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Jeannette Spiwoks erzielt in Singapur ihr bestes WM-Ergebnis

Freiwasserschwimmerin Jeannette Spiwoks hat bei den Weltmeisterschaften in Singapur ihr bislang bestes WM-Ergebnis über zehn Kilometer erreicht. Nach Platz 16 im vergangenen Jahr in Doha (QAT) sprang bei ihrem zweiten WM-Einzelstart hintereinander dieses Mal Rang 15 heraus für die 26-Jährige von der SG Essen.

Spiwoks beendete das Rennen bei schwierigen, weil sehr heißen und welligen Bedingungen mit Wassertemperaturen jenseits der 30-Grad-Marke – knapp unterhalb der von World Aquatics erlaubten 31 Grad – nach 2:12:36,30 Stunden. Lea Boy (SV Würzburg 05) als zweite Starterin des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) musste dem Wetterverhältnissen Tribut zollen und war nach der fünften von insgesamt sechs Runden ausgestiegen. Aber auch Spiwoks hatte sich völlig verausgabt und konnte in der Mixed-Zone zunächst nichts sagen, sondern musste vor Ort erstmal versorgt werden.

Eigentlich hatte das Rennen der Frauen bereits am Dienstag stattfinden sollen. Aufgrund grenzwertiger Wasserqualität war es jedoch ebenso verschoben worden wie das Männerrennen über die gleiche Distanz. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) konnten beide Wettbewerbe dann endlich ausgetragen werden, nachdem sich die Messwerte für E.coli-Bakterien zwischenzeitig gebessert hatten – nun aber in der größten Nachmittagshitze. Dabei krönte sich bei den Männern Florian Wellbrock (SC Magdeburg) zum Champion und gewann als neuer Rekordweltmeister über die zehn Kilometer bereits zum dritten Mal WM-Gold über die olympische Distanz.

Aber auch bei den Frauen durfte in Magdeburg gejubelt werden. 

Denn Weltmeisterin wurde dort nicht unerwartet Moesha Johnson. Die Olympiazweite aus Australien, die in der Gruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn trainiert, hatte bereits die gesamte Saison über mit starken Leistungen geglänzt und seit den Spielen von Paris (FRA) alle drei Weltcups gewonnen, an denen sie teilnahm. In Singapur setzte sich die 27-Jährige nach der Hälfte des Rennens vor der Insel Sentosa an die Spitze und nach 2:07:31,30 schließlich vor Ginevra Taddeucci (ITA/2:07:55,70) und der Monegassin Lisa Pou (2:07:57,50) durch.

>>> Alle WM-Ergebnisse im Freiwasser

Es war übrigens mit Ausnahme der WM-Premiere dieser Strecke 2001 in Fukuoka (JPN), als die Deutsche Peggy Büchse mit 2:17:32 Stunden zum Titel geschwommen war, die langsamste Siegerinnenzeit, die jemals über zehn Kilometer erzielt wurde. Ein Indikator, wie schwierig die Bedingungen in Singapur tatsächlich waren. „Das war kein schönes Rennen. Es ging ja eigentlich darum, wer das am meisten ertragen kann“, meinte auch Bundestrainer Berkhahn. „Und bei den Männern war es ja ähnlich. So viele Ausstiege, und auch Leute wie Marc-Antoine Olivier, der ausgestiegen ist als Mitfavorit, weil er nicht mehr konnte. Ich hatte das ja befürchtet, dass es nicht so schön wird. Und dass wir jetzt am Nachmittag starten mussten, tut dann sein Übriges dazu. Die Sonne knallt von oben runter. Das ist schon grenzwertig für den menschlichen Körper.“

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„Geiler geht’s nicht“: Moritz Wesemann wird Europameister vom 1m-Brett

Von seinem Synchronpartner Timo Barthel war Moritz Wesemann nach dem gemeinsamen EM-Titel im 3m-Synchronspringen jüngst als einer der besten Brettspringer der Welt geadelt worden. Diesen lobenden Worten ließ Wesemann bei den Europameisterschaften in Belek (TUR) auch im Finale vom 1m-Brett Taten folgen. Der 23-Jährige vom SV Halle sprang am Montag auch in dieser Disziplin zu Gold. Mit 400,60 Punkten lag der Deutsche vor Lorenzo Marsaglia aus Italien (391,75) und dem Ukrainer Danylo Konovalov (390,55). Wesemann sorgte damit für die erste internationale Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) vom 1m-Brett seit dem Europameistertitel von Patrick Hausding im Jahr 2021.  

