standort-Überprüfung, bevor es in die Vorbereitungsphase für Tokio geht. Daher hoffen wir sehr, dass die Entwicklung der Pandemie die EM-Austragung wie geplant zulässt“, sagte Berkhahn.

Bei der EM 2018 in Glasgow hatte das DSV-Team Silber über die 5km der Frauen (Leonie Beck) und im Teamevent (Leonie Beck, Sarah Köhler, Florian Wellbrock, Sören Meissner) sowie Bronze über 10km der Männer (Rob Muffels) gewonnen.

Die Olympia-Qualifikation im Freiwasserschwimmen, die ursprünglich Ende Mai in Tokio stattfinden sollte, wurde vom Weltverband FINA jetzt für 19./20. Juni 2021 in Setubal (POR) angesetzt. DSV-Starter*innen müssen dort nicht an den Start gehen, weil Deutschland bereits alle vier maximal möglichen Olympiastartplätze gesichert hat.

Das Freiwasser EM-Team 2021

Frauen: Leonie Beck, Lea Boy (beide SV Würzburg), Finnia Wunram (SC Magdeburg), Jeanette Spiwoks (SG Essen), Sarah Köhler (SG Frankfurt), Elea Linka (SG Stormarn Barsbüttel).

Männer: Florian Wellbrock, Rob Muffels (SC Mageburg), Oliver Klemet (SG Frankfurt), Ruwen Straub (SV Würzburg), Andreas Waschburger (SSG Saar Max Ritter), Niklas Frach (SV Gelnhausen).

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Masters-EM 2026: DSV-Masters gewinnen über 400 Medaillen

Die Europameisterschaften der Masters wurden in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Ländern parallel ausgetragen. Vom 18. – 30. August traten die Masters des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) nämlich sowohl in Šamorín und Bratislava in der Slowakei als auch in Graz (AUT) zu den Titelkämpfen in allen fünf Schwimmsportdisziplinen an. Die DSV-Masters sammelten bei dieser EM zahlreiche Titel und Podestplätze, mehrmals gab es sogar deutsche Dreifacherfolge. Neben den Wettbewerben im Becken- und Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball erfolgten dieses Mal zudem einige Wertungen im Para Schwimmen (Becken und Freiwasser).

 

Beckenschwimmen 

 

 

Im Becken legten die DSV-Masters einen starken Grundstein für die Gesamtbilanz. Die neu zugelassene AK20 feierte einen gelungenen Einstand und sorgte für mehrere deutsche Dreifacherfolge. Auch die Staffeln gehörten zu den Höhepunkten: Zehn deutsche Mannschaften gewannen den Europameistertitel, die SG Stadtwerke München stellte dabei zweimal einen Championship-Rekord auf. Nach sieben Wettkampftagen standen für das deutsche Team so insgesamt 297 Medaillen zu Buche, darunter 115 Gold-, 88 Silber- und 94 Bronzemedaillen. 

 

>> Alle Ergebnisse der Masters-EM

Für die herausragenden Rekordleistungen sorgten Lars Bücker von der SG Euregio Swim Team mit einem Weltrekord über 800m Freistil in der AK25 (8:24,40 Minuten) sowie Werner Schnabel vom USV TU Dresden mit einem Europarekord (17:09,49) über dieselbe Strecke in der AK90. Schnabel setzte außerdem mehrere Championship-Rekorde. Katja Otto kam auf drei Meisterschaftsrekorde, Veronika Backhaus-Ehrenbauer und Susanne Reibel-Oberle auf jeweils zwei.

Auch sonst setzte das deutsche Team Akzente. In der AK40 feierten Sabine Zimmermann, Carla Beckmann und Kate Nicholson sowohl über 800m als auch über 200m Freistil jeweils einen deutschen Dreifachsieg. Über 800m Freistil gelang das auch in der AK25 mit Fiona Dengler-Harles, Sara Gabler und Alina Kruk sowie in der AK20 durch Laura Paduch, Lara Deininger und Leonie Kammermeyer. Bei den Männern sicherten Janik Reiher, Tim Faulwetter und Cornelius Schramm über 200m Lagen in der AK20 ebenfalls alle drei Medaillen für Deutschland. Alisa Fatum-Böker gewann zwei Titel und setzte ihre erfolgreiche Meisterschaft anschließend im Freiwasser fort.

 

Freiwasserschwimmen

 

Dort eröffnete ein deutscher Doppelsieg die Wettbewerbe: In der 4x1km-Mixedstaffel der AK80+ setzte sich der DSC 1898 Dresden vor dem ASC Göttingen durch.

