Website-Suche
Ihre Suchergebnisse:
Weise Wasserballer versammelten sich in Hamburg
Die langjährige Konkurrenzsituation zwischen SV Poseidon Hamburg und dem SV Cannstatt hatte sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einer gelebten Freundschaft entwickelt.
Poseidon Hamburg unter der Federführung von Günther Scheuermann und Axel Becker hatten die Idee, dass sich die „alten Herren“ 65+ und 70+ zu einem gemeinsamen Wochenend-Trainingslager im vereinseigenen Freibad Am Olloweg treffen.
Die Zwangspause, fast 1 ½ Jahre bedingt durch „Corona“ und damit verbunden der Ausfall von 2 Deutschen Mastermeisterschaften 2020 und 2021, sollte das Wochenende als eine Art Ersatzveranstaltung angesehen werden, bevor man 2022 wieder einen Anlauf zur Durchführung der 25. DMM Auflage unternimmt.
Gesagt getan, schlussendlich trafen sich 42 unentwegte Wasserballer zu einem unter dem Schirm der DSV Fachsparte Masters Wasserball zu dieser Veranstaltung.
Unter strengen Corona Auflagen, jeder Teilnehmer musste ein Tagesaktuelles Zertifikat vorweisen, konnte das Freibad betreten werden.
Am Freitag wurden zunächst das spielerische Ballfeeling und die schwimmerischen Elemente in mehreren kleinen Gruppen überprüft und durchgeführt.
Danach erfolgte dann ein Wasserballspiel unter Führung der Schiedsrichterlegenden Günther Scheuermann und Jürgen Blan.
Auf jeder Seite gingen je 18 Mann auf der Jagd nach dem „Wasserball“.
Dieses Match ging knapp an die Hamburger Auswahl, wobei noch deutliche Defizite erkennbar wurden.
Nach dem Spiel traf man sich dann in der Poseidon Vereins-Gaststätte wo noch lange gefachsimpelt wurde bei Speis und Trank.
Der 2. Tag begann dann mit trockener Theorie und einem Coffee-Break. Das Kuchenbüffet ließ keine Wünsche offen und dass es geschmeckt hatte, waren „Krümel“, die von der Schlacht am Büffet zeugten. Dem Catering Team unter Leitung von Bärbel Scheuermann gebührt hier ein großes Dankeschön.
Danach ging es dann wieder ins nasse Element, wobei in diesem Durchgang die Torleute geprüft wurden. 45 Minuten wurden konzentriert mit spielerischen Elementen und Würfen aufs Tor die 4 Keeper unter Strom gehalten.
Das darauf folgende Wasserballspiel endete dann dieses Mal auch knapp für die Süddeutsche Auswahl. Unverkennbar die Steigerung zum Vortag beider Teams.
Nach dem Ausschwimmen trafen sich alle Teilnehmer dann zum Abschluss Grillen, das ebenfalls auf dem Vereinsgelände stattfand.
Hier wurden, teilweise sehr emotional, die Termine, EM, WM und DMM, diskutiert, vor allem, wer steht 2022 zur Verfügung.
Hans-Peter Furmaniak, genannt Fummel, hatte die Idee das, Gesamtalter der Teilnehmer festzustellen und auch zu dokumentieren. Heraus kam die unglaubliche Zahl von 2609 Jahren.
Daraus erfolgte dann eine etwas andere Berechnung: 2609 – 2021 ergab 588 v.Chr.
Welche geschichtsträchtige Person war 588 v. Chr. in aller Munde? Fummel erklärte hier Konfuzius zum Favoriten, nachdem er die Jahreszahl gegoogelt hatte.
Selbst Konfuzius (551 v Chr.), dessen Lebenszeit sich nach Abzug des Gesamtalters aller vertretenen Wasserballer zum jetzigen Zeitpunkt eröffnet, wäre als einer der ersten nachgewiesenen Wasserballer (s. Bild) auch mit seiner Weisheit nicht gegen das versammelte Wasserballwissen angekommen.
Ältester Teilnehmer war Erhard (Erle) Knackstedt, der den 83. Geburtstag in der darauffolgenden Woche feiern konnte.