>> Alle Ergebnisse der EM Wasserspringen 

Es war nicht das einzige Edelmetall für den DSV an diesem Tag. Zuvor hatten bereits Pauline Pfeif und Luis Avila Sanchez (beide Berliner TSC) Bronze im Turm-Mixed-Synchronspringen gesichert. Deutschland hat bei den laufenden Titelkämpfen damit jetzt schon acht Medaillen geholt (3-4-1) – mehr, nämlich zehn, gab es zuletzt 2013 bei der Heim-EM in Rostock. Und die Wettbewerbe in der Türkei gehen ja noch bis Mittwoch.

Müde Beine sind kein Problem für Moritz Wesemann

„Ich bin Europameister, geiler geht‘s nicht“, jubelte Moritz Wesemann. In der vierten Runde hatte der Hallenser die Führung übernommen; mit der Auerbachschraube im letzten Durchgang, die mit ihrem hohen Schwierigkeitsgrad (3,6) ansonsten im Feld kein anderer Springer anbot, setzte er schließlich den goldenen Schlusspunkt.

„Ich bin begeistert“, meinte auch Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. „Es hatte sich heute früh schon angedeutet, weil er im Vorkampf schon sehr stark gesprungen ist, aber das muss man im Finale dann auch erst nochmal abrufen. Mich hat besonders beeindruckt, welche Ruhe und Sicherheit er hier die ganze Zeit ausgestrahlt hat“, so Bohm. Zwar würden die Beine langsam müde, nachdem es für die DSV-Asse von den Deutschen Meisterschaften ja direkt weiter zur EM ging. Doch Wesemann hatte sich gestern extra frei genommen, um dann zum 1m-Finale wieder voll da zu sein. „Die Pause hat mir sehr gutgetan“, sagte er.

Berliner Mixed-Paar Pfeif/Avila Sanchez gewinnt Bronze vom Turm

Auch im Turm-Mixed-Synchronspringen hätten Pauline Pfeif und Luis Avila Sanchez beinahe Gold gewonnen. Nach einem starken Auftakt lag das Berliner Paar vor dem letzten Durchgang noch in Führung, „die ersten vier Sprünge waren grandios“, meinte Bundestrainer Bohm. Letztlich zogen dort dann aber die Ukrainer*innen Kseniia Bailo und Kirill Boliukh (308,34) sowie Sarah Jodoin di Maria und Riccardo Giovannini aus Italien (298,74) noch vorbei. Für Pfeif und Avila Sanchez blieb mit 297,00 Punkten die Bronzemedaille.

Auch die ist ein großer Erfolg, vor allem wenn man die Umstände berücksichtigt. Es war nämlich der erste gemeinsame Wettkampf für die beiden – sehr kurzfristig war Luis Avila Sanchez aus Gründen der Belastungssteuerung für Ole Rösler eingesprungen, zusammen trainieren konnten er und Pfeif deshalb kaum. „Das war eine aufregende Erfahrung. Wir sind in den Wettkampf reingegangen, ohne zu wissen, wie es laufen wird“, sagte Avila Sanchez. Auch Pauline Pfeif sprach von einem „abenteuerlichen Wettkampf.“ Und war selbst erstaunt über das Ergebnis: „Ich bin überrascht, wie gut es gelaufen ist. Wir freuen uns über die Bronzemedaille“, so die 23-Jährige.

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23-köpfiges Schwimmteam für die WM in Singapur nominiert: Eine Überraschung dabei

Neun Frauen und 14 Männer wurden vom Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) für die Beckenrennen bei den Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August) nominiert. Zum 23-köpfigen Team gehören neben Olympiasieger Lukas Märtens und Titelverteidigerin Angelina Köhler auch alle anderen Aktiven, die 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) oder den Weltmeisterschaften in Doha (QAT) Medaillen gewannen: Isabel Gose, Oliver Klemet und Florian Wellbrock. Die drei letztgenannten gehen zuvor auch schon bei den WM-Rennen im Freiwasser an den Start.

