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Esslingen und Uerdingen spielen um Platz neun, Weiden und Köln gegen den direkten Abstieg
Während die Nationalmannschaft beim Weltcup in Berlin um das Ticket für das Super Final kämpfte und dieses am Sonntag letztlich erfolgreich löste, wurde im nationalen Wasserball in der B-Gruppe ebenfalls gespielt. Hier laufen aktuell die Play-offs um die Plätze neun bis 16. Der SSV Esslingen, frisch aus der A-Gruppe abgestiegen, und der SV Bayer Uerdingen haben dort beide jetzt das Spiel um Platz neun erreicht: Die Esslinger gewannen gegen den SV Würzburg 05 am Wochenende auch das zweite Spiel mit 17:5 und die Serie glatt mit 2:0; Uerdingen setzte sich in einer packenden Serie im Modus „Best of Three“ am Ende mit 2:1 gegen den Duisburger SV 1898 durch. Nach dem Ausgleich in Spiel zwei (15:13) gewannen die Uerdinger am Sonntag auch das entscheidende dritte Spiel auswärts mit 11:10. Duisburg und Würzburg spielen also um Platz elf.
Den Klassenerhalt gesichert haben der SVV Plauen und der Düsseldorfer SC 1898, sie spielen jetzt um Platz 13. Vorjahresaufsteiger Plauen entschied die Serie gegen den SV Weiden 1921 mit 2:1 Siegen für sich – Spiel zwei ging mit 14:11 an die Vogtländer, Spiel drei dann mit 11:6 – und darf für ein weiteres Jahr im Oberhaus planen. Düsseldorf gewann das rheinische Derby gegen die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln ebenfalls mit 2:1 Siegen – nach der Niederlage im ersten Spiel hatte der DSC an den beiden Partien am Wochenende dann mit 10:6 und 12:5 jeweils das bessere Ende für sich.
Für Weiden und Köln wird es nun richtig eng. Einer von beiden Vereinen wird direkt absteigen, und selbst der Sieger der Serie zwischen diesen beiden Klubs bleibt nicht sicher erstklassig, sondern muss dann noch in die Aufstiegsrunde mit den Vertretern der Landesgruppen.
Neuseeland kommt mit Spandaus Torjägerin Houghton zum Weltcup – auch Südafrika und Großbritannien mit dabei
In Berlin wissen sie längst um die Klasse von Emmerson Joy Houghton. Beim jüngsten DSV-Pokalfinale war die Neuseeländerin in Diensten der Wasserfreunde Spandau 04 die überragende Spielerin, mit acht Toren – sechs davon allein in der zweiten Halbzeit – schoss sie ihren Verein fast im Alleingang zum erneuten Pokalgewinn.
Auch beim Water Polo World Cup 2023 in Berlin werden bald wieder alle Augen auf sie gerichtet sein. Spannende Spiele und viel Action bei vier Spielen pro Tag sind garantiert, wenn vom 02. – 04. Mai bei den Frauen und vom 05. – 07. Mai bei den Männern je acht Nationen um jeweils zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA kämpfen. Neuseeland ist eines von acht Teams bei den Frauen, die bei diesem Wasserball-Highlight im Europasportpark (SSE) mit dabei sind. Und mit ihren starken Auftritten im Pokal und in der Bundesliga dürfte Emmerson Joy Houghton nicht nur in der Hauptstadt so manchen heimlichen Fan dazugewonnen haben.
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Bei den Weltmeisterschaften 2022 in Budapest (HUN) zeigten die neuseeländischen Frauen ebenfalls ihre Klasse und erreichten als Zehnte ihr bestes WM-Ergebnis seit über 30 Jahren. Beim Weltcup gehören sie damit zu den ersten Anwärterinnen auf eines der beiden Tickets für die Super Finals vom 23. – 25. Juni in Long Beach (USA). Mit Großbritannien und den Olympiateilnehmerinnen aus Südafrika stehen zwei weitere Teams für das Turnier der Frauen bereits fest, Deutschland ist als Gastgeberland ohnehin qualifiziert.
Potsdam und Neukölln gewinnen die Relegation und stehen im Viertelfinale
In den Relegationsspielen in der Wasserball-Bundesliga der Männer haben sich jeweils die klassenhöheren Klubs aus der A-Gruppe durchgesetzt. Der OSC Potsdam gewann die Serie im Modus „Best of Three“ gegen den B-Gruppen-Vertreter Duisburger SV 1898 mit 2:0 – nach dem 7:3 im ersten Spiel unter der Woche in Duisburg gewannen die Brandenburger auch das zweite Aufeinandertreffen in Potsdam mit 18:12.