Ein ereignisreiches Hamburger Wochenende endete mit dem Besuch der Phili und der Speicherstadt am Sonntagnachmittag.
Dem SV Poseidon Hamburg, seinen rührigen Helfer/innen ein herzliches Dankeschön, und es hat Spaß gemacht. Man freut sich auf 2022, wo ein erneuter Anlauf, 24.-26.6. erfolgen soll.
Frieder Class
Referent DSV FS WaBa
World University Games finden 2025 in der Region Rhein-Ruhr statt
Deutschland kann sich wieder auf eine sportliche Großveranstaltung freuen. Das Exekutivkomitee des Internationalen Hochschulsportverbands FISU hat am Samstag in Düsseldorf die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games nach Nordrhein-Westfalen vergeben. In der Region Rhein-Ruhr werden im Juli 2025 rund 10.000 Athlet*innen sowie Offizielle aus 170 Ländern erwartet. Sie messen sich dann an zwölf Tagen in 18 Sportarten. Die Wettkämpfe werden in Düsseldorf (u.a. Schwimmen), Duisburg (u.a. Wasserball), Essen (u.a. Wasserspringen), Bochum, und Mülheim an der Ruhr ausgetragen.
Die FISU World University Games, vormals bekannt als Universiade, sind die weltweit größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen und Paralympischen Spielen und finden seit 1989 erstmals wieder in Deutschland statt. Auch DSV-Aktivensprecherin Sarah Köhler hat sich als Botschafterin für diese Veranstaltung eingesetzt, bei der neben dem spitzensportlichen Vergleich auch Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Innovation sowie der interkulturelle Austausch im Fokus stehen. Ausrichter ist diesmal dann der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh).
„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und die Entscheidung der FISU, die sowohl für den deutschen Hochschulsport als auch für den gesamten deutschen Sport von historischer Bedeutung ist. Wir werden unsere Chance nutzen und gemeinsam mit unseren Partnern ein Großereignis ausrichten, das Sport und Wissenschaft beispielhaft verbindet. Im konzeptionellen Fokus der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games stehen die Themen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit sowie Innovation und Partizipation. Durch diese Schwerpunktsetzung und die enge Einbindung der Hochschullandschaft in die Vorbereitung und Durchführung können die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games als Inkubator für Veränderungsprozesse im Sport und in der Metropolregion Rhein-Ruhr dienen. Darüber hinaus sollen von ihnen – insbesondere durch die intensive Einbeziehung von Studierenden – langfristige gesamtgesellschaftliche Entwicklungsimpulse ausgehen“, so der adh-Vorstandsvorsitzende Jörg Förster.
Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, sagte am Samstag: „Es ist großartig, dass die zweitgrößte Multisportveranstaltung der Welt im Sommer 2025 in Deutschland stattfindet. Wir bieten tausenden studentischen Athletinnen und Athleten eine attraktive Bühne des Spitzensports und den Besucherinnen und Besuchern ein Sportevent der Spitzenklasse. Ich bin sicher, dass die Weltspiele der Studierenden ein unvergessliches Sportereignis werden.“ Auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann, verlieh seiner Freude Ausdruck: „Wir gratulieren allen, die daran beteiligt waren, die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games an Rhein und Ruhr zu holen. Kurze Wege, bereits vorhandene Wettkampfstätten sowie Organisationstalent und Sportbegeisterung der Gastgeberinnen und Gastgeber sind die wertvollen Elemente dieser erfolgreichen Bewerbung. Wir freuen uns außerordentlich darauf, in vier Jahren gemeinsam mit der weltweiten Gemeinschaft studentischer Athletinnen und Athleten ein nachhaltiges und weltoffenes Großsportevent zu feiern.“
Fünfzehn Sportarten gehören zum festen Programm der Sommerausgabe der FISU World University Games: Badminton, Basketball, Bogenschießen, Fechten, Gerätturnen, Judo, Leichtathletik, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen. Die optionalen Sportarten 3x3 Basketball, Beach-Volleyball sowie Rudern ergänzen das Programm der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games. Geplant ist auch, einzelne Parasportwettbewerbe ins Programm zu integrieren.
