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Jette Müller und Ole Rösler erkämpfen Meistertitel für Rostock
Das Kunstspringen der Frauen vom 3m-Brett wurde wie erwartet zu einem der sportlichen Höhepunkte bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin. Am Samstag erkämpfte sich Jette Müller (WSC Rostock) dabei mit 323,10 Punkten den Titel vor Lena Hentschel (297,90) und Jana-Lisa Rother (277,95/beide Berliner TSC).
Nach ihrer tollen Olympiasaison war Müller im Herbst von der Ostseeküste nach Dresden umgezogen, die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Trainer Shabaz Shahnazi scheint dort prima zu funktionieren. „Jette hat sich mit konzentrierten Sprüngen und vor allem sehr eleganten Endphasen noch einmal gesteigert und hier im Finale ein weiteres Mal die WM-Vorgabe von 300 Punkte überboten. Sie setzt damit ein klares Zeichen für den weiteren Saisonverlauf“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm.
Jette Müller und Ole Rösler erfüllen bereits die WM-Norm
Müllers Synchronpartnerin Hentschel – gemeinsam waren sie in Paris Olympiasechste geworden – zeigte nach zwei kleinen Wacklern zu Beginn ihrer Serie viel Kampfgeist und einen ganz starken letzten Finalsprung, die WM-Norm verpasste sie so nur ganz knapp. Auf die im Frühjahr anstehenden Weltcups in Mexiko und Kanada wird die US-Studentin wegen ihrer College-Verpflichtungen in Übersee aus Gründen der Belastungssteuerung allerdings verzichten.
Das zweite Gold des Tages ging beim Turmspringen der Männer an Ole Rösler. Der 17-Jährige vom WSC Rostock siegte im Finale mit 449,20 Punkten, im Vorkampf war er mit 455,85 Zählern sogar schon über der WM-Nominierungsvorgabe von 450 Punkten geblieben. Olympiateilnehmer Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) musste nach dem Vorkampf seinen Wettkampf wegen Problemen am Handgelenk abbrechen.
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Eikermann/Sanchez sorgen für starken Meisterschafts-Start in Berlin
Olympiastarter Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) und WM-Teilnehmer Luis Avila Sanchez (Berliner TSC) haben sich am ersten Tag der Deutschen Hallen-Meisterschaften in Berlin den Titel im Synchronspringen vom Turm gesichert. Mit 406,17 Punkten setzte sich das neuformierte Paar gegen die jungen Rostocker Ole Rösler (17) und Espen Prenzyna (402,19) durch und blieb dabei sogar bereits über der Punktevorgabe für die Weltmeisterschaften in Singapur im Juli (405,0 Punkte).
„So einen harten Konkurrenzkampf wünscht man sich als Coach. Hier ist gleich zu Beginn des Jahres richtig Dampf auf dem Kessel“, freute sich Chef-Bundestrainer Christoph Bohm nach dem Wettkampf, bei dem es auch um die Besetzung der kommenden Weltcups in Mexiko und Kanada geht. Bei den Frauen ging der Titel mit 259,68 Punkten an die Favoritinnen Elena Wassen und Pauline Pfeif (Berliner TSC).
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Begonnen hatten die Titelkämpfe am Donnerstag mit den Wettbewerben vom 1m-Brett. Die Goldmedaillen in dieser Disziplin sicherten sich hierbei Lena Hentschel und Lou Massenberg (beide Berliner TSC). „So erfolgreich kann eine nacholympische Saison gern anfangen. Ich freue mich, dass ich bei meinem Heimspiel zeigen konnte, dass ich in den vergangenen Monaten fleißig gearbeitet habe“, sagte Hentschel. „Die wichtigen Wettkämpfe kommen aber erst nach an den nächsten Tagen, insbesondere vom 3m-Brett habe ich mir noch einiges vorgenommen.“ Die Titelkämpfe in der SSE gehen noch bis Sonntag.