Dagegen musste die SG Neukölln Berlin über die volle Distanz von drei Spielen gehen, um den SV Bayer Uerdingen 08 mit 2:1 Siegen in die Schranken zu weisen. Uerdingen hatte zuhause mit 8:7 gewonnen, doch Neukölln gewann am Wochenende ebenfalls seine beiden Heimspiele mit 16:9 und am Sonntag dann mit 22:7. Bereits in der Vorsaison hatte es dieses Duell in der Relegation gegeben, auch damals gewann Bayer das erste Spiel, bevor Neukölln die Serie noch drehen konnte.
Im Viertelfinale ab 12. April trifft Neukölln nun auf Titelverteidiger Waspo 98 Hannover, Potsdam bekommt es mit dem ASC Duisburg zu tun. In den weiteren Viertelfinalserien jeweils im Modus „Best of Three“ spielen die Wasserfreunde Spandau 04 gegen die SV Krefeld 1972 und der SV Ludwigsburg 08 gegen die White Sharks Hannover.
Top-Teams geben sich in der Frauen-Bundesliga keine Blöße
In der Bundesliga der Frauen wurde am Wochenende ebenfalls gespielt. Dabei setzten sich die Tabellenführerinnnen vom SV Bayer Uerdingen 08 im NRW-Derby mit 8:4 gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch. Die Deutschen Meisterinnen aus Spandau hatten beim 29:3 gegen den weiterhin sieglosen SV Nikar Heidelberg keine Probleme.
Israels Frauen wollen ihren Aufschwung beim Weltcup fortsetzen – Kasachstan und Thailand ebenfalls qualifiziert
Mit den Frauen aus Israel kommt eine der aufstrebenden europäischen Wasserballnationen zum Water Polo World Cup 2023 nach Berlin. Erst vor fünf Jahren qualifizierten sich die Israelis erstmals für eine Europameisterschaft, doch seitdem ging die Entwicklung steil bergauf. Nach Platz zehn 2018 und Platz neun 2020 gelang im vergangenen Jahr bei den Titelkämpfen in Split (CRO) mit Platz sechs endgültig der Vorstoß in die kontinentale Spitze.
Für den Weltcup zählt das Team aus Israel damit sicher zum Kreis der Favoritinnen. Spannende Spiele und viel Action bei vier Spielen pro Tag sind garantiert, wenn vom 02. – 04. Mai bei den Frauen und vom 05. – 07. Mai bei den Männern je acht Nationen um jeweils zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA kämpfen. Deutschland ist bei beiden Geschlechtern als Gastgeber gesetzt. Tickets für dieses Wasserball-Highlight sind ab sofort erhältlich.
Für das Turnier der Frauen stehen weitere Nationen bereits fest. Mit Kasachstan und Thailand sind die beiden Top-Teams der diesjährigen Asienmeisterschaften in Singapur mit dabei, die im vergangenen Jahr beide auch bei den Weltmeisterschaften vertreten waren. Gerade die Kasachinnen gelten mit zehn WM- und zwei Olympiateilnahmen seit Jahren als eines der stärksten asiatischen Teams.
DSV-Vertreter ohne Punkte in der Champions League
Beim italienischen Spitzenklub Pro Recco hat man sich in der laufenden Saison etwas Besonderes ausgedacht, um die Partien in der Champions League zu einem noch größeren Event zu machen. Der zweifache Titelverteidiger der Königsklasse trägt in dieser Spielzeit gleich mehrere seiner Heimspiele in verschiedenen norditalienischen Städten aus, um dort die Werbetrommel für Europas wichtigsten Vereinswettbewerb im Wasserball zu rühren. Auch das Heimspiel gegen Waspo 98 Hannover wurde am Mittwoch nicht zuhause in Genua (ITA), sondern im knapp 40 Kilometer entfernten Lavagna (ITA) ausgetragen. Und das Publikum dort bekam einiges geboten – zum Leidwesen des Deutschen Meisters.
Pro Recco dominierte die Partie von Beginn an und siegte am Ende ungefährdet mit 21:4. Dabei gelang Hannover in den ersten drei Spielvierteln kein einziger Treffer, erst im Schlussabschnitt beim Stand von 0:14 war Waspo erstmals erfolgreich. Die Niedersachsen bleiben damit in der Tabelle der Gruppe B mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Auch die Wasserfreunde Spandau 04 konnten tags zuvor kein Erfolgserlebnis feiern, der deutsche Rekordmeister unterlag beim FTC-Telekom Budapest (HUN) mit 8:12. Das Hinspiel Anfang Januar hatten die Berliner gegen den Champions-League-Dritten der Vorsaison noch sensationell mit 11:10 gewonnen, doch anders als damals konnte Budapest diesmal in Bestbesetzung antreten. Zwar kam Spandau nach einem zwischenzeitlichem 1:5-Rückstand im zweiten Viertel im dritten Abschnitt noch einmal bis auf einen Treffer (5:6) heran. Auch zu Beginn des Schussviertels lag man beim Stand von 6:8 weiter in Schlagdistanz, doch in den entscheidenden Momenten konnten die Ungarn ihre individuelle Klasse ausspielen und so den Sieg davontragen.
World Aquatics veröffentlicht den WM-Zeitplan für Fukuoka 2023
Der Weltverband World Aquatics hat am Freitag den offiziellen Wettkampfplan für die Schwimmsport-Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka (JPN) veröffentlicht. Nach der Verschiebung um ein Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden vom 14. – 30. Juli 2023 in der größten Stadt auf der japanischen Insel Kyushu in 17 Tagen insgesamt 75 Entscheidungen ausgetragen. Rund 2.000 Athlet*innen aus fast 200 Ländern sind angekündigt.
Am Tag der Eröffnungsfeier geht es demnach gleich auch beim Synchronschwimmen und Wasserspringen mit den Wettkämpfen los. Die Wettkämpfe im Freiwasserschwimmen, bei denen sich die drei Erstplatzierten über 10km bereits Olympiatickets für Paris 2024 sichern können, beginnen dann am 15. Juli. Einen Tag später folgen die ersten Vorrundenspiele im Wasserball bei Frauen und Männern.
Das Beckenschwimmen steht anders als zuletzt bei der WM 2022 in Budapest (HUN) und auch bei Olympia 2021 in Tokio (JPAN) erst in der zweiten WM-Hälfte im Mittelpunkt und beginnt am 10. WM-Tag (23. Juli). Früher war das allerdings so üblich, in dieser Reihenfolge hatte Florian Wellbrock im Jahr 2019 auch sein WM-Double im Freiwasser und über 1500m Freistil gewonnen.
Die Wettbewerbe im High Diving werden vom 25. – 27. Juli ausgetragen. „Die Flexibilität und Entschlossenheit, die Fukuoka gezeigt hat, um diese Meisterschaften nach der weltweiten Pandemie auszurichten, war äußerst beeindruckend und von großem Nutzen für unseren Sport und unsere Aktiven. Wir freuen uns schon darauf, dass der Wassersport in Fukuoka wieder im Mittelpunkt stehen wird“, sagte Weltverbandspräsident Husain Al-Musallam.
Die Nominierungsrichtlinien für Fukuoka im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) werden in Kürze veröffentlicht. Im Beckenschwimmen soll der Qualifikationszeitraum zwischen dem 27. März und 24. April liegen.
Top-Klubs mit deutlichen Siegen zum Jahresauftakt in der Bundesliga
Die Top-Klubs der Wasserball-Bundesliga haben es wenige Tage nach Silvester erneut krachen lassen und geizten am ersten Spieltag des neuen Jahres in der A-Gruppe nicht mit Toren. Tabellenführer Wasserfreunde Spandau 04 siegte mit 22:7 gegen Europapokalteilnehmer SV Ludwigsburg 08, angeführt von Kapitän Dimitri Kholod, der gleich sieben Treffer erzielte, und einem gut aufgelegten Laszlo Baksa zwischen den Pfosten, der für seine Torhüterleistung anschließend auch zum Spieler des Tages gewählt wurde. Insgesamt erzielten zehn verschiedene Spieler mindestens ein Tor für den Rekordchampion. „Das Team konnte so seine starke Variabilität bestätigen“, freute sich Peter Röhle, Sportlicher Leiter bei den Berlinern.
Auch der Tabellenzweite ASC Duisburg mit einem 14:4 beim SSV Esslingen – und das ohne seine beiden Torjäger Lukas Küppers und Djordje Tanaskovic – sowie der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover mit einem 16:8-Auswärtssieg beim OSC Potsdam starteten erfolgreich ins Jahr 2023 und hielten damit jeweils Anschluss an die Wasserfreunde. „Wir haben uns am Anfang schwergetan und nicht geglänzt. Aber dann hatte Mark Gansen drei schöne Aktionen und dann waren auch die anderen da“, fasste Waspo-Trainer Karsten Seehafer den Auftritt seiner Mannschaft zusammen, die ebenso wie Spandau in dieser Woche auch in der Champions League wieder ins Geschehen eingreift.
Am Sonntag setzte schließlich auch Lokalrivale White Sharks Hannover seine bislang so starke Saison fort und festigte durch das 12:7 gegen die SG Neukölln Berlin den dritten Tabellenplatz. Die Teams der B-Gruppe sowie die Frauen-Bundesliga setzen erst am kommenden Wochenende den Spielbetrieb fort.
