Website-Suche
Ihre Suchergebnisse:
DSV-Pokalendrunde 2026 wird in Berlin ausgetragen
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – so erklingt es beim Fußball im Pokalwettbewerb alljährlich in den deutschen Stadien. Aber auch beim Wasserball fällt die Entscheidung über den Pokalsieg in diesem Jahr wieder in der Hauptstadt.
Berlin ist am 01./02. Mai Schauplatz der gemeinsamen Endrunde im DSV-Pokal der Frauen und Männer – die Organisation des Events in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg übernimmt dabei wie im Vorjahr erneut die SG Neukölln. „Auch ohne eigene Qualifikation freuen wir uns sehr, Gastgeber der Pokalendrunde zu sein. Das Vertrauen in unsere organisatorische Kompetenz macht uns stolz. Für unseren Verein ist es eine Auszeichnung, dieses Top-Event ausrichten zu dürfen und den Teams wie Fans eine professionelle Bühne in Berlin zu bieten“, sagt Neuköllns Klubchef Stefan Seidel.
Bei den Männern ist es die 54. Auflage des DSV-Pokals seit 1972. Rekordsieger Wasserfreunde Spandau 04 (32 Titel) ist in diesem Jahr allerdings nicht mehr im Rennen. Mit dabei bei der Endrunde sind mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks stattdessen gleich zwei Mannschaften aus Hannover sowie mit dem ASCD und dem Duisburger SV 98 auch zwei Teams aus Duisburg, die den Pokalsieger 2026 nun unter sich ausmachen. Bei den Frauen ist ein Berliner Erfolg dagegen noch möglich und auch nicht unwahrscheinlich, schließlich haben die Wasserfreunde Spandau 04 die letzten sieben Titel im DSV-Pokal allesamt abgeräumt. Ebenfalls bereits für die Endrunde qualifiziert ist bei den Frauen Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum (neun Titel bei insgesamt 36 Auflagen).
Die letzten beiden Tickets werden am 28. Februar beziehungsweise 01. März zwischen dem Eimsbütteler Turnverband und dem SC Chemnitz 1892 sowie dem Uerdinger SV 8 und dem SSC Esslingen ausgespielt. Erst danach erfolgt dann auch die Auslosung der Halbfinalpaarungen für beide Geschlechter.
DSV veröffentlicht Kaderlisten für die Saison 2025/2026
In seinen fünf olympischen Sportarten hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) für die Saison 2025/2026 insgesamt 578 Aktive in die Bundes- bzw. Landeskader berufen. Dank ihrer Vorleistungen gehören sportartübergreifend 24 Athleten*innen dem Olympiakader (OK) als der höchsten Kategorie im deutschen Fördersystem an, darunter natürlich die Weltmeister*innen Anna Elendt, Lukas Märtens und Florian Wellbrock. Auf die meisten Olympiakader kommt das Beckenschwimmen (13), gefolgt vom Wasserspringen (7), Freiwasserschwimmen (2) und Synchronschwimmen (2). Hinzu kommen außerdem insgesamt 89 Perspektivkader (PK).
In den Nachwuchskader 1 (NK1) wurden für die neue Saison 143 Athleten*innen berufen, weitere 297 Talente gehören dem Nachwuchskader auf Länderebene (NK2) an. Hinzu kommen vier Ergänzungskader und 21 Teamsportkader. Die Vergabe des Kaderstatus‘, welcher den jeweiligen Umfang der Förderung durch Verband, Sporthilfe und andere Institutionen ab dem 01. November bestimmt, war in mehreren Sitzungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmt und die Aktiven anschließend darüber informiert worden.
Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck pausiert weiter
„Nach einer sehr erfolgreichen Saison können wir die Leistungssport-Förderung im DSV damit auf einem erfreulich hohen Niveau fortsetzen. Das sehen wir als Belohnung und Verpflichtung zugleich an“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. Maßgeblicher Saisonhöhepunkt werden im kommenden Sommer die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli –16. August) sein.
