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DSV-Vertreter ohne Punkte in der Champions League
Beim italienischen Spitzenklub Pro Recco hat man sich in der laufenden Saison etwas Besonderes ausgedacht, um die Partien in der Champions League zu einem noch größeren Event zu machen. Der zweifache Titelverteidiger der Königsklasse trägt in dieser Spielzeit gleich mehrere seiner Heimspiele in verschiedenen norditalienischen Städten aus, um dort die Werbetrommel für Europas wichtigsten Vereinswettbewerb im Wasserball zu rühren. Auch das Heimspiel gegen Waspo 98 Hannover wurde am Mittwoch nicht zuhause in Genua (ITA), sondern im knapp 40 Kilometer entfernten Lavagna (ITA) ausgetragen. Und das Publikum dort bekam einiges geboten – zum Leidwesen des Deutschen Meisters.
Pro Recco dominierte die Partie von Beginn an und siegte am Ende ungefährdet mit 21:4. Dabei gelang Hannover in den ersten drei Spielvierteln kein einziger Treffer, erst im Schlussabschnitt beim Stand von 0:14 war Waspo erstmals erfolgreich. Die Niedersachsen bleiben damit in der Tabelle der Gruppe B mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Auch die Wasserfreunde Spandau 04 konnten tags zuvor kein Erfolgserlebnis feiern, der deutsche Rekordmeister unterlag beim FTC-Telekom Budapest (HUN) mit 8:12. Das Hinspiel Anfang Januar hatten die Berliner gegen den Champions-League-Dritten der Vorsaison noch sensationell mit 11:10 gewonnen, doch anders als damals konnte Budapest diesmal in Bestbesetzung antreten. Zwar kam Spandau nach einem zwischenzeitlichem 1:5-Rückstand im zweiten Viertel im dritten Abschnitt noch einmal bis auf einen Treffer (5:6) heran. Auch zu Beginn des Schussviertels lag man beim Stand von 6:8 weiter in Schlagdistanz, doch in den entscheidenden Momenten konnten die Ungarn ihre individuelle Klasse ausspielen und so den Sieg davontragen.
World Aquatics veröffentlicht den WM-Zeitplan für Fukuoka 2023
Der Weltverband World Aquatics hat am Freitag den offiziellen Wettkampfplan für die Schwimmsport-Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka (JPN) veröffentlicht. Nach der Verschiebung um ein Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden vom 14. – 30. Juli 2023 in der größten Stadt auf der japanischen Insel Kyushu in 17 Tagen insgesamt 75 Entscheidungen ausgetragen. Rund 2.000 Athlet*innen aus fast 200 Ländern sind angekündigt.
Am Tag der Eröffnungsfeier geht es demnach gleich auch beim Synchronschwimmen und Wasserspringen mit den Wettkämpfen los. Die Wettkämpfe im Freiwasserschwimmen, bei denen sich die drei Erstplatzierten über 10km bereits Olympiatickets für Paris 2024 sichern können, beginnen dann am 15. Juli. Einen Tag später folgen die ersten Vorrundenspiele im Wasserball bei Frauen und Männern.
Das Beckenschwimmen steht anders als zuletzt bei der WM 2022 in Budapest (HUN) und auch bei Olympia 2021 in Tokio (JPAN) erst in der zweiten WM-Hälfte im Mittelpunkt und beginnt am 10. WM-Tag (23. Juli). Früher war das allerdings so üblich, in dieser Reihenfolge hatte Florian Wellbrock im Jahr 2019 auch sein WM-Double im Freiwasser und über 1500m Freistil gewonnen.
Die Wettbewerbe im High Diving werden vom 25. – 27. Juli ausgetragen. „Die Flexibilität und Entschlossenheit, die Fukuoka gezeigt hat, um diese Meisterschaften nach der weltweiten Pandemie auszurichten, war äußerst beeindruckend und von großem Nutzen für unseren Sport und unsere Aktiven. Wir freuen uns schon darauf, dass der Wassersport in Fukuoka wieder im Mittelpunkt stehen wird“, sagte Weltverbandspräsident Husain Al-Musallam.
