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So geht es für das DSV-Team beim Weltcup nach der Vorrunde weiter
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e. V. (DSV) treffen beim Weltcupturnier der Division 2 in Gzira (MLT) im ersten Platzierungsspiel am Freitag auf die Slowakei (11:30 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast). Für die DSV-Auswahl geht bei dem Turnier noch um die Plätze neun bis 15.
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Zum Abschluss der Vorrunde traf Deutschland am Donnerstag auf Asien-Meister China und damit auf das dritte Top-Team binnen drei Tagen nach den vorherigen Spielen gegen Kanada (Olympia-Achter von 2024) und Russland (zweimaliger Olympia-Bronzemedaillengewinner). Das DSV-Team erzielte durch Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04) den ersten Treffer der Partie, die Chinesinnen glichen diese frühe Führung aber postwendend aus. Nach ausgeglichenem erstem Abschnitt (1:1) war China in der Folge zunehmend am Drücker – 5:1 stand es zur Halbzeit, trotz mehrerer guter Paraden von Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) im deutschen Tor.
Im dritten Viertel baute China seinen Vorsprung auf 8:1 aus. Die Deutschen hatten in dieser Phase auch etwas Wurfpech mit gleich vier Pfostentreffern in diesem Abschnitt. Im letzten Viertel brachte der Favorit den Sieg souverän nach Hause bis zum Endstand von 14:1. „Mit einem Tor gewinnt man kein Spiel. Da hilft auch kein gutes Viertel zum Start und eine ordentliche Leistung in der Verteidigung. Die Möglichkeiten waren da. Das Einzige, was vorher schon klar war: Wir werden jetzt leichtere Gegner bekommen“, sagte Head Coach Karsten Seehafer.
Deutschlands Wasserballerinnen mit guter Spielanlage gegen Kanada
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben zum Auftakt des Weltcupturniers der Division 2 auf Malta eine starke Leistung gezeigt. Gegen Kanada, den Olympia-Achten der Spiele von 2024 in Paris (FRA), unterlag das DSV-Team zwar mit 8:13, bewies aber, dass man mit den Top-Teams des Turniers mithalten kann.
„Kanada ist hier Top drei gesetzt, aber wir haben ordentlich mitgespielt. Die Anlage hat heute gepasst“, sagte Head Coach Karsten Seehafer. „Streckenweise war auch mehr möglich, gerade im ersten Viertel haben wir ein paar gute Möglichkeiten vergeben“. Dort hatte die DSV-Auswahl zwischenzeitig sogar einmal geführt nach dem Treffer zum 2:1 durch Aylin Fry (SV Blau-Weiß Bochum) nach erfolgreichem Konter. Die Kanadierinnen schlugen jedoch zurück und beendeten den ersten Abschnitt mit einer knappen 3:2-Führung. Zur Halbzeit führte das Team aus Nordamerika mit 5:3.
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Im dritten Viertel erhöhte Kanada zunächst auf 6:3. Deutschland steckte aber nie auf und kam durch Treffer von Georgia Sopiadou und Elena Ludwig (beide Wasserfreunde Spandau 04) wieder bis auf ein Tor heran. Anschließend war allerdings wieder der Gegner am Drücker, der den Vorsprung bis zum Ende des Abschnitts wieder auf 9:6 ausbaute. Im Schlussviertel konnte die DSV-Auswahl den Rückstand abermals verkürzen. Kanada hatte aber das stärkere Finish und sicherte sich den Sieg. Beste Torschützin auf deutscher Seite war die Bochumerin Emiliia Khmil, die als Einzige doppelt traf; daneben waren sechs Spielerinnen je einmal erfolgreich. Am Mittwoch (18:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast) trifft Deutschland als nächstes auf die Auswahl aus Russland.
Waspo Hannover mit starker Leistung gegen den Champions-League-Sieger
Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover hat in der Wasserball-Champions-League einmal mehr gezeigt, dass er mit den besten Teams des Kontinents mithalten kann. Im zweiten Spiel der Viertelfinalphase unterlagen die Männer aus Niedersachsen im heimischen Bad zwar mit 13:21 gegen FTC-Telekom Budapest (HUN). Gegen den amtierenden Champions-League-Sieger hielt Hannover aber noch bis Mitte des zweiten Viertels gut mit. Nachdem Waspo anfangs durch Treffer von Denis Strelezkij und Mark Gansen sogar geführt hatte, blieb man auch danach lange Zeit in Schlagdistanz und lag in dieser Phase immer nur ein oder zwei Tore zurück.
