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Dachau lädt am Samstag zum Finale der DSV Aquaball Champions-Tour

An diesem Samstag (28. Juni) findet in Dachau das große Finale der DSV Aquaball Champions-Tour statt – und das im Rahmen eines echten Klassikers. Bereits zum 25. Mal veranstalten die Dachauer Bunnyhunters, wie sich das örtliche Aquaball-Team nennt, den Internationalen Sparkassenpokal (ISP), der sich längst als fester Bestandteil im Kalender der Aquaball-Szene etabliert hat. Damit ist das Turnier nicht nur sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein Jubiläumsevent eines echten Traditionsturniers.

Das Dachauer Freibad verwandelt sich an diesem Tag in die zentrale Bühne für die besten Aquaball-Mannschaften Deutschlands. In vier Wertungskategorien kämpfen Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den prestigeträchtigen ISP-Wanderpokal – und um die letzten entscheidenden Punkte in der laufenden Champions-Tour, der offiziellen deutschen Meisterschaft der Aquaballer*innen.

In der offenen Kategorie führen aktuell die Münchner „Kraken“ das Feld an. Dahinter lauern die Gastgeber aus Dachau, die sich gegen die Wattloopers aus Pewsum behaupten müssen. Die Jugendwertung wird derzeit von zwei Teams der Blue Sharks aus Ingolstadt dominiert, dicht gefolgt von der talentierten Jugend aus Pewsum. Auch bei den Youngsters liefern sich die Junghaie aus Soest ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ingolstadt, während sich die Likedeelers aus Hamburg in Lauerstellung befinden. Bei den Frauen führen die Wattloopers I aus Pewsum vor dem Team aus Soest und der zweiten Wattloopers-Mannschaft. Spannung ist also garantiert, wenn sich im Finale entscheidet, wer sich 2025 die Krone im Aquaball aufsetzen darf.

 

So einfach funktioniert Aquaball

 

Aber was genau ist eigentlich Aquaball? Noch immer wird die Sportart häufig mit Wasserball verwechselt. Der Hauptunterschied: Aquaball wird in brusttiefem Wasser mit gemischten Mannschaften mit je vier Spieler*innen gespielt, die sich gehend, hüpfend, hechtend oder schwimmend fortbewegen können. Jeweils das gesamte Team greift an und verteidigt, es gibt keine festen Positionen, alle sind ins Spiel integriert. Der Ball muss auch mindestens dreimal innerhalb des Teams gepasst werden, bevor er auf das gegnerische Tor geworfen wird. Dabei gilt das One-Touch-Prinzip, der Ball wird also gefangen oder aufgenommen und direkt weitergespielt. Laufen oder schwimmen mit dem Ball ist nicht erlaubt.

Dabei gilt: Der Einsatz ist dank kleinem Spielfeld – circa 7-8m x 12-16m – und aufblasbarer Tore fast überall möglich, vom Lehrschwimmbecken bis zum Baggersee. Selbst absolute Nichtschwimmer*innen können mitmachen.

Oberste Maxime beim Aquaball sind Fairplay und das körperlose Spiel – Letzteres ein entscheidender Unterschied zum Wasserball. Dank der einfachen Regeln und nicht zuletzt durch das stehtiefe Wasser eignet sich das Spiel außerdem hervorragend zur Inklusion im Sport.

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Waspo 98 Hannover macht den Meister-Sweep perfekt

Der Deutsche Meister im Wasserball heißt in diesem Jahr erneut Waspo 98 Hannover. Der Titelverteidiger gewann am Samstag auch das dritte Spiel der Finalserie im Modus „Best of Five“ gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 12:7 und machte damit den „Sweep“ perfekt. Nachdem Waspo im März auch schon den DSV-Pokal geholt hatte, gelang Hannover damit in dieser Saison sogar das Double.

Es war bereits der sechste Titel für die Niedersachsen seit 2018, doch erst zum zweiten Mal nach 2021 gelang dieser glatt in drei Spielen. Die ersten beiden Partien hatte der alte und neue Champion mit 15:14 nach Fünfmeterwerfen sowie mit 16:6 für sich entscheiden können. Der Sieg im zweiten Spiel am vergangenen Mittwoch war dabei sogar der höchste, der Waspo je in einem Duell gegen die Wasserfreunde gelungen war.

