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Anna Olasz und Moritz Bockes gewinnen die deutschen Meistertitel über 10km
Bei den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Burghausen haben Anna Olasz (SC Wiesbaden 1911) und Moritz Bockes (SG Stadtwerke München) am Donnerstag die Titel über die olympische 10km-Distanz gewonnen. Bei den Jugendrennen über 7,5km waren Aliyah Hösel (SC Chemnitz) und Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg) erfolgreich.
Olasz war im Wöhrsee unterhalb der längsten Burg der Welt in 2:04:22,76 Stunden die Schnellste, schlug knapp vor Lara Braun (SC Magdeburg/2:04:23,75) und deren Vereinskollegin Anna Barth (2:05:19,04) an. Die 30-jährige Ungarin, die in ihrer langen Karriere schon bei Olympia, WM und EM startete, war von ihrem Verein wegen Trainermangels – Chefcoach Oliver Grossmann ist mit der Nationalmannschaft zur EM in Belgrad (SRB) unterwegs – vor allem als Nachwuchsbetreuerin für die Reise nach Bayern angefragt worden. Und zeigte gleich mal vor, wie es geht.
>> Alle DM-Ergebnisse auf einen Blick
Bei den Männern setzte sich Bockes in 1:53,31,00 vor Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim/1:53:32,16) durch, beide Athleten hatten Deutschland in der vergangenen Woche bei der EM vertreten. Dritter über 10km wurde Jaan Paasko(SC Magdeburg/1:53:37,48). „So kurz nach der EM gleich wieder so ein tolles Rennen abzuliefern, das zeugt von Willensstärke. Aber auch einige aus unserem JEM-Team haben hier gezeigt, dass sie in einer guten Form sind vor den Titelkämpfen im Juli in Wien“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Den deutschen Olympiastarter*innen Leonie Beck, Florian Wellbrock und Oliver Klemet passte ein DM-Start nicht in die Vorbereitung für Paris (FRA). Die beiden Männer testen aber am Wochenende ihre Form bei Beckenrennen der Settecolli Trophy in Rom (ITA), schließlich absolvieren sie in Frankreich jeweils Doppelstarts.
DM SMK 2024 in Braunschweig: Hier geht es zum Livestream und den Ergebnissen
Das Sportbad Heidberg in Braunschweig ist mit seinem 50 Meter langen Wettkampfbecken und der neuen 25-Meter-Halle ein beliebtes Bad für Wettkämpfe, an diesem Wochenende (14. – 16. Juni) finden hier nun sogar Deutsche Meisterschaften statt. Und zwar messen sich die besten 320 Talente der Bundesrepublik aus den Jahrgängen 2012 und 2013 ab Freitag beim Schwimmerischen Mehrkampf, kurz DM SMK. Aktive aus 132 Vereinen sind dabei am Start.
Da in diesem Altersbereich noch eine breitgefächerte Grundausbildung beim Training im Vordergrund stehen soll, werden die Titelkämpfe stets als Vielseitigkeitswettbewerb für die vier verschiedenen Schwimmarten ausgetragen, bei dem am Ende die Punkte aus allen Rennen zusammengezählt werden.?Neben den obligatorischen 400m Freistil zu Beginn und den 200m Lagen zum Abschluss werden dabei wie gewohnt noch 50m Beine sowie die 100m- und 200m-Strecken in der vorab zu wählenden Schwimmart absolviert. Seit vergangenem Jahr sind außerdem noch Rennen über jeweils 25m Schmetterling Beine in Bauch- und in Rückenlage zu absolvieren. Die Begründung dafür ist ganz einfach: Die Kickbewegung ist bekanntlich ein besonders wichtiges Element im Wettkampfschwimmen und soll laut Vorgabe der Bundestrainer*innen in diesem Altersbereich bereits ausreichend vermittelt werden.
Eintrittskarten für die Zuschauenden (ab zehn Jahre) kosten 10,00 Euro pro Tag, die rührigen Gastgeber*innen von der SSG Braunschweig um Schwimmwart Thorsten Fink sorgen aber auch für eine Übertragung im Livestream. Hier nun alle wichtigen Links zur diesjährigen Veranstaltung im Überblick:
>> Startlisten und Ergebnisse der DM SMK 2024
>> Zum Livestream der DM SMK 2024
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Niklas Frach führt die Mixed-Staffel zum Weltcup-Silber
Beim Freiwasser-Weltcup in Golfo Aranci (ITA) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstag über die zweite Medaille freuen. Jeannette Spiwoks (SG Essen), Leonie Beck (SV Würzburg 05), Jonas Kusche (SC Chemnitz) und Niklas Frach (SG Frankfurt) erkämpften sich in der Mixed-Staffel über 4x1,5 Kilometer Silber hinter Italien, Bronze ging an Ungarn. Am Vortag war Beck bereits Dritte im Einzelrennen über 10km geworden und hatte ihre Weltcupgesamtführung damit verteidigt.
