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Florian Wellbrock sichert dem DSV-Team EM-Silber mit starkem Zielsprint

Bei den Europameisterschaften in Budapest haben die Freiwasserschwimmer*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Teamevent über 4x1,25km mit Lea Boy, Leonie Beck, Rob Muffels und Florian Wellbrock die Silbermedaille hinter Italien gewonnen. Im Lupa-See zeigte Doppel-Weltmeister Wellbrock dabei als Schlussschwimmer seine besondere Klasse. Erst halbierte der Magdeburger den Rückstand zum Sieger noch auf rund neun Sekunden und ließ dann in einem spannenden Zielsprint Gastgeber Ungarn und Frankreich hinter sich. „Ich konnte mir den Franzosen relativ schnell holen, am Ende wurde es dann aber nochmal richtig knapp. Ich bin froh, dass ich es auf den zweiten Platz retten konnte“, sagte Wellbrock. „Gegen Italien zu verlieren ist keine Schande und deswegen sind wir happy mit dem Ergebnis.“

Als Startschwimmerin war Lea Boy die erste Runde schnell und mutig angegangen, als Dritte übergab sie an ihre Würzburger Kollegin Leonie Beck. Diese verteidigte ihren Rang genauso überzeugend wie nach ihr Rob Muffels. Der Magdeburger konnte dabei wie alle anderen nur dem zweifachen Sieger der bisherigen Einzelrennen, Gregorio Paltrinieri, nicht ganz folgen. Der Olympiasieger über 1500m Freistil von 2016 riss das Feld im dritten Rennabschnitt völlig auseinander und verschaffte dem Siegerteam damit auch den vorentscheidenden Vorsprung. „Unsere Frauen haben ihren Job sehr, sehr gut gemacht und den Anschluss gehalten. Rob sollte dann versuchen, an Paltrinieri dranzubleiben und ist es dadurch wohl etwas zu schnell angegangen. Nach dem harten Start musste er dann etwas reißen lassen, hat sich aber ganz stark wieder zurückgekämpft“, analysierte Bundestrainer Bernd Berkhahn.

Im letzten Abschnitt konnte Wellbrock dann bald zu Marc-Antoine Olivier (FRA) aufschließen und sich auch im Schlussprint gegen den Weltcupführenden und auch gegen den herangeschwommenen Lokalmatador Kristof Rasovszky (HUN) behaupten. „Das war spannend und auch sehr fair. Es ging letztlich nur noch darum, wer das beste Timing hat. Und Florian hat von der Schulter zur Unterkante des Anschlagbretts dann wirklich die Optimallinie gefunden“, freute sich Berkhahn nach diesem Fotofinish.

Wellbrock zog vor der Heimreise am Sonntag dann ein positives Fazit für die EM, von der er auch eine Bronzemedaille im Einzel über die olympischen 10km mitbringt. „Wir haben uns auf dieser Durchgangsstation gut verkauft und freuen uns nun alle auf Sonne und das warme Wasser in Tokio. Da wird dann ohne Neopren geschwommen. Und da läuft es hoffentlich für das DSV-Team noch etwas besser.“ Sein Kollege Rob Muffels äußerte sich genauso: „Wir werden jetzt weiter hart arbeiten und dann läuft es sicher noch besser in Tokio.“

Bundestrainer Berkhahn sind in Budapest allerdings auch einige taktische Feinheiten aufgefallen, die es in Hinblick auf den Saisonhöhepunkt zu verbessern gilt. „Es war gut, bei dieser EM geschwommen zu sein. Es wurden hier einige Dinge aufgedeckt, an denen wir arbeiten müssen und in denen uns einfach auch die Routine fehlt nach der langen Pause“, so Berkhahn. „Wir werden jetzt versuchen, noch ein weiteres Freiwasserrennen in Spanien zu schwimmen, bei dem wir noch mal was probieren können.“

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Wellbrock & Muffels: Eiskalte EM-Duelle mit den Toprivalen

Rund 1.500 Aktive werden in Budapest erwartet, wenn unter aufwändigen Hygienevorkehrungen vom 10. - 23. Mai die Europameisterschaften mit Entscheidungen im Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen und Synchronschwimmen stattfinden. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) schickt dabei ein schlagkräftiges Team mit insgesamt 45 Aktiven an den Start. 
„Wir gehen diese EM mit großem Ernst an, auch wenn es in einem Olympiajahr noch einen wichtigeren Höhepunkt gibt“, sagte Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. „Dieses internationale Kräftemessen ist eine wichtige Standortbestimmung für unsere Athlet*innen und Trainer*innen, so viele hochkarätige Wettkampfalternativen gibt es ja derzeit nicht.“
Das gilt auch und besonders für Schwimmer Florian Wellbrock. Nach zwei Jahresweltbestzeiten im 50m-Becken im April tritt der Doppelweltmeister gemeinsam mit seinem Magdeburger Trainingskollegen und WM-Dritten Rob Muffels im kristallklaren Lupa-See erstmals in dieser Olympiasaison in zwei Freiwasserrennen an, womöglich bleiben es für Wellbrock sogar die einzigen Open-Water-Tests vor dem Saisonhöhepunkt in Japan (23. Juli - 08. August). Bundestrainer Bernd Berkhahn erwartet bei deutlich kühleren Bedingungen (nahe der Mindestwassertemperatur von 16 Grad) als später in Tokio aufschlussreiche Duelle über 5 und 10km mit dem WM-Zweiten und Weltcup-Führenden Marc-Antoine Olivier aus Frankreich und dem Italiener Gregorio Paltrinieri. „Ich bin sehr gespannt auf die Form bei Florian nach den starken Beckenwettbewerben“, sagte Berkhahn. „Und auch für Rob ist es wichtig, dass er nach vielen Monaten mal wieder im Wettkampfpulk schwimmen kann.“