Schipper und Bozic bringen Waspo 98 Hannover früh auf die Siegerstraße

Als der Titelgewinn perfekt war, der erste unter dem neuen Trainer Aleksandar Radovic, erklang aus den Boxen im Volksbad Limmer der Song „Titanium“ von David Guetta. Was irgendwie passte, denn ebenso widerstandsfähig gegen plötzliches Versagen präsentierten sich auch die Hannoveraner Wasserballer. Nachdem im vergangenen Jahr eine 2:0-Führung in den Finals für Spandau nicht gereicht hatte, um den Titel nach Berlin zu holen, ließ Waspo dieses Mal nichts mehr anbrennen. „Wir wussten, was passieren kann, und wollten das natürlich unbedingt verhindern“, sagte Torhüter Felix Benke. Tatsächlich lag seine Mannschaft am Samstag nicht einmal in Rückstand und führte früh mit 4:0 durch je zwei Tore der Nationalspieler Niclas Schipper und Zoran Bozic. Rekordmeister Spandau gelang im ersten Viertel dagegen nur ein Treffer. Auch im zweiten Abschnitt waren vor allem Hannover am Drücker, das seinen Vorsprung bis zur Halbzeit so bis auf 7:2 ausbaute.

Nach der Pause verlief die Partie dann zunächst etwas ausgeglichener, trotzdem ging Waspo mit einer Sechs-Tore-Führung (10:4) ins Schlussviertel. Als die Gastgeber im letzten Viertel zwischenzeitlich sogar mit acht Toren vorne lagen, war das Spiel endgültig entschieden, Spandau konnte das Ergebnis danach nur noch etwas freundlicher gestalten. Beste Torschützen beim Deutschen Meister waren Zoran Bozic und Nikola Milardovic mit je drei Treffern, für die Berliner traf Nikola Kojic mit ebenfalls drei Toren am besten.

Spandaus Frauen gewinnen das erste Finale gegen Bochum

Auch in der Wasserball-Bundesliga der Frauen sieht es nach einer Titelverteidigung aus. Die Wasserfreunde Spandau 04 gewannen am Samstag das erste Finalspiel beim SV Blau-Weiß Bochum mit 13:8 und können nun in der Serie im Modus „Best of Three“ bereits am kommenden Samstag (31. Mai) in Berlin die Deutsche Meisterschaft klarmachen.

Spandau hat seit 2018 sämtliche nationalen Titel abgeräumt, in der laufenden Saison holte man bereits den DSV-Pokal und beendete die Hauptrunde ohne Punktverlust auf Platz eins. Trotz der klar verteilten Rollen war die Partie bei den Bochumerinnen über weite Strecken ausgeglichen. Die Gastgeberinnen konnten drei von vier Vierteln mithalten, lediglich den zweiten Abschnitt entschieden die Wasserfreunde klar mit 6:1 für sich und sorgten dort für den am Ende entscheidenden Vorsprung. Kapitänin Gesa Deike ging bei den Berlinerinnen mit sechs Treffern voran, für Bochum trafen Aylin Fry und Emilia Khmil (je zwei Tore) am häufigsten.

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Siegtreffer eine Sekunde vor Schluss: Spandau folgt Waspo ins Bundesligafinale

Die Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Männer wird auch in diesem Jahr wieder zwischen Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 ausgefochten. Zum neunten Mal in Folge stehen die beiden führenden Klubs des Landes in den Endspielen. Die Finalserie im Modus „Best of Five“ startet am kommenden Samstag (17. Mai) in Berlin.

Als Hauptrundensieger und Gewinner des DSV-Pokals trägt Waspo in diesem Jahr die Favoritenrolle. In der Vorschlussrunde hatten die Niedersachsen gegen den OSC Potsdam keine Mühe und gewannen auch das zweite Spiel locker mit 19:5. Spandau dagegen musste sich strecken und kämpfte den ASC Duisburg in Spiel zwei seiner Halbfinalserie mit 13:12 nieder, nachdem zuvor auch schon die erste Partie (12:10) eng verlaufen war. Der Siegtreffer für die Berliner durch Marek Tkac fiel diesmal erst eine Sekunde vor dem Abpfiff.

Für den ASC Duisburg und Potsdam geht es damit um die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz fünf stehen sich die White Sharks Hannover und die SG Neukölln Berlin gegenüber. Die Neuköllner konnten den 0:1-Serienrückstand gegen den Duisburger SV 1898 durch zwei Heimsiege am Wochenende noch umbiegen. Der Duisburger SV steht als Siebter der A-Gruppe fest und wartet nun auf seinen Relegationsgegner aus der B-Gruppe.