Erste Anmeldefrist für die World University Games 2025 endet bald
Der internationale Saisonhöhepunkt sind in dieser Saison die Weltmeisterschaften in Singapur, im Beckenschwimmen finden die Wettbewerbe dabei vom 27. Juli – 03. August statt. Wer die Pflichtzeiten des Weltverbandes World Aquatics und gegebenenfalls weitere Vorgaben des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) dafür als Aktiver mit studentischem Hintergrund (noch) nicht erfüllt, bekommt mit den Rhine-Ruhr 2025 Summer FISU World University Games im kommenden Sommer fast zeitgleich eine attraktive Alternative geboten. Dort finden die Schwimmwettbewerbe vom 17. – 23. Juli in Berlin statt.
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) veröffentlichte bereits die Nominierungskriterien für die früher als Universiade bekannte Großveranstaltung. Wie immer gab es bei der Finalisierung eine enge Abstimmung mit dem DSV. Diese beinhalten neben den Normzeiten auch wichtige Hinweise zum Nominierungsverfahren selbst. So ist für eine Aufnahme in den adh-Kader bis 30. November 2024 eine Interessensbekundung als Voranmeldung notwendig.
>> Zu den Nominierungskriterien des adh
„Unser Ziel ist es, bei der Universiade 2025 mit einem starken deutschen Team an den Start zu gehen. Wir wollen unseren Heimvorteil in unserem Wohnzimmer in der SSE in Berlin voll nutzen und freuen uns über jede Bewerbung“, sagten Dorothea Brandt und Hans-Peter Gratz, die beim adh als Disziplinchefs Schwimmen agieren. „Am Beispiel von Luca Nik Armbruster ließ sich im vergangenen Jahr gut erkennen, wie hilfreich die Studentenspiele für die Entwicklung eines Athleten sein können. Die Erfahrungen vom Sieg in Chengdu haben ihm auf jeden Fall dabei geholfen, ein Jahr später dann im Olympiafinale von Paris erfolgreich bestehen zu können“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense.
DSV organisiert Coaches Clinic mit namhaften Expert*innen aus dem In- und Ausland
Worauf kommt es an, wenn man junge Athlet*innen trainiert? Und was braucht es im Training, damit diese irgendwann in die Weltspitze vorstoßen können? Zu diesen Fragen bietet der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) im Herbst gleich zwei interessante Veranstaltungen für Trainer*innen an.
Im Zusammenarbeit mit europäischen Kooperationspartnern haben die DSV-Trainer*innen und -Expert*innen im Nachwuchsbereich eine Coaches Clinic (in englischer Sprache) entwickelt, die in zwei Teilen konzipiert ist: Am 25./26. September geben namhafte deutsche und internationale Experten einen Überblick über die diversen Methoden des Trainings im Nachwuchsbereich; beim zweiten Teil vom 19. – 26. Oktober – parallel zum European Youth Camp 2024 in Potsdam – liegt der Fokus auf den verschiedenen Schwimmarten und -strecken.
>> Zum ausführlichen Programm inklusive Zoom-Links zur Einwahl
Die Online-Veranstaltung richtet sich an Trainer*innen im Nachwuchsbereich und wird kostenfrei angeboten. Die Teilnahme am 25./26. September wird vom DSV zur A-Lizenz-Verlängerung (Schwimmen) mit acht Lerneinheiten anerkannt. Die Anmeldung erfolgt über die DSV-Schwimmakademie, Teilnahmebestätigungen werden nur für angemeldete Teilnehmer*innen ausgestellt. Weitere Informationen erteilt gerne Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense über vitense@dsv.de.
Weltverband testet bei der JWM auf Sardinien neues Wettkampfformat
Mit den Weltmeisterschaften der Junior*innen in Alghero (ITA/05. – 08. September) steht im Freiwasserschwimmen noch der abschließende Saisonhöhepunkt im Nachwuchsbereich an. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat dafür vorrangig jene Aktiven nominiert, die bereits Mitte Juli bei der JEM in Wien (AUT) mit Top-Platzierungen und insgesamt drei Medaillen geglänzt hatten.
