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65 Tore an einem Tag! Spandaus Wasserballerinnen in Torlaune
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 haben sich in der Wasserball-Bundesliga schon einmal für die bevorstehende DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin warmgeschossen. Am Wochenende trafen sie gleich zweimal auf Waspo 98 Hannover und präsentierten sich in beiden Partien in Torlaune.
Das erste Spiel gewannen sie am Samstag mit 31:7. Nur eine Dreiviertelstunde später standen sich beide Teams direkt noch einmal gegenüber – diesmal legte Spandau sogar noch einen drauf und siegte mit 34:7. Berlins Kapitänin Gesa Deike kam in beiden Partien zusammen auf 14 Treffer. Sie führt souverän die Torschützinnenliste der Bundesliga an.
Beide Spiele wurden übrigens in Hannover ausgetragen. Die Wasserfreunde hatten für eine Partie auf ihren nominellen Heimvorteil verzichtet, was sich letztlich aber nicht als Nachteil herausstellte. Nach diesen starken Auftritten der Deutsche Meisterinnen und Pokal-Titelverteidigerinnen muss sich die Konkurrenz auch für die Pokalendrunde warm anziehen.
Ergebnisse Frauen
| Wasserfreunde Spandau 04 | Waspo 98 Hannover | 31:7 (9:1, 5:2, 6:2, 11:2) |
| Waspo 98 Hannover | Wasserfreunde Spandau 04 | 7:34 (2:6, 4:7, 0:13, 1:8) |
Tabelle Frauen
| Platz | Verein | Spiele | Punkte | Torverhältnis | Tordifferenz |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 6 | 18 | 147:48 | +99 |
| 2. | SV Blau-Weiß Bochum | 5 | 9 | 96:54 | +42 |
| 3. | SSV Esslingen | 4 | 9 | 74:35 | +39 |
| 4. | Waspo 98 Hannover | 8 | 9 | 79:166 | -87 |
| 5. | Uerdinger SV 08 | 6 | 9 | 63:92 | -29 |
| 6. | ETV Hamburg | 7 | 0 | 57:121 | -64 |
Favoriten setzen sich im Achtelfinale des DSV-Pokals durch
Zweitligist SC Neustadt/Weinstraße hat nur knapp den Einzug ins Viertelfinale des DSV-Pokals im Wasserball verpasst. Die Neustädter verloren gegen den Duisburger SV 1898 aus der A-Gruppe der Bundesliga nur mit einem Tor mit 17:18. Nach starker Aufholjagd war der Außenseiter in der Schlussminute tatsächlich noch einmal bis auf einen Treffer herangekommen, doch der Favorit verteidigte den hauchdünnen Vorsprung bis zum Abpfiff.
Der andere noch verbliebene Zweitligist SpVg Laatzen 1894 schied ebenfalls aus (12:17 gegen den SV Würzburg 05). Ab dem Viertelfinale – terminiert für den 18./19. Januar –bleiben die Erstligisten damit unter sich. Auch sonst setzten sich durchweg die Topteams durch, Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 sogar gleich mit 30:6 gegen den SSV Esslingen, immerhin aktueller Tabellenführer der B-Gruppe. Das Hannover-Derby zwischen den White Sharks Hannover und Waspo 98 Hannover ging mit 10:4 an den Deutschen Meister, das Krefelder Stadtduell zwischen der SV Krefeld 72 und dem SV Bayer Uerdingen 08 mit 16:11 an die gastgebende SVK.
Erster Saisonsieg für Esslingens Frauen
Bei den Frauen startet der Pokalwettbewerb erst im neuen Jahr, dafür wurde am Wochenende in der Bundesliga gespielt. Auch hier setzen sich in beiden Partien die Favoritinnen durch: Die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 schlugen Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum mit 14:11. Dem SSV Esslingen gelang mit dem 19:11 bei Waspo 98 Hannover der erste Saisonsieg.
Waspo Hannover gleicht im Finale gegen Spandau auf 2:2 Siege aus
Im Kampf um die deutsche Meisterschaft im Wasserball kommt es am kommenden Samstag zum ultimativen Showdown. Denn die Männer von Waspo 98 Hannover besiegten am Mittwoch die Wasserfreunde Spandau 04 mit 7:5, in der im Modus „Best of Five“ ausgetragenen Finalserie hat damit jede der beiden Mannschaften nun zwei Siege auf dem Konto. Die gesamte Saison komprimiert sich dadurch nun auf ein einziges, auf das fünfte Finalspiel.