 

Krefeld und Cannstatt spielen um den Platz in der Top-Gruppe

 

Eine Mannschaft aus der B-Gruppe steigt sogar direkt in die Top-Division auf. Um den B-Gruppen-Titel und das damit verbundene direkte Ticket nach oben kämpfen die SV Krefeld 72 und der SV Cannstatt. Die Krefelder gewannen ihre Halbfinalserie gegen den SSV Esslingen mit 2:0. Cannstatt setzte sich gegen den Uerdinger SV 08 mit 2:1 Siegen durch, wobei man die beiden Spiele am Wochenende jeweils erst nach Fünfmeterwerfen mit 15:14 beziehungsweise 13:12 für sich entschied.

Aber auch das unterlegene Team der Serie zwischen Krefeld und Cannstatt darf sich noch Aufstiegshoffnungen machen und trifft in der Relegation dann auf den Duisburger SV. Der Sieger des Duells zwischen Uerdingen und Esslingen bekommt ebenfalls noch eine Aufstiegschance gegen den Verlierer der Serie zwischen den White Sharks Hannover und Neukölln.

In den Play-offs um die Plätze zwölf bis 15 behaupteten sich der SVV Plauen mit 2:0 Siegen gegen die SG Stadtwerke München sowie ebenfalls glatt in zwei Spielen der SV Würzburg 05 gegen den Düsseldorfer SC 1898.

 

Bei den Frauen legen Spandau und Bochum im Halbfinale vor

 

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen verliefen die Auftaktbegegnungen der beiden Halbfinalserien sehr unterschiedlich. Die Wasserfreunde Spandau 04 feierten mit dem 34:4 bei Waspo 98 Hannover einen Kantersieg, bei dem alle Feldspielerinnen der Berlinerinnen mindestens einen Treffer erzielten – Dora Kangler war mit sechs Toren am erfolgreichsten. Spannender verlief die Partie zwischen dem SSV Esslingen und dem SV Blau-Weiß Bochum. Dort führten die Bochumerinnen zwischenzeitlich schon mit vier Toren Vorsprung, ehe der SSV im Schlussviertel noch einmal bis auf einen Treffer herankam. Erst Nationalspielerin Aylin Fry, mit fünf Toren auch insgesamt beste Torschützin auf Bochumer Seite, sorgte kurz vor Schluss für den Endstand von 12:10 zugunsten der Blau-Weißen.

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Spandau übernimmt Tabellenführung dank Torfestival im Lokalderby

Für die Topteams der Wasserball-Bundesliga standen im Rahmen des dritten Spieltages am vergangenen Wochenende die Lokalderbys an. Es wurde ein Wettschießen um die Tabellenführung, welches die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 zum Sprung an die Spitze nutzten. Denn durch das 26:5 gegen die SG Neukölln haben die Berliner als neuer Spitzenreiter nun ein um sechs Treffer besseres Torverhältnis als der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der es gegen die White Sharks bei einem 15:3 beließ. 

Mit sieben Treffern im dritten Saisonspiel erhöhte Spandaus Ivan Vukojevic sein Konto dabei auf insgesamt zwölf Tore, damit steht er auch hier an der Spitze der Liga. Allerdings gemeinsam mit Waspos Neuzugang Denis Strelezkij, der aus Spandau gekommene Nationalspieler konnte diesmal dreimal jubeln. 

Für die Überraschung des Tages sorgte diesmal der SV Cannstatt in der B-Gruppe, der sich mit einem 4:2 in Krefeld bereits den zweiten Auswärtssieg erkämpfte. Werbung für den Wasserball war das Spiel allerdings nur bedingt, es war nach Angabe von Statistikexperten das torärmste der Liga-Historie. 