Erst kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste die Schlagzahl und vergrößerten ihren Vorsprung. Ende des dritten Viertels betrug dieser dann sieben Tore – damit war die Partie entschieden. Trotzdem zeigte Hannover insgesamt eine starke Leistung gegen den mit gleich drei Spielern aus dem All-Star-Team der vergangenen EM und zahlreichen weiteren Nationalspielern gespickten Top-Klub aus Ungarn. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel“, sagte Waspo-Coach Aleksandar Radovic. „Die Jungs haben mit der richtigen Einstellung und großem Engagement gespielt. Gegen den Champions-League-Sieger zu spielen, ist nie einfach, deshalb freut es mich besonders, dass sie FTC bis zum Schluss zu einem sehr aggressiven Spiel gezwungen haben.“
Bester Torschütze bei den Gastgebern war Denis Strelezkij mit vier Treffern. Bereits kommende Woche (01. April) erwartet Waspo beim Duell mit Pro Recco (ITA) der nächste Festtag. Der letztjährige Euro-Cup-Gewinner ist mit 56 nationalen Titeln in Italien sowie elf Champions-League-Triumphen Europas erfolgreichster Wasserballverein.
DSV-Pokalendrunde 2026 wird in Berlin ausgetragen
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – so erklingt es beim Fußball im Pokalwettbewerb alljährlich in den deutschen Stadien. Aber auch beim Wasserball fällt die Entscheidung über den Pokalsieg in diesem Jahr wieder in der Hauptstadt.
Berlin ist am 01./02. Mai Schauplatz der gemeinsamen Endrunde im DSV-Pokal der Frauen und Männer – die Organisation des Events in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg übernimmt dabei wie im Vorjahr erneut die SG Neukölln. „Auch ohne eigene Qualifikation freuen wir uns sehr, Gastgeber der Pokalendrunde zu sein. Das Vertrauen in unsere organisatorische Kompetenz macht uns stolz. Für unseren Verein ist es eine Auszeichnung, dieses Top-Event ausrichten zu dürfen und den Teams wie Fans eine professionelle Bühne in Berlin zu bieten“, sagt Neuköllns Klubchef Stefan Seidel.
Bei den Männern ist es die 54. Auflage des DSV-Pokals seit 1972. Rekordsieger Wasserfreunde Spandau 04 (32 Titel) ist in diesem Jahr allerdings nicht mehr im Rennen. Mit dabei bei der Endrunde sind mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks stattdessen gleich zwei Mannschaften aus Hannover sowie mit dem ASCD und dem Duisburger SV 98 auch zwei Teams aus Duisburg, die den Pokalsieger 2026 nun unter sich ausmachen. Bei den Frauen ist ein Berliner Erfolg dagegen noch möglich und auch nicht unwahrscheinlich, schließlich haben die Wasserfreunde Spandau 04 die letzten sieben Titel im DSV-Pokal allesamt abgeräumt. Ebenfalls bereits für die Endrunde qualifiziert ist bei den Frauen Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum (neun Titel bei insgesamt 36 Auflagen).
Die letzten beiden Tickets werden am 28. Februar beziehungsweise 01. März zwischen dem Eimsbütteler Turnverband und dem SC Chemnitz 1892 sowie dem Uerdinger SV 8 und dem SSC Esslingen ausgespielt. Erst danach erfolgt dann auch die Auslosung der Halbfinalpaarungen für beide Geschlechter.
DSV veröffentlicht Kaderlisten für die Saison 2025/2026
In seinen fünf olympischen Sportarten hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) für die Saison 2025/2026 insgesamt 578 Aktive in die Bundes- bzw. Landeskader berufen. Dank ihrer Vorleistungen gehören sportartübergreifend 24 Athleten*innen dem Olympiakader (OK) als der höchsten Kategorie im deutschen Fördersystem an, darunter natürlich die Weltmeister*innen Anna Elendt, Lukas Märtens und Florian Wellbrock. Auf die meisten Olympiakader kommt das Beckenschwimmen (13), gefolgt vom Wasserspringen (7), Freiwasserschwimmen (2) und Synchronschwimmen (2). Hinzu kommen außerdem insgesamt 89 Perspektivkader (PK).