Die Nominierungsrichtlinien für Fukuoka im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) werden in Kürze veröffentlicht. Im Beckenschwimmen soll der Qualifikationszeitraum zwischen dem 27. März und 24. April liegen.
Top-Klubs mit deutlichen Siegen zum Jahresauftakt in der Bundesliga
Die Top-Klubs der Wasserball-Bundesliga haben es wenige Tage nach Silvester erneut krachen lassen und geizten am ersten Spieltag des neuen Jahres in der A-Gruppe nicht mit Toren. Tabellenführer Wasserfreunde Spandau 04 siegte mit 22:7 gegen Europapokalteilnehmer SV Ludwigsburg 08, angeführt von Kapitän Dimitri Kholod, der gleich sieben Treffer erzielte, und einem gut aufgelegten Laszlo Baksa zwischen den Pfosten, der für seine Torhüterleistung anschließend auch zum Spieler des Tages gewählt wurde. Insgesamt erzielten zehn verschiedene Spieler mindestens ein Tor für den Rekordchampion. „Das Team konnte so seine starke Variabilität bestätigen“, freute sich Peter Röhle, Sportlicher Leiter bei den Berlinern.
Auch der Tabellenzweite ASC Duisburg mit einem 14:4 beim SSV Esslingen – und das ohne seine beiden Torjäger Lukas Küppers und Djordje Tanaskovic – sowie der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover mit einem 16:8-Auswärtssieg beim OSC Potsdam starteten erfolgreich ins Jahr 2023 und hielten damit jeweils Anschluss an die Wasserfreunde. „Wir haben uns am Anfang schwergetan und nicht geglänzt. Aber dann hatte Mark Gansen drei schöne Aktionen und dann waren auch die anderen da“, fasste Waspo-Trainer Karsten Seehafer den Auftritt seiner Mannschaft zusammen, die ebenso wie Spandau in dieser Woche auch in der Champions League wieder ins Geschehen eingreift.
Am Sonntag setzte schließlich auch Lokalrivale White Sharks Hannover seine bislang so starke Saison fort und festigte durch das 12:7 gegen die SG Neukölln Berlin den dritten Tabellenplatz. Die Teams der B-Gruppe sowie die Frauen-Bundesliga setzen erst am kommenden Wochenende den Spielbetrieb fort.
Deutsche Klubs gehen als Siebte ins neue Jahr in der Champions League
Bereits in der vergangenen Saison der Wasserball-Champions-League hatten die Franzosen von CN Marseille mit starken Leistungen überzeugt und letztlich souverän das Final Eight erreicht. Dass sie in der laufenden Spielzeit nach den ersten drei Spieltagen der Königsklasse noch sieglos waren, durfte also nicht über die große Klasse des Klubs aus dem Süden des Landes hinwegtäuschen.
Auch der Trainer der Wasserfreunde Spandau 04 Athanasios Kechagias hatte vor dem Gastspiel seines Teams noch einmal nachdrücklich gewarnt vor dieser „starken Mannschaft, die ihren Ansprüchen bislang nicht gerecht werden konnte“. Diese Stärke bekamen die Spandauer am Mittwoch zu spüren, mit 7:14 verlor der deutsche Rekordmeister das letzte Spiel des Jahres. Kapitän Dimitri Kholod (drei Treffer) und DSV-Nationalspieler Maurice Jüngling (zwei) waren dabei die besten Torschützen bei den Berlinern, die mit zwei Punkten (zwei Unentschieden) Rang sieben in der Tabelle belegen.
Ebenfalls Siebter ist in der anderen Gruppe momentan auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der allerdings anders als die Wasserfreunde weiterhin auf die ersten Zähler in Europa wartet. Auch am letzten Spieltag vor Weihnachten war man am Dienstag in eigener Halle nach gutem Beginn am Ende doch mit 7:16 gegen das griechische Top-Team von Olympiakos Piräus unterlegen. Mit drei Toren war Nationalspieler Fynn Schütze bester Mann bei den Niedersachsen.