EM-Rennen ohne Wunram und Köhler 

Bei den Frauen tragen Leonie Beck und Lea Boy im Freiwasser ebenfalls Medaillenhoffnungen, mit Finnia Wunrammusste die zweite deutsche Olympiastarterin neben Beck ihre EM-Teilnahme wegen Krankheit dagegen kurzfristig absagen. Auch Sarah Köhler wird entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach Ungarn reisen. Um dort neben dem Teamevent wie gewünscht auch ein Einzelrennen bei der EM bestreiten zu können, wäre aus Gründen der Gleichbehandlung und Fairness innerhalb des DSV-Kaders ein internes Ausschwimmen nötig geworden - Köhler entschied sich mit ihrem Trainer gegen diesen zusätzlichen Aufwand und konzentriert sich nun lieber voll auf das Beckenschwimmen bei Olympia. 
Beim Beckenschwimmen in der zweiten EM-Woche sind mit Marco Koch und Lucas Matzerath zwei qualifizierte Olympiastarter in Budapest dabei, alle anderen konzentrieren sich nach der nationalen Qualifikation im April erst einmal wieder auf das Training zur Olympiavorbereitung. „Ein so erfolgreicher Athlet wie Marco Koch tritt bei einer EM natürlich immer mit Ambitionen an, aber auch andere in unserem Team sollen in den Finals durchaus eine Rolle spielen“, sagte Bundestrainer Hannes Vitense. Er meint damit nicht nur erfahrenere Kräfte wie Jessica Steiger, Ramon Klenz oder Marek Ulrich, sondern auch Talente wie Angelina Köhler, Kim Herkle und Zoe Vogelmann. „Es ist wichtig, dass unsere jungen Leute mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris diese internationale Erfahrung sammeln.“

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Silber und Bronze beim Weltcup bringen zwei weitere Olympiaplätze

Bei den Olympischen Spielen (23. Juli - 08. August) wird Deutschland im Wasserspringen in zwei weiteren Disziplinen mit dabei sein. Patrick Hausding und Lars Rüdiger im Synchronspringen vom 3m-Brett sowie Christina Wassen (alle Berliner TSC) und Tina Punzel (Dresdner SC 1898) im Turm-Synchronspringen sicherten am zweiten Tag des Weltcups in Tokio (JPN) die nächsten Quotenplätze für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). „Wir sind heute überglücklich. Unsere Athlet*innen haben in beiden Disziplinen hochkarätige Leistungen gezeigt“, lobte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Damit wird der DSV bei Olympia wie schon 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten sein. Am Samstag hatte Punzel zusammen mit Lena Hentschel (Berliner TSC) bereits den Startplatz im 3m-Synchronspringen geholt. Wer die Quotenplätze besetzt und für Deutschland beim Saisonhöhepunkt an den Start geht, entscheidet sich bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der „FINALS 2021“ vom 01. - 06. Juni in Berlin. Erst dort werden die personengebundenen Olympiatickets vergeben.

Ausrufezeichen in Richtung Olympia

Patrick Hausding und Lars Rüdiger wurden am Sonntag mit persönlicher Bestleistung von 433,92 Punkten Zweite beim Weltcup hinter den bereits für Olympia qualifizierten Vizeweltmeistern aus Großbritannien (440,94). Bereits im Vorfeld zählten sie als WM-Vierte von 2019 zum Favoritenkreis für einen der vier noch zu vergebenen Startplätze für die Sommerspiele und hatten diese Erwartung mit Platz zwei im Vorkampf noch untermauert.

Auch im Finale mischten die beiden DSV-Springer von Anfang an vorne mit. Einen leichten Wackler im dritten Versuch machten sie in der nächsten Runde mit einer blitzsauberen Ausführung beim 3,5-fachen Salto rückwärts gehockt direkt wieder wett und brachten den Wettkampf danach souverän nach Hause. „Wir sind sehr stolz auf uns“, sagte Hausding, „wir haben hier einen super Wettkampf hingelegt und nach so langer Pause sogar eine Bestleistung erzielt.“ Dabei ließen die Deutschen sowohl Vizeweltmeister Malaysia als auch den amtierenden Europameister Russland hinter sich. „Das ist ein Ausrufezeichen in Richtung Olympia“, so der Bundestrainer.