In den Nachwuchskader 1 (NK1) wurden für die neue Saison 143 Athleten*innen berufen, weitere 297 Talente gehören dem Nachwuchskader auf Länderebene (NK2) an. Hinzu kommen vier Ergänzungskader und 21 Teamsportkader. Die Vergabe des Kaderstatus‘, welcher den jeweiligen Umfang der Förderung durch Verband, Sporthilfe und andere Institutionen ab dem 01. November bestimmt, war in mehreren Sitzungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmt und die Aktiven anschließend darüber informiert worden.
Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck pausiert weiter
„Nach einer sehr erfolgreichen Saison können wir die Leistungssport-Förderung im DSV damit auf einem erfreulich hohen Niveau fortsetzen. Das sehen wir als Belohnung und Verpflichtung zugleich an“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. Maßgeblicher Saisonhöhepunkt werden im kommenden Sommer die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli –16. August) sein.
Leonie Beck, die mehrfache Welt- und Europameisterin im Freiwasserschwimmen, gehört dem DSV-Kader nach einer Saison ohne Wettkämpfe aktuell nicht mehr an. Unterstützung beim Restart in den Wettkampfstatus ist der 28-Jährigen vom SV Würzburg 05 aber auf jeden Fall gewiss. „Wir haben alles sehr offen kommuniziert. Ich will mir einfach noch etwas mehr Zeit lassen und kann das so ohne jeden Druck von außen tun“, so Beck.
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Spandaus Frauen verteidigen den Supercup
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 haben ihre Position als bestes Wasserball-Team des Landes ein weiteres Mal erfolgreich verteidigt. Die Berlinerinnen, die damit seit 2018 sämtliche Titel auf nationaler Ebene gewonnen haben, setzten sich am Samstagabend beim Supercup in eigener Halle mit 15:11 gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch.
Für die Deutschen Meisterinnen und amtierenden DSV-Pokalsiegerinnen aus Spandau war es bereits der fünfte Supercup-Erfolg in Serie. In den vier Jahren zuvor hatte man sich in diesem Wettbewerb noch jeweils mit dem SV Bayer Uerdingen 08 duelliert und dabei die Spiele meist recht deutlich für sich entscheiden können. Dieses Mal erwies sich Bochum als harter Brocken. Die Gäste erzielten durch Kapitänin Jana Stüwe den ersten Treffer der Partie und führten im weiteren Verlauf des ersten Viertels sogar mit 3:1, ehe Berlin noch vor Ablauf des Abschnitts ausgleichen konnte.
Auch im zweiten und dritten Viertel blieb die Partie in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg ausgeglichen, wobei Bochum mehrfach erneut in Führung ging, Spandau aber immer die passende Antwort parat hatte. Erst im Schlussabschnitt zogen die Gastgeberinnen dann auf vier Tore davon und verteidigten diesen Vorsprung erfolgreich bis zum Schluss. Kapitänin Gesa Deike sowie Barbara Bujka mit je vier Treffern waren auf Berliner Seite die besten Torschützinnen. Bei den Gästen traf Aylin Fry vier Mal und Jana Stüwe drei Mal.
2026 findet die Masters-EM zum ersten Mal in zwei Ländern gleichzeitig statt
Die Europameisterschaften der Masters werden im kommenden Jahr erstmals von zwei Ländern gemeinsam ausgerichtet. Wie European Aquatics jetzt bekanntgab, finden die Titelkämpfe vom 21. – 30. August in Graz in Österreich sowie in Samorin in der Slowakei statt.