Darauf können Sie sich in der Dezember-Ausgabe der „Swim&More“ freuen
2022 war ein aufregendes, ein intensives Jahr im Schwimmsport. Die Dezember-Ausgabe des DSV-Verbandsmagazins „Swim&More“ blickt aus diesem Anlass noch einmal auf einige der besten Momente zurück und schwelgt mit den schönsten Bildern des Jahres in Erinnerungen. Und wer weiß, vielleicht kommen bei der Kurzbahn-WM Mitte Dezember in Melbourne (AUS) ja noch weitere glanzvolle Augenblicke dazu. Vor dem letzten Höhepunkt des Jahres spricht Schwimmer Josha Salchow in der „Swim&More“ erstmals exklusiv über sein halbes Jahr an der Seite von Australiens Sprintstars und was er Down Under gelernt hat.
Sie haben noch kein Abonnement? Jetzt noch bis zum 30. November Abonnement für nur 59€/Jahr abschließen und die Dezember-Ausgabe direkt nach Hause bekommen.
Seit über 20 Jahren ist die „Swim&More“ fester Bestandteil des DSV und versorgt die DSV-Mitglieder und alle anderen Anhänger*innen des Wassersports mit aufwendig produzierten Geschichten in modernen Formaten und exklusiven Interviews über das Verbandsleben in den fünf olympischen Sportarten. Lesen Sie diesmal unter anderem auch noch:
- Die Besten investieren in Erholung: Star-Coach Ben Titley erklärt seine Trainingsphilosophie und warum er die Wochenstruktur seiner Aktiven stark nach den Regenerationsmöglichkeiten ausrichtet
- Ein bisschen Rampensau schadet nicht: Über die besonderen Herausforderungen des Solowettbewerbs im Synchronschwimmen
- Gegen die Blockade im Kopf: Vom Umgang mit der Angst im Wasserspringen
- Neuer Wasserball-Hotspot: Das kürzlich eröffnete hochmoderne Sportbad Neckarbad in Stuttgart beheimatet mit Ludwigsburg, Esslingen und Cannstatt gleich drei Bundesligisten
- Ausführliche Berichte zum DMSM-Finale und zur DMM Kurzbahn der Masters
- Alle wichtigen Beschlüsse der DSV-Mitgliederversammlung
Noch keine Punkte für DSV-Klubs zum Auftakt der Champions League
Einen Sieg bekam das Publikum in Hannover zum Auftakt der Wasserball-Champions-League zwar nicht geboten, doch der satte Applaus des Publikums nach dem Auftritt von Waspo 98 Hannover gegen Jadran Split (CRO) machte die gute Leistung des Deutschen Meisters noch einmal deutlich. Beim 8:10 waren die Niedersachsen über weite Strecken ebenbürtig, führten nach dem ersten Viertel mit 4:3 und auch nach dem dritten Viertel noch mit 7:6, ehe die Kroaten in den letzten acht Minuten durch einen 4:1-Lauf die Partie noch zu ihren Gunsten drehen konnten. „Wir haben die Gewissheit, dass wir auf dieser Ebene mitspielen können“, sagte Trainer Karsten Seehafer. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, sehr diszipliniert und konzentriert. Im letzten Viertel haben wir nicht getroffen und am Ende verloren.“ Beste Torschützen bei Waspo waren Nationalspieler Fynn Schütze und Andrija Basic mit je zwei Treffern, zudem zeigte Torwart Felix Benke mit 15 gehaltenen Bällen eine starke Leistung.
Auch der zweite DSV-Vertreter Wasserfreunde Spandau 04 holte am Mittwoch beim 5:16 gegen Novi Belgrad (SRB) keine Punkte, allerdings waren die Umstände hier nicht gerade einfach für den deutschen Rekordmeister. Gleich mehrere Leistungsträger fielen aufgrund von Coronavirus-Infektionen aus. Spandau hatte die Partie deshalb ursprünglich abgesagt, doch auf Druck des europäischen Dachverbandes LEN, der gemäß den Regularien bei mindestens sieben spielfähigen Spielern auf eine Spieldurchführung pochte, fand das Spiel trotzdem statt. Bis zur Halbzeit hielten die Berliner beim Stand von 3:6 auch noch ganz gut mit, doch in der zweiten Hälfte zog Belgrad, Champions-League-Finalist der vergangenen Saison, dann davon. Denis Strelezkij traf als einziger Spandauer doppelt, weitere drei Spieler erzielten je einen Treffer.