Leonie Beck, die mehrfache Welt- und Europameisterin im Freiwasserschwimmen, gehört dem DSV-Kader nach einer Saison ohne Wettkämpfe aktuell nicht mehr an. Unterstützung beim Restart in den Wettkampfstatus ist der 28-Jährigen vom SV Würzburg 05 aber auf jeden Fall gewiss. „Wir haben alles sehr offen kommuniziert. Ich will mir einfach noch etwas mehr Zeit lassen und kann das so ohne jeden Druck von außen tun“, so Beck.
>> DSV-Kader Freiwasserschwimmen
>> DSV-Kader Synchronschwimmen
Spandaus Frauen verteidigen den Supercup
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 haben ihre Position als bestes Wasserball-Team des Landes ein weiteres Mal erfolgreich verteidigt. Die Berlinerinnen, die damit seit 2018 sämtliche Titel auf nationaler Ebene gewonnen haben, setzten sich am Samstagabend beim Supercup in eigener Halle mit 15:11 gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch.
Für die Deutschen Meisterinnen und amtierenden DSV-Pokalsiegerinnen aus Spandau war es bereits der fünfte Supercup-Erfolg in Serie. In den vier Jahren zuvor hatte man sich in diesem Wettbewerb noch jeweils mit dem SV Bayer Uerdingen 08 duelliert und dabei die Spiele meist recht deutlich für sich entscheiden können. Dieses Mal erwies sich Bochum als harter Brocken. Die Gäste erzielten durch Kapitänin Jana Stüwe den ersten Treffer der Partie und führten im weiteren Verlauf des ersten Viertels sogar mit 3:1, ehe Berlin noch vor Ablauf des Abschnitts ausgleichen konnte.
Auch im zweiten und dritten Viertel blieb die Partie in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg ausgeglichen, wobei Bochum mehrfach erneut in Führung ging, Spandau aber immer die passende Antwort parat hatte. Erst im Schlussabschnitt zogen die Gastgeberinnen dann auf vier Tore davon und verteidigten diesen Vorsprung erfolgreich bis zum Schluss. Kapitänin Gesa Deike sowie Barbara Bujka mit je vier Treffern waren auf Berliner Seite die besten Torschützinnen. Bei den Gästen traf Aylin Fry vier Mal und Jana Stüwe drei Mal.
2026 findet die Masters-EM zum ersten Mal in zwei Ländern gleichzeitig statt
Die Europameisterschaften der Masters werden im kommenden Jahr erstmals von zwei Ländern gemeinsam ausgerichtet. Wie European Aquatics jetzt bekanntgab, finden die Titelkämpfe vom 21. – 30. August in Graz in Österreich sowie in Samorin in der Slowakei statt.
Demnach werden die Wettbewerbe im Schwimmen, Freiwasserschwimmen und Synchronschwimmen in Samorin in der X-Bionic Sphere ausgetragen. Die Entscheidungen im Wasserspringen fallen im Auster Sport- und Wellnessbad Graz. Während der österreichische Verband schon einmal eine Masters-EM organisiert hat – 1999 in Innsbruck –, ist es für die Slowak*innen eine Premiere. In Samorin fanden in diesem Jahr aber die JEM und die U23-EM der Schwimmer*innen statt, zudem war die Stadt in der Vergangenheit schon mehrfach Schauplatz des Freiwasser-Europacups.
>> Zum Information Bulletin der Masters-EM
Die beiden Austragungsorte liegen rund 260 Kilometer beziehungsweise drei Stunden Fahrzeit auseinander. Wasserball ist nicht Teil des aktuellen Meisterschaftsprogramms. In Kürze werde aber eine neue Initiative speziell für Wasserballspieler*innen vorgestellt, hieß von European Aquatics.
Erstmals seit 2018 gibt es wieder ein eigenständiges Event für die Masters
Damit steht auch fest, dass die Masters-EM 2026 erstmals seit acht Jahren wieder losgelöst von den Europameisterschaften in der offenen Klasse stattfindet. Diese sind vom 31. Juli – 16. August in Paris (FRA) angesetzt. Ein eigenständiges Event für die Masters hatte es zuletzt 2018 gegeben, als die EM in Glasgow und Edinburgh (GBR) im Rahmen der European Championships über die Bühne ging, die Masters-Athlet*innen aber in Kranj und Bled (SLO) um die Medaillen kämpften. Seitdem waren die Titelkämpfe stets am gleichen Ort: 2020 in Budapest (HUN), 2022 in Rom (ITA) und zuletzt 2024 in Belgrad (SRB).