Demnach werden die Wettbewerbe im Schwimmen, Freiwasserschwimmen und Synchronschwimmen in Samorin in der X-Bionic Sphere ausgetragen. Die Entscheidungen im Wasserspringen fallen im Auster Sport- und Wellnessbad Graz. Während der österreichische Verband schon einmal eine Masters-EM organisiert hat – 1999 in Innsbruck –, ist es für die Slowak*innen eine Premiere. In Samorin fanden in diesem Jahr aber die JEM und die U23-EM der Schwimmer*innen statt, zudem war die Stadt in der Vergangenheit schon mehrfach Schauplatz des Freiwasser-Europacups.
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Die beiden Austragungsorte liegen rund 260 Kilometer beziehungsweise drei Stunden Fahrzeit auseinander. Wasserball ist nicht Teil des aktuellen Meisterschaftsprogramms. In Kürze werde aber eine neue Initiative speziell für Wasserballspieler*innen vorgestellt, hieß von European Aquatics.
Erstmals seit 2018 gibt es wieder ein eigenständiges Event für die Masters
Damit steht auch fest, dass die Masters-EM 2026 erstmals seit acht Jahren wieder losgelöst von den Europameisterschaften in der offenen Klasse stattfindet. Diese sind vom 31. Juli – 16. August in Paris (FRA) angesetzt. Ein eigenständiges Event für die Masters hatte es zuletzt 2018 gegeben, als die EM in Glasgow und Edinburgh (GBR) im Rahmen der European Championships über die Bühne ging, die Masters-Athlet*innen aber in Kranj und Bled (SLO) um die Medaillen kämpften. Seitdem waren die Titelkämpfe stets am gleichen Ort: 2020 in Budapest (HUN), 2022 in Rom (ITA) und zuletzt 2024 in Belgrad (SRB).
Gleich zweimal Spanien: Hannovers Champions-League-Gruppe ist komplett
Nach Abschluss der Qualifikation ist die Gruppe des Deutschen Meisters im Wasserball Waspo 98 Hannover für die Champions League komplett. Dritter Gegner für die Niedersachsen in der Königsklasse wird demnach der spanische Vizemeister Keio CN Sabadell. Zuvor standen bereits die Top-Teams Zodiac Atlètic Barceloneta (ESP) sowie CN Marseille (FRA), die in der vergangenen Saison als Dritter und Vierter beide im Final Four standen, als Gruppengegner fest. Die Hauptrunde der Champions League startet am 14./15. Oktober.
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Damit kommt es also auch nicht zu einem möglichen deutsch-deutschen Duell auf europäischer Ebene. Die Wasserfreunde Spandau 04 lieferten in der Qualifikation unter dem neuen Trainer Marin Restovic und mit einer auf zahlreichen Positionen veränderten Mannschaft zwar zwei starke Auftritte ab. Zum Weiterkommen reichte es allerdings nicht. Beim 11:12 gegen CN Sabadell (ESP) sowie zuvor beim 16:17 gegen Ungarns Vizemeister Vasas Plaket Budapest fehlte aber jeweils nicht viel zu einem Erfolgserlebnis.
Spandau spielt somit im Euro Cup weiter. Im zweithöchsten Europapokalwettbewerb steht bereits in zwei Wochen vom 03. – 05. Oktober die Qualifikation an. In Athen (GRE) trifft der deutsche Rekordchampion dann auf Gastgeber GS Apollon Smyrnis, ZV De Zaan (NED) und A-Polo Sport Management (GEO). Der Gruppensieger sowie drei von vier Gruppenzweite erreichen die nächste Runde. Der ASC Duisburg ist für die Hauptrunde bereits gesetzt, der OSC Potsdam muss ebenso wie Spandau zunächst durch die Qualifikation. Die Brandenburger spielen in Terrassa (ESP) unweit von Barcelona gegen Pays D’Aix Natation (FRA), Szolnoki VSC (HUN) und Gastgeber CN Terrassa (ESP).
Vier Siege in fünf Spielen: DSV-Nachwuchs wird Neunter bei der U16-EM
Deutschlands U16-Wasserballer haben die Europameisterschaften in Istanbul (TUR) als Neunter abgeschlossen. Nach zuvor ebenfalls Platz neun bei der vergangenen U15-EM 2023 hat der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) damit seinen Platz in Europa bestätigt.