Der Qualifikationszeitraum hatte mit den Deutschen Meisterschaften in Berlin am 04. Mai geendet, die dabei als Staffelschwimmerin qualifizierte Nele Schulze sagte ihre WM-Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen anschließend jedoch ab. Berücksichtigt wurde Nachwuchstalent Vincent Passek. Der 18-Jährige hatte mit einem deutschen Jahrgangsrekord über 50m Rücken (24,87 Sekunden) die WM-Pflichtzeit (A-Cut: 25,11) von World Aquatics unterboten. „Bei den Nominierungsrichtlinien haben wir uns an den Top zwölf der letzten drei Weltmeisterschaften orientiert. Nachdem die 50-Meter-Strecken nun ins olympische Programm aufgenommen wurden, haben wir dort nun die gleichen Maßstäbe angelegt“, erklärte Stephan Wittky als Bundestrainer Sprint und Mittelstrecke. Neben Passek werden außerdem Anna Elendt, Melvin Imoudu, Lucas Matzerath (jeweils 50m Brust), Angelina Köhler und Luca Nik Armbruster (beide 50m Schmetterling) die neuen Olympiadisziplinen bei der WM 2025 bestreiten.

Wittky freut zudem, dass sämtliche Staffelwettbewerbe in Singapur mit deutscher Beteiligung stattfinden werden. Erstmals seit drei Jahren ist auch wieder ein Frauen-Quartett über 4x100m Freistil international dabei. „Schon bei der Kurzbahn-WM im Dezember hatte sich ein Aufwärtstrend gezeigt, den wir nun in Singapur fortsetzen wollen“, so der Bundestrainer. Bei den Mixedstaffeln lag die Summe der Qualifikationszeiten sogar unter den aktuellen deutschen Rekorden, das verspricht einiges.

„Unsere etablierten Kräfte haben nach den tollen Erfolgen in Paris 2024 auch im nacholympischen Frühjahr schon wieder reihenweise Weltklasseleistungen gezeigt, die uns optimistisch stimmen. Genauso erfreulich ist mit Blick auf Singapur aber auch, dass wir Maya Werner, Lise Seidel, Nina Jazy, Julianna Dora Bocska, Jarno Bäschnitt und Vincent Passek gleich eine ganze Reihe junger Nationalmannschaftsneulinge dabei haben, von denen wir uns im neuen Olympiazyklus eine erfolgreiche Entwicklung versprechen und die von der WM-Erfahrung ganz sicher profitieren werden“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport.

 

Das WM-Team des DSV

Frauen: Julianna Dora Bocska (SG Essen), Anna Elendt (SG Frankfurt), Isabel Gose (SC Magdeburg), Nina Holt (SC Magdeburg), Nina Sandrine Jazy (SG Essen), Angelina Köhler (SG Neukölln), Julia Mrozinski (SCW Eschborn), Lise Seidel (SC Chemnitz), Maya Werner (SC Magdeburg)

Männer: Luca Nik Armbruster (SG Neukölln), Jarno Bäschnitt (Team Bochum), Cedric Büssing (SG Essen), Melvin Imoudu (Potsdamer SV), Oliver Klemet (SG Frankfurt), Lukas Märtens (SC Magdeburg), Lucas Matzerath (SG Frankfurt), Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg), Vincent Passek (Berliner TSC), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg), Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover), Timo Sorgius (SSG Leipzig), Kaii Liam Winkler (SG Neukölln), Florian Wellbrock (SC Magdeburg)

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Sieg gegen Japan beschert DSV-Wasserballern Platz sieben beim Weltcupfinale

Deutschlands Wasserballer haben das Weltcupfinale in Podgorica (MNE) als Siebter abgeschlossen und damit einen Platz besser als vor zwei Jahren. Zum Abschluss des hochkarätig besetzten Turniers gelang am Sonntag ein 16:11 gegen Japan. Zoran Bozic an seinem 23. Geburtstag mit fünf sowie Denis Strelezkij und Mark Gansen mit jeweils drei Treffern waren dabei die besten Torschützen im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). „Diese Spiele gegen die besten Teams der Welt sind sehr wichtig, denn dadurch erkennt man die eigene Leistung ganz deutlich und gewinnt an Qualität hinzu. Wir haben eine gute Truppe, die stolz auf sich sein kann“, sagte Bundestrainer Milos Sekulic.

 

Bereits zur Halbzeit führte die DSV-Auswahl im Spiel um Platz sieben mit 9:4. Zwar kamen die Japaner im dritten Viertel beim zwischenzeitlichen 10:8 sowie im vierten Viertel (12:10) noch zweimal bis auf zwei Tore heran. Doch die deutsche Mannschaft verteidigte ihren Vorsprung erfolgreich und konnte ihn gegen Ende der Partie sogar noch einmal ausbauen.