Absagen musste die Reise nach Sardinien allerdings der JEM-Dritte über 10km Jonas Kusche (SC Chemnitz) wegen einer Lungenentzündung nach der Rückkehr aus Österreich. „Auch wenn uns mit Jonas nun ein wichtiger Leistungsträger fehlt, wollen wir auch diesmal wieder ein gutes Ergebnis erzielen“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde.
Alle Rennen live auf YouTube
Im Blickpunkt steht neben den bekannten Einzelrennen und den Staffeln über 4x1,5km am Samstag dann auch ein neuer Wettbewerb, der sogenannte Knockout Sprint. Hierbei werden insgesamt drei Runden über 1500m, 1000m und 500m geschwommen, auf den hinteren Plätzen kann man dabei aber schon vorzeitig ausscheiden. „Der Weltverband will hier offenbar testen, ob man die Attraktivität unseres Sports durch solche Formate steigern kann. Noch gibt es dazu offenen Fragen, aber wir werden auf jeden Fall dafür melden“, so Bünde. Wer zuschauen möchte, einen Livetream gibt es auf YouTube ab Donnerstag 13:00 Uhr.
>> Zum WM-Zeitplan und allen Ergebnissen
Die JWM-Starts des DSV-Teams
5km: Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund/2009)
7,5km: Laura Marie Blumenthal Haz (TB1888 Erlangen/2008)
10km: Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel/2006), Luisa Rumler (SG Stadtwerke München/2006)
Staffelteilnehmerin*: Julia Ackermann (SC Chemnitz/2007)
5km: Jonas Lieschke (Hamburger SC/2009), Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna/2009)
7,5km: Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg/2007), Lukas Steuer (Wasserfreunde 04 Spandau/2007)
Staffelteilnehmer*: Moritz Erkemann (SC Chemnitz/2008)
*) Die weitere Staffelbesetzung wird nach den Einzelrennen festgelegt.
U19-Wasserballerinnen wieder in den Top Ten
Deutschlands U19-Wasserballerinnen haben bei den Europameisterschaften wie schon 2018 erneut Platz zehn belegt. Das Team von Bundestrainer Sven Schulz beendete das Turnier in Zagreb (CRO) mit fünf Siegen und zwei Niederlagen. Den Titel sicherte sich der Nachwuchs aus Spanien, der sich im Finale gegen Ungarn knapp mit 10:9 behauptete; geleitet wurde das Endspiel übrigens vom deutschen Schiedsrichter Ralf Müller zusammen mit der Serbin Ivanka Rakovic-Krstonosic. Die spanischen Frauen hatten erst kürzlich auch bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) die Goldmedaille gewonnen.
Ungeschlagen waren die DSV-Wasserballerinnen durch die Vorrunde gekommen, mit vier Erfolgen gegen Großbritannien (11:8 nach Fünfmeterwerfen), die Türkei (9:7), Bulgarien (22:8) und Malta (16:8). Im Überkreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale unterlag man nach hartem Kampf mit 10:15 gegen die favorisierten Israelinnen und spielte so anschließend um die Plätze neun bis zwölf. Nach dem deutlichen 13:3 gegen die Ukraine und einem 9:10 abermals gegen Großbritannien stand am Ende Rang zehn zu Buche und damit die erneute Bestätigung des Top-Ten-Ergebnis‘ von vor vier Jahren. Danach war die U19-EM 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallen; 2022 hatte der Deutsche Schwimm-Verband e.V. sein Team dann nach mehreren Corona-Fällen in der Auswahl nach dem zweiten Gruppenspiel zurückziehen müssen.