Nach einem heftigen Morgengewitter auf Sardinien musste der Start des Rennens erst einmal verschoben werden, bei 19,5 Grad Wassertemperatur lieferte dann vor allem Schlussschwimmer Frach eine überragende Leistung ab. Auf die Topstars Kristof Rasovszky und Gregorio Paltrinieri holte er in seiner Runde erst einen Rückstand von 17 Sekunden auf und hielt im spannenden Endspurt dieses Trio sogar den amtierenden 10km-Weltmeister Rasovsky hinter sich.
„Das hat Niklas ganz stark gemacht“, lobte Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Als die Spitze anfing, sich gegenseitig zu belauern, hat er erst konsequent die Lücke geschlossen. Und wie er sich dann gegen diese namhafte Konkurrenz im Zielsprint behauptet hat, war wirklich beeindruckend.“ Frach selbst meinte: “Natürlich hat das richtig Spaß gemacht, das gibt mir Selbstvertrauen auch in Richtung der EM im Juni.”
DSV-Männer lassen Israel bei der EM keine Chance
Mit einem überlegenen Sieg gegen Israel haben Deutschlands Wasserballer die Vorrunde bei der Europameisterschaft in Zagreb (CRO) abgeschlossen. Durch den 14:8-Erfolg am Dienstagnachmittag belegte die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic in der Endabrechnung Platz zwei in ihrer Gruppe hinter Olympiasieger Serbien und kämpft nun am Mittwoch (10. Januar, 20:15 Uhr) im Überkreuzspiel gegen Montenegro als Dritten der Gruppe A um den Einzug ins Viertelfinale.
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Israel war bei seiner EM-Premiere vor zwei Jahren Zwölfter geworden und hatte damit den Rang direkt vor Deutschland belegt, diesmal stellte sich das Kräfteverhältnis aber ganz anders dar. Gleich zu Beginn der Partie erarbeitete sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) einen beruhigenden Vorsprung. Fynn Schütze sorgte nach 24 Sekunden für den Führungstreffer, nach nicht einmal drei Minuten stand es dann dank konsequenter Chancenauswertung bereits 4:1. Anschließend wurde dieser Vorsprung dann immer weiter ausgebaut, zumal Sekulic in einer Auszeit gegen Ende des zweiten Viertel einsetzende Konzentrationsmängel sofort ansprach und damit unterband. Mit je drei Treffern waren Schütze, Yannek Chiru und Denis Strelezkij als Vollstrecker bei allen Strafwürfen die erfolgreichsten Spieler.
„Solche Spiele sind nie einfach bei einer EM. Unser Sieg war aber zu keiner Zeit gefährdet, das war das Wichtigste heute“, freute sich Sekulic. „Wir sind mit unserer jungen Mannschaft und vielen EM-Neulingen noch nicht stabil genug, das Level über die gesamte Spielzeit gleichmäßig hochzuhalten, aber wir haben wieder einen Schritt vorwärts gemacht.“ Und das, obwohl mit EM-Kapitän Ferdinand Korbel und Philipp Dolff gleich zwei Spieler wegen einer Erkältung geschont wurden. „Ich hoffe sehr, dass beide bis zum nächsten Spiel wieder fit werden. Insbesondere Ferdinand hat bislang ein überragendes Turnier gespielt“, so Sekulic.
Sechs Aktive für die WM-Rennen in Doha nominiert.
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat sein Team für die Freiwasserwettbewerbe bei den Weltmeisterschaften 2024 in Doha (QAT/02. – 18. Februar) nominiert. An der Spitze stehen erwartungsgemäß Leonie Beck (SV Würzburg 05) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg), die nach ihren Doppelsiegen im vorigen Sommer in Fukuoka (JPN) sowohl über die olympische 10km-Distanz als auch im 5km-Rennen als Titelverteidiger*in an den Start gehen werden.
Den zweiten deutschen Startplatz in den Einzelrennen nutzen Jeannette Spiwoks (SG Essen) und Oliver Klemet (SG Frankfurt). Während Klemet als WM-Dritter über 10km-Rennen in Japan sich sogar schon das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) sicherte, hatte sich Spiwoks zuletzt beim Weltcup in Funchal (POR) gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt und wird nun im Persischen Golf um einen von 13 dort vergebenen Quotenplätze für Olympia kämpfen. Zudem schwammen beide die schnellste 5km-Zeit im Qualifikationszeitraum und boten sich dadurch auch für diese WM-Strecke an.
Zur Absicherung der WM-Staffel wurden außerdem Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) und der JEM-Dritte Arne Schubert (SC Magdeburg) ins WM-Team berufen, die im Herbst ebenfalls überzeugende Leistungen abgeliefert hatten. „Drei von vier Olympiatickets haben wir bereits sicher. Für uns steht nun im Fokus, möglichst auch noch die maximal mögliche Anzahl an Startplätzen zu sichern. Aber auch für unsere bereits qualifizierten Aktiven sind die WM-Rennen in Doha natürlich ein wichtiger Test auf dem Weg nach Paris“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer.