>> Zu allen Berichten der DSV-Masters

Auch in den Einzelrennen über 1,5km und 3km sammelten die DSV-Masters zahlreiche Titel – Helmut Hertelendy, Jenny Wachsmuth und Alisa Fatum-Böker gewannen sogar beide Distanzen. Hertelendy hatte ebenso wie Fatum-Böker zuvor bereits zwei Goldmedaillen im Becken gefeiert. Insgesamt kamen im Freiwasser 32 Medaillen zusammen, darunter zwölf goldene.

 

Wasserspringen

 

In Graz setzte sich das deutsche Team in der Mannschaftswertung beim Wasserspringen klar vor Schweden und Gastgeber Österreich durch. Mehrfach auf dem Podium standen Erik Seibt, Manuela Pach, Antonia Pawlowski, Kerstin Happke, Bernadette Schröder, Gabriela Gulyas, Lucie Freitag-Fransen, Yvonne Kempson, Alexander Warg, Uschi Freitag, Markus Braun, Stephan Alt, Sebastian Becher, Johannes Jäger, Benjamin Robinson und Miriam Herzig. Pawlowski gewann unter anderem vom 1m- und 3m-Brett, im Synchronspringen, im Teamevent und vom Turm. Auch in den beiden Teamevents überzeugte das DSV-Team: In den Altersklassen 60 bis 149 Jahre sowie 150 Jahre und älter gingen jeweils Goldmedaillen an Deutschland. Insgesamt holten die deutschen Wasserspringer*innen 57 Medaillen, davon 26 Gold-, 18 Silber- und 13 Bronzemedaillen.

 

Synchronschwimmen

 

Eine Besonderheit des Programms war das Männerduett, welches es in der offenen Klasse nicht gibt. Die Frankfurter Martin Altmann und Johannes Andrees gewannen dort Gold und Silber in der Freien und Technischen Kür. Andrees vom Frankfurter VV war mit sechs Medaillen, darunter fünf Titeln, der erfolgreichste deutsche Teilnehmer. Laura Berchdolt vom SSC Schwenningen kam in Solo, Duett und Team auf fünf Plaketten. Insgesamt holten die deutschen Starter*innen 21 Medaillen: zehn Mal Gold, acht Mal Silber und drei Mal Bronze.

 

Wasserball

 

Zwei deutsche Teams holten im Wasserball den Europameistertitel: Der Düsseldorfer SC gewann ein rein deutsches Finale der Männer der Altersklasse 70+ mit 10:8 gegen den SV Cannstatt, die SGW Essen siegte bei den Frauen 50+ als einziges Team in ihrer Klasse. Insgesamt standen sieben Medaillenplatzierungen zu Buche, darunter zwei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Der SV Cannstatt gewann außerdem Bronze bei den Männern 75+. Bei den Männern 50+ holten die Wasserfreunde Spandau 04 Silber und die Uerdingen-Masters Bronze; Uerdingen sicherte sich zudem Silber bei den Frauen 40+.

 

Para Schwimmen

 

Sechs Starts, sechs Titel: Christina Geisler von der SG HT 16 Hamburg blieb in der Para-Wertung des Beckenschwimmens ungeschlagen. Sie gewann über 200m Freistil, 400m Lagen, 100m Schmetterling, 400m Freistil, 50m Schmetterling und 200m Schmetterling. Eva Hoffmann vom SV Hemer 1921 steuerte vier weitere Europameistertitel bei. Tina Deeken vom SSF Obernkirchen komplettierte die Erfolgsbilanz mit zwei Siegen über 1,5km und 3km im Freiwasser. Die Gesamtbilanz in den Para-Wertungen: 14 Podestplatzierungen mit zwölf EM-Siegen.

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Waspo Hannover erspielt sich den Matchball

Den Wasserballern von Waspo 98 Hannover fehlt in der Bundesliga nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung. Am Samstag gewannen die Niedersachsen im heimischen Volksbad Limmer das dritte Finale gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 10:7. In der Endspielserie im Modus „Best of Three“ werden drei Siege benötigt, um den Titel zu holen. Spiel vier findet am Mittwoch (03. Juni, 19:00 Uhr) in Berlin statt – gewinnt Waspo auch dort, ist das Team erneut Deutscher Meister, es wäre der siebte Titel in neun Jahren. Sollte Spandau den Matchball abwehren, würde die Entscheidung erst am kommenden Samstag in Hannover fallen.