 

Aus gegen den späteren Turniersieger, dann Moral gezeigt gegen Montenegro

 

Beim Weltcupfinale ging es für das DSV-Team um die letzte Chance, gegen sehr starke Konkurrenz vielleicht doch noch ein Ticket für die Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August) zu erobern. Dieser Traum platzte jedoch schon im Viertelfinale, wo sich Europameister Spanien als zu stark erwies. 22:9 gewann der spätere Turniersieger, nachdem Deutschland im ersten Viertel noch gut mithalten konnte, ehe man die offensive Qualität des Gegners anerkennen musste. „Spanien war an diesem Tag doch zu stark für uns“, so der Bundestrainer. Die Spanier hatten schon 2023 beim Weltcup triumphiert und konnten ihren Titel nun erfolgreich verteidigen. Im Finale am Sonntagabend setzten sich die Iberer mit 16:14 gegen Griechenland durch.

 

Alle Ergebnisse vom Weltcupfinale

 

Das erste Platzierungsspiel gegen Montenegro gestaltete das DSV-Team am nächsten Tag dann deutlich ausgeglichener, 15:19 hieß es dort am Ende aus deutscher Sicht. „Das Spiel war bis auf das zweite Viertel in Ordnung“, urteilte Sekulic, „mit ein paar Verbesserungen wäre sogar ein noch engeres Ergebnis möglich gewesen“. Seine Mannschaft führte zunächst, musste die Gastgeber dann im zweiten Abschnitt aber wegziehen lassen – 7:13 betrug deshalb der Rückstand zur Halbzeit. Doch das junge deutsche Team zeigte Moral. Die beiden Abschnitte nach der Pause gingen jeweils an die Deutschen, die so zwei Minuten vor Schluss sogar noch einmal bis auf drei Treffer herankamen. Aber Montenegro brachte die knappe Führung vor heimischer Kulisse nach Hause.

 

Statt zur WM geht es für Deutschlands Wasserballer im Sommer zur Universiade

 

Auch ohne WM-Teilnahme steht für Deutschlands Wasserballer im Sommer aber noch ein internationales Großereignis an. Sie treten ebenso wie die deutschen Frauen vom 17. – 26. Juli bei den World University Games in Duisburg an. Vergangene Woche waren die Vorrundengruppen für die Welttitelkämpfe der Studierenden ausgelost worden. Die Männer treffen in der Gruppenphase auf Ungarn, die USA und Neuseeland. Die Frauen spielen ebenfalls gegen Ungarn, dazu gegen Australien und Chile.

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Nach starkem Vorkampf springt Christina Wassen im Turm-Halbfinale auf Platz 17

Zu den Olympischen Spielen gab es bei der Familie von Wasserspringerin Christina Wassen ein großes Public Viewing im Garten, die ganze Familie fieberte beim Wettbewerb vom Turm daheim in Baesweiler kollektiv mit. Es wurde am Montag eine längere Zusammenkunft, souverän qualifizierte sich die 25-Jährige vom Berliner TSC am Vormittag mit 303,20 Punkten als Siebte für das Halbfinale.

Am Nachmittag misslang ihr dort jedoch gleich der Delfinsalto zum Auftakt, den Bundestrainer Christoph Bohm schon im Vorfeld als Gradmesser für den erfolgreichen Wettkampfverlauf bezeichnet hatte und der im Vorkampf noch so gut geklappt hatte. Auch wenn Wassen danach weiterkämpfte und sich in den folgenden Sprüngen stetig steigern konnte, reichte es für sie nicht mehr für einen Platz im Finale. Mit 255,55 stand letztlich Rang 17 zu Buche – einen Platz besser als vor drei Jahren in Tokio (JPN). Beste in den ersten beiden Runden war jeweils die Tokio-Olympiasiegerin und amtierende Weltmeisterin Quan Hongchan aus China (Vorkampf: 421,25, Halbfinale: 421,05), die auch für die Entscheidung am Dienstag (15:00 Uhr) die Goldfavoritin Nummer eins ist.

>> Alle Wettkämpfe live verfolgen

„Ich habe natürlich gehofft, dass ich jetzt im Halbfinale nochmal das zeigen kann, was ich im Vorkampf und auch im Training gezeigt habe“, sagte die Deutsche Meisterin. Dort hatte der Delfinsalto zuletzt meist gut funktioniert – bloß eben nicht im entscheidenden Moment, wie es in einer technisch so anspruchsvollen Disziplin wie Wasserspringen immer passieren kann. „So ist der Sport, würde ich sagen“, meinte Wassen. Nach dem schwierigen Beginn sammelte sie mit dem Rückwärts- und Schraubensalto anschließend deutlich mehr Punkte als noch am Morgen, wie auch Bundestrainer Bohm anerkannte: „Sie hat auf jeden Fall stark gekämpft hintenraus“, betonte er. Und man darf nicht vergessen, dass schon die Vorbereitung nicht optimal verlaufen war für Christina Wassen; gerade der Delfinsalto war einer der Sprünge, den sie im Vorfeld wegen ihrer Schienbeinprobleme nur eingeschränkt trainieren konnte. Auch deswegen fiel das Fazit nach ihren wohl letzten Spielen vom Turm am Ende versöhnlich aus: „Ich bin trotzdem sehr stolz über die Entwicklung, die ich in den letzten Wochen noch gemacht habe, und wie mein Körper und ich das durchgezogen haben.“

>> Alle Ergebnisse der Olympischen Spiele in Paris

Die zweite deutsche Starterin Pauline Pfeif (Berliner TSC) kam bei ihrer Olympiapremiere mit 264,15 Punkten auf Platz 21. Im Vorkampf hatte sie nach vier Runden noch auf Kurs Halbfinale gelegen, der abschließende 3,5-fache Salto vorwärts brachte dann aber zu wenig Punkte ein. „Das muss ich jetzt erstmal verarbeiten“, meinte die 22-Jährige. Bei der WM in Doha (QAT) hatte Pfeif im Februar noch im Finale gestanden, bei der EM vor zwei Jahren war sie im europäischen Vergleich als Vierte nah dran an einer Medaille. „Aber Olympische Spiele sind immer nochmal was ganz anderes vom Kopf her. Sie hat hier Lehrgeld bezahlen müssen, aber sie ist noch jung und eine große Hoffnung für Olympia 2028 in Los Angeles“, erklärte Christoph Bohm.

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Jonas Kusche gewinnt JEM-Bronze über 10km

Schon in den ersten Rennen bei den seit Freitag laufenden Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasser in Wien (AUT) hatte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) so manche vordere Platzierung erreicht – einzig eine Medaille war da noch ausgeblieben. Die gab es dann am Samstagnachmittag im 10km-Rennen der männlichen Jugend durch Jonas Kusche, der Chemnitzer gewann nach 1:53:37,15 Stunden Bronze. Besser waren im Ruderzentrum der österreichischen Hauptstadt auf der Neuen Donau nur der Pole Piotr Wozniak (1:53:36,92), der im Endspurt knapp vor dem Deutschen als Zweiter anschlug, sowie ganz vorne der Sieger Sacha Velly aus Frankreich (1:53:25,82).

„Das war ein top Rennen von Jonas, er hat im Prinzip alles richtig gemacht und war immer vorne mit dabei. Mit Platz drei in diesem stark besetzten Feld sind wir sehr zufrieden“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Nach Platz fünf bei der letztjährigen JEM, als ihm noch knapp zwei Sekunden zu den Podestplätzen gefehlt hatten, hat sich Kusche nun also seinen Medaillentraum erfüllt. Der 19-Jährige zählt zu den größten Nachwuchshoffnungen hierzulande im Freiwasser und nahm in diesem Jahr auch schon an zwei Weltcups der offenen Klasse teil. Eric Mühlenbeck (SV Halle/1:57:34,24) kam auf Rang 13 ein, Jeremy Kunz (SV Zwickau von 1904/2:00:03,42) auf Rang 19.

In der weiblichen Jugend zeigten Luisa Rumler (SG Stadtwerke München/2:11:07,98), Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel/2:11:13,09) und Lara Braun (SC Magdeburg/2:11:14,78) eine geschlossene Mannschaftsleistung und schwammen über 10km auf die Plätze vier bis sechs – Rumler fehlten am Ende nur 1,3 Sekunden zu Bronze. „Auch diese Drei haben ein top Ergebnis abgeliefert“, sagte Bünde. Die Siegerin kam auch hier aus Frankreich: Clemence Coccordano gewann in 2:09:51,60 Stunden vor Georgia Makri (GRE/2:09:51,71) und Chiara Sanzullo (ITA/2:11,06,67).

>> Zum Livestream aller Rennen

Am Freitag im Rennen der männlichen Jugend über 5km hatten Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna) Platz vier und Jonas Lieschke (Hamburger SC 1879) Rang fünf belegt, in der weiblichen Jugend wurde Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund) über diese Distanz Sechste. Den gleichen Platz erreichten bei den etwas älteren Jahrgängen über 7,5km Lukas Steuter (Wasserfreunde Spandau 04) und Julia Ackermann (SC Chemnitz). „Wir haben hier Top-Ten-Ergebnisse en masse eingefahren“, freute sich der Bundestrainer.

>> Zu den kompletten Ergebnissen der JEM Freiwasserschwimmen

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Starkes Comeback von Lou Massenberg, Pauline Pfeif siegt vom Turm souverän

Es war zwar Frauentag, doch die beste Leistung am zweiten Tag der Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen in Aachen ging am Freitag auf das Konto eines Mannes. Lou Massenberg (Berliner TSC) feierte nach seiner Verletzung ein gelungenes Comeback und gewann vom 3m-Brett mit 449,30 Punkten vor seinem Vereinskollegen Lars Rüdiger (414,90) und Jonathan Schauer (SV Halle/342,85). „Ich bin einfach nur glücklich, wie es gelaufen ist. Mein letzter Wettkampf war im vergangenen Sommer bei den World University Games in Chengdu, von daher war ich schon ein bisschen nervös“, so der Berliner. Mitte November hatte er sich im Trainingslager in Dubai (VAE) verletzt, erst Anfang Januar konnte er wieder langsam ins Sprungtraining einsteigen. „Jetzt bin ich froh, dass ich in so kurzer Zeit meine Serie wieder aufbauen und hier zeigen konnte, dass ich die Sprünge schon wieder gut ins Wasser bringen kann. Ich habe die Sprungpause genutzt, um meine Beine zu trainieren, das hat mir beim Absprung nochmal zwei, drei Zentimeter mehr an Höhe gebracht und entsprechend mehr Zeit, um die Sprünge sauber auszuführen. Ich bin auf einem guten Weg“, sagte Massenberg.

Der 23-Jährige durfte sich am Freitag sogar noch über eine weitere Goldmedaille freuen. An der Seite von Jana Lisa Rother (Berliner TSC) siegte er auch im 3m-Mixed-Synchronspringen mit 287,10 Punkten vor den Geschwistern William Ackmann und Karla Ackmann vom gastgebenden SV Neptun Aachen (221,34). Auch für Rother war es nach dem Erfolg vom 1m-Brett am Vortag bereits ihr zweiter Titel bei diesen Meisterschaften. „Die beiden sind zum ersten Mal zusammen gesprungen und haben auf Anhieb einen sehr schönen Wettkampf gezeigt“, lobte Bundestrainer Christoph Bohm. Ursprünglich hätte Massenberg mit Saskia Oettinghaus antreten sollen, die Dresdnerin fiel jedoch krankheitsbedingt aus.

Im Turmspringen der Frauen ging der Sieg an Pauline Pfeif (Berliner TSC). Die WM-Starterin lag mit 293,80 Punkten vor Jazzelle Eikermann (SV Neptun Aachen/275,00) und Carolina Coordes (Berliner TSC/230,05). „Pauline hat sich hier sehr souverän präsentiert und in Vorkampf, Halbfinale und Finale drei schöne Teilwettkämpfe hingelegt. Aber auch Jazelle Eikermann hat als Zweite ihren Schwierigkeitsgrad aufgestockt und sich deutlich verbessert“, sagte Bundestrainer Bohm. Sein Fazit des Freitags: „Das war ein rundum gelungener Wettkampftag mit schönen Leistungen, ich bin sehr zufrieden.“ Diesen Rückenwind wollen die Deutschen nun auch zum Weltcup vom 21. – 24. März in Berlin mitnehmen, wo dann die internationale Konkurrenz wartet.

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Jette Müller und Lena Hentschel mit gelungener WM-Generalprobe beim Rostocker Springertag

Am letzten Tag des 66. Internationalen Springertags bekam das Rostocker Publikum am Sonntag noch einmal einen deutschen Sieg zu sehen. Im 3m-Synchronspringen der Frauen ging Platz eins an das deutsche WM-Paar mit Lokalmatadorin Jette Müller (WSC Rostock) und Lena Hentschel (Berliner TSC), die sich mit 287,13 Punkten vor den amtierenden Europameisterinnen Desharne Bent-Ashmeil und Amy Rollinson aus Großbritannien (281,70) und den beiden Kanadierinnen Aimee Wilson und Margo Erlam (273,90) durchsetzten. Es war der insgesamt fünfte Erfolg beim diesjährigen Springertag für die Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV).