Treppchenplatz als Bonus

Auch Tina Punzel und Christina Wassen sprangen als Dritte hinter den Paaren aus Kanada (305,94) und Großbritannien (302,88) aufs Treppchen. Mit 292,86 Punkten erzielte auch dieses Duo eine neue persönliche Bestleistung. „Es ist traumhaft. Wir wollten unbedingt den Quotenplatz holen – dass es jetzt sogar eine Medaille geworden ist, ist ein schöner Bonus“, jubelte Punzel. „Ich bin sehr stolz auf uns, dass wir das geschafft haben“, meinte auch Wassen. In Rio de Janeiro war Deutschland im 3m-Synchronspringen zuletzt nicht bei Olympia vertreten gewesen.

Nach den ersten drei Sprüngen lag Deutschland zwischenzeitig sogar auf Platz zwei. Im vierten Versuch leisteten sich Punzel und Wassen dann zwar einen kleinen Fehler. Doch mit einer starken Leistung beim abschließenden 2,5-fachen Salto rückwärts mit 1,5 Schrauben machten sie den Podiumsplatz perfekt.

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Schlagkräftiges Team für den Kampf um die Olympia-Quotenplätze

Das große Ziel lautet Tokio, doch für die Wasserspringer*innen bedeutet die japanische Hauptstadt zugleich auch den Anfang ihrer Olympiakampagne. Beim Weltcup vom 18. - 23. April werden dort zunächst die Quotenplätze für die Sommerspiele vergeben. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) wird mit einem schlagkräftigen Team nach Tokio reisen und hat in sämtlichen Disziplinen gute Chancen, einen oder sogar zwei Quotenplätze zu sichern.

Bundestrainer Lutz Buschkow hat dafür insgesamt 15 Springer*innen nominiert. Bei den Frauen wird das Aufgebot angeführt von Tina Punzel (Dresdner SC 1898), die mit ihrem zehnten Platz bei der WM 2019 bereits einen Quotenplatz vom 3m-Brett geholt hat. Außer ihr sind auch noch Lena Hentschel, Christina Wassen, Elena Wassen, Pauline Pfeif, Jana Lisa Rother (alle Berliner TSC) und Saskia Oettinghaus (Dresdner SC 1898) in Tokio mit dabei. Bei den Männern ist Patrick Hausding (Berliner TSC) das Aushängeschild, der ebenso wie Punzel bei der WM bereits einen Olympia-Startplatz für den DSV sichern konnte. Verstärkung bekommt er beim Weltcup durch seine Vereinskollegen Lars Rüdiger und Lou Massenberg sowie durch Timo Barthel (SV Halle), Martin Wolfram (Dresdner SC 1898) und das Aachener Trio aus Alexander Lube, Moritz Wesemann und Jaden Eikermann.

Wer letztlich in welcher Disziplin an den Start geht und in welcher Besetzung die Paare in den Synchronwettbewerben antreten, wird der Bundestrainer auch mit Blick auf die aktuelle Pandemielage mit all ihren Unwägbarkeiten erst kurzfristig vor Ort entscheiden.

Das Ziel beim Weltcup ist mindestens das Halbfinale

Bereits die Nominierung wurde durch die Pandemie nicht leichter, nachdem der geplante zweite Qualifikationswettkampf im Februar in Rostock wegen des Coronavirus ausgefallen war. Stattdessen zog Buschkow nun die Eindrücke aus diversen Trainingswettkämpfen für die Auswahl heran. „Wir haben eine starke Mannschaft beisammen. Es ist eine gute Mischung aus arrivierten Athlet*innen und jungen, aber sehr talentierten Sportler*innen“, sagt er. Während Hausding beispielsweise schon dreimal bei Olympia dabei war und im internationalen Vergleich bereits zahlreiche Medaillen verbuchen konnte, wären die Spiele für den erst 16-Jährigen Eikermann eine Premiere. Bei den Deutschen Meisterschaften 2020 in Rostock sowie beim ersten Qualifikationswettkampf kurz vor Weihnachten wusste der Youngster bereits mit starken Leistungen zu überzeugen.

Um den Quotenplatz zu sichern, müssen die Deutschen beim Weltcup im Einzel mindestens das Halbfinale der besten 18 Springer*innen erreichen. Landen schon qualifizierte Springer*innen unter den Top 18 – die besten Zwölf der WM 2019 haben dort schon einen Quotenplatz für ihr Land geholt –, rücken die dahinter Platzierten entsprechend auf. In den Synchrondisziplinen erhalten die besten Vier einen Quotenplatz, den die Medaillengewinner der WM sowie Japan als Gastgeber bereits sicher haben. Auch hier wird je nach Ausgang des Weltcups eventuell noch aufgefüllt.

Wer die Quotenplätze aus deutscher Sicht letztlich wahrnehmen darf, wird allerdings erst bei den Deutschen Meisterschaften vom 01. - 06. Juni in Berlin ermittelt. Das große Finale der nationalen Olympiaqualifikation wird erstmals im Rahmen der „FINALS 2021“ ausgetragen.