In der Partie am Samstag gaben beide Mannschaften direkt Vollgas. Nach einem torreichen ersten Viertel mit insgesamt neun Treffern in acht Minuten führte Waspo mit 6:3. Bis zur Halbzeit kam der Rekordchampion aus Berlin bis auf 7:5 heran; nach dem Treffer von Márton Nagy – dem einzigen in diesem Abschnitt – stand nach drei Vierteln sogar nur noch 7:6. Der Ungar war mit fünf Treffern bester Torschütze an diesem Tag, von seinen Mitspielern kam auf Spandauer Seite diesmal allerdings zu wenig zählbare Unterstützung.

Trotzdem blieb bis ins Schlussviertel hinein alles offen. Fünf Minuten vor dem Ende führte Waspo weiterhin nur mit einem Tor (8:7). Den Spandauern bot sich die große Chance zum Ausgleich, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Hannover war im Endspurt dagegen noch zweimal erfolgreich und brachte den Sieg so nach Hause. Bester Torschütze bei den Gastgebern war Nationalspieler Mark Gansen mit drei Treffern. Als Spieler des Tages wurde allerdings Torwart Felix Benke ausgezeichnet, der mit starken Paraden glänzte und in der gesamten zweiten Halbzeit nur noch einmal hinter sich greifen musste.

 

Ein Duisburger Verein bejubelt Bronze, der andere betrauert den Abstieg

 

Der ASC Duisburg hat derweil wie in der vergangenen Saison die Bronzemedaille in der Wasserball-Bundesliga gesichert. Gegen die White Sharks Hannover gewannen die Westdeutschen auch die zweite Partie mit 20:5 und damit die Serie im Modus „Best of Three“ glatt in zwei Spielen. Ebenfalls im Schnelldurchgang machte der OSC Potsdam Platz fünf perfekt durch ein 19:9 gegen den SV Cannstatt. Alle vier Teams starten damit ebenso wie Waspo und Spandau in der kommenden Saison in einem Europapokal.

Während beim ASC Duisburg also gejubelt werden durfte, herrschte beim Stadtrivalen Duisburger SV 98 tiefe Trauer. Im Spiel um Platz sieben unterlag der siebenfache Deutsche Meister im eigenen Becken mit 13:16 gegen die SG Neukölln Berlin. Nachdem die Berliner auch schon das erste Spiel für sich entschieden hatten, ist Duisburg damit abgestiegen und spielt in der kommenden Saison nur noch zweitklassig. Neukölln bestreitet ab dem kommenden Wochenende die Relegation um den Klassenerhalt gegen den SSV Esslingen.

 

Krefeld steigt in die Bundesliga auf, Stadtrivale Uerdingen spielt künftig drittklassig

 

Duisburgs Platz im Oberhaus nimmt die SV Krefeld 72 ein, die gegen eben jene Esslinger auch im Rückspiel mit 18:12 erfolgreich war. In der 2. Wasserball-Bundesliga ist in den Play-offs das Gesamtergebnis nach Hin- und Rückspiel maßgeblich, in der Addition lagen die Krefelder hier mit 33:22 deutlich vorne. Die SVK war bereits in der Saison 2023/24 erstklassig, stieg damals aber direkt wieder ab. Den erneuten Anlauf unternimmt der Verein jetzt übrigens mit einem neuen Logo: Vor dem entscheidenden Spiel gegen Esslingen hatte Krefeld sein neues Wappen präsentiert, das dem Klub nun auch direkt Glück gebracht hat.

Auch die weiteren Abschlussplatzierungen in der 2. Wasserball-Bundesliga stehen fest. Dritter wurde der Düsseldorfer SC 1898 (15:12 gegen den SVV Plauen), Fünfter der SC Neustadt/Weinstraße (15:11 gegen die SpVg Laatzen 1894). Beide Aufsteiger haben damit die Klasse gehalten. Abgestiegen ist dagegen der Uerdinger SV 08, der zu Hause mit 13:14 gegen den SV Würzburg 05 verlor und damit die Hinspiel-Niederlage nicht mehr umbiegen konnte. Würzburg muss Ende Juni ins Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen und kann dort den Klassenverbleib sichern.

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Erstes Gipfeltreffen zwischen Meister Hannover und Pokalsieger Spandau

Die Saison in der Champions League ist für die Wasserfreunde Spandau 04 zwar vorbei, aber Wasserball auf höchstem Niveau erleben die Berliner in den nächsten Wochen trotzdem im nationalen Spielbetrieb, und das teilweise im Drei-Tage-Rhythmus. Am Wochenende kommt es in der Zwischenrunde der Wasserball-Bundesliga zum ersten Gipfeltreffen zwischen Pokalsieger Spandau und Meister Waspo 98 Hannover. Kommenden Mittwoch (05. Mai) steht dann der Supercup zwischen diesen Mannschaften an, ehe beide Teams am darauffolgenden Wochenende zum zweiten Zwischenrunden-Turnier direkt wieder aufeinandertreffen.

„Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Aus in der Champions League gleich wieder mehrere Spiele auf diesem Niveau bekommen“, sagt Spandaus Nationalspieler Denis Strelezkij. Sein Verein hat beim ersten Aufeinandertreffen zunächst Heimrecht. Neben Hannover sind beim Turnier der Gruppe E auch noch der letztjährige Bundesliga-Dritte OSC Potsdam und der ASC Duisburg mit dabei. „Wir dürfen uns in der Bundesliga nicht ausruhen“, mahnt Strelezkij. Er sagt: „Wir sind jetzt viel eingespielter als noch zu Beginn der Saison. Die Spiele gegen Waspo werden zeigen, wie weit wir wirklich schon sind.“

Hannovers Nationalspieler Fynn Schütze erwartet ebenfalls spannende Duelle zwischen den beiden Rivalen. „Das werden sehr knappe Spiele zwischen zwei nahezu gleich starken Mannschaften. Aber wir haben in der Champions League und bei den bisherigen Bundesligaspielen schon gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wenn wir daran anknüpfen können, bin ich optimistisch.“

Krefeld mit besten Aussichten auf die Relegation

In Vorrundengruppe D fällt an diesem Wochenende die Entscheidung, welche zwei Mannschaften die Relegation erreichen und darüber noch die Chance haben, sich für die kommende Spielzeit 2021/22 für die obere Hälfte der Bundesliga zu qualifizieren. Beim Turnier in Krefeld hat Gastgeber SV Krefeld 1972 die besten Karten, der seine ersten drei Spiele allesamt gewinnen konnte. Im Kampf um Platz zwei läuft es dahinter auf ein Duell zwischen dem Duisburger SV 1898 und dem SV Weiden 1921 hinaus.

Der Gruppenerste trifft in der Relegation auf die SG Neukölln, der Zweitplatzierte auf den SV Ludwigsburg 08. Die beiden anderen Relegationsspiele zwischen dem SV Würzburg 05 und dem SSV Esslingen sowie zwischen dem SV Bayer Uerdingen 08 und den White Sharks Hannover stehen bereits fest. In dieser Woche hatte Spielleiter Holger Sonnenfeld bekanntgegeben, dass die noch ausstehenden Partien von Ludwigsburg und den White Sharks nicht mehr nachgeholt werden. Die Spiele waren wegen Corona-Fällen ausgefallen.

Wer sichert sich das letzte Halbfinalticket bei den Frauen?

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen geht es in Gruppe B um das einzige noch offene Ticket für Halbfinale. Nur der Gruppensieger erreicht hier neben den drei gesetzten Mannschaften der Gruppe A die Vorschlussrunde. Die besten Aussichten hat momentan der SV Blau-Weiß Bochum, der die Tabelle mit vier Punkten anführt, doch auch der SV Chemnitz (ebenfalls vier Punkte) sowie der ETV Hamburg als Gastgeber des zweiten Turniers (drei Punkte) sind noch im Rennen. Beim ersten Turnier vor einer Woche hatte Hamburg zum Beispiel gegen Bochum gewonnen. „Das war unser erstes Spiel nach 13 Monaten Pause, da sind wir zu nervös ins Spiel gegangen. Wir haben vorne die einfachen Tore nicht gemacht und hinten hat Hamburg jeden Fehler bestraft“, erinnert sich Bochums Marleen Zimmermann. „In den beiden anderen Spielen lief es danach aber schon besser. Daran wollen wir anknüpfen. Wir wissen, was wir können, und müssen es einfach ins Becken bringen“, sagt sie. Nicht dabei ist diesmal der SV Nikar Heidelberg: Durch den Ausfall gleich mehrerer Stammspielerinnen steht Trainer Kai van der Bosch keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Das Team hatte aber ohnehin keine Chance mehr auf das Weiterkommen.

Die genauen Paarungen im Halbfinale werden parallel beim zweiten Turnier der Gruppe A ausgespielt. Am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Wasserfreunde Spandau 04 am stärksten, doch der SV Bayer Uerdingen und Waspo 98 Hannover wollen den Titelverteidiger zumindest ärgern. Spitzensport ist auch hier garantiert, denn das Duell zwischen Waspo und den Wasserfreunden begeistert bei den Frauen und bei den Männern gleichermaßen.