Bei FISU World University Games können Studierende, die maximal 25 Jahre alt sind und von ihren nationalen Verbänden nominiert werden, starten. Zu den Teilnehmenden zählen sowohl studentische Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler als auch etablierte Spitzensportlerinnen und -sportler.
Europaspiele 2027 mit gleich zwei Europameisterschaften im Schwimmsport
Der internationale Schwimmkalender für 2027 füllt sich weiter. Am Rande der Schwimm-EM in Paris (FRA) sind jetzt zwei weitere Austragungsorte für kommende Europameisterschaften verkündet worden. European Aquatics und das Europäische Olympische Komitee (EOC) gaben am Donnerstag nämlich bekannt, dass Istanbul (TUR) im nächsten Jahr sowohl die U23-Europameisterschaften im Schwimmen als auch die EM im Synchronschwimmen ausrichten wird – beide im Rahmen der Europaspiele 2027.
Bei der vierten Auflage des Multisportevents finden in der türkischen Metropole vom 16. – 27. Juni 2027 Wettbewerbe in knapp 30 Sportarten statt. Die U23-EM der Schwimmer*innen ist dabei für den Beginn des Programms vorgesehen, die Titelkämpfe im Synchronschwimmen sind dagegen erst am Ende angesetzt und damit unmittelbar vor dem Beginn der Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/26. Juni – 18. Juli). Dort starten die Wettkämpfe von Klara Bleyer und Co. dann am 10. Juli, ebenso wie die im Schwimmen, bei denen sicher ebenfalls viele Aktive aus dem U23-Bereich antreten werden.
Damit sind für 2027 nun bislang fünf Europameisterschaften vergeben:
- EM Freiwasser in der letzten Mai-Woche in Alghero (ITA)
- JEM Synchronschwimmen vom 26. – 30. Mai in Athen (GRE)
- U23-EM Schwimmen in Istanbul (TUR), genaues Datum offen
- EM Synchronschwimmen in Istanbul (TUR), genaues Datum offen
- JEM Schwimmen vom 29. Juni – 04. Juli in Bjelovar (CRO)
- JEM Freiwasser vom 16. – 19. Juni in der Schweiz (Ort offen)
Noch offen sind die EM und JEM im Wasserspringen sowie die Europameisterschaften in den verschiedenen Altersklassen beim Wasserball. Auch bezüglich der Kurzbahn-EM gibt es noch nichts Offizielles, laut Medienberichten ist Basel (SUI) ein möglicher Austragungsort.
Starkes erstes Viertel ebnet den DSV-Frauen den Weg
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben beim Weltcupturnier der Division 2 auf Malta den nächsten Erfolg gefeiert. Gegen Kasachstan gewann das DSV-Team am Samstag mit 12:7 und hat damit das Spiel um Platz neun erreicht. Gegner dort ist am Sonntag (13:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast) zum Abschluss des Turniers nun Gastgeber Malta, der sich heute mit 9:7 gegen Argentinien durchsetzte.
„Wir haben heute verdient gewonnen“, sagte Head Coach Karsten Seehafer. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren von Anfang an wach und haben nach einer kleinen Schwächephase einen nicht gefährdeten Sieg eingefahren.“ Tatsächlich legte Deutschland bereits im ersten Viertel den Grundstein. 4:1 führte die DSV-Auswahl nach den ersten acht Minuten, Kapitänin Gesa Deike (Wasserfreunde Spandau 04) ging dabei mit den ersten zwei Treffern voran. Bis zur Halbzeit kamen die Kasachinnen, in den vergangenen Jahren regelmäßige WM-Teilnehmerinnen und zuletzt 2024 WM-Zwölfte in Doha (QAT), zwar wieder bis auf ein Tor (5:4) heran. Das DSV-Team lag aber über die gesamte Partie durchweg in Führung.
>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup
Nach Wiederanpfiff war dann wieder die Deutschen am Drücker. Besonders auffällig war in dieser Phase Georgia Sopiadou, die allein zwei Tore im dritten Viertel erzielte und im letzten Abschnitt später noch einen weiteren Treffer folgen ließ – dafür gab es für sie nach Spielende die Auszeichnung als Spielerin des Tages. 9:5 führte Deutschland bereits zur letzten Pause, im Schlussviertel konnte dieser Vorsprung sogar noch ausgebaut werden. Neben Sopiadou waren auch Gesa Deike und Belén Vosseberg (CN Catalunya/ESP) dreimal erfolgreich, Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04) kam auf zwei Tore.