Männer, 3. Spieltag

Gruppe A
White Sharks HannoverWaspo 98 Hannover3:15 (2:3, 0:2, 0:5,1:5)
Wasserfreunde Spandau 04SG Neukölln Berlin26:5 (7:2, 7:1, 5:1, 7:1)
ASC DuisburgSV Ludwigsburg 0813:9 (2:2, 3:0, 4:3, 4:4)
OSC PotsdamDuisburger SV 189822:10 (4:3, 5:2, 7:3, 6:2)
Gruppe B
SV Bayer Uerdingen 08SSV Esslingen16:5 (3:0, 5:0, 3:1, 5:4)
Düsseldorfer SC 1898SV Würzburg 0511:8 (2:3, 5:1, 2:4, 2:0)
SG Stadtwerke MünchenSV Krefeld 19728:11 (2:2, 2:4, 2:2, 2:3)
SVV PlauenSV Cannstatt7:11 (2:2, 1:4, 1:3, 3:2)

Tabelle Männer

SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A
1.Wasserfreunde Spandau 043962:20+42
2.Waspo 98 Hannover3952:16+36
3.OSC Potsdam2638:19+19
4.White Sharks Hannover2318:28-10
5.ASC Duisburg3325:39-14
6.SV Ludwigsburg 082018:34-16
7.Duisburger SV 18982017:44-27
8.SG Neukölln Berlin3027:57-30
GruppeB
1.SV Krefeld 19724847:26+21
2.SSV Esslingen3840:28+12
3.SV Cannstatt3629:24+4
4.SVV Plauen3625:250
5.SV Würzburg 053429:27+2
6.SV Bayer Uerdingen 082323:17+6
7.SG Stadtwerke München3123:29-6
8.Düsseldorfer SC 18983016:55-39

Bei den Frauen gelingt Bochum der beste Start 

Nach dem Saisonstart der Frauen grüßt der Vorjahresdritte SV Blau-Weiß Bochum nach einem 24:3 bei Waspo 98 Hannover von der Spitze. Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 begann mit einem 25:8-Heimsieg gegen den ETV Hamburg. Die Vizemeister*innen SV Esslingen verlor dagegen mit 11:12 beim SV Bayer Uerdingen 08.

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Wichtiger Sieg für Ludwigsburg am vorletzten Hauptrundenspieltag

In den Wasserball-Bundesligen nähert sich die Hauptrunde dem Ende, in den letzten Partien gilt es nun noch einmal Schwung zu sammeln für die bevorstehenden Play-offs. Das gelang am Wochenende den Männern des SV Ludwigsburg 08, die nach schwierigem Saisonstart rechtzeitig in Form zu kommen scheinen und durch das 15:9-Heimsieg gegen die SG Neukölln Berlin seine Chancen auf den fünften Platz und damit einen vermeintlich leichteren Gegner im Viertelfinale wahren konnten.

Die ersten Plätze in der Tabelle sind an den aktuellen Tabellenführer Waspo 98 Hannover – der in dieser Woche gleich zweimal siegte, erst 22:4 im Derby gegen die White Shark und später 16:4 gegen den OSC Potsdam –, Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 (der wegen der parallelen Europapokalauftritts in der Bundesliga diesmal spielfrei war und dafür Dienstag und Mittwoch zweimal im Einsatz sein wird) sowie den ASC Duisburg (12:4 gegen die White Sharks Hannover) vergeben. Im Topspiel am kommenden Samstag entscheidet sich dann noch, wer als Spitzenreiter mit Heimrecht in die Play-offs startet.

In der B-Gruppe der Bundesliga freute sich Schlusslicht SV Blau-Weiß Bochum über den zweiten Punkt der laufenden Saison – der Aufsteiger trennte sich vom Düsseldorfer SC 1898 11:11, wartet damit aber weiterhin auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit. Ebenfalls unentschieden 11:11 endete die Partie zwischen dem Tabellenzweiten SVV Plauen – der am Wochenende übrigens gerade erst als Mannschaft des Jahres 2023 im Vogtland ausgezeichnet wurde – und dem SSV Esslingen. Die Esslinger siegten tags darauf dann beim SV Würzburg 05 mit 14:9 und rückten damit auf Rang vier vor, direkt hinter dem SV Bayer Uerdingen 08, der sich auswärts bei der SG Stadtwerke München knapp mit 10:9 behaupten konnte.

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gab es zwei weitere Siege für die Topteams: Die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 feierten mit dem 34:1 beim Eimsbütteler Turnverein ein wahres Schützenfest, der SV Bayer Uerdingen 08 gewann deutlich knapper mit 11:9 beim SSV Esslingen. Die Esslingerinnen wiederum setzten sich tags darauf mit 28:7 gegen die Frauen von Waspo 98 Hannover durch – sie haben damit ebenso wie Spandau und Uerdingen die Qualifikation für das Halbfinale sicher.