Deutsche Klubs gehen als Siebte ins neue Jahr in der Champions League
Bereits in der vergangenen Saison der Wasserball-Champions-League hatten die Franzosen von CN Marseille mit starken Leistungen überzeugt und letztlich souverän das Final Eight erreicht. Dass sie in der laufenden Spielzeit nach den ersten drei Spieltagen der Königsklasse noch sieglos waren, durfte also nicht über die große Klasse des Klubs aus dem Süden des Landes hinwegtäuschen.
Auch der Trainer der Wasserfreunde Spandau 04 Athanasios Kechagias hatte vor dem Gastspiel seines Teams noch einmal nachdrücklich gewarnt vor dieser „starken Mannschaft, die ihren Ansprüchen bislang nicht gerecht werden konnte“. Diese Stärke bekamen die Spandauer am Mittwoch zu spüren, mit 7:14 verlor der deutsche Rekordmeister das letzte Spiel des Jahres. Kapitän Dimitri Kholod (drei Treffer) und DSV-Nationalspieler Maurice Jüngling (zwei) waren dabei die besten Torschützen bei den Berlinern, die mit zwei Punkten (zwei Unentschieden) Rang sieben in der Tabelle belegen.
Ebenfalls Siebter ist in der anderen Gruppe momentan auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der allerdings anders als die Wasserfreunde weiterhin auf die ersten Zähler in Europa wartet. Auch am letzten Spieltag vor Weihnachten war man am Dienstag in eigener Halle nach gutem Beginn am Ende doch mit 7:16 gegen das griechische Top-Team von Olympiakos Piräus unterlegen. Mit drei Toren war Nationalspieler Fynn Schütze bester Mann bei den Niedersachsen.
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- Die Besten investieren in Erholung: Star-Coach Ben Titley erklärt seine Trainingsphilosophie und warum er die Wochenstruktur seiner Aktiven stark nach den Regenerationsmöglichkeiten ausrichtet
- Ein bisschen Rampensau schadet nicht: Über die besonderen Herausforderungen des Solowettbewerbs im Synchronschwimmen
- Gegen die Blockade im Kopf: Vom Umgang mit der Angst im Wasserspringen
- Neuer Wasserball-Hotspot: Das kürzlich eröffnete hochmoderne Sportbad Neckarbad in Stuttgart beheimatet mit Ludwigsburg, Esslingen und Cannstatt gleich drei Bundesligisten
- Ausführliche Berichte zum DMSM-Finale und zur DMM Kurzbahn der Masters
- Alle wichtigen Beschlüsse der DSV-Mitgliederversammlung
Noch keine Punkte für DSV-Klubs zum Auftakt der Champions League
Einen Sieg bekam das Publikum in Hannover zum Auftakt der Wasserball-Champions-League zwar nicht geboten, doch der satte Applaus des Publikums nach dem Auftritt von Waspo 98 Hannover gegen Jadran Split (CRO) machte die gute Leistung des Deutschen Meisters noch einmal deutlich. Beim 8:10 waren die Niedersachsen über weite Strecken ebenbürtig, führten nach dem ersten Viertel mit 4:3 und auch nach dem dritten Viertel noch mit 7:6, ehe die Kroaten in den letzten acht Minuten durch einen 4:1-Lauf die Partie noch zu ihren Gunsten drehen konnten. „Wir haben die Gewissheit, dass wir auf dieser Ebene mitspielen können“, sagte Trainer Karsten Seehafer. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, sehr diszipliniert und konzentriert. Im letzten Viertel haben wir nicht getroffen und am Ende verloren.“ Beste Torschützen bei Waspo waren Nationalspieler Fynn Schütze und Andrija Basic mit je zwei Treffern, zudem zeigte Torwart Felix Benke mit 15 gehaltenen Bällen eine starke Leistung.
Auch der zweite DSV-Vertreter Wasserfreunde Spandau 04 holte am Mittwoch beim 5:16 gegen Novi Belgrad (SRB) keine Punkte, allerdings waren die Umstände hier nicht gerade einfach für den deutschen Rekordmeister. Gleich mehrere Leistungsträger fielen aufgrund von Coronavirus-Infektionen aus. Spandau hatte die Partie deshalb ursprünglich abgesagt, doch auf Druck des europäischen Dachverbandes LEN, der gemäß den Regularien bei mindestens sieben spielfähigen Spielern auf eine Spieldurchführung pochte, fand das Spiel trotzdem statt. Bis zur Halbzeit hielten die Berliner beim Stand von 3:6 auch noch ganz gut mit, doch in der zweiten Hälfte zog Belgrad, Champions-League-Finalist der vergangenen Saison, dann davon. Denis Strelezkij traf als einziger Spandauer doppelt, weitere drei Spieler erzielten je einen Treffer.