Linus Schwedler krault zur vierten JEM-Medaille für das DSV-Team
Die Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen finden in diesem Jahr auf Korfu (GRE) vor einer wunderbaren Kulisse statt, und auch die Ergebnisse der Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) können sich dabei sehen lassen. Am zweiten Wettkampftag kraulte Linus Schwedler bereits zur vierten Medaille für Deutschland, im 10km-Rennen gewann der 18-Jährige vom SC Magdeburg am Samstag nach 1:54:17,8 Stunden wie schon drei seiner Teamkolleg*innen am Tag zuvor Bronze. Im Zielsprint der Spitzengruppe musste Schwedler sich lediglich Piotr Wozniak (POL/1:54:17,1) und Vincenzo Caso (ITA/1:54:17,4) geschlagen geben. Jonas Kusche (SC Chemnitz) wurde knapp dahinter Fünfter (1:54:19,9), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim) belegte Rang elf (1:58:17,5).
„Linus hat sich erst ein wenig geärgert, weil es bei den Jungs beim Endspurt zu großem Gewühl kam, aber das gehört nun mal dazu in unserem Sport. Letztlich hat unsere Mannschaft hier auch heute wieder tolle Leistungen gezeigt, die auch bei den Staffeln am Sonntag einiges erhoffen lassen“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde.
Und meinte damit auch die Mädchen. Hier setzte sich in überlegener Manier die große Favrotin Bettina Fábian (HUN/2:04:19,9) durch, nachdem sie in der Vorwoche als Zweite des LEN-Cups in Barcelona (ESP) bereits die Gesamtwertung des Europacups in der offenen Klasse gewonnen hatte. Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg) kraulte in ihrem ersten Jahr im Freiwasser auf Rang neun (2:04,52,3), Lara Braun (SC Magdeburg) wurde Elfte (2:10:56,8).
Deutschlands Nachwuchs belegt bei der U17-EM Rang zehn
Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben sich mit einem Sieg und einer Niederlage von der U17-Europameisterschaft in Mansia (TUR) verabschiedet. Für die Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac sprang damit in der Endabrechnung der zehnte Rang heraus.
In der Runde um die Plätze neun bis zwölf besiegte das DSV-Team am Samstag erst Frankreich mit 12:8 (2:0, 5:3, 3:3, 2:2), mit sieben Treffern wurde Arne Birk Hofmann hier der überragende Akteur des Spiels. Am Sonntag folgte dann die Partie gegen den Turniergastgeber Türkei, hier musste man sich erst ach zwei Fehlwürfen im Fünf-Meter-Werfen mit 11:12 (2:2, 2:1, 2:3, 2:2) geschlagen geben – nach der regulären Spielzeit hatte es 8:8 gestanden. Dass so nun beide Turnier-Niederlagen in den K.o.-Spielen gegen die Niederlande und die Türkei erst nach Fünf-Meter-Werfen besiegelt waren zeigt allerdings auch, dass Deutschlands Nachwuchs nicht viel zum Weiterkommen gefehlt hat. Das sollte auf jeden Fall Mut machen für die kommenden Aufgaben.
Im EM-Finale stehen sich am Montag (19:30 Uhr , hier im Livestream) dann Griechenland und Serbien gegenüber, um Bronze kämpfen Spanien und Ungarn (18:00 Uhr).
Deutschlands U17-Auswahl spielt bei der EM um die Plätze neun bis zwölf
Denkbar knapp haben die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) den Einzug ins Viertelfinale bei der U17-Europameisterschaft in Mansia (Türkei) verpasst. Im Spiel gegen die Niederlande verlor die Auswahl von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac erst nach Fünf-Meter-Schießen mit 16:17 (5:4, 1:4, 2:3, 4:1).
Als Erster der Gruppe D waren die deutschen Jungen ins erste K.o.-Spiel eingezogen. Mit entsprechend großem Selbstbewusstsein legten sie dann auch los und gingen bis zur sechsten Minute mit 4:1 in Führung. Die Niederländer hatten bis dahin noch kein Spiel gewonnen, aber sie hatten aufgrund des neuen Modus ja auch in einer Gruppe mit den absoluten Topteams gespielt. Nun aber wachten sie auf und zeigte ihre wahre Stärke. Noch bis zur ersten Pause verkürzten sie den Rückstand auf einen Treffer und drehten nach dem zweiten Anschwimmen dann so richtig auf. Der DSV-Sieben gelang fünf Minuten einfach kein Tor mehr, zur Halbzeit lag man daher nun mit 6:8 hinten.
Nach dem dritten Viertel betrug der Rückstand sogar drei Tore, doch dann zeigten die vor allem von Arne Birk Hofmann(fünf Treffer) und Kapitän Finn Taubert (vier Treffer) angetriebenen Deutschen im Schlussabschnitt viel Herz, ihre tolle Aufholjagd wurde mit dem 12:12-Ausgleich sieben Sekunden vor Schluss gekrönt.
Nun musste also das Fünf-Meter-Werfen entscheiden. Auch hier ging Deutschland noch zweimal in Führung, doch ein Pfostentreffer im dritten Durchgang brachte letztlich die Entscheidung, denn bei den Niederlanden trafen dann alle fünf Schützen. Für die DSV-Auswahl geht es damit am Samstag in der Runde um die Plätze neun bis zwölf gegen Frankreich (8:16 gegