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Wasserspringen und Synchronschwimmen werden Teil der Europaspiele 2023
Die Europameisterschaften im Wasserspringen und im Synchronschwimmen werden im nächsten Jahr im Rahmen der Europaspiele in der Region Krakau-Malopolska (POL) ausgetragen. Die Multisportveranstaltung wird vom 21. Juni – 02. Juli 2023 stattfinden, wobei die genauen Austragungsorte und Wettkampfdetails für die beiden Schwimmsportarten erst zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden.
Es ist die dritte Auflage der Europaspiele, die auch unter dem Namen European Games bekannt sind. Insgesamt werden im Sommer 2023 dann mindestens 25 Sportarten ausgetragen. Bei der Premiere 2015 in Baku (AZE) hatte es Nachwuchswettbewerbe im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball gegeben, bei den zweiten Europaspielen in Minsk (BLR) 2019 war der Schwimmsport dann zuletzt außen vor. „Wir als European Aquatics freuen uns, nach langer Zeit wieder Teil dieser Familie zu sein", sagte der Präsident des europäischen Dachverbandes LEN, der Portugiese Antonio Silva. Er nahm vergangene Woche an einer Sitzung der Koordinierungskommission des Europäischen Olympischen Komitees (EOC) in Polen teil, um dort die Vorbereitungen für den Wettbewerb im nächsten Jahr zu erörtern. „Das EOC unter der Präsidentschaft von Spyros Capralos ist ein hervorragender und zuverlässiger Partner für uns, um den Wassersport in Europa weiterzuentwickeln“, so Silva weiter. Für die geplante nächste Ausgabe der Europaspiele 2027 – der Ausrichter steht noch nicht fest – hofft man, sogar noch mehr Schwimmsportarten anbieten zu können.
Darauf können Sie sich in der September-Ausgabe der „Swim&More“ freuen
Es waren wahrlich erfolgreiche Titelkämpfe bei den Europameisterschaften in Rom (ITA): Angeführt vom Powerpaar Isabel Gose und Lukas Märtens, kehrte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) mit fünfzehn Medaillen im Gepäck aus Italien zurück, auch im Freiwasser, Wasserspringen und High Diving holte Deutschland Gold. Die besten Momente der EM, die schönsten Fotos und alle Ergebnisse des DSV-Teams gibt es in der September-Ausgabe des DSV-Verbandsmagazins „Swim&More“.
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Seit über 20 Jahren ist die „Swim&More“ fester Bestandteil des DSV und versorgt die DSV-Mitglieder und alle anderen Anhänger*innen des Wassersports mit aufwendig produzierten Geschichten in modernen Formaten und exklusiven Interviews über das Verbandsleben in den fünf olympischen Sportarten. Lesen Sie diesmal unter anderem auch noch:
- NRW-Präsidentin Claudia Heckmann im Interview über den Wert des Schwimmsports und drohende Einschränkungen in der Energiekrise
- die DSV-Präventionsbeauftragte Franka Weber mit Hintergründen zum Fall Jan Hempel und einem Blick hinter die Kulissen der Präventionsarbeit im Sport
- Rückblicke auf die Medaillenflut beim EYOF, den deutschen Doppelsieg beim Freiwasser-Europacup in Kiel und auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters
- Berichte über das DSV-Ehemaligentreffen in München und das stimmungsvolle Camp der DSV-Jugend
- eine große Vorschau auf die neue Bundesligasaison im Wasserball – inklusive Landkarte der Liga
DSV zieht sein U19-Team nach mehreren Coronafällen von der JEM zurück
Nach mehreren Corona-Infektionen hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) sein Frauenteam von den laufenden U19-Europameisterschaften im Wasserball in Netanya (ISR) zurückgezogen. Zuletzt waren gleich fünf Spielerinnen in dem 14er-Kader positiv auf Corona getestet worden, sie befinden sich im Teamhotel in Quarantäne. Die verbliebenen Spielerinnen sind bereits am Donnerstag nach Deutschland zurückgeflogen.
„Aufgrund der aktuellen Entwicklungen inklusive fünf PCR-bestätigter Corona-Fälle in unserem Team, müssen wir das deutsche Wasserballteam von der U19-EM in Netanya zurückziehen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Gesundheit unserer eigenen Spielerinnen und der Spielerinnen der anderen Mannschaften zu schützen und den Fortgang des Turniers sicherzustellen“, erklärte DSV-Sportdirektor Christian Hansmann.
Das Turnier stand aus deutscher Sicht schon von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld waren mit Greta Tadday und Marijke Kijlstra zwei Leistungsträgerinnen aufgrund positiver Coronabefunde ausgefallen, die beide gar nicht erst nach Israel reisen konnten. Für das erste Spiel gegen Ungarn (4:23) fiel dann kurzfristig auch noch Sophie Gromann aus, die sich im Abschlusstraining eine Schulterverletzung zugezogen hatte. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Spielerinnen positiv auf Corona getestet, so dass Deutschland für das zweite Spiel gegen die Schweiz lediglich noch neun Spielerinnen einsetzen konnte – die inzwischen zurückgekehrte Sophie Gromann musste als Feldspielerin sogar ins Tor, nachdem es auch beide etatmäßigen Torhüterinnen erwischt hatte. Trotzdem gewann das DSV-Team dieses Spiel noch deutlich mit 25:4. Nach dem Rückzug wurde diese Partie mittlerweile aber ebenso wie das Spiel gegen Ungarn und die eigentlich für Donnerstag angesetzte Begegnung gegen Griechenland jeweils mit null Punkten und 0:10 Toren gegen Deutschland gewertet.
Deutschland trifft bei der WM auf Griechenland, Kroatien und Japan
Deutschlands Wasserball-Männer treffen bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Ungarn (18. Juni – 03. Juli) in Vorrundengruppe B auf den Olympiazweiten Griechenland, der zweimaligen Titelträger Kroatien und Japan. Spielort der Mannschaft des neuen Bundestrainers Petar Porobic ist Debrecen. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Budapest. Deutschland hatte für die WM nachträglich einen Startplatz zugesprochen bekommen, weil Ungarn als Gastgeber der neu angesetzten Weltmeisterschaften automatisch gesetzt ist und so im weiteren Teilnehmerfeld auf einmal ein zusätzlicher Platz frei wurde. Dieser ging an das DSV-Team als beste noch nicht qualifizierte Mannschaft der Europameisterschaften 2020.
„Das ist eine schwere Gruppe und wird eine Knalleraufgabe für uns, wir gehen da eher als Underdog rein“, sagte der neue Aktivensprecher Kevin Götz, der sich mit dem Team noch bis Ostersonntag in Montenegro im Trainingslager befindet. „Minimalziel bleibt für uns und unseren neuen Trainer trotz des aktuellen Generationenwechsels aber Gruppenplatz drei, dann würde im Achtelfinale vielleicht sogar ein reizvolles Duell gegen den Gastgeber Ungarn möglich. Ein wenig schade für unsere Fans ist nur, dass sie mit Debrecen nun die längste aller möglichen Reisen antreten müssen.“
Außerdem trifft Gastgeber Ungarn in Gruppe A in Budapest auf Brasilien, Montenegro und Georgien. Titelverteidiger Italien spielt seine Vorrunde in Gruppe C in Sopron und trifft dort in Wiederauflage des WM-Finals von 2019 auf Spanien, dazu gesellen sich Kanada und Südafrika. Außerdem tritt Olympiasieger Serbien in Gruppe D inn Szeged gegen Australien, die USA und Kasachstan an.
Die WM-Vorrunde beginnt am 20. Juni, die Endrunden der Frauen und Männer werden vom 02. – 03. Juli dann im Hajos-Schwimmkomplex in Budapest ausgetragen. Deutschlands Frauen hatten sich nicht qualifiziert.
Düsseldorf überrascht in der Bundesliga mit Sieg gegen Uerdingen
Die A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga pausierte an diesem Wochenende, weil die Nationalmannschaft parallel in der EM-Qualifikation antrat und dort das Ticket zur Endrunde im August löste. Gespielt wurde aber in der Zwischenrundengruppe D. Die vier Mannschaften dort haben den Klassenerhalt bereits sicher und kämpfen nun um die beste Ausgangslage für die Relegation.
Bereits unter der Woche bezwang der SV Krefeld 1972 den Düsseldorfer SC 1898 mit 11:8. Am Samstag empfing der DSC dann den Krefelder Lokalrivalen SV Bayer Uerdingen 08. Schon in der Vorrunde hatte Düsseldorf gegen die favorisierten Uerdinger ein Unentschieden erreicht, und auch diesmal schaffte der Klub aus der Landeshauptstadt wieder die Überraschung: Anfang des Schlussviertels lag Bayer noch mit zwei Toren vorn (9:7), doch die Düsseldorfer konnten die Partie noch drehen und sicherten durch das 12:10 beide Punkte. Stamatios Giannakis war dabei mit sechs Toren bester Mann beim Sieger.
DSV-Pokal: Neustadt im Achtelfinale, Bayer im Viertelfinale
Einen Tag später hielten sich die Uerdinger aber zumindest im DSV-Pokal schadlos. Im Achtelfinale gegen den Duisburger SV 1898 siegte Bayer mit 9:6 und steht damit wie zuvor schon der ASC Duisburg, der OSC Potsdam und der SV Ludwigsburg 08 im Viertelfinale. Ebenfalls am Sonntag wurde das letzte noch ausstehende Spiel der zweiten Runde ausgetragen, im Duell der Aufsteiger setzte sich dort der SC Neustadt/Weinstraße mit 10:7 beim Hamburger TB von 1862 durch. Neustadt trifft im Achtelfinale nun als nächstes auf den SV Krefeld 1972.
Früherer Trainer der DDR-Wasserballnationalmannschaft Rolf Bastel gestorben
Nur zwei deutsche Wasserballvereine haben jemals das Finale im Europacup der Landesmeister erreicht. Zum einen die Wasserfreunde Spandau 04, zum anderen die SG Dynamo Magdeburg, die 1966 erst im Endspiel von Partizan Belgrad gestoppt wurde. Trainer des DDR-Rekordmeisters (18 Titel) war damals Rolf Bastel, der die große Zeit des Magdeburger Wasserballs in den Jahren ab 1958 bis Mitte der 1970er Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Vor wenigen Tagen ist Bastel nun im Alter von 94 Jahren verstorben.
Rolf Bastel fungierte auch als DDR-Nationaltrainer. Es war damals die große Zeit des Wasserballs im Osten. 1966 wurde die DDR-Auswahl unter Bastel in Utrecht (NED) Vizeeuropameister – das war bis dahin nur einer deutschen Mannschaft 1931 gelungen. Bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968 erreichte Bastel mit seiner Mannschaft den sechsten Platz, die zum größten Teil aus Magdeburger Spielern bestand. Ein Jahr später wurde der Wasserballsport in der DDR durch den Leistungssportbeschluss der DDR-Führung dann jedoch zu einer Randsportart degradiert.
In den Jahren danach war Bastel bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als Leiter des Trainingszentrums Schwimmen der Sportvereinigung Dynamo Magdeburg tätig. Doch ohne Wasserball ging es nicht, und so trainierte er noch im Alter von 78 Jahren die Wasserballer die „Alten Herren“ der SG Handwerk Magdeburg. Bei den Europameisterschaften der Masters unterstützte er mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen die Magdeburger Spieler bei zahlreichen Einsätzen z.B. in München, Hamburg und 2005 in Odense (DEN) tatkräftig. Und noch bis 2019 kam er immer noch als aktiver Senior zum Schwimmtraining in die Halle. „Er wird uns immer als ein großer Sportler und Freund in Erinnerung bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie“, teilt sein Verein mit.
Meister Hannover besiegt Spandau im Pokalfinale
Der deutsche Wasserball-Meister Waspo 98 Hannover hat auch den DSV-Pokalwettbewerb der Saison 2020/21 gewonnen. Im Finale in Berlin-Schöneberg setzten sich die Niedersachsen am Sonntag gegen Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 mit 18:14 (4:3, 3:3, 7:6, 4:2) durch und feierten damit nun das zweite Double ihrer Vereinsgeschichte nach 2018.
Und auch den Supercup hatte Waspo-Trainer Karsten Seehafer in diesem Jahr ja bereits in die Vitrine seines Vereins stellen können. „Wir sind besser besetzt, haben mehr Tiefe im Kader, sind kräftiger, wissen um unsere Schwächen und sind im Augenblick auch besser trainiert. In Summe ist es damit auch nicht verwunderlich, dass wir am Ende gewinnen, heute verdient“, sagte Seehafer. „Es zeichnet sich ab, Spandau wird wohl wieder unser Herausforderer, auch wenn in Duisburg sich etwas zu bewegen scheint."
Der Rekordsieger aus Spandau leistete trotz des im Sommer eingeleiteten Umbruchs mit vier neuen Spielern jedenfalls lange Widerstand, bis zum 11:11-Ausgleich kurz vor Ende des dritten Viertels schien ein Sieg durchaus möglich. Als dann aber wichtige Stützen wie Maurice Jüngling und Denis Strelezkij kurz vor und nach der letzten Pause durch das jeweils dritte Foul vom Spiel ausgeschlossen wurden, zog Waspo entscheidend davon. Mit je drei Treffern waren Philip Kubisch, Petar Muslim und Aleksandar Radovic die erfolgreichsten Schützen beim Sieger, für Spandau traf Dimitri Kholod sogar fünfmal.
Platz drei des Pokal-Turniers sicherte sich der ASC Duisburg durch ein 12:9 gegen Ludwigsburg. Im Halbfinale am Tag zuvor hatte sich Hannover mit 11:8 gegen Duisburg und Spandau mit 21:5 gegen Ludwigsburg durchgesetzt.
Ludwigsburg und Duisburg komplettieren die Pokal-Endrunde
Das Teilnehmerfeld für die Pokal-Endrunde im Wasserball ist komplett. Als letzte Teams lösten auch der SV Ludwigsburg 08 und der ASC Duisburg ihre Tickets für das Finalturnier. Vor Wochenfrist hatten sich bereits der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover sowie Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 für die Endrunde qualifiziert, die am 16./17. Oktober in Berlin ausgetragen wird.
Die Viertelfinals von Ludwigsburg und Duisburg mussten verschoben werden, weil beide Klubs am vergangenen Wochenende im Europapokal im Einsatz waren. Die Schwaben gewannen am Freitagabend mit 15:2 beim SV Würzburg 05, bester Torschütze in Reihen des SVL war dabei Tobias Bauer mit vier Treffern. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 3:2, danach kassierte der SVL keinen einzigen Treffer mehr. Für Ludwigsburg ist es die erste Teilnahme an der Pokal-Endrunde überhaupt. Der ASC Duisburg ist dagegen schon zum sechsten Mal hintereinander bei der Entscheidung im DSV-Pokal vertreten. Am Samstag setzte sich der Bundesliga-Vierte der vergangenen Saison mit 21:7 beim SV Krefeld 1972 durch. Beste Torschützen beim ASC waren Timo Schwark, Nils Illinger, Djordje Tanaskovic und Lazar Kilibarda, die alle je dreimal erfolgreich waren.
Damit kommt es bei der Pokal-Endrunde im Halbfinale zu folgenden Begegnungen:
Wasserfreunde Spandau 04 – SV Ludwigsburg 08
ASC Duisburg – Waspo 98 Hannover
Viele Chancen für das DSV-Team, doch am Ende gewinnt die Niederlande
Insgesamt acht Länderspiele absolviert die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft in diesem Sommer, die ersten vier gegen die Slowakei hatte das DSV-Team bislang allesamt gewonnen. Im fünften Anlauf setzte es nun gegen die Niederlande die erste Niederlage dieser Testspielserie: In Den Haag (NED) verlor man am Dienstagabend mit 7:14. Bester Torschütze für die DSV-Auswahl war Lukas Küppers (OSC Potsdam) mit drei Treffern.
„Das war kein gutes Spiel von uns, aber auch nicht so schlecht, wie das Ergebnis aussieht. Gerade am Anfang des Spiels hatten wir sehr viele Chancen, die wir aber nicht genutzt haben. Wenn wir die nutzen, würde das Spiel ganz anders laufen“, sagte Delegationsleiter Dirk Hohenstein. Stattdessen geriet die deutsche Mannschaft früh ins Hintertreffen. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber bereits mit 6:2 und gaben diese Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. „Wir haben zu viele Tore aus individuellen Fehlern bekommen. Und in der Summe sieht das dann ein bisschen schlechter aus, als es wirklich war. Jetzt gilt es, daran zu arbeiten und es übermorgen besser zu machen“, so Hohenstein.
Am Donnerstag (01. Juli) treffen beide Teams in Den Haag erneut aufeinander. In der kommenden Woche hat dann Deutschland am 06. Juli und 08. Juli seinerseits zwei Heimspiele in Iserlohn.
Waspo 98 Hannover schließt Königsklasse als Sechster ab
Der deutsche Meister Waspo 98 Hannover hat das Finalturnier der Champions League auf dem sechsten Platz abgeschlossen. Zum Abschluss des Final Eight in Belgrad (SRB) verlor Hannover zwar mit 11:16 gegen das kroatische Topteam von Jug Adriatic Dubrovnik. Es ist aber trotzdem das beste deutsche Ergebnis in der Königsklasse seit 2003, als die Wasserfreunde Spandau 04 damals sogar Vierter wurden.
„Die Champions League haben wir auf Platz sechs beendet, in Deutschland den Supercup gewonnen und in der Meisterschaft Spandau mit drei Siegen nach Hause geschickt. Für uns geht eine erfolgreiche Saison zu Ende“, sagte Waspos Trainer Karsten Seehafer. Auch Hannovers Torwart Moritz Schenkel fand: „Wir können stolz auf unsere Erfolge in dieser Saison sein.“
Gegen Dubrovnik war am Samstag allerdings „ein wenig die Luft raus“, wie Nationalspieler Julian Real offen zugab. Schon bis zur Halbzeit gerieten die Niedersachsen gegen den vierfachen Champions-League-Gewinner mit 3:9 ins Hintertreffen, konnten nach der Pause aber immerhin noch letzte Viertel mit 4:2 für sich entscheiden und damit erhobenen Hauptes aus dem Becken steigen. „Jug ist immer noch ein super Team. Ich denke, wir haben uns ganz gut geschlagen. Wir haben uns hier sehr gut präsentiert, das ist immer auch wichtig für den deutschen Wasserball“, sagte Real. Beste Torschützen bei Waspo waren diesmal Marko Macan und Ivan Nagaev mit jeweils drei Treffern.