Das Team von Trainer Marin Restovic gewann im Verlauf des Turniers vier von fünf Partien und kassierte lediglich eine Niederlage. In der Vorrunde gab es für das jüngste DSV-Nationalteam im Wasserball zunächst zwei lockere Siege mit 27:6 gegen Polen und 16:11 gegen Rumänien. Damit stand der Gruppensieg fest, denn der eigentlich dritte Gruppengegner Israel hatte seine EM-Teilnahme aufgrund der politischen Lage abgesagt.
Beim aktuellen EM-Modus treffen in der Vorrunde die Top-Nationen in zwei Gruppen und alle weiteren Teams in zwei weiteren Gruppen aufeinander. Im Überkreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale kassierte Deutschland dann die einzige Niederlage des Turniers – 11:17 gegen Kroatien. Doch der mit gleich sieben Spielern der SG Neukölln Berlin angetretene DSV-Nachwuchs kehrte in den Platzierungsspielen schnell wieder zurück in die Erfolgsspur. Dem 17:6 gegen Georgien folgte zum Abschluss im Spiel um Platz neun ein ebenso deutliches 17:9 gegen die Niederlande. Beste Torschützen für die deutsche Mannschaft waren im Turnierverlauf Erik Hofmann (15 Treffer) und Basil Blanc (beide SG Neukölln Berlin/14), auch ihre Vereinskollegen Justus Oestreich und Jonas Seidel (je 13 Tore) erzielten eine zweistellige Torausbeute.
Für Deutschland spielten:
Justus Oestreich, Jonas Seidel, Basil Blanc, Linus Janke, Aron Denes, Amar Mahmutovic, Erik Hofmann (alle SG Neukölln Berlin), George Kempf, Tariel Khokhobashvili (beide Post SV Nürnberg), Til Heckershoff (SV Krefeld 72), Erik Hennig (Duisburger SV 98), Chris Lukassen (ASC Duisburg), Jan Müller (White Sharks Hannover), Lino Molnar (SV Cannstatt), Erik Wierlemann (SV Würzburg 05)
Sieg nach Fünfmeterwerfen: Waspo geht im Bundesliga-Finale in Führung
Waspo 98 Hannover hat in der Wasserball-Bundesliga der Männer den ersten Schritt zur Titelverteidigung gemacht. Die Niedersachsen siegten am Samstag bei den Wasserfreunden Spandau 04 mit 15:14 nach Fünfmeterwerfen und gingen damit in der Finalserie im Modus „Best of Five“ mit 1:0 in Führung. Zur Meisterschaft werden drei Siege benötigt. Spiel zwei findet am Mittwoch (21. Mai, 18:00 Uhr) in Hannover statt.
Als DSV-Pokalsieger und ungeschlagener Gewinner der Hauptrunde ging Waspo als klarer Favorit ins Spiel. Selbst Finalgegner Spandau gestand dem Erzrivalen diese Rollenverteilung zu – vielleicht auch in der Hoffnung, dass sich gerade aus dieser scheinbar so klaren Erwartungshaltung eine Chance für ergeben könnte, die Niedersachsen zu ärgern.
Im Becken war jedenfalls kein Leistungsunterschied erkennbar. In der ersten Hälfte war es eine enge, defensiv geprägte Partie, in der sich keine Mannschaft um mehr als ein Tor absetzen konnte – 4:4 stand es bei Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff waren es dann sogar zunächst immer die Berliner, die vorlegen konnten, doch Hannover glich jedes Mal wieder aus. So ging es bis zum 8:8, ehe Ex-Berliner Denis Strelezkij zwei Minuten vor Ende der Partie Waspo erstmals wieder in Führung brachte.
Spandau schlug aber postwendend zurück und hatte nach dem Treffer von Nikola Kojic 30 Sekunden vor Schluss sogar den Sieg vor Augen. Doch Luka Lozina rettete den amtierenden Meister ins Fünfmeterwerfen. Dort hielt Nationaltorhüter Felix Benke den Wurf des Berliners Yannek Chiru, kurz darauf besorgte Antonio Buha den Siegtreffer für die Gäste. Er war zusammen mit Niclas Schipper (je drei Tore) auch insgesamt bester Mann bei Hannover; für Spandau traf Ivan Vukojevic sogar fünf Mal.