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, jubelte Hannovers Trainer Karsten Seehafer. Unter freiem Himmel war es bei kühlen Temperaturen im Volksbad Limmer heiß hergegangen. Gleich fünfmal hatten die Gäste aus der Hauptstadt eine Führung erzielt, doch Waspo glich immer wieder aus. Mit einem Stand von 5:5 ging es dann in den Schlussabschnitt, hier trafen dann aber nur noch Nikola Milardovic und Andrija Basic, die mit je drei Treffern auch Hannovers erfolgreichste Torschützen waren. „Heute waren wir mannschaftlich stärker, mit einem längeren Atem und einer besseren Verteidigung. Alles ist möglich“, meinte Seehafer, dessen Mannschaft die ersten beiden Finalspiele verloren hatte und nun auf das ganz große Comeback hofft.
Titelverteidiger und Pokalsieger Spandau will sich trotzdem zu Hause zum 39. Mal den Titel sichern. Eine doppelte Meisterfeier ist dabei dann möglich, denn auch die Berliner Frauen können bei einem Sieg gegen den SSV Esslingen am Samstag (17:00 Uhr) die Finalserie beenden. Die Männer küren in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg bereits ab 15:00 Uhr ihren Champion.
Spandaus Männern fehlt nur noch ein Sieg zur Meisterschaft
Seit 2017 trafen in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Wasserball stets die Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover aufeinander, und ganz egal, welches Team sich dabei letztlich durchsetzen konnte, eines galt immer: Die Mannschaft, die das erste Spiel der Serie gewinnen konnte, holte am Ende auch den Titel.
In diesem Jahr scheint sich diese Regel nun erneut zu bestätigen: Nach dem Auftaktsieg am Mittwoch gewannen die Wasserfreunde am Samstag auch Spiel zwei mit 15:13. Damit fehlt den Berlinern nur noch ein Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Bereits am Sonntag (15:00 Uhr) kann der Rekordchampion in eigener Halle die Meisterschaft – es wäre die 39. der Vereinsgeschichte – perfekt machen. „Eine Meisterfeier im heimischen Becken ist natürlich das Wunschszenario“, hatte Spandaus Präsident Hagen Stamm schon vor der Partie als Motivation für seine Mannschaft vorgegeben.
Auch ohne den verletzten Marek Tkac, der sich im ersten Spiel eine schwere Augenverletzung zugezogen hatte, erwischten die Gastgeber den besseren Start. Mitte des zweiten Viertels führte Berlin bereits mit 6:1, zur Halbzeit immer noch mit 8:4. Doch Hannover gab nie auf und kämpfte sich zurück in die Partie. In einem äußerst torreichen dritten Abschnitt mit insgesamt zehn Toren auf beiden Seiten kam Waspo gleich viermal bis auf einen Treffer heran, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Stattdessen übernahm im Schlussviertel dann wieder Spandau das Kommando, das so abermals bis auf fünf Tore (15:10) davonziehen konnte und diesen Vorsprung anschließend bis zum Abpfiff erfolgreich verteidigte. Beste Torschützen beim Sieger waren Andrei Prioteasa, Marin Tomasovic und Tamas Sedlmayer mit je drei Treffern; bei den Niedersachsen war Niclas Schipper mit gleich sieben Toren am erfolgreichsten.
Esslingen fordert im Bundesligafinale die Titelverteidigerinnen aus Spandau
Erst seit 2021 ist der SSV Esslingen wieder mit einem Team in der Wasserball-Bundesliga der Frauen vertreten, in die Play-offs hatte man es aber bis zu dieser Saison noch nie geschafft. In der laufenden Spielzeit qualifizierte sich der SSV dann erstmals für die K.o.-Runde und hat nun direkt den nächsten Schritt vollzogen und zum ersten Mal das Finale um die Deutsche Meisterschaft erreicht.
Nachdem die Esslingerinnen vor Wochenfrist schon das erste Spiel im Halbfinale gegen die letztjährigen Vizemeisterinnen vom SV Bayer Uerdingen 08 mit 11:8 für sich entscheiden konnten, gewannen sie nun auch Spiel zwei auswärts mit 9:8 und setzten sich damit in der Serie im Modus „Best of Three“ mit 2:0 Siegen durch. Zunächst war die Partie ausgeglichen, dann aber zog Esslingen bis Anfang des letzten Viertels bis auf vier Tore davon. Doch die Gastgeberinnen gaben nicht auf, drei Tore von Greta Tadday brachten Bayer noch einmal bis auf einen Treffer heran. Doch die Gäste verteidigten ihren knappen Vorsprung erfolgreich und sehen nun ihrer Finalpremiere entgegen.
In der zweiten Halbfinalserie gab es dagegen keine Überraschung, die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 zogen durch zwei klare Erfolge gegen den SV Blau-Weiß Bochum wie erwartet in die Endspiele ein. Die erste Partie am Samstag gewannen die Berlinerinnen mit 22:14, die zweite am Sonntag sogar noch deutlicher mit 21:8. Die Finals starten am 01. Juni ebenfalls im Modus „Best of Three“.