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So läuft die Olympiaqualifikation im April in Berlin

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat die Ausschreibung für die „DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen“ in Berlin (16. - 18. April) veröffentlicht, die nach weiteren Qualifikationsmöglichkeiten im April den finalen Höhepunkt im Kampf um die Startplätze bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli - 08. August) im diesjährigen Qualifikationszeitfenster bildet. Gemäß den vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verabschiedeten nationalen Nominierungskriterien müssen spätestens hier die geforderten Olympianormzeiten erbracht werden. >> Ausschreibung DSV Olympiaqualifikation
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie handelt es sich hierbei diesmal um einen Einladungswettkampf für die auf der sogenannten Longlist stehenden Kader-Athlet*innen, bei dem zum Schutz aller Beteiligten ein strenges Hygienekonzept samt umfangreicher Testungen und eine Bubble-Konstellation zur Anwendung kommen wird. Alle Teilnehmer*innen haben sich dabei nach Anreise einem Corona-Test zu unterziehen. Zudem werden in der Schwimm-und Sprunghalle am Europasportpark (SSE) im April keine Zuschauer*innen zugelassen. Natürlich können Athlet*innen, die bislang keine Kaderzugehörigkeit zum Olympia-, Perspektiv- oder Ergänzungskader besitzen (aber auf der Longlist stehen und im natioanlen Testpool gemeldet sind), bei entsprechender Leistungsentwicklung auch noch kurzfristig auf den Olympiazug aufspringen. Sie müssen im Qualifikationszeitraum vom 01. Januar 2019 bis einschließlich 11. April 2021 dann allerdings mindestens schon eine der folgenden Pflichtzeiten erfüllt haben, um in Berlin starten zu dürfen. Pflichtmeldezeiten für die Olympiaqualifikation in Berlin 

Pflichtzeiten

Frauen

Männer

50m Freistil

00:25,25

00:22,40

100m Freistil

00:56,00

00:50,50

200m Freistil

02:01,10

01:50,70

400m Freistil

04:12,45

03:51,15

800m Freistil

08:40,20

07:59,75

1500m Freistil

16:35,55

15:17,00

100m Brust

01:08,35

01:01,00

200m Brust

02:27,80

02:12,50

100m Rücken

01:01,20

00:54,80

200m Rücken

02:12,10

01:59,35

100m Schmetterling

00:59,10

00:52,85

200m Schmetterling

02:10,80

01:58,65

200m Lagen

02:14,55

02:01,80

400m Lagen

04:43,95

04:20,10

„Erfahrungsgemäß liegt die Verbesserungsrate innerhalb einer Saison bei 0,5 bis maximal 1 Prozent, wir haben uns daran orientiert und den Wert sogar noch etwas höher angesetzt. So ist es auf jeden Fall ein faires und sinnvolles Verfahren, um die aktuell notwendige Begrenzung des Starterfeldes zu erstellen“, erklärte Bundestrainer Hannes Vitense. Bei den Deutschen Meisterschaften 2021 im Rahmen von „DIE FINALS“ im Juni wird bei entsprechender Pandemieentwicklung hoffentlich wieder mehr möglich sein. Bei den Olympischen Spielen gibt es bei Normzeiterfüllung in jeder der 28 Einzeldisziplinen des Beckenschwimmens auch diesmal wieder nur maximal zwei Startplätze pro Nation. Zudem werden in Tokio sieben Staffeln ausgetragen, erstmals auch eine als Mixed. Acht DSV-Athlet*innen haben ihr Olympiaticket aufgrund der Erfolge bei der WM 2019 und/oder Normerfüllung im Frühjahr 2020 bereits sicher: Florian Wellbrock, Sarah Köhler (jeweils 800m und 1500m Freistil), Franziska Hentke (200m Schmetterling), Laura Riedemann (100m Rücken), Marius Kusch (100m Schmetterling), Marco Koch (200m Brust), Philip Heintz (200m Lagen) und Jacob Heidtmann (400m Lagen). Trotzdem ist auch mit ihrem Start in Berlin zu rechnen. „Natürlich lief durch die Pandemie vieles anders als gewohnt, trotzdem ist unser Leistungsanspruch sehr hoch geblieben“, erklärte Bundestrainer Bernd Berkhahn. „Und natürlich wünschen wir uns, im Sommer ein sehr schlagkräftiges Team nach Japan entsenden zu können.“ Für die Spiele 2016 in Rio hatten sich 27 deutsche Beckenschwimmer*innen qualifiziert.

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Tobias Preuß fehlt dem DSV-Team bei der Olympia-Qualifikation

Am Dienstagabend beim 18:9-Sieg gegen Georgien saß Tobias Preuß noch am Beckenrand und drückte den Teamkollegen die Daumen. Die überzeugende Vorstellung der DSV-Auswahl im Testspiel gegen den EM-Zehnten machte Hoffnung, dass die deutschen Wasserballer auch beim bevorstehenden Olympia-Qualifikationsturnier vom 14. - 21. Februar in Rotterdam (NED) bestehen können. Allerdings wird Preuß auch dann nur die Rolle des Zuschauers einnehmen. Der Rechtsaußen von Waspo 98 Hannover kann wegen anhaltender Schulterprobleme nicht an der Qualifikation teilnehmen.