Wasserspringen und Synchronschwimmen werden Teil der Europaspiele 2023
Die Europameisterschaften im Wasserspringen und im Synchronschwimmen werden im nächsten Jahr im Rahmen der Europaspiele in der Region Krakau-Malopolska (POL) ausgetragen. Die Multisportveranstaltung wird vom 21. Juni – 02. Juli 2023 stattfinden, wobei die genauen Austragungsorte und Wettkampfdetails für die beiden Schwimmsportarten erst zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden.
Es ist die dritte Auflage der Europaspiele, die auch unter dem Namen European Games bekannt sind. Insgesamt werden im Sommer 2023 dann mindestens 25 Sportarten ausgetragen. Bei der Premiere 2015 in Baku (AZE) hatte es Nachwuchswettbewerbe im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball gegeben, bei den zweiten Europaspielen in Minsk (BLR) 2019 war der Schwimmsport dann zuletzt außen vor. „Wir als European Aquatics freuen uns, nach langer Zeit wieder Teil dieser Familie zu sein", sagte der Präsident des europäischen Dachverbandes LEN, der Portugiese Antonio Silva. Er nahm vergangene Woche an einer Sitzung der Koordinierungskommission des Europäischen Olympischen Komitees (EOC) in Polen teil, um dort die Vorbereitungen für den Wettbewerb im nächsten Jahr zu erörtern. „Das EOC unter der Präsidentschaft von Spyros Capralos ist ein hervorragender und zuverlässiger Partner für uns, um den Wassersport in Europa weiterzuentwickeln“, so Silva weiter. Für die geplante nächste Ausgabe der Europaspiele 2027 – der Ausrichter steht noch nicht fest – hofft man, sogar noch mehr Schwimmsportarten anbieten zu können.
Darauf können Sie sich in der September-Ausgabe der „Swim&More“ freuen
Es waren wahrlich erfolgreiche Titelkämpfe bei den Europameisterschaften in Rom (ITA): Angeführt vom Powerpaar Isabel Gose und Lukas Märtens, kehrte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) mit fünfzehn Medaillen im Gepäck aus Italien zurück, auch im Freiwasser, Wasserspringen und High Diving holte Deutschland Gold. Die besten Momente der EM, die schönsten Fotos und alle Ergebnisse des DSV-Teams gibt es in der September-Ausgabe des DSV-Verbandsmagazins „Swim&More“.
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Seit über 20 Jahren ist die „Swim&More“ fester Bestandteil des DSV und versorgt die DSV-Mitglieder und alle anderen Anhänger*innen des Wassersports mit aufwendig produzierten Geschichten in modernen Formaten und exklusiven Interviews über das Verbandsleben in den fünf olympischen Sportarten. Lesen Sie diesmal unter anderem auch noch:
- NRW-Präsidentin Claudia Heckmann im Interview über den Wert des Schwimmsports und drohende Einschränkungen in der Energiekrise
- die DSV-Präventionsbeauftragte Franka Weber mit Hintergründen zum Fall Jan Hempel und einem Blick hinter die Kulissen der Präventionsarbeit im Sport
- Rückblicke auf die Medaillenflut beim EYOF, den deutschen Doppelsieg beim Freiwasser-Europacup in Kiel und auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters
- Berichte über das DSV-Ehemaligentreffen in München und das stimmungsvolle Camp der DSV-Jugend
- eine große Vorschau auf die neue Bundesligasaison im Wasserball – inklusive Landkarte der Liga
DSV zieht sein U19-Team nach mehreren Coronafällen von der JEM zurück
Nach mehreren Corona-Infektionen hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) sein Frauenteam von den laufenden U19-Europameisterschaften im Wasserball in Netanya (ISR) zurückgezogen. Zuletzt waren gleich fünf Spielerinnen in dem 14er-Kader positiv auf Corona getestet worden, sie befinden sich im Teamhotel in Quarantäne. Die verbliebenen Spielerinnen sind bereits am Donnerstag nach Deutschland zurückgeflogen.