Für Deutschland spielten:
Mia Boscolo, Mara Dzaja, Jamie Julique Haas, Ioanna Petiki, Maria Sekulic, Georgia Sopiadou (alle SSV Esslingen), Leni Harms, Clara Marie Straach, Muriel Tannenhauer (alle SC Chemnitz), Lilian Günther (Waspo 98 Hannover), Marieke Kijlstra (Utrechtse ZSC/NED), Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04), Mona Saternus (SV Bayer Uerdingen 08), Mira Tzenov (SV Blau-Weiß Bochum)
Silber und Bronze für die Staffeln zum Abschluss der JEM in Wien
Mit vielen Top-Ten-Platzierungen hatte der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasser in Wien (AUT) schon in den vergangenen Tagen seine mannschaftliche Stärke bewiesen, diese zeigte sich am Sonntag auch in den beiden abschließenden Staffelwettbewerben über 4x1,5km. In der U19 gab es auf der Regattastrecke auf der Neuen Donau Bronze, in der U16 sogar Silber für die deutschen Teams. „Wir sind sehr zufrieden, die Leistung hat gestimmt“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Insgesamt holte Deutschland damit in Wien drei Medaillen (0-1-2); gemessen an der Anzahl der Medaillen belegten die DSV-Talente zusammen mit Frankreich, Italien und der Türkei Rang zwei im Medaillenspiegel – ebenso in der Championship Trophy, für die auch die weiteren Platzierungen in die Wertung kommen. Das meiste Edelmetall – insgesamt fünf Medaillen – holte Ungarn.
Bei den 17- bis 19-Jährigen kamen Lara Braun, Johannes Liebmann (beide SC Magdeburg), Julia Ackermann und Jonas Kusche (beide SC Chemnitz) nach 1:07:22,98 Stunden auf Rang drei hinter den siegreichen Französ*innen (1:06:32,24) und Spanien (1:06:36,78) ins Ziel. Für Kusche war es nach Bronze am Vortag im 10km-Einzel bereits die zweite Medaille bei diesen Titelkämpfen. Im Rennen der 15- und 16-Jährigen siegte Ungarn in 1:08:23,74 Stunden, dahinter sicherten sich Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Laura Marie Blumenthal Haz (TB 88 Erlangen), Moritz Erkmann (SC Chemnitz) und Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna) in 1:09:12,60 die Silbermedaille vor Italien (1:10:36,82).
Internationale Feuertaufe für 23 DSV-Talente in Belgrad
Das European Youth Olympic Festival (EYOF) findet nur in ungeraden Jahren zwischen den Olympischen Spielen statt, aber auch ohne diese Multisportveranstaltung hat der Schwimmnachwuchs aus den Jahrgängen 2009 und 2010 in diesem Sommer schon mal einen internationalen Saisonhöhepunkt. Mit zwölf anderen Nationen misst sich ein 23-köpfiges Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) vom 10. – 12. Juli beim Central European Countries Junior Meeting (CECJM) in Belgrad (SRB).
>> Zu den Startlisten und Ergebnissen des CECJM in Belgrad
Zwei Starter*innen pro Nation sammeln dabei mit der Platzierung in den Rennen Punkte für ihr Team, es gibt dabei Wertungen für den weiblichen und männlichen Bereich. In Vor- und Endläufen kann man sich dabei schon einmal an die internationalen Gepflogenheiten gewöhnen. „Wir haben unser Team so aufgestellt, dass jede Strecke gut und doppelt besetzt ist“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense.
Das DSV-Aufgebot für das CECJM in Belgrad:
Weiblich: Emma Antonia Schaal, Julia Härle (beide Berliner TSC), Carlotta Waizmann, Emma Luise Breuer (beide SSG Leipzig), Sophie Wendler (TSV Gersthofen), Juliana Buttler (SG Gladbeck/Recklinghausen), Zoe Kalenka (SV Nikar Heidelberg), Nana Boateng Sekyere (Hamburger SC), Michelle Peter (SG Stadtwerke München), Neri Lemke (SGS Hannover), Helena Jurack (SSG Saar Max Ritter)
Männlich: Luis Baumeister (SSG Leipzig), Ruben Finder, Nils Nolte (beide Berliner TSC), Blaise Schröder (Mainzer SV 01), Luke Zabel (SG Essen), Arnold Zinoviev (1.FCN Schwimmen), Simon Brugger (SV Bayreuth), Larus Thiel (SG Bayer), Jesper Sonntag (Hamburger SC), Jannes Schmidt (SC Wiesbaden), Oskar Behrmann (Köpenicker SV Neptun), Anass Lahrach (SV Cannstatt)
Lena Ludwig krönt perfekte Saison mit JEM-Gold in Vilnius
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Freitag über die erste Goldmedaille freuen. Lena Ludwig?(SV Nikar Heidelberg) siegte in 2:28,70 Minuten über 200m Brust und schlug dabei eine Hundertstelsekunde vor Theodora Taylor (GBR) an. Hannah Schneider (Hofheimer SC) sicherte sich in 2:29,30 Bronze und damit bereits die achte Medaille für das DSV-Team.