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Dachaus Bunnyhunters triumphieren bei den Bayerischen Meisterschaften

Bayern ist seit mehr als zwei Jahrzehnten das Zentrum des deutschen Aquaball-Sports. Am 12. September fanden in Grafing nun die Bayerischen Meisterschaften in dieser Trendsportart statt. Gastgeber war der SV Grafing-Ebersberg, der das Turnier gemeinsam mit dem Referenten für Aquaball im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), Peter Demmelmayr, organisierte. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traten insgesamt acht Mannschaften aus vier Vereinen in der offenen Klasse gegeneinander an.

Neben drei Mannschaften der Bunnyhunters aus Dachau waren die Münchner Kraken mit zwei Teams, die Blue Sharks aus Ingolstadt mit ihren Rookies sowie die Wild Crocks aus Grafing am Start. Insgesamt 28 Begegnungen standen auf dem Spielplan, in denen um jeden Punkt gekämpft wurde. Mehrere Spiele konnten erst im Sudden Death entschieden werden. Dabei erhielt der Sieger zwei Punkte, während auch die unterlegene Mannschaft noch einen Punkt für die Tabelle bekam. Entsprechend eng ging es vor allem im Mittelfeld der Abschlusstabelle zu. 

An der Spitze entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen den Bunnyhunters I und den Münchner Kraken. Beide Mannschaften konnten sich im Laufe des Turniers gegen die Konkurrenz durchsetzen, ehe es am Nachmittag zum direkten Aufeinandertreffen kam. Die Dachauer erwischten dabei den besseren Start und konnten ihre Führung bis zur Halbzeit behaupten. Trotz einer Aufholjagd der Münchner Kraken brachte Bunnyhunters I die Partie mit 8:6 ins Ziel.

Damit gelang den Dachauern eine kleine Wachablösung im bayerischen Aquaball. Nach mehreren Jahren, in denen die Münchner Kraken die Bayerische Meisterschaft für sich entscheiden konnten, ging der Titel in diesem Jahr wieder nach Dachau. Bunnyhunters I blieb dabei über den gesamten Turniertag ungeschlagen und holte aus sieben Spielen die maximale Ausbeute von 21 Punkten. Die Münchner Kraken belegten mit 18 Punkten den zweiten Platz, Dritter wurden die Bunnyhunters II (zwölf Punkte).

 

Endergebnis – offene Klasse:

  1. Bunnyhunters I – 21 Punkte
  2. Münchner Kraken – 18 Punkte
  3. Bunnyhunters II – 12 Punkte
  4. Blue Sharks Rookies – 11 Punkte
  5. Blue Sharks – 8 Punkte
  6. Wild Crocks – 7 Punkte
  7. Bunnyhunters III – 7 Punkte
  8. Münchner Kraken II – 0 Punkte

 

So einfach funktioniert Aquaball

 

Aber was genau ist eigentlich Aquaball? Noch immer wird die Sportart häufig mit Wasserball verwechselt. Der Hauptunterschied: Aquaball wird in brusttiefem Wasser mit gemischten Mannschaften mit je vier Spieler*innen gespielt, die sich gehend, hüpfend, hechtend oder schwimmend fortbewegen können. Jeweils das gesamte Team greift an und verteidigt, es gibt keine festen Positionen, alle sind ins Spiel integriert. Der Ball muss auch mindestens dreimal innerhalb des Teams gepasst werden, bevor er auf das gegnerische Tor geworfen wird. Dabei gilt das One-Touch-Prinzip, der Ball wird also gefangen oder aufgenommen und direkt weitergespielt. Laufen oder schwimmen mit dem Ball ist nicht erlaubt.

Dabei gilt: Der Einsatz ist dank kleinem Spielfeld – circa 7-8m x 12-16m – und aufblasbarer Tore fast überall möglich, vom Lehrschwimmbecken bis zum Baggersee. Selbst absolute Nichtschwimmer*innen können mitmachen. Oberste Maxime beim Aquaball sind Fairplay und das körperlose Spiel – Letzteres ein entscheidender Unterschied zum Wasserball. Dank der einfachen Regeln und nicht zuletzt durch das stehtiefe Wasser eignet sich das Spiel außerdem hervorragend zur Inklusion im Sport.

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U16-Weltmeisterschaft: Deutschland überzeugt beim größten WM-Turnier aller Zeiten

Mit dem 13. Platz unter insgesamt 36 Mannschaften hat der deutsche U16-Nachwuchs bei den Weltmeisterschaften in Zagreb (CRO) ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt. Niemals zuvor war eine WM im Wasserball mit so vielen teilnehmenden Nationen ausgetragen worden. Für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) war der Weg durch das Turnier allerdings alles andere als einfach. Bereits die Auslosung bescherte dem Team einige äußerst starke Gegner. Mit etwas mehr Losglück wäre sicherlich auch eine bessere Platzierung möglich gewesen. Umso höher ist die gezeigte Leistung einzuschätzen.