„Das war die schwerste Entscheidung, die ich im Sport je treffen musste. Sie ist mir nicht leichtgefallen, aber am Ende habe ich mich bewusst so entschieden“, sagt er. „Ich möchte durch das Festhalten an meinem eigenen Traum von Olympia am Ende nicht den Traum der anderen gefährden. Da sehe ich mich als langjähriger Führungsspieler in der Pflicht für die gesamte Mannschaft.“

Preuß hatte sich 2018 an der Schulter verletzt. Er hatte danach auf eine Operation verzichtet und mit Blick auf die WM 2019 und die Olympischen Spiele eine konservative Behandlung vorgezogen. Die Schmerzen gingen jedoch nicht weg, immer öfter musste er im Nationalteam und im Verein im Training kürzertreten. Der 32-Jährige will sich nun noch einmal mit den Ärzten beraten, ob er sich doch noch operieren lässt und dann womöglich für die Olympischen Spiele im Sommer wieder zur Verfügung steht, sollte Deutschland das Tokio-Ticket lösen.

Teamplayer mit Vorbildcharakter

Schon 2009 gehörte Preuß erstmals zum deutschen Aufgebot. „Er war mit seinem Einsatzwillen stets ein Vorbild. Er ist ein Teamplayer und immer bereit, im Wasser zusätzliche Wege zu gehen, viele Mitspieler haben von ihm profitiert“, sagt Bundestrainer Hagen Stamm. Als Aktivensprecher erfüllte er auch außerhalb des Wassers eine wichtige soziale Funktion innerhalb der Mannschaft.

Mit Ben Reibel (krank) und Dennis Eidner (beide ASC Duisburg/Karriereende) muss Stamm für die Olympia-Qualifikation auf zwei weitere Spieler aus dem WM-Team von 2019 verzichten, das in Gwangju (KOR) Platz acht erreichte. Dafür meldete sich gegen Georgien der zuletzt ebenfalls angeschlagene Mateo Cuk (Wasserfreunde Spandau 04) mit vier Toren erfolgreich zurück.

In Anbetracht der jüngsten Ausfälle wird der Bundestrainer seinen Kader für die weitere Vorbereitung vorerst nicht reduzieren. Damit bleiben die jungen Spieler im Aufgebot, die bei den ersten beiden Lehrgängen in Warendorf bislang mit guten Leistungen überzeugten. Zoran Bozic (SSV Esslingen) traf gegen Georgien viermal, daneben waren auch Niclas Schipper (Hannover/2x) und Marc Gansen (Duisburg) erfolgreich. Das nächste Trainingslager in Warendorf startet bereits am Sonntag, Ab 26. Januar stößt dann für vier Tage der deutsche Meister Waspo Hannover mit seinen Spielern dazu, um das Niveau im Training weiter zu erhöhen.

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Der Beruf geht vor: Dennis Eidner verlässt das Nationalteam

Wenn die deutschen Wasserballer vom 14. - 21. Februar in Rotterdam (NED) um das Olympiaticket kämpfen, wird einer der langjährigen Leistungsträger fehlen. Center Dennis Eidner hat seine Karriere im DSV-Team beendet und wird künftig nur noch in der Bundesliga für den ASC Duisburg auflaufen. Der 31-Jährige ist durch seine Ausbildung bei der Duisburger Feuerwehr beruflich sehr eingespannt und kann das Olympiaprojekt der Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm daher nicht länger begleiten. „Gerade in der Grundausbildung gibt es fixe Termine, die sich nicht beliebig verschieben lassen. Ich hätte sonst die ganze Ausbildung um ein weiteres Jahr vertagen müssen, das wollte ich nicht. In den vergangenen 15 Jahren stand bei mir immer der Sport im Vordergrund. Jetzt ist es Zeit, meinen beruflichen Werdegang voranzutreiben“, erklärt Eidner.

Erst wegen der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Olympia-Verschiebung um ein Jahr stand er auf einmal vor der Situation, sich entscheiden zu müssen. Denn im Normalfall hätte Eidner erst nach den Spielen in Tokio seine internationale Karriere beendet. Leicht ist ihm die Entscheidung für den Rücktritt nicht gefallen. „Diese Mannschaft bedeutet mir so viel, ich habe so viele gute Erinnerungen“, sagt er. Mehrfach war der gebürtige Berliner bei Welt- und Europameisterschaften für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) im Einsatz. Zuletzt spielte er bei der WM 2019 in Gwangju (KOR) und wurde mit DSV-Auswahl starker Achter.

Freundschaften fürs Leben

Seine WM-Premiere erlebte er bereits 2011 in Shanghai (CHN), ein Tattoo dieser Titelkämpfe prangt seitdem auf seinem rechten Spann. 2018 ließ er sich dann am Knöchel auch noch das Logo des Weltcups in seiner Heimatstadt stechen – mit den Füßen wird Eidner immer Teil des Nationalteams sein. Und mit dem Herzen sowieso: „Es war eine geile Zeit. In all den Jahren habe ich mit den Jungs Freundschaften fürs Leben geschlossen“, sagt er. Bundestrainer Stamm meint: „Er war ein wichtiger Leistungsfaktor auf der Centerposition und auch menschlich ein toller Typ, der viel zur guten Stimmung innerhalb der Mannschaft beigetragen hat.“

DSV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen sagt: „Es war eine sehr schwierige Entscheidung für Dennis, der beruflichen Karriere den Vorzug geben zu müssen und auf die Olympiachance zu verzichten. Das konnte ich aus den stets offenen und konstruktiven Gesprächen mit ihm entnehmen. Auch wenn es für die Nationalmannschaft nicht leicht sein wird, auf ihn zu verzichten: Sein Entschluss findet meinen größten Respekt.“