Play-off-Start bei den Männern: Spandau im Schnelldurchlauf ins Halbfinale
Zwei Spiele, zwei deutliche Siege: Die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 haben in der Wasserball-Bundesliga im Schnelldurchlauf das Halbfinale erreicht. Der Rekordmeister und Titelverteidiger gewann am Wochenende beide Partien gegen die SV Krefeld 72 jeweils mit 20:4 und steht damit als erstes Team in der Vorschlussrunde. Auch Waspo 98 Hannover ließ beim 22:11 bei der SG Neukölln erwartungsgemäß nichts anbrennen und benötigt in der Serie im Modus „Best of Three“ nur noch einen Sieg zum Weiterkommen. Im ersten Duell zwischen den White Sharks Hannover und dem OSC Potsdam setzten sich die Gäste aus Brandenburg mit 15:12 durch.
Knappe Ergebnisse gab es in den Play-offs der B-Gruppe um die Plätze neun bis 16 beziehungsweise gegen den Abstieg. Der SV Bayer Uerdingen 08 setzte sich sogar erst nach Fünfmeterwerfen mit 15:14 bei der SG Stadtwerke München durch, nachdem in der zweiten Halbzeit meist die Gastgeber geführt hatten und von einer Überraschung träumen durften. Johan Flippo gelang 25 Sekunden vor Schluss den Ausgleich für Bayer, im Fünfmeterwerfen erzielte dann Dénes Doriàn Lukács den entscheidenden Treffer. Außerdem gewann der SVV Plauen mit 9:7 beim SV Würzburg 05 und der SSV Esslingen siegte mit 10:6 beim Düsseldorfer SC 1898.
Niederlagen für Tabellenführer Duisburg und Plauen in der B-Gruppe
In der B-Gruppe der Wasserball-Bundesliga zeigen Spitzenreiter Duisburger SV 98 sowie der SVV Plauen als Tabellenzweiter bislang eine starke Saison, doch am Wochenende kassierten beide Teams eine Niederlage. Die Duisburger unterlagen beim SSV Esslingen mit 9:11, der nach einem schwachen Saisonstart damit inzwischen bis auf Platz vier vorgerückt ist; Plauen verlor mit 8:14 beim drittplatzierten SV Bayer Uerdingen 08. Tags darauf konnten sich die Vogtländer aber mit einem knappen 13:12 gegen Schlusslicht SV Blau-Weiß Bochum rehabilitieren. Im Klassement bleiben Duisburg und Plauen damit an der Spitze.
Am anderen Ende der Tabelle warten die Bochumer weiter auf den ersten Saisonsieg – der Aufsteiger verlor am Wochenende gleich beide Partien zu Hause, erst gegen den SV Würzburg 05 mit 12:15 sowie einen Tag später dann wie schon erwähnt auch gegen Plauen. In einem weiteren Spiel behauptete sich der Düsseldorfer SC 1898 mit 9:8 gegen den zweiten Aufsteiger von der SG Stadtwerke München.
In der A-Gruppe gab es am Wochenende drei Partien, wobei die SG Neukölln gleich doppelt gefordert war. Ein Punkt war dem Hauptstadtklub dabei nicht vergönnt, der erst das Berlin-Brandenburg-Derby beim OSC Potsdam mit 13:19 verlor und anschließend auch im Heimspiel gegen den ASC Duisburg mit 12:20 den Kürzeren zog. Der SV Ludwigsburg 08 schlug den noch punktlosen Tabellenletzten SV Krefeld 72 mit 14:10.
Peking wird Gastgeber der Schwimm-WM 2029
Der schnellste Mann im Schwimmsport ist seit Sonntag ein Chinese. Beim Sieg von Chinas Freistilstaffel über 4x100m Freistil bei der WM in Doha (QAT) hatte Pan Zhanle als Startschwimmer einen neuen Weltrekord auf der Königsstrecke aufgestellt – 46,80 Sekunden. Passend dazu kam am gleichen Tag auch die Vergabe der Weltmeisterschaften 2029 durch den Weltverband World Aquatics, die in fünf Jahren in Chinas Hauptstadt Peking stattfinden werden. Dann kämpfen mehr als 2.500 Aktive aus über 200 Nationen im Becken- und Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, High Diving, Synchronschwimmen und Wasserball um die Medaillen. Auch die WM der Masters findet 2029 in Peking statt, die genauen Termine für beide Events sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
„Peking hat wiederholt bedeutende Schwimmsportveranstaltungen ausgerichtet und ausgezeichnete Bedingungen geschaffen, die es unseren Athlet*innen ermöglichen, ihr Bestes zu geben“, wurde World-Aquatics-Präsident Husain Al-Musallam in einer Pressemitteilung des Dachverbandes zitiert. „Dank unserer langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Freund*innen in China wissen wir, dass die globale Schwimmgemeinschaft sich auf erstklassigen Sport und Unterhaltung in einer der ikonischsten Städte der Welt freuen kann. Wir sind auch sehr dankbar für die anderen Städte, die Interesse an der Ausrichtung gezeigt haben.“
Es werden nach der WM 2011 in Shanghai die zweiten Weltmeisterschaften im Reich der Mitte. China war außerdem schon Gastgeber der Kurzbahn-WM 2018 in Hangzhou und natürlich der Olympischen Spiele 2008 ebenfalls in Peking, als im National Aquatics Centre (besser bekannt als „Water Cube“) die Weltrekorde purzelten. Nach den laufenden Weltmeisterschaften in Katar werden die folgenden Titelkämpfe 2025 in Singapur (SGP) und 2027 in Budapest (HUN) ausgetragen. Mit der Vergabe nach Peking wird die WM bei sieben Auflagen seit 2019 also zum fünften Mal in Asien stattfinden.