Ludwig krönte damit eine nahezu perfekte Saison. Im April war sie mit neuem Jahrgangsrekord (2:27,45) bereits Deutsche Meisterin in der offenen Klasse geworden, hatte im Mai dann auch den DJM-Titel gewonnen. Wenige Wochen nach dem 17. Geburtstag triumphierte der Schützling von Trainerin Uta Brandl nun auch auf internationaler Bühne.„Lena hat toll gekämpft und als Favoritin die Nerven behalten“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. „Das ist eine starke Teamleistung, die Heidelberg hier heute abgeliefert hat.“ Denn auch Schneider trainiert am dortigen Bundesstützpunkt.
>> Alle Startlisten und Ergebnisse der JEM 2024?
Edelmetall knapp verpasst hat dagegen Lise Seidel?(SC Chemnitz), die über 200m Rücken in 2:11,97 Minuten Vierte wurde, den Titel gewann Estella Llum Tonrath Nollgen (ESP/2:10,78). Für die Finals am Samstag qualifizierten sich zudem Alina Baievych (200m Schmetterling), Linda Roth (100m Freistil), Johannes Liebmann und Simon Reinke(beide 800m Freistil).
Gelungener JEM-Auftakt in Vilnius: Bronze für die Freistilstaffel
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gleich im ersten Finalabschnitt eine Medaille bejubeln. Über 4x100m Freistil erkämpften Linda Roth (SV Cannstatt/55,67), Julianna Dora Bocska (SG Essen/55,34), Selina Müller (SSG Leipzig/55,82) und Lise Seidel (SC Chemnitz/54,77) in 3:41,60 Minuten Bronze hinter Italien (3:41,12) und Frankreich (4:41,13). Dieses Ergebnis lässt stark hoffen mit Blick auf das Ziel der Bundestrainer*innen, bei den Frauen bis 2028 wieder eine olympiataugliche Sprintstaffel zu entwickeln.
Auf Platz fünf über 4x100m Freistil landeten in 3:19,69 Minuten anschließend Michael Raje (SSG Saar Max Ritter/49,76), Julian Koch (SG Essen/49,77), Sascha Macht (SSG Leipzig/50,10) und Jonathan Samuel Turck (VfL Osnabrück/50,06), Gold ging hier ebenfalls an Italien (3:17,04). Über 400m Lagen wurde beim JEM-Auftakt am Dienstag Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) in 4:50,07 Minuten Sechste, Gold ging dabei mit Meisterschaftsrekord an Vivien Jackl (HUN/4:39,28). Die 15-Jährige hatte zwei Wochen zuvor bereits EM-Silber in der offenen Klasse gewonnen und war in Belgrad (SRB) dann sogar noch Europameisterin über 1500m Freistil geworden.
Aussichtsreiche Positionen für die Finals am Mittwoch erkämpften sich außerdem Marian Plöger, Julia Ackermann(beide 1500m Freistil), Linda Roth, Lukas Fritzke (beide 200m Freistil), Anna Maria Börstler, Vincent Passek (beide 50m Rücken), Emilian Hollank und Subäjr Biltaev (beide 50m Brust), letzterer stellte im Vorlauf mit 27,61 Sekunden einen neuen deutschen Jahrgangsrekord auf.