Die anstehende Olympia-Qualifikation wird Eidner im Livestream verfolgen. Der ausgebildete Koch glaubt fest an seine Kollegen: „Wir haben schon oft gezeigt, was in uns steckt und die großen Nationen geschlagen. Ich drücke den Jungs die Daumen. Und wenn Corona es zulässt, werden wir danach gemeinsam feiern und ich werde mir etwas Leckeres für sie einfallen lassen.“

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Duisburger Derby in der Bundesliga bleibt spannend bis zum Schluss

In der laufenden Saison der Wasserball-Bundesliga ist dem Duisburger SV 1898 bislang noch kein Sieg vergönnt gewesen. Im DSV-Pokal erreichte man dafür unlängst die Endrunde, diesen Schwung will man nun in die Liga mitnehmen. Ausgerechnet im Derby gegen den ASC Duisburg hätte es dort am Wochenende beinahe endlich geklappt mit dem ersten Erfolgserlebnis. Bis ins letzte Viertel hinein konnte der Außenseiter die Partie ausgeglichen gestalten, noch gut zwei Minuten vor Schluss lag man lediglich ein Tor zurück. Am Ende aber setzte sich doch wie erwartet der Tabellendritte ASCD mit 13:11 durch.

An der Tabellenspitze der A-Gruppe thront weiterhin Waspo 98 Hannover. Der Deutsche Meister gewann bei der SG Neukölln Berlin gleich mit 25:4. Die Niedersachsen können sich nach dem Aus im Euro Cup nun ganz auf die nationalen Aufgaben konzentrieren. Zum Abschied aus dem Europapokal gab es unter der Woche im Achtelfinal-Rückspiel noch einmal ein beachtliches 11:11 beim italienischen Topklub AN Brescia, das Hinspiel hatte Hannover mit 12:15 verloren. „Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir beide Spiele gegen Brescia gespielt haben. Ich denke, dass wir in diesem Duell nicht die schlechtere Mannschaft waren. Ich bin stolz auf unseren Einsatz und unsere Disziplin“, lobte Waspo-Coach Aleksandar Radovic sein Team trotz des Ausscheidens.

Esslingens Misere in der B-Gruppe hält weiter an

In der B-Gruppe der Bundesliga hält derweil die Talfahrt des SSV Esslingen an. Noch zur Weihnachtspause war man dort Tabellenführer, seitdem läuft es nicht mehr. Mit dem 12:16 beim SVV Plauen kassierte Esslingen nun bereits die dritte Niederlage in Folge.

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
ASC DuisburgDuisburger SV 9813:11 (4:3, 5:4, 1:2, 3:2)
SG Neukölln BerlinWaspo 98 Hannover4:25 (1:6, 1:9, 1:8, 1:2)
White Sharks HannoverOSC Potsdam7:11 (0:3, 3:1, 3:5, 1:2)
Gruppe B  
SV Krefeld 72SV Würzburg 0514:8 (3:2, 5:3, 2:1, 4:2)
Uerdinger SV 08SG Stadtwerke München10:12 (3:3, 3:4, 3:3, 1:2)
Düsseldorfer SC 1898SV Cannstatt1:15 (0:2, 0:6, 1:4, 0:3)
SVV PlauenSSV Esslingen16:12 (2:3, 4:3, 5:3, 5:3)
Uerdinger SV 08SV Würzburg 058:10 (2:3, 1:3, 2:1, 3:3)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover927176:50+126
2.Wasserfreunde Spandau 041027177:73+104
3.ASC Duisburg915105:97+8
4.OSC Potsdam915122:116+6
5.White Sharks Hannover109110:140-30
6.SG Neukölln Berlin9685:169-84
7.Duisburger SV 189810071:201-130
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0  
Gruppe B     
1.SV Krefeld 721126144:85+59
2.SSV Esslingen1122144:130+14
3.SV Cannstatt1020109:91+18
4.Uerdinger SV 081118147:130+17
5.SVV Plauen1118136:119+17
6.SV Würzburg 0591397:94+3
7.SG Stadtwerke München11689:137-48
8.Düsseldorfer SC 189810382:162-80

Kampf um die Play-off-Plätze bei den Frauen spitzt sich zu

Besser lief es für den SSV Esslingen in der Wasserball-Bundesliga der Frauen. Das Team von Trainerin Iris Schneider hatte beim 18:8-Heimsieg gegen Schlusslicht ETV Hamburg keine Probleme. Außerdem gewann Waspo 98 Hannover gegen den Uerdinger SV 08. Hinter den Tabellenführerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 (19:8 in Bochum) ist damit im Klassement alles eng beisammen im Kampf um drei weitere Play-off-Plätze, lediglich die Hamburgerinnen sind schon etwas abgehängt.