Deutschland zeigt sich gegen die Slowakei in Torlaune
Nach der erwartet schweren Vorrunde mit Spielen ausschließlich gegen Top-Teams hat für die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) das Weltcupturnier der Division 2 in Gzira (MLT) nun quasi erst so richtig begonnen. Im ersten Platzierungsspiel gegen die Slowakei feierte die DSV-Auswahl am Freitag sogar ein wahres Schützenfest und gewann gegen den diesjährigen EM-Teilnehmer mit 17:7. „Nach den Niederlagen der Gruppenphase haben wir ein solides Spiel abgeliefert und sicher gewonnen. Dies ist nicht selbstverständlich und freut mich“, sagte Head Coach Karsten Seehafer.
>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup
Deutschland lag während der gesamten Partie nur ein einziges Mal gleich zu Beginn in Rückstand. Danach war das DSV-Team klar dominierend und führte nach dem ersten Viertel mit 4:2. Im zweiten Abschnitt konnte man den Vorsprung vergrößern. Vier Treffer gelangen auf deutscher Seite, nur einer für die Slowakinnen, und der auch erst wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene.
Das dritte Viertel verlief anschließend ausgeglichen, die deutliche DSV-Führung hatte aber weiter Bestand. Im Schlussviertel drückten die Deutschen dann noch einmal kräftig aufs Gas und schraubten das Ergebnis in die Höhe. 5:0 ging dieses Viertel an das DSV-Team, das am Ende fast doppelt so viele Schüsse (42:23) zu Buche stehen hatte als die Slowakei.
Beste Torschützin beim DSV-Team war die Bochumerin Emiliia Khmil mit vier Treffern, Belén Vosseberg (CN Catalunya/ESP) und Kapitänin Gesa Deike (Wasserfreunde Spandau 04) waren je drei Mal erfolgreich, drei weitere Spielerinnen trafen doppelt. Am Samstag trifft Deutschland beim Weltcup als nächstes auf Kasachstan (11:30 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast).
So geht es für das DSV-Team beim Weltcup nach der Vorrunde weiter
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e. V. (DSV) treffen beim Weltcupturnier der Division 2 in Gzira (MLT) im ersten Platzierungsspiel am Freitag auf die Slowakei (11:30 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast). Für die DSV-Auswahl geht bei dem Turnier noch um die Plätze neun bis 15.
>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup
Zum Abschluss der Vorrunde traf Deutschland am Donnerstag auf Asien-Meister China und damit auf das dritte Top-Team binnen drei Tagen nach den vorherigen Spielen gegen Kanada (Olympia-Achter von 2024) und Russland (zweimaliger Olympia-Bronzemedaillengewinner). Das DSV-Team erzielte durch Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04) den ersten Treffer der Partie, die Chinesinnen glichen diese frühe Führung aber postwendend aus. Nach ausgeglichenem erstem Abschnitt (1:1) war China in der Folge zunehmend am Drücker – 5:1 stand es zur Halbzeit, trotz mehrerer guter Paraden von Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) im deutschen Tor.
Im dritten Viertel baute China seinen Vorsprung auf 8:1 aus. Die Deutschen hatten in dieser Phase auch etwas Wurfpech mit gleich vier Pfostentreffern in diesem Abschnitt. Im letzten Viertel brachte der Favorit den Sieg souverän nach Hause bis zum Endstand von 14:1. „Mit einem Tor gewinnt man kein Spiel. Da hilft auch kein gutes Viertel zum Start und eine ordentliche Leistung in der Verteidigung. Die Möglichkeiten waren da. Das Einzige, was vorher schon klar war: Wir werden jetzt leichtere Gegner bekommen“, sagte Head Coach Karsten Seehafer.
Deutschlands Wasserballerinnen mit guter Spielanlage gegen Kanada
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben zum Auftakt des Weltcupturniers der Division 2 auf Malta eine starke Leistung gezeigt. Gegen Kanada, den Olympia-Achten der Spiele von 2024 in Paris (FRA), unterlag das DSV-Team zwar mit 8:13, bewies aber, dass man mit den Top-Teams des Turniers mithalten kann.