DSV veröffentlicht seine Kaderlisten für 2023/2024
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat für 2023/2024 in seinen fünf olympischen Sportarten insgesamt 522 Aktive in die Bundes- bzw. Landeskader berufen, die jeweiligen Listen dazu wurden nun veröffentlicht. Sportartübergreifend haben sich dabei 21 Athleten*innen mit ihren Vorleistungen für den Olympiakader (OK) als der höchsten Kategorie qualifiziert, mit sieben Olympiakadern ist Berlin übrigens der derzeit stärkste Landesverband im DSV vor Sachsen-Anhalt (4) und Hessen (3). Hinzu kommen 99 Perspektivkader (PK) und in zwei Sonderkategorien noch 20 Ergänzungskader und 21 Mannschaftskader.
In den Nachwuchskader 1 (NK1) wurden 133 Athleten*innen berufen, weitere 228 Talente gehören dem Nachwuchskader auf Länderebene (NK2) an. Die Vergabe des Kaderstatus‘, welcher den jeweiligen Umfang der Förderung durch Verband, Sporthilfe und andere Institutionen ab dem 01. November bestimmt, war in mehreren Sitzungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmt und die Aktiven anschließend darüber informiert worden.
„Wir haben die vom DOSB festgelegte Kaderobergrenze für OK, PK und NK1 erreicht und konnten daher nicht alle Aktiven berücksichtigen, die die Vorgaben unserer Kaderbildungsrichtlinien erfüllt haben. Das heißt aber nicht, dass die Betroffenen bei uns keine Perspektive haben“, sagte Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
Alle DSV-Kader2023/2024 auf einen Blick
>> DSV-Kader Freiwasserschwimmen
EM 2024 findet wegen des Krieges nicht in Israel statt
Die Wasserball-Europameisterschaft 2024 kann nicht in Israel stattfinden. Als Folge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten mit der Eskalation des kriegerischen Konflikts zwischen der Hamas und Israel und nach ausführlichen Treffen zwischen European Aquatics (EA) und dem israelischen Wasserballverband sind sich beide Institutionen darüber einig, dass es unmöglich sein wird, das EM-Turnier wie geplant im Januar in Netanya mit insgesamt 32 Mannschaften auszurichten, verkündet EA am Donnerstag.
Wo die Titelkämpfe – die auch als Qualifikation für die WM nur einen Monat später in Doha (QAT) dienen und bei denen zudem weitere Olympiatickets für Paris (FRA) vergeben werden – stattdessen über die Bühne gehen sollen, steht aktuell noch nicht fest. In der Pressemitteilung hieß es, derzeit würden verschiedene Optionen für das ordnungsgemäße Qualifikationsverfahren für die nächsten Weltmeisterschaften in Doha geprüft, weitere Informationen sollen so schnell wie möglich verkündet werden. Die deutschen Wasserballteams sind bei beiden Geschlechtern bereits für die EM qualifiziert.
Austragung einer Schwimm-EM 2024 ebenfalls offen
Ebenfalls offen ist aktuell noch die Austragung einer EM in den anderen Sportarten. Ursprünglich waren die Titelkämpfe nach Kasan (RUS) vergeben worden, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist eine Ausrichtung dort jedoch nicht denkbar. Zudem ist der Terminkalender durch die ungewöhnliche Februar-WM in Doha bereits sehr voll.
Trotzdem soll 2024 offenbar eine EM stattfinden: Erst vergangene Woche gab European Aquatics bekannt, die Gespräche befänden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, man arbeite aktiv daran, die Vereinbarung abzuschließen. Ziel sei es, zunächst den Termin bekannt zu geben, um den Planungsprozess zu erleichtern, und bald darauf auch den Veranstalter bekannt zu geben, hieß es von Seiten des Dachverbandes.