Ergebnisse Frauen

 
SSV EsslingenETV Hamburg18:8 (6:0, 4:4, 3:3, 5:1)
Waspo 98 HannoverUerdinger SV 0814:12 (3:4, 3:3, 5:3, 3:2)
SV Blau-Weiß BochumWasserfreunde Spandau 048:19 (3:4, 2:7, 1:3, 2:5)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 0441282:34+48
2.SSV Esslingen4974:35+39
3.Uerdinger SV 085955:68-13
4.SV Blau-Weiß Bochum4672:46+26
5.Waspo 98 Hannover5649:92-43
6.ETV Hamburg6048:105-57

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DSV-Pokalendrunde 2025 findet in Berlin statt

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Dieser vor allem vom Fußball bekannte Schlachtruf aus dem Pokalwettbewerb gilt in diesem Jahr auch beim Wasserball, denn auch dort wird der Pokal 2025 in der deutschen Hauptstadt vergeben. Die gemeinsame DSV-Pokalendrunde der Frauen und Männer wird am 14./15. März in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg ausgetragen. Ausrichter ist die SG Neukölln Berlin.

Seit vergangener Woche steht bei den Männern auch der erste Endrundenteilnehmer fest (bei den Frauen war der Uerdinger SV 08 bereits vorher für das Finalturnier qualifiziert). Der Bundesliga-Dritte ASC Duisburg hatte im Duell mit dem B-Gruppen-Vertreter SV Krefeld 72 keine Mühe und löste mit 19:7 souverän das Finalticket.

Favoritensiege zum Restart der Bundesliga – Top-Teams rüsten auf

In der Bundesliga, die am Wochenende nach der sechswöchigen Weihnachtspause wieder den Spielbetrieb aufgenommen hat, unterlag der ASC Duisburg allerdings im Top-Spiel gegen Spitzenreiter Waspo 98 Hannover mit 6:11. Der amtierende Meister aus Niedersachsen marschiert damit in der Tabelle weiter verlustpunktfrei vorneweg. Punktgleich, aber schon mit einem Spiel mehr (und einer Niederlage gegen Hannover) folgt dahinter Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04, der sich beim 21:7 beim Duisburger SV 98 keine Blöße gab.

Beide Top-Teams haben im Kampf um den Titel übrigens noch einmal nachgelegt. Waspo verpflichtete Nationalspieler Zoran Bozic vom SV Ludwigsburg 08, der sich aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurückgezogen hat; auch Spandau holte mit Tobias Bauer ebenfalls aus Ludwigsburg sowie Aleks Sekulic (von Waspo) ebenfalls zwei Nationalspieler.

Im dritten Spiel des Wochenendes setzte sich die SG Neukölln mit 16:13 gegen die White Sharks Hannover durch.

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
ASC DuisburgWaspo 98 Hannover6:11 (1:4, 1:3, 1:2, 3:2)
Duisburger SV 98Wasserfreunde Spandau 047:21 (1:4, 2:4, 2:6, 2:7)
SG Neukölln BerlinWhite Sharks Hannover16:14 (4:5, 3:3, 5:3, 4:3)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover721121:41+80
2.Wasserfreunde Spandau 04821136:62+74
3.ASC Duisburg81293:88+5
4.OSC Potsdam71298:90+8
5.White Sharks Hannover8996:105-9
6.SG Neukölln Berlin8680:146-66
7.Duisburger SV 18988059:151-92
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0

Neuer Name, gleiches Ergebnis: Uerdingens Frauen siegen weiter

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen feierte der Uerdinger SV 08 im dritten Spiel den dritten Sieg – aber den ersten unter neuem Namen. Zum Jahreswechsel hatte sich der SV Bayer Uerdingen 08 entsprechend umbenannt und kehrte damit zu seinen Wurzeln zurück, denn unter diesem Namen war der Verein schon einmal bekannt. Gegen den ETV Hamburg siegte das Team nun mit 14:11 und bleibt damit an der Tabellenspitze, während die Hansestädterinnen auch nach dem vierten Saisonspiel weiter auf ihren ersten Punkt warten.

Ergebnisse Frauen

 
Uerdinger SV 08ETV Hamburg14:11 (4:1, 4:1, 4:5, 2:4)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Uerdinger SV 083939:28+11
2.Wasserfreunde Spandau 042639:19+20
3.SV Blau-Weiß Bochum2334:18+16
4.SSV Esslingen2330:23+7
5.Waspo 98 Hannover3326:50-24
6.ETV Hamburg4033:63-30

Zahlreiche Erstligaspielerinnen waren am Wochenende außerdem in der transnationalen Donau-Liga im Einsatz. Die Deutschen Meisterinnen von den Wasserfreunden Spandau 04, die den Wettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen und so ihren ersten internationalen Titel gefeiert hatten, feierten beim Turnier in Szentes (HUN) vier Siege in ebenso vielen Spielen. Das U18-Nartionalteam des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), das in diesem Jahr ebenfalls an der Donau-Liga teilnimmt, gewann die Partie gegen VK Palilula aus Belgrad (SRB).