„Kanada ist hier Top drei gesetzt, aber wir haben ordentlich mitgespielt. Die Anlage hat heute gepasst“, sagte Head Coach Karsten Seehafer. „Streckenweise war auch mehr möglich, gerade im ersten Viertel haben wir ein paar gute Möglichkeiten vergeben“. Dort hatte die DSV-Auswahl zwischenzeitig sogar einmal geführt nach dem Treffer zum 2:1 durch Aylin Fry (SV Blau-Weiß Bochum) nach erfolgreichem Konter. Die Kanadierinnen schlugen jedoch zurück und beendeten den ersten Abschnitt mit einer knappen 3:2-Führung. Zur Halbzeit führte das Team aus Nordamerika mit 5:3.
>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup
Im dritten Viertel erhöhte Kanada zunächst auf 6:3. Deutschland steckte aber nie auf und kam durch Treffer von Georgia Sopiadou und Elena Ludwig (beide Wasserfreunde Spandau 04) wieder bis auf ein Tor heran. Anschließend war allerdings wieder der Gegner am Drücker, der den Vorsprung bis zum Ende des Abschnitts wieder auf 9:6 ausbaute. Im Schlussviertel konnte die DSV-Auswahl den Rückstand abermals verkürzen. Kanada hatte aber das stärkere Finish und sicherte sich den Sieg. Beste Torschützin auf deutscher Seite war die Bochumerin Emiliia Khmil, die als Einzige doppelt traf; daneben waren sechs Spielerinnen je einmal erfolgreich. Am Mittwoch (18:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast) trifft Deutschland als nächstes auf die Auswahl aus Russland.
Waspo Hannover mit starker Leistung gegen den Champions-League-Sieger
Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover hat in der Wasserball-Champions-League einmal mehr gezeigt, dass er mit den besten Teams des Kontinents mithalten kann. Im zweiten Spiel der Viertelfinalphase unterlagen die Männer aus Niedersachsen im heimischen Bad zwar mit 13:21 gegen FTC-Telekom Budapest (HUN). Gegen den amtierenden Champions-League-Sieger hielt Hannover aber noch bis Mitte des zweiten Viertels gut mit. Nachdem Waspo anfangs durch Treffer von Denis Strelezkij und Mark Gansen sogar geführt hatte, blieb man auch danach lange Zeit in Schlagdistanz und lag in dieser Phase immer nur ein oder zwei Tore zurück.
Erst kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste die Schlagzahl und vergrößerten ihren Vorsprung. Ende des dritten Viertels betrug dieser dann sieben Tore – damit war die Partie entschieden. Trotzdem zeigte Hannover insgesamt eine starke Leistung gegen den mit gleich drei Spielern aus dem All-Star-Team der vergangenen EM und zahlreichen weiteren Nationalspielern gespickten Top-Klub aus Ungarn. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel“, sagte Waspo-Coach Aleksandar Radovic. „Die Jungs haben mit der richtigen Einstellung und großem Engagement gespielt. Gegen den Champions-League-Sieger zu spielen, ist nie einfach, deshalb freut es mich besonders, dass sie FTC bis zum Schluss zu einem sehr aggressiven Spiel gezwungen haben.“
Bester Torschütze bei den Gastgebern war Denis Strelezkij mit vier Treffern. Bereits kommende Woche (01. April) erwartet Waspo beim Duell mit Pro Recco (ITA) der nächste Festtag. Der letztjährige Euro-Cup-Gewinner ist mit 56 nationalen Titeln in Italien sowie elf Champions-League-Triumphen Europas erfolgreichster Wasserballverein.
DSV-Pokalendrunde 2026 wird in Berlin ausgetragen
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – so erklingt es beim Fußball im Pokalwettbewerb alljährlich in den deutschen Stadien. Aber auch beim Wasserball fällt die Entscheidung über den Pokalsieg in diesem Jahr wieder in der Hauptstadt.