Halbfinals für die Pokalendrunde ausgelost

Ebenfalls in dieser Woche wurden die Halbfinalpaarungen für die gemeinsame Endrunde von Frauen und Männern im DSV-Pokal am 03./04. Mai in Duisburg ausgelost. Der Spielplan lautet:

Freitag, 03. Mai

?14:30 Uhr: 1. Halbfinale Frauen SV Blau-Weiß Bochum – Wasserfreunde Spandau 04

?16:30 Uhr: 1. Halbfinale Männer: White Sharks Hannover – Wasserfreunde Spandau

18:30 Uhr: 2. Halbfinale Männer SV Krefeld 72 – Waspo 98 Hannover

20:30 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SV Bayer Uerdingen 08 – ASC Duisburg

Samstag, 04. Mai

12:30 Uhr: Spiel um Platz drei Männer?

14:30 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen?

16:30 Uhr: Finale Frauen?

18:30 Uhr: Finale Männer

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Punkteteilung im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Waspo und Spandau

Waspo 98 Hannover gegen die Wasserfreunde Spandau 04 – das Top-Duell im deutschen Wasserball hielt auch diesmal wieder, was es versprochen hatte. Zum Abschluss der Hinrunde in der Wasserball-Bundesliga der Männer trafen mit dem aktuellen Tabellenführer und Pokalsieger aus Niedersachen und dem Rekordmeister und amtierenden Champion aus der Hauptstadt die beiden besten Teams des Landes aufeinander. Bis ins Schlussviertel wechselte die Führung mehrfach hin und her. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende sah Spandau bei zwei Toren Vorsprung schon wie der Sieger aus, doch Waspo schlug noch einmal zurück und ging 40 Sekunden vor Schluss sogar wieder in Führung. Nationalspieler Denis Strelezkij besorgte dann Augenblicke vor dem Abpfiff den Ausgleich, er war mit drei Treffern auch insgesamt bester Berliner. Für Hannover traf Andrija Basic viermal.

Waspo verteidigte damit die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses. Für Spandau war es der erste Punktverlust in der Bundesliga nach zuletzt 29 gewonnenen Partien in Serie, nachdem sie in der vergangenen Saison sämtliche Ligapiele gewonnen hatten. Tabellendritter bleibt der ASC Duisburg nach einem 12:9-Auswärtserfolg beim SV Ludwigsburg 08. Die Top vier komplettiert der OSC Potsdam nach dem knappen 9:8 bei den White Sharks Hannover. Arne Hofmann gelang hier mit dem einzigen Tor im Schlussviertel der Siegtreffer.?

In der B-Gruppe der Bundesliga eroberte der SVV Plauen die Spitzenposition, die Vogtländer besiegten den bisherigen Erstplatzierten SV Bayer Uerdingen 08 mit 14:10. Uerdingen fiel damit auf Rang drei zurück, Zweiter ist der Duisburger SCV 98, der gegen den SSV Esslingen mit 12:7 die Oberhand behielt. A-Gruppen-Absteiger Esslingen wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn in der laufenden Spielzeit. Dagegen feierte Aufsteiger SG Stadtwerke München mit dem 10:7 gegen den Düsseldorfer SC 1898 bereits den zweiten Saisonsieg, Mit-Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum unterlag beim SV Würzburg 05 mit 8:10.

Spandaus Frauen siegen im Euro Cup

Bei den Frauen jubelten die Wasserfreunden Spandau 04 im Euro Cup über ihren zweiten Sieg – die Deutschen Meisterinnen gewannen auswärts mit 11:7 bei Grand Nancy AC (FRA) und bewahrten sich damit die Chance aufs Weiterkommen. Platz drei in der stark besetzten Gruppe ist den Berlinerinnen auf jeden Fall sicher, aber nur die ersten beiden kommen weiter. Dagegen haben die Männer von Waspo Hannover in ihrer Euro-Cup-Gruppe keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Wenige Tage vor dem Spitzenspiel in der Bundesliga unterlag Hannover unter der Woche mit 10:16 gegen Primorje Erste Bank Rijeka (CRO).

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Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 sind erneut Deutsche Meisterinnen

Die Frauen der Wasserfreunde Spandau sind zum vierten Mal in Folge Deutsche Meisterinnen im Wasserball. Die Berlinerinnen gewannen auch die zweite Finalpartie gegen den SV Bayer Uerdingen 08 mit 14:5 und setzten sich so in der Serie im Modus „Best of Three“ wie im Vorjahr glatt mit 2:0 Siegen durch. Nachdem sie im März auch schon den DSV-Pokal geholt hatten, dürfen die Wasserfreunde damit erneut das Double bejubeln. Damit ist Berlin in dieser Saison endgültig die deutsche Wasserballhauptstadt, denn auch die Spandauer Männer hatten vor zwei Wochen bereits den Titel gewonnen. „Doppelmeister – das wird jetzt erstmal ausgiebig gefeiert“, meinte Spandaus Trainer Marko Stamm.