Gleich zweimal Spanien: Hannovers Champions-League-Gruppe ist komplett
Nach Abschluss der Qualifikation ist die Gruppe des Deutschen Meisters im Wasserball Waspo 98 Hannover für die Champions League komplett. Dritter Gegner für die Niedersachsen in der Königsklasse wird demnach der spanische Vizemeister Keio CN Sabadell. Zuvor standen bereits die Top-Teams Zodiac Atlètic Barceloneta (ESP) sowie CN Marseille (FRA), die in der vergangenen Saison als Dritter und Vierter beide im Final Four standen, als Gruppengegner fest. Die Hauptrunde der Champions League startet am 14./15. Oktober.
>> Zum Spielplan der Champions League
Damit kommt es also auch nicht zu einem möglichen deutsch-deutschen Duell auf europäischer Ebene. Die Wasserfreunde Spandau 04 lieferten in der Qualifikation unter dem neuen Trainer Marin Restovic und mit einer auf zahlreichen Positionen veränderten Mannschaft zwar zwei starke Auftritte ab. Zum Weiterkommen reichte es allerdings nicht. Beim 11:12 gegen CN Sabadell (ESP) sowie zuvor beim 16:17 gegen Ungarns Vizemeister Vasas Plaket Budapest fehlte aber jeweils nicht viel zu einem Erfolgserlebnis.
Spandau spielt somit im Euro Cup weiter. Im zweithöchsten Europapokalwettbewerb steht bereits in zwei Wochen vom 03. – 05. Oktober die Qualifikation an. In Athen (GRE) trifft der deutsche Rekordchampion dann auf Gastgeber GS Apollon Smyrnis, ZV De Zaan (NED) und A-Polo Sport Management (GEO). Der Gruppensieger sowie drei von vier Gruppenzweite erreichen die nächste Runde. Der ASC Duisburg ist für die Hauptrunde bereits gesetzt, der OSC Potsdam muss ebenso wie Spandau zunächst durch die Qualifikation. Die Brandenburger spielen in Terrassa (ESP) unweit von Barcelona gegen Pays D’Aix Natation (FRA), Szolnoki VSC (HUN) und Gastgeber CN Terrassa (ESP).
Vier Siege in fünf Spielen: DSV-Nachwuchs wird Neunter bei der U16-EM
Deutschlands U16-Wasserballer haben die Europameisterschaften in Istanbul (TUR) als Neunter abgeschlossen. Nach zuvor ebenfalls Platz neun bei der vergangenen U15-EM 2023 hat der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) damit seinen Platz in Europa bestätigt.
Das Team von Trainer Marin Restovic gewann im Verlauf des Turniers vier von fünf Partien und kassierte lediglich eine Niederlage. In der Vorrunde gab es für das jüngste DSV-Nationalteam im Wasserball zunächst zwei lockere Siege mit 27:6 gegen Polen und 16:11 gegen Rumänien. Damit stand der Gruppensieg fest, denn der eigentlich dritte Gruppengegner Israel hatte seine EM-Teilnahme aufgrund der politischen Lage abgesagt.
Beim aktuellen EM-Modus treffen in der Vorrunde die Top-Nationen in zwei Gruppen und alle weiteren Teams in zwei weiteren Gruppen aufeinander. Im Überkreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale kassierte Deutschland dann die einzige Niederlage des Turniers – 11:17 gegen Kroatien. Doch der mit gleich sieben Spielern der SG Neukölln Berlin angetretene DSV-Nachwuchs kehrte in den Platzierungsspielen schnell wieder zurück in die Erfolgsspur. Dem 17:6 gegen Georgien folgte zum Abschluss im Spiel um Platz neun ein ebenso deutliches 17:9 gegen die Niederlande. Beste Torschützen für die deutsche Mannschaft waren im Turnierverlauf Erik Hofmann (15 Treffer) und Basil Blanc (beide SG Neukölln Berlin/14), auch ihre Vereinskollegen Justus Oestreich und Jonas Seidel (je 13 Tore) erzielten eine zweistellige Torausbeute.