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Rückblick auf ein cooles Wochenende

von Jürgen Andrae
Am Wochenende vom 5. bis 7. Juli 2024 fand die 27. Deutsche Wasserball Mastermeisterschaft (DMM) in Darmstadt statt. 42 Mannschaften kämpften in 66 Spielen in drei Altersklassen bei den Frauen und in acht Altersklassen bei den Männern um den Deutschen Meistertitel. Die Landesgruppe West stellte mit 20 Mannschaften die meisten Mannschaften des Turniers, gefolgt vom Süden mit 12 Mannschaften, Landesgruppe Ost (8) und Landesgruppe Nord (2). Die Spiele verliefen mit großem Engagement der Mannschaften, aber alle sehr fair und meiner Kenntnis nach, bis auf die Ausgabe einiger Kühlpacks und der Versorgung eines Augencuts, ohne größere Verletzungen. Ein großer Dank gilt den zahlreichen Schiedsrichtern, die durch ihr umsichtiges Leiten der Spiele diesen fairen und geordneten Ablauf der Spiele ermöglichten. Die Veranstaltung wurde durch mehr als 100 freiwillige Helfer*innen des WV Darmstadt, aber auch durch eine Reihe von Helfenden befreundeter Vereine gestemmt. Vorbereitet wurde sie durch ein zwölfköpfiges Kernteam in sehr guter Zusammenarbeit mit Claus Czernia (Referent Wasserball in der DSV Masters-Abteilung) und unterstützt durch Axel Becker, das sich monatelang regelmäßig traf und die Veranstaltung in Video-Konferenzen konzeptionell vorbereitete. Und nicht zuletzt auch der Turnierplan durch Thomas Ahne hat klasse in den Rahmen gepasst. Die schönen Medaillen, organisiert durch Günter Baudewig, hatten ein super Design und fanden großen Anklang. Auch unser Bad Personal des Nordbades, die Badleitung und der Sportamtsleiter der Stadt Darmstadt unterstützte uns hierbei kräftig mit und brachte sich im Vorfeld der Meisterschaft hervorragend bei der Erstellung und Festlegung des Turnierkonzeptes ein. Der VFB Friedberg, unser Hessischer Nachbar, stellte sogar noch zusätzlich eine Reserve Zeitanlage als Backup für den Fall eines Ausfalles der Zeitanlage zur Verfügung, die aber zum Glück nicht benötigt wurde. In diesem Jahr wurde der Frieder Class Gedächtnis Pokal von unserem Wasserballreferenten Klaus Czernia und dem neu gewählten DSV-Präsidenten David Profit an Peter Furmaniak von BW Bochum überreicht. Gleichzeitig wurde Peter Furmaniak alias „Fummel“ mit der Sportmedaille für besondere Leistungen und Verdienste im Sport ausgezeichnet. Aber eine ganz wesentliche Voraussetzung für das coole Wochenende, das waren die Teilnehmer*innen. Nicht nur, dass ihr mit eurer tollen Stimmung für Begeisterung und Anfeuerung an den Beckenrändern und der Siegerehrung gesorgt habt, ihr habt auch alle Erwartungen beim Getränke- und Bierkonsum, sowie bei den Verköstigungen weit übertroffen. Der „Äppler“ floss in Strömen! Der Wasserballverein Darmstadt bekam von vielen Seiten großes Lob für die Ausrichter des zur Organisation und den Abläufen der DMM. Hierfür möchte sich der Wasserballverein Darmstadt sehr herzlich bedanken! Aber am Ende ist es wie eigentlich immer: So etwas Tolles geht nur in einem großartigen Team. Spieler*innen, Helfer*innen, Organisatoren und Zuschauer waren das großartige DMM-Wasserballteam! Fotos gibt es hier:
LINK: https://mega.nz/folder/ne51xQoI#-_hCBJkXGhS6Fsays4oSog
Quelle: privat – Ivonne Andrae
 
LINK: https://mega.nz/folder/xxkyVYpZ#OIJ-BJ-_etkmgaTw7vlU8g
(weitere Bilder folgen nach Bearbeitung/Sichtung durch Oliver Zang)
Quelle: Oliver Zang Die Ergebnisse im Überblick

Deutsche Master Meister und Rangfolge bei den Frauen:
 
FAK30+ Uerdingen Masters (1), TPSK Köln (2), WV Darmstadt (3), SGW Essen 30 (4)
 
FAK40+ TPSK Köln (1), SGW Essen 40 (2), WV Darmstadt (3
 
FAK50+ SGW Essen (1)
 
 
Deutsche Master Meister und Rangfolge bei den Herren:
 
AK30+ WPM Duisburg (1), Spandau 04 (2), Poseidon Hamburg (3), Würzburg 05 (4),
WV Darmstadt (5), WU Magdeburg (6), ASC Brandenburg (7)
 
AK40+ Spandau 04 (1), Uerdingen Masters (2), Würzburg 05 (3), Fürstenfeldbrucker Wasserratten (4)
 
AK45+ SV Würzburg 05 (1), Empor Halle (2), PSV Duisburg (3)
AK50+ Uerdingen Masters (1), WPM Duisburg (2), TPSK Köln (3)
AK55+ TPSK Köln (1), BW Bochum (2), PSV Duisburg (3), Berlin Charlottenburg (4), Hamburg Masters (5), WV Darmstadt (6)
AK60+ WV Darmstadt (1), BW Bochum (2), WPM Duisburg (3), TPSK Köln (4),
PSV Duisburg (5), EOSC Offenbach (6)
AK65+ SV Cannstatt (1), PSV Duisburg (2),  Berlin Köpenick (3)
AK70+ Düsseldorfer SC (1), SV Cannstatt (2)

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