Wie schon im ersten Spiel, das Spandau mit 13:8 gewann, erwischten die Berlinerinnen den besseren Start. Die Gastgeberinnen gaben von Anfang an Vollgas und ließen in den ersten beiden Vierteln keinen einzigen Uerdinger Treffer zu. Zur Halbzeit führte Berlin bereits mit 12:0. „Ich bin unglaublich stolz auf die Mädels, sie haben die Taktik, die wir vom Trainer*innenteam vorgegeben haben, sehr gut umgesetzt. Sie haben einfach toll gespielt und von Anfang an klar gemacht, dass hier nichts mehr anbrennen sollte“, sagte Marko Stamm. Ira Deike erhöhte zu Beginn des dritten Viertels sogar auf 13:0, bevor dann auch Bayer erstmals erfolreich war. Doch die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Beste Torschützin bei den Spandauerinnen war wie schon im ersten Spiel die Neuseeländerin Emmerson Joy Houghton mit fünf Treffern, auf Seiten der Gäste trafen fünf Spielerinnen je einmal.

Erst seit 2018 sind die Wasserfreunde Spandau auch bei den Frauen mit einem Team vertreten, seitdem haben die Berlinerinnen sämtliche nationalen Titel gewonnen. Mindestens vier Meisterschaften in Serie schafften im deutschen Frauenwasserball zuvor auch erst zwei Klubs: Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum (elf Titel/2000 bis 2011) und der SV Bayer Uerdingen (2012 bis 2017). „Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Vereine auf den Zug aufspringen und Wasserball auch im Frauenbereich mit einem leistungssportlichen Ansatz betreiben“, so Marko Stamm.

Bronze geht an den SV Blau-Weiß Bochum

Platz drei in der Bundesliga und damit die Bronzemedaille sicherte sich wie im Vorjahr der SV Blau-Weiß Bochum. Die Bochumerinnen gewannen Spiel zwei gegen den Eimsbütteler Turnverband mit 10:8 und entschieden damit die Serie im Modus „Best of Three“ mit 2:0 Siegen für sich. Nationalspielerin Jana Stüwe war daran mit fünf Treffern als beste Torschützin entscheidend beteiligt. Das erste Spiel hatte Bochum zuvor auswärts mit 14:10 gewonnen.

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Titelverteidiger Waspo 98 Hannover legt im Meisterschaftsfinale vor

Es war eine klassische Finte – links angetäuscht, rechts versenkt. Als der Ball nach Aleksandar Radovics erfolgreich verwandeltem Strafwurf im Spandauer Tor lag, ballte der Kapitän von Waspo 98 Hannover die Faust. Im ersten Spiel der Finalserie in der Wasserball-Bundesliga waren zu diesem Zeitpunkt zwar noch mehr als vier Minuten zu spielen, trotzdem bedeutete die erstmalige Drei-Tore-Führung für Hannover bereits eine Vorentscheidung. Spandau kam danach zwar noch einmal heran, doch spätestens nach dem Treffer von Ex-Nationalspieler Julian Real eine Minute vor dem Abpfiff war die Partie am Mittwochabend endgültig gelaufen.

Mit 12:9 gewann Waspo das Auftaktspiel, der Titelverteidiger geht damit in der Serie im Modus „Best of Three“ mit 1:0 in Führung. Die beiden nächsten Spiele finden am Wochenende (21./22. Mai) in Berlin statt, danach könnte der Deutsche Meister bereits feststehen. So lief es im vergangenen Jahr, als Hannover im heimischen Becken ebenfalls vorgelegt hatte und anschließend auch in der Hauptstadt kurzen Prozess machte – der Endstand lautete damals 3:0. Diesmal werden die Wasserfreunde jedoch alles daransetzen wollen, die Serie in eigener Halle zu drehen.