Berlin ist am 01./02. Mai Schauplatz der gemeinsamen Endrunde im DSV-Pokal der Frauen und Männer – die Organisation des Events in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg übernimmt dabei wie im Vorjahr erneut die SG Neukölln. „Auch ohne eigene Qualifikation freuen wir uns sehr, Gastgeber der Pokalendrunde zu sein. Das Vertrauen in unsere organisatorische Kompetenz macht uns stolz. Für unseren Verein ist es eine Auszeichnung, dieses Top-Event ausrichten zu dürfen und den Teams wie Fans eine professionelle Bühne in Berlin zu bieten“, sagt Neuköllns Klubchef Stefan Seidel.
Bei den Männern ist es die 54. Auflage des DSV-Pokals seit 1972. Rekordsieger Wasserfreunde Spandau 04 (32 Titel) ist in diesem Jahr allerdings nicht mehr im Rennen. Mit dabei bei der Endrunde sind mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks stattdessen gleich zwei Mannschaften aus Hannover sowie mit dem ASCD und dem Duisburger SV 98 auch zwei Teams aus Duisburg, die den Pokalsieger 2026 nun unter sich ausmachen. Bei den Frauen ist ein Berliner Erfolg dagegen noch möglich und auch nicht unwahrscheinlich, schließlich haben die Wasserfreunde Spandau 04 die letzten sieben Titel im DSV-Pokal allesamt abgeräumt. Ebenfalls bereits für die Endrunde qualifiziert ist bei den Frauen Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum (neun Titel bei insgesamt 36 Auflagen).
Die letzten beiden Tickets werden am 28. Februar beziehungsweise 01. März zwischen dem Eimsbütteler Turnverband und dem SC Chemnitz 1892 sowie dem Uerdinger SV 8 und dem SSC Esslingen ausgespielt. Erst danach erfolgt dann auch die Auslosung der Halbfinalpaarungen für beide Geschlechter.
DSV veröffentlicht Kaderlisten für die Saison 2025/2026
In seinen fünf olympischen Sportarten hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) für die Saison 2025/2026 insgesamt 578 Aktive in die Bundes- bzw. Landeskader berufen. Dank ihrer Vorleistungen gehören sportartübergreifend 24 Athleten*innen dem Olympiakader (OK) als der höchsten Kategorie im deutschen Fördersystem an, darunter natürlich die Weltmeister*innen Anna Elendt, Lukas Märtens und Florian Wellbrock. Auf die meisten Olympiakader kommt das Beckenschwimmen (13), gefolgt vom Wasserspringen (7), Freiwasserschwimmen (2) und Synchronschwimmen (2). Hinzu kommen außerdem insgesamt 89 Perspektivkader (PK).
In den Nachwuchskader 1 (NK1) wurden für die neue Saison 143 Athleten*innen berufen, weitere 297 Talente gehören dem Nachwuchskader auf Länderebene (NK2) an. Hinzu kommen vier Ergänzungskader und 21 Teamsportkader. Die Vergabe des Kaderstatus‘, welcher den jeweiligen Umfang der Förderung durch Verband, Sporthilfe und andere Institutionen ab dem 01. November bestimmt, war in mehreren Sitzungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmt und die Aktiven anschließend darüber informiert worden.
Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck pausiert weiter
„Nach einer sehr erfolgreichen Saison können wir die Leistungssport-Förderung im DSV damit auf einem erfreulich hohen Niveau fortsetzen. Das sehen wir als Belohnung und Verpflichtung zugleich an“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. Maßgeblicher Saisonhöhepunkt werden im kommenden Sommer die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli –16. August) sein.
Leonie Beck, die mehrfache Welt- und Europameisterin im Freiwasserschwimmen, gehört dem DSV-Kader nach einer Saison ohne Wettkämpfe aktuell nicht mehr an. Unterstützung beim Restart in den Wettkampfstatus ist der 28-Jährigen vom SV Würzburg 05 aber auf jeden Fall gewiss. „Wir haben alles sehr offen kommuniziert. Ich will mir einfach noch etwas mehr Zeit lassen und kann das so ohne jeden Druck von außen tun“, so Beck.
>> DSV-Kader Freiwasserschwimmen
>> DSV-Kader Synchronschwimmen