Müller und Hentschel zeigten eine stabile Leistung ohne größere Fehler und lagen nach allen fünf Runden stets in Führung. Mit einem blitzsauberen 2,5-fachen Auerbachsalto zum Abschluss machten sie schließlich den Sieg perfekt – es war der beste Sprung des gesamten Feldes. „Das war heute nochmal ein super Abschluss und eine sehr starke Leistung von den beiden, die sich hier in einem guten Feld durchgesetzt haben“, sagte Bundestrainer Christoph Bohm. „Wir haben beim Springertag alle vier Synchronwettbewerbe gewonnen, auch mit sehr guten Punktzahlen, was uns für Doha zuversichtlich stimmt, wenn es dort in diesen Disziplinen dann um die Olympia-Quotenplätze geht. Das Team ist in guter Verfassung. Jetzt heißt es fokussiert zu bleiben und diese Form bei der WM abzurufen und dort Nervenstärke zu beweisen.“

Für das deutsche Synchronpaar geht es nun weiter zur WM nach Doha (QAT/02. – 18. Februar), ehe dann kurz vor Ostern schon der nächste internationale Wettkampf vor heimischem Publikum ansteht: Vom 21. – 24. März kommen die weltbesten Wasserspringer*innen zum World Aquatics Diving World Cup nach Berlin, dem einzigen Event in Europa im Rahmen der diesjährigen Weltcupserie. Sämtliche Stars der Szene haben sich für dieses sportliche Highlight angekündigt, darunter auch die Top-Leute aus China und das gesamte DSV-Team.

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Das abschließende Turmspringen der Männer gewann in Rostock der Kanadier Benjamin Tessier mit 466,10 Punkten vor dem EM-Zweiten Robbie Lee (GBR/462,15) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen/461,15). Vor dem letzten Durchgang hatte dieser noch geführt, doch der abschließende Schraubensalto gelang ihm nicht ganz perfekt, so dass die beiden Konkurrenten noch knapp an ihm vorbeiziehen konnten. „Das war ein hochklassiges Feld, vor allem im Finale ging es heiß her. Jaden ist bis zum letzten Sprung super durchgesprungen, dann haben zum Schluss ein bisschen die Körner gefehlt und die anderen haben das genutzt. Aber Platz drei mit dieser Punktzahl ist trotzdem ein sehr gutes Ergebnis“, so Bundestrainer Bohm. Auch der zweite Deutsche Luis Avila Sanchez (Berliner TSC) konnte sich nach einem eher holprigen Start hinten raus dann noch deutlich steigern und wurde mit 365,75 Neunter.

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DSV-Frauen kämpfen nach Aufholjagd um EM-Platz elf

Trotz einer grandiosen Aufholjagd haben Deutschlands Wasserballerinnen das erste Spiel in der Platzierungsrunde bei den Europameisterschaften in Eindhoven (NED) am Dienstag denkbar knapp verloren. Nach dem 11:12 gegen Serbien kämpft die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz im letzten Turnierspiel am Donnerstag (12:00 Uhr) nun um Rang elf. Gegner ist dann Tschechien, das 5:18 gegen Israel verlor.

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Zur Einstimmung war vor dem ersten Anschwimmen der deutsche Schlagerhit „Achterbahn“ von Helene Fischer in der EM-Arena eingespielt worden, die Wahl erwies sich als passend für diese umkämpfte Partie. Nach einem gelungenen Start samt 1:0-Führung für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) rauschten die Gefühle bei Schwarz-rot-gold dann nämlich in den Keller. Während die DSV-Frauen gleich dreimal nur den Pfosten trafen, netzten die Gegnerinnen aus allen Lagen ein und zogen bis zur ersten Pause auf 1:5 davon.

In Schockstarre verfiel deswegen aber niemand, ganz im Gegenteil. Vor allem mit schnell und schlau abgeschlossenen Gegenstößen und viel Kampfgeist gelang es in der Folge, den Abstand bis zur Halbzeitpause auf 5:7 zu verkürzen. Serbien, das im Vorjahr das EM-Spiel um Platz neun gegen Deutschland mit 12:9 gewonnen hatten, bekam nun zu spüren, dass der Gegner im Jahresverlauf echte Fortschritte gemacht hat. Und Belén Vosseberg bewies in dieser Phase echte Führungsqualitäten: Erst eroberte sie beim Anschwimmen nach der Pause den Ball, mit ihren Turniertreffern 15 und 16 sorgte sie dann sogar für den 7:7-Ausgleich in der 20. Spielminute. Als wenig später Sinia Plotz – die Uerdingerin war mit vier Trefffern an diesem Tag die erfolgreichste Schützin des Spiels – sogar zur erstmaligen Führung für das DSV-Team (22.) traf, schien das Spiel endgültig gedreht.