Zum sechsten Mal in Folge treffen die beiden Dauerrivalen in den Endspielen aufeinander, insgesamt ist es seit 1991 sogar schon die elfte Finalserie zwischen diesen beiden Vereinen. Und es wurde das erwartet knappe Spiel, wenn die beiden besten Mannschaften im deutschen Wasserball aufeinandertreffen. Der Rekordchampion aus Berlin erzielte das erste Tor, welches Waspo aber postwendend ausgleichen konnte – nach dem ersten Viertel stand es 4:4. Direkt zu Beginn des folgenden Abschnitts brachte Dimitri Kholod, mit drei Treffern diesmal bester Torschütze bei den Spandauern, sein Team dann erneut nach vorn. Allerdings sollte es tatsächlich das letzte Mal sein, dass die Gäste in Führung lagen. Hannover schlug zurück und erarbeitete sich noch im zweiten Viertel erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Zur Halbzeit stand es 7:6 für die Niedersachsen, nach einem torarmen dritten Viertel dann 8:7. Ivan Nagaev erhöhte gleich zu Beginn des Schlussviertels auf 9:7 – mit vier Treffern war er am Ende bester Torschütze beim Sieger. Näher als bis auf ein Tor kamen die Spandauer danach nicht mehr heran, die nun darauf setzen müssen, dass sich die Worte ihres Trainers Petar Kovacevic bewahrheiten. Dieser hatte vor der Serie gesagt: „Mit einem Erfolg in die Serie zu gehen, gibt einen mentalen Vorsprung, aber entschieden ist damit gar nichts.“

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Paris 2024 mit zusätzlichem Finaltag im olympischen Wettkampfprogramm

Bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) vom 26. Juli – 11. August 2024 werden die Schwimmentscheidungen im Becken erstmals an neun Finaltagen ausgetragen. Das geht aus dem ersten Wettkampfplan für die Spiele hervor, welches das Organisationskomitee jetzt veröffentlicht hat.

Das Beckenschwimmen in der Paris La Défense Arena beginnt demnach wie üblich direkt am Tag nach der Eröffnungsfeier (27. Juli), endet dann aber erst am Sonntag der ersten Olympiawoche (04. August. Hier gibt es allerdings nur noch einen Finalabschnitt und keine Vorläufe mehr. Die genaue Wettkampffolge wird in Abstimmung mit dem Weltverband FINA bis zum Sommer erst noch erarbeitet, aber die Ausdehnung entzerrt wahrscheinlich das Programm für die Sprinter*innen etwas, die zuletzt mit den 50m Freistil und zwei Lagenstaffeln (die Mixed-Staffel war in Tokio neu ins Programm gekommen) eine enge Abfolge abspulten.

Anders als zuletzt in Tokio (JPN) werden die Finals in Paris nun auch wieder abends ausgetragen, die Zeitverschiebung in die USA (deren TV-Sender Hauptgeldgeber sind) beträgt nur sechs Stunden. An den ersten acht Tagen werden die Endläufe von 20:30 bis 22:30 Uhr stattfinden, nur am zusätzlichen Finalsonntag geht es dann bereits 18:30 Uhr los. Die Vorläufe sind jeweils von elf bis 13 Uhr Ortszeit angesetzt.

Ausreichend Pause würde Olympiasieger Florian Wellbrock aber auch in Paris wieder bekommen. Die Entscheidungen im Freiwasserschwimmen finden nämlich in der zweiten Woche am 08. und 09. August statt. Allerdings ist dabei dann wieder frühes Aufstehen nötig, der Start für die 10 Kilometer erfolgt bereits um 07:30 Uhr.

Terminiert wurden auch die Wettbewerbe im Wasserspringen vom 27. Juli – 10. August, im Synchronschwimmen vom 05. – 10. August sowie im Wasserball, wo die Vorrunden vom 27. Juli bis 04. August und die Finalrunden vom 05. – 11. August über die Bühne gehen. Dabei wird in einem der beiden Wasserball-Endspiele wie schon in Tokio die letzte Medaillenentscheidung der gesamten Olympischen Spiele fallen, entsprechende Aufmerksamkeit ist also garantiert.

Insgesamt wird es 329 Entscheidungen in 32 Sportarten geben, davon 35 im Beckenschwimmen. Insgesamt sollen zehn Millionen Tickets verkauft werden, knapp die Hälfte der Eintrittskarten soll für unter 50 Euro verfügbar sein. Eine Million Tickets sind sogar ab 24 Euro zu haben, und das in allen Sportarten – auch im Schwimmsport. Die Fans sollen auch mehr Planungssicherheit bekommen, deswegen findet diesmal bereits vorab eine Verlosung statt; wer dort zum Zug kommt, erhält für eine bestimmte Zeit Zugriff auf eine Vorverkaufsplattform und hat die dort erworbenen Tickets dann sicher. In der Vergangenheit konnten Karten zunächst nur reserviert werden, die Verlosung erfolgte erst im Anschluss.