„Aufgrund der aktuellen Entwicklungen inklusive fünf PCR-bestätigter Corona-Fälle in unserem Team, müssen wir das deutsche Wasserballteam von der U19-EM in Netanya zurückziehen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Gesundheit unserer eigenen Spielerinnen und der Spielerinnen der anderen Mannschaften zu schützen und den Fortgang des Turniers sicherzustellen“, erklärte DSV-Sportdirektor Christian Hansmann.
Das Turnier stand aus deutscher Sicht schon von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld waren mit Greta Tadday und Marijke Kijlstra zwei Leistungsträgerinnen aufgrund positiver Coronabefunde ausgefallen, die beide gar nicht erst nach Israel reisen konnten. Für das erste Spiel gegen Ungarn (4:23) fiel dann kurzfristig auch noch Sophie Gromann aus, die sich im Abschlusstraining eine Schulterverletzung zugezogen hatte. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Spielerinnen positiv auf Corona getestet, so dass Deutschland für das zweite Spiel gegen die Schweiz lediglich noch neun Spielerinnen einsetzen konnte – die inzwischen zurückgekehrte Sophie Gromann musste als Feldspielerin sogar ins Tor, nachdem es auch beide etatmäßigen Torhüterinnen erwischt hatte. Trotzdem gewann das DSV-Team dieses Spiel noch deutlich mit 25:4. Nach dem Rückzug wurde diese Partie mittlerweile aber ebenso wie das Spiel gegen Ungarn und die eigentlich für Donnerstag angesetzte Begegnung gegen Griechenland jeweils mit null Punkten und 0:10 Toren gegen Deutschland gewertet.
Deutschland trifft bei der WM auf Griechenland, Kroatien und Japan
Deutschlands Wasserball-Männer treffen bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Ungarn (18. Juni – 03. Juli) in Vorrundengruppe B auf den Olympiazweiten Griechenland, der zweimaligen Titelträger Kroatien und Japan. Spielort der Mannschaft des neuen Bundestrainers Petar Porobic ist Debrecen. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Budapest. Deutschland hatte für die WM nachträglich einen Startplatz zugesprochen bekommen, weil Ungarn als Gastgeber der neu angesetzten Weltmeisterschaften automatisch gesetzt ist und so im weiteren Teilnehmerfeld auf einmal ein zusätzlicher Platz frei wurde. Dieser ging an das DSV-Team als beste noch nicht qualifizierte Mannschaft der Europameisterschaften 2020.
„Das ist eine schwere Gruppe und wird eine Knalleraufgabe für uns, wir gehen da eher als Underdog rein“, sagte der neue Aktivensprecher Kevin Götz, der sich mit dem Team noch bis Ostersonntag in Montenegro im Trainingslager befindet. „Minimalziel bleibt für uns und unseren neuen Trainer trotz des aktuellen Generationenwechsels aber Gruppenplatz drei, dann würde im Achtelfinale vielleicht sogar ein reizvolles Duell gegen den Gastgeber Ungarn möglich. Ein wenig schade für unsere Fans ist nur, dass sie mit Debrecen nun die längste aller möglichen Reisen antreten müssen.“
Außerdem trifft Gastgeber Ungarn in Gruppe A in Budapest auf Brasilien, Montenegro und Georgien. Titelverteidiger Italien spielt seine Vorrunde in Gruppe C in Sopron und trifft dort in Wiederauflage des WM-Finals von 2019 auf Spanien, dazu gesellen sich Kanada und Südafrika. Außerdem tritt Olympiasieger Serbien in Gruppe D inn Szeged gegen Australien, die USA und Kasachstan an.
Die WM-Vorrunde beginnt am 20. Juni, die Endrunden der Frauen und Männer werden vom 02. – 03. Juli dann im Hajos-Schwimmkomplex in Budapest ausgetragen. Deutschlands Frauen hatten sich nicht qualifiziert.