 

Das Turnier begann mit einem überzeugenden 19:0 gegen Uruguay, ehe mit den USA bereits im zweiten Spiel ein absolutes Top-Team wartete. Deutschland hielt stark dagegen, musste sich nach Führung im dritten Viertel am Ende aber mit 8:12 geschlagen geben. Im dritten Spiel folgte ein deutlicher 25:0-Erfolg gegen Tschechien.

Im vierten Spiel gegen Montenegro zeigte die deutsche Mannschaft erneut, dass sie auch mit der Weltspitze mithalten kann. Nach einer spannenden Partie stand am Ende eine denkbar knappe 10:11-Niederlage. Gleichzeitig sollte dieses Spiel einen bitteren Einschnitt für die Mannschaft bedeuten: Der bärenstarke Neuköllner Center Justus Oestreich erlitt einen Bruch des Brustbeins.

Trotz dieser schweren Verletzung spielte Justus die Partie gegen Montenegro noch zu Ende und war auch im darauffolgenden fünften Spiel gegen Ungarn noch im Wasser. Erst anschließend wurde der Bruch diagnostiziert. Die Konsequenz war ein absolutes Sportverbot für acht Wochen. Für die Mannschaft war der Ausfall ein schwerer Rückschlag. Umso bemerkenswerter war es, wie das Team anschließend zusammenrückte und sich auch in den letzten beiden Spielen noch einmal voll auf den Wasserball konzentrierte.

Gegen die Top-Nation Ungarn musste sich Deutschland zwar mit 11:13 geschlagen geben, doch gegen Neuseeland folgte ein überzeugender 11:8-Erfolg. Im abschließenden Spiel wartete mit Australien erneut ein starker Gegner. Deutschland ließ jedoch keinen Zweifel aufkommen und setzte sich souverän mit 10:5 durch. Neben den Ergebnissen stimmten vor allem Teamgeist, Motivation und Einsatzbereitschaft. Gerade nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Justus Oestreich und einigen angeschlagenen Spielern bewies die Mannschaft, dass sie füreinander einsteht und gemeinsam weiterkämpft.

Auch sonst gab es aus deutscher Sicht einen besonderen Grund zur Freude: Deutschland war auch im Kampf um die Medaillen vertreten, Ralf Müller als Schiedsrichter konnte ein für ihn sehr erfolgreiches Turnier mit einem souveränen Auftritt im Spiel um die Bronzemedaille abrunden. Den Weltmeistertitel sicherte sich am Ende Gastgeber Kroatien, der vor heimischem Publikum eine beeindruckende Weltmeisterschaft spielte.

 

Für Deutschland spielten:

Basil Blanc, Luka Filipovic, Julian Konitzer, Justus Oestreich, Jonas Seidel (alle SG Neukölln Berlin), Nico Buchelt, Georg Metzler (beide OSC Potsdam), Felix Burger, Fritz Burger (beide SC DhfK Leipzig), Nico Khokhobashvili, Gabriel Slugecic (beide Post SV Nürnberg), Philipp Matziou, Anton Pirija (beide SV Cannstatt), Paul Hildebrandt (ASC Duisburg), Karlo Thiele (White Sharks Hannover)

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In der Bundesliga der Frauen kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinales

Die beiden Top-Teams des Landes kämpfen in der Wasserball-Bundesliga um den Titel. Sowohl die Wasserfreunde Spandau 04 als frischgebackene Pokalsiegerinnen als auch Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum machten aus ihrer Halbfinalserie eine schnelle Angelegenheit und zogen glatt mit 2:0 Siegen wieder ins Finale ein. Die Bochumerinnen siegten gegen den SSV Esslingen mit 24:7 – schon das erste Spiel vor gut einem Monat hatten die Blau-Weißen mit 21:9 gewonnen. Spandau traf nur eine Woche nach dem Pokalerfolg erneut auf den SC Chemnitz und dominierte auch diese Partie. 33:3 lautete der Endstand, auch Spiel eins hatten die Berlinerinnen mit 25:9 klar für sich entschieden. Das erste Endspiel zwischen Spandau und Bochum steigt bereits am kommenden Samstag (16. Mai).