>> Zum Wettkampfplan auf der offiziellen Veranstaltungsseite

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Wasserballer Tobias Preuß wird Vizepräsident von Athleten Deutschland

Am Rande des Wasserball-Supercups in Hannover konnte Tobias Preuß am Sonntag viele Gratulationen entgegennehmen. Dabei spielte der 33-Jährige gar nicht mit, in der Woche zuvor hatte der langjährige Nationalspieler seinen Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekanntgegeben. Den Zuspruch erhielt er allein für seine Wahl zum Vize-Präsidenten des Athleten Deutschland e.V. am Vorabend. Diese unabhängige, im Jahr 2017 gegen den Willen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegründete Interessenvertretung der Kaderathlet*innen besitzt inzwischen 1.400 Mitglieder, die nun ihr neues Präsidium wählten. Fecht-Weltmeister Max Hartung, als Initiator seit der Gründung 2017 als Präsident an der Spitze, übergab dabei die Führungsrolle an Beachvolleyballerin Karla Borger(32).

Neben deren Stellvertreter Preuß, der bis Februar auch noch Aktivensprecher im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist, gehören Fabienne Königstein (Marathon), Mareike Miller (Rollstuhlbasketball) und Lukas Kohl (Kunstrad) zum neuen Präsidium, in das umgehend auch Dajana Eitberger (Rennrodeln) und Léa Krüger (Säbelfechten) kooptiert wurden. Der inzwischen auch mit Steuergeldern unterstützte Verein erfüllt somit die satzungsgemäßen Vorgaben hinsichtlich Geschlechterverteilung und Vertretung aus den nicht-olympischen und paralympischen Bereichen.

„Mir ist es eine Herzensangelegenheit, mich für die Aktiven einzusetzen. Ich will dem Sport damit auch ein Stück weit etwas zurückgeben und mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass den Aktiven künftig ein noch besseres Sportsystem geboten wird, als ich es vorfand. In dem eine ganzheitliche Entfaltung in einer entwicklungsförderlichen Umgebung gewährleistet ist. In dem wir Sportler*innen als vollwertige Stakeholder gesehen, gehört und in Entscheidungen mit eingebunden werden“, sagte Preuß, der übrigens bereits kurz nach der Gründung 2017 Mitglied der Interessenvertretung wurde. „Die Aktiven müssen im Zentrum unseres Sportsystems stehen.“

Schon in den vergangenen vier Jahren wurde unter dieser Agenda bekanntlich einiges erreicht. Athleten Deutschland baute eine Rechtsberatung für Athlet*innen auf und bewirkte über das Bundeskartellamt stärkere Vermarktungsmöglichkeiten der Bildrechte bei Olympischen Spielen. Derzeit arbeiten der Verein und sein hauptamtlicher Geschäftsführer Johannes Herber (ein ehemaliger Basketballprofi) auch an der Umsetzung eines unabhängigen Zentrums für "Safe Sport", an das sich Opfer sexualisierter Gewalt wenden können.

Die neue Vereinsführung startet in einer Zeit des allgemeinen Umbruchs, denn man bekommt es ja nun mit einer neuen Bundesregierung zu tun, und auch beim DOSB wird im Dezember dann bekanntlich eine neue Spitze gewählt. „Uns ist grundsätzlich daran gelegen, zu allen Beteiligten ein kooperatives und positives Verhältnis aufzubauen. Und da bringt diese Neustart-Situation auch besondere Chancen mit sich. Natürlich ist es unser Bestreben, das Engagement und die öffentliche Unterstützung weiter auszubauen und unsere Ideen auch bei der neuen Bundesregierung einzubringen“, sagte Preuß, der einen Masterabschluss in Psychologie besitzt, inzwischen wochentags als Organisationsberater wieder in Berlin arbeitet und damit kurze Wege zur Geschäftsstelle der Interessenvertretung sowie zur großen Politik hat. Und zu den Aktiven im DSV sowieso. Gratulationen gab es jedenfalls nicht nur aus dem Wasserball, sondern auch aus allen anderen vier olympischen Sportarten im Verband.

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