Für Deutschland spielten:
Justus Oestreich, Jonas Seidel, Basil Blanc, Linus Janke, Aron Denes, Amar Mahmutovic, Erik Hofmann (alle SG Neukölln Berlin), George Kempf, Tariel Khokhobashvili (beide Post SV Nürnberg), Til Heckershoff (SV Krefeld 72), Erik Hennig (Duisburger SV 98), Chris Lukassen (ASC Duisburg), Jan Müller (White Sharks Hannover), Lino Molnar (SV Cannstatt), Erik Wierlemann (SV Würzburg 05)
Sieg nach Fünfmeterwerfen: Waspo geht im Bundesliga-Finale in Führung
Waspo 98 Hannover hat in der Wasserball-Bundesliga der Männer den ersten Schritt zur Titelverteidigung gemacht. Die Niedersachsen siegten am Samstag bei den Wasserfreunden Spandau 04 mit 15:14 nach Fünfmeterwerfen und gingen damit in der Finalserie im Modus „Best of Five“ mit 1:0 in Führung. Zur Meisterschaft werden drei Siege benötigt. Spiel zwei findet am Mittwoch (21. Mai, 18:00 Uhr) in Hannover statt.
Als DSV-Pokalsieger und ungeschlagener Gewinner der Hauptrunde ging Waspo als klarer Favorit ins Spiel. Selbst Finalgegner Spandau gestand dem Erzrivalen diese Rollenverteilung zu – vielleicht auch in der Hoffnung, dass sich gerade aus dieser scheinbar so klaren Erwartungshaltung eine Chance für ergeben könnte, die Niedersachsen zu ärgern.
Im Becken war jedenfalls kein Leistungsunterschied erkennbar. In der ersten Hälfte war es eine enge, defensiv geprägte Partie, in der sich keine Mannschaft um mehr als ein Tor absetzen konnte – 4:4 stand es bei Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff waren es dann sogar zunächst immer die Berliner, die vorlegen konnten, doch Hannover glich jedes Mal wieder aus. So ging es bis zum 8:8, ehe Ex-Berliner Denis Strelezkij zwei Minuten vor Ende der Partie Waspo erstmals wieder in Führung brachte.
Spandau schlug aber postwendend zurück und hatte nach dem Treffer von Nikola Kojic 30 Sekunden vor Schluss sogar den Sieg vor Augen. Doch Luka Lozina rettete den amtierenden Meister ins Fünfmeterwerfen. Dort hielt Nationaltorhüter Felix Benke den Wurf des Berliners Yannek Chiru, kurz darauf besorgte Antonio Buha den Siegtreffer für die Gäste. Er war zusammen mit Niclas Schipper (je drei Tore) auch insgesamt bester Mann bei Hannover; für Spandau traf Ivan Vukojevic sogar fünf Mal.
65 Tore an einem Tag! Spandaus Wasserballerinnen in Torlaune
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 haben sich in der Wasserball-Bundesliga schon einmal für die bevorstehende DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin warmgeschossen. Am Wochenende trafen sie gleich zweimal auf Waspo 98 Hannover und präsentierten sich in beiden Partien in Torlaune.
Das erste Spiel gewannen sie am Samstag mit 31:7. Nur eine Dreiviertelstunde später standen sich beide Teams direkt noch einmal gegenüber – diesmal legte Spandau sogar noch einen drauf und siegte mit 34:7. Berlins Kapitänin Gesa Deike kam in beiden Partien zusammen auf 14 Treffer. Sie führt souverän die Torschützinnenliste der Bundesliga an.
Beide Spiele wurden übrigens in Hannover ausgetragen. Die Wasserfreunde hatten für eine Partie auf ihren nominellen Heimvorteil verzichtet, was sich letztlich aber nicht als Nachteil herausstellte. Nach diesen starken Auftritten der Deutsche Meisterinnen und Pokal-Titelverteidigerinnen muss sich die Konkurrenz auch für die Pokalendrunde warm anziehen.