 

Der Sieg von Spandaus Männern setzt Duisburg unter Druck 

 

Während die Spandauer Frauen also erwartungsgemäß die Endspiele erreicht haben, wollen ihnen die Männer des Vereins noch dorthin folgen. Den ersten Schritt hat der Rekordsieger gemacht: Im ersten Halbfinale der Serie „Best of Three“ setzten sich die Wasserfreunde überraschend deutlich mit 21:11 gegen den ASC Duisburg durch. Marek Tkac erzielte drei Treffer für die Berliner und wurde anschließend auch zum Spieler des Tages gewählt. Der Rekordmeister, der in der Hauptrunde erstmals nur Dritter geworden war, strafte mit diesem starken Auftritt alle Kritiker Lügen, während Duisburg im eigenen Becken nun mächtig unter Druck ist, die Serie noch zu seinen Gunsten zu drehen.

Im zweiten Halbfinale gewann Titelverteidiger Waspo 98 Hannover mit 20:7 im Stadtderby gegen die White Sharks. Spannend ging es in den Play-offs um die Plätze fünf bis acht zu: Zweimal entschied dort erst das Fünfmeterwerfen über den Sieger. Der OSC Potsdam behauptete sich auswärts mit 19:18 gegen die SG Neukölln Berlin, der SV Cannstatt mit 16:15 gegen den Duisburger SV 98. Am Tag danach konnte Duisburg allerdings direkt zurückschlagen und durch ein 13:11 im zweiten Spiel die Serie ausgleichen.

 

 

Play-offs in der 2. Liga: Favoriten legen vor 

 

Auch in der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer haben die Halbfinals begonnen. Dort ist der Modus ein anderer: Das kumulierte Ergebnis aus Hin- und Rückspiel entscheidet über das Weiterkommen. Hauptrundengewinner Düsseldorfer SC 1898 legte mit einem 18:16 gegen den SSV Esslingen ebenso vor wie der Vorrundenzweite SV Krefeld 72 durch einen 16:10-Auswärtssieg beim SVV Plauen. In der Runde um die Plätze fünf bis acht gewann der SC Neustadt/Weinstraße mit 13:11 beim SV Würzburg 05.

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Diese besonderen Spiele erwarten uns im Bundesliga-Halbfinale

Ein Lokalderby und ein Duell, in dem alles offen scheint: Das sind die beiden Halbfinals in der Wasserball-Bundesliga. Im Kampf um den Titel trifft in der Vorschlussrunde zum einen der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover auf die White Sharks aus der eigenen Stadt. Im zweiten Halbfinale bekommt es der ASC Duisburg als Tabellenzweiter der Vorrunde mit Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 zu tun, der in dieser Saison erstmals seit Einführung der eingleisigen Bundesliga 1977 nur als Dritter in die Play-offs gegangen war.

Im Viertelfinale machten die Spandauer mit einem anderen Duisburger Vertreter allerdings kurzen Prozess. Gegen den Duisburger SV 98 hieß es am Wochenende 27:7 und 19:7. Auch Waspo 98 Hannover siegte in seiner Serie im Modus „Best of Three“ gegen die SG Neukölln Berlin glatt in zwei Spielen. Nach dem 33:7 vor Wochenfrist ging auch Spiel zwei mit 33:9 deutlich an den Titelverteidiger.

Als einzige Viertelfinalserie ging das Duell zwischen dem OSC Potsdam und den White Sharks Hannover über die volle Distanz. Nach Hannovers Sieg zum Auftakt konnten die Potsdamer im heimischen Becken durch ein 10:7 im zweiten Spiel zunächst ausgleichen. In der entscheidenden Partie am Sonntag jubelten aber wieder die Gäste aus Niedersachsen: 18:11 lautete der Endstand, Matchwinner für die White Sharks war Fynn Janke mit fünf Treffern.

Der OSC Potsdam trifft in der Runde um die Plätze fünf bis acht nun auf die SG Neukölln Berlin, der Duisburger SV 98 spielt gegen den SV Cannstatt. In den Platzierungsspielen geht es um den Klassenerhalt, aber auch noch um zwei Plätze im Europapokal für den Fünft- und Sechstplatzierten. 

 

Plauen verteidigt in den Zweitliga-Play-offs erfolgreich seinen Vorsprung

 

Im Kampf um den Aufstieg stehen auch in der 2. Wasserball-Bundesliga die Halbfinalpaarungen fest. Dort trifft der Düsseldorfer SC 1898 als bestes Team der Hauptrunde auf den SSV Esslingen, außerdem spielt die SV Krefeld 72 gegen den SVV Plauen. Anders als in der ersten Liga fällt die Entscheidung über das Weiterkommen hier jeweils durch das bessere Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel.