Doch die wilde Achterbahnfahrt setzte sich dann auch im weiteren Spielverlauf fort, nach weiteren Führungswechseln stand es vor dem letzten Abschnitt dann 10:10. Serbien erkämpfte sich im Schlussspurt noch einmal eine Zwei-Tore-Führung durch Treffer aus der Center-Position von Nadia Mandic. Dass mit Jamie-Julique Haas eine Spielerin für die Spielzentrale am Morgen mit Infekt ausgefallen war, machte sich hier schmerzhaft bemerkbar.

Mit aller Leidenschaft stemmte sich die DSV-Auswahl bis zum Schluss gegen die Niederlage. Torhüterin Darja Heinbichner entschärfte sogar noch einen Strafwurf von Starangreiferin Ana Milicevic. Und Greta Tadday verkürzte 55 Sekunden vor Schluss sogar noch einmal auf 11:12. Mehr sollte dann trotz maximaler Anstrengung aber leider nicht gelingen. „Wir hatten einen schlechten Start, sind dann gut zurückgekommen, aber am Ende war das nicht genug“, sagte Kapitänin Gesa Deike. „Natürlich sind wir deswegen traurig, das EM-Turnier wollen wir nun aber unbedingt noch mit einem Erfolg abschließen.“ Darauf hofft auch Bundestrainer Schulz: „Die Mannschaft hat wieder eine tolle Moral bewiesen. Wir werden nun noch einmal alles für einen erfolgreichen EM-Abschluss geben.“

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DSV-Männer mit gutem Auftritt beim 6:14 gegen Olympiasieger Serbien

Trotz eines über weite Strecken couragierten Auftritts haben die deutschen Wasserballer ihr zweites Gruppenspiel bei der EM in Zagreb (CRO) gegen Olympiasieger Serbien verloren. Gegen das Top-Team vom Balkan unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic am Sonntagabend mit 6:14 (2:3, 2:5, 2:2, 0:4). Beste Torschützen auf deutscher Seite waren Niclas Schipper, Fynn Schütze und Denis Strelezkij mit je zwei Treffern, für Serbien traf Marko Radulovic (vier Tore) am besten. Nach dem Auftaktsieg gegen Malta (18:13) vor zwei Tagen hat die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) jedoch weiter beste Chancen auf das Weiterkommen, mit einem weiteren Erfolg am Dienstag (17:00 Uhr) gegen Außenseiter Israel stünde man sicher in den Überkreuzspielen um den Einzug im Viertelfinale.

>> Zum Livestream aller EM-Spiele

In der Vorbereitung hatte Deutschland kürzlich überraschend gegen Serbien gewonnen, damals fehlten den Serben allerdings mehrere Top-Spieler, die diesmal wieder dabei waren. Dennoch versteckte sich das DSV-Team keineswegs und konnte im ersten Viertel gleich zweimal einen Rückstand aufholen – nach acht Minuten lag man nur knapp mit 2:3 zurück, auch dank zahlreicher Glanzparaden von Torwart Felix Benke. Im zweiten Abschnitt wurde Serbien weiter seiner Favoritenrolle gerecht und baute die Führung bis zur Halbzeit beständig aus.

Doch die Deutschen, die bei diesem Turnier mit ihrem jüngsten EM-Aufgebot aller Zeiten am Start sind – der 17-jährige Finn Taubert ist sogar der jüngste deutsche EM-Spieler seit Fritz Gunst im Jahr 1926 –, gaben niemals auf. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, nachdem Schütze und Schipper zweimal verkürzen konnten. Erst im Schlussviertel wurde es dann deutlicher. Dabei darf man nicht vergessen: Die Serben – fünffacher Europameister und zum Beispiel auch WM-Vierter der vergangenen Welttitelkämpfe in Fukuoka (JPN) – zählen seit Jahren zu den besten Wasserballnationen der Welt. Bei den Europameisterschaften 2022 in Split (CRO) hatte man als Neunter nur ausnahmsweise schwach abgeschnitten und findet sich deshalb nun beim laufenden Turnier in einer der schwächeren Gruppen wieder.

„Über drei Viertel haben wir ein gutes Spiel gezeigt, vor allem defensiv war das schon viel besser als gegen Malta. Auch unser Torwart war deutlich besser drauf und hat uns damit die nötige Stabilität gegeben. Im letzten Viertel haben wir dann kein Tor mehr erzielt, da hat uns ein wenig die Power gefehlt. Aber insgesamt bin ich zufrieden, wie sich dieses junge Team hier gegen den Olympiasieger verkauft hat“, so das Fazit von Bundestrainer Sekulic.

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