Ergebnisse Frauen
| Wasserfreunde Spandau 04 | Waspo 98 Hannover | 31:7 (9:1, 5:2, 6:2, 11:2) |
| Waspo 98 Hannover | Wasserfreunde Spandau 04 | 7:34 (2:6, 4:7, 0:13, 1:8) |
Tabelle Frauen
| Platz | Verein | Spiele | Punkte | Torverhältnis | Tordifferenz |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 6 | 18 | 147:48 | +99 |
| 2. | SV Blau-Weiß Bochum | 5 | 9 | 96:54 | +42 |
| 3. | SSV Esslingen | 4 | 9 | 74:35 | +39 |
| 4. | Waspo 98 Hannover | 8 | 9 | 79:166 | -87 |
| 5. | Uerdinger SV 08 | 6 | 9 | 63:92 | -29 |
| 6. | ETV Hamburg | 7 | 0 | 57:121 | -64 |
Favoriten setzen sich im Achtelfinale des DSV-Pokals durch
Zweitligist SC Neustadt/Weinstraße hat nur knapp den Einzug ins Viertelfinale des DSV-Pokals im Wasserball verpasst. Die Neustädter verloren gegen den Duisburger SV 1898 aus der A-Gruppe der Bundesliga nur mit einem Tor mit 17:18. Nach starker Aufholjagd war der Außenseiter in der Schlussminute tatsächlich noch einmal bis auf einen Treffer herangekommen, doch der Favorit verteidigte den hauchdünnen Vorsprung bis zum Abpfiff.
Der andere noch verbliebene Zweitligist SpVg Laatzen 1894 schied ebenfalls aus (12:17 gegen den SV Würzburg 05). Ab dem Viertelfinale – terminiert für den 18./19. Januar –bleiben die Erstligisten damit unter sich. Auch sonst setzten sich durchweg die Topteams durch, Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 sogar gleich mit 30:6 gegen den SSV Esslingen, immerhin aktueller Tabellenführer der B-Gruppe. Das Hannover-Derby zwischen den White Sharks Hannover und Waspo 98 Hannover ging mit 10:4 an den Deutschen Meister, das Krefelder Stadtduell zwischen der SV Krefeld 72 und dem SV Bayer Uerdingen 08 mit 16:11 an die gastgebende SVK.
Erster Saisonsieg für Esslingens Frauen
Bei den Frauen startet der Pokalwettbewerb erst im neuen Jahr, dafür wurde am Wochenende in der Bundesliga gespielt. Auch hier setzen sich in beiden Partien die Favoritinnen durch: Die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 schlugen Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum mit 14:11. Dem SSV Esslingen gelang mit dem 19:11 bei Waspo 98 Hannover der erste Saisonsieg.
Waspo Hannover gleicht im Finale gegen Spandau auf 2:2 Siege aus
Im Kampf um die deutsche Meisterschaft im Wasserball kommt es am kommenden Samstag zum ultimativen Showdown. Denn die Männer von Waspo 98 Hannover besiegten am Mittwoch die Wasserfreunde Spandau 04 mit 7:5, in der im Modus „Best of Five“ ausgetragenen Finalserie hat damit jede der beiden Mannschaften nun zwei Siege auf dem Konto. Die gesamte Saison komprimiert sich dadurch nun auf ein einziges, auf das fünfte Finalspiel.
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, jubelte Hannovers Trainer Karsten Seehafer. Unter freiem Himmel war es bei kühlen Temperaturen im Volksbad Limmer heiß hergegangen. Gleich fünfmal hatten die Gäste aus der Hauptstadt eine Führung erzielt, doch Waspo glich immer wieder aus. Mit einem Stand von 5:5 ging es dann in den Schlussabschnitt, hier trafen dann aber nur noch Nikola Milardovic und Andrija Basic, die mit je drei Treffern auch Hannovers erfolgreichste Torschützen waren. „Heute waren wir mannschaftlich stärker, mit einem längeren Atem und einer besseren Verteidigung. Alles ist möglich“, meinte Seehafer, dessen Mannschaft die ersten beiden Finalspiele verloren hatte und nun auf das ganz große Comeback hofft.
Titelverteidiger und Pokalsieger Spandau will sich trotzdem zu Hause zum 39. Mal den Titel sichern. Eine doppelte Meisterfeier ist dabei dann möglich, denn auch die Berliner Frauen können bei einem Sieg gegen den SSV Esslingen am Samstag (17:00 Uhr) die Finalserie beenden. Die Männer küren in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg bereits ab 15:00 Uhr ihren Champion.