Im Viertelfinale setzten sich von den genannten Vereinen fast alle mit zwei Siegen glatt durch. Sowohl Düsseldorf (11:9 gegen die SpVg Laatzen) als auch Krefeld (17:11 gegen den SV Würzburg 05) und der SSV Esslingen (19:16 beim Uerdinger SV 08) gewannen nach dem Hin- auch noch das Rückspiel. Der SVV Plauen spielte beim SC Neustadt/Weinstraße 11:11, verteidigte mit diesem Unentschieden aber ebenfalls erfolgreich seinen Vorsprung aus der ersten Partie (14:11).

Neustadt trifft in der Platzierungsrunde nun auf Würzburg. Aufsteiger Laatzen, der in dieser Saison noch sieglos ist, sich gegen Hautrundensieger Düsseldorf aber teuer verkauft hat, bekommt es mit Uerdingen zu tun.

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Elite und Masters vereint bei der WM 2027 in Budapest

 

Der Weltverband World Aquatics hat die Termine für die Weltmeisterschaften 2027 in Budapest (HUN) festgelegt. Nachdem Singapur im Vorjahr die längste WM aller Zeiten erlebte (11. Juli – 22. August) wird Ungarns Hauptstadt nun die größten Wassersport-Titelkämpfe ausrichten. Mit 10.500 Aktiven wird dabei wohl sogar die Dimension Olympischer Spiele erreicht.

 

>> So beeindruckend ist die WM-Arena von 2027

 

In Singapur wurden die Wettkämpfe der Elite und der Masters noch meist nacheinander durchgeführt, in Budapest vermischt man nun beides noch kompakter in nur 23 Tagen zu einem Gesamtkonzept. Die bekannte Duna Arena wird dabei Austragungsort im Wasserspringen und Synchronschwimmen sein, während Schwimmen und Wasserball in eine der größten Indoor-Sportarenen Europas, den MVM Dome mit seinen über 20.000 Plätzen, verlegt werden. Die Masters schwimmen im Becken diesmal sogar direkt vor der Elite.

 

Elite und Masters gemeinsam: Schwimm-WM mit olympischen Ausmaßen 

 

Auf seiner Website schreibt World Aquatics, dass zur WM 2027 über 2.500 Athlet*innen aus mehr als 200 Ländern erwartet werden, schließlich beginnt dort auch schon die Olympia-Qualifikation für LA 2028. Und zu den Wettbewerben in den verschiedenen Altersklassen rechnet man mit mehr als 8.000 Aktiven aus über 180 Ländern. Die Masters-Aktiven aus aller Welt sollen nicht nur gegeneinander antreten und ihre Leidenschaft teilen, sondern auch den aktuellen globalen Stars des Wassersports zuschauen können.

 

 

Termine einzelner Sportarten bei der Schwimm-WM 2027

Sportart

WM 2027

Masters-WM 2027

Schwimmen

10. – 18. Juli

03. – 09. Juli

Freiwasserschwimmen

03. – 08. Juli

29./30. Juni

Synchronschwimmen

10. – 17. Juli

26. – 30. Juni

Wasserball

26. Juni – 09. Juli

11. – 17. Juli

Wasserspringen

26. Juni – 04. Juli

05. – 10. Juli

High Diving

08. – 11. Juli

 

 

„Wir begrüßen, wenn die Masters eine wachsende Wertschätzung erfahren“, sagte Ulrike Urbaniak als zuständige Abteilungsleiterin im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). „Unserer Erfahrungen mit Budapest sind komplett positiv. Wenn jemand eine solche Mammutveranstaltung gut organisieren kann, dann die Ungarn mit ihrer besonderen Bäderkultur.“

 

„Die Bestätigung der Wettkampftermine bietet den Aktiven, Teams und nationalen Verbänden wichtige Klarheit, wenn sie mit ihrer langfristigen Planung für Budapest 2027 beginnen“, sagte Sandor Wladar, Präsident des ungarischen Schwimmverbands. Weltverbandspräsident Husain Al Musallam meinte: „Budapest hat sich in der Vergangenheit als Austragungsort außergewöhnlicher Wassersportveranstaltungen bewährt, und wir sind zuversichtlich, dass die 2027 Athlet*innen in jeder Phase ihrer sportlichen Laufbahn ein hervorragendes Wettkampfumfeld bieten werden. Wir laden die Weltgemeinschaft ein, uns auf dieser spannenden Reise zu begleiten und die Aktiven jeden Alters auf ihrem Weg zu Spitzenleistungen zu unterstützen.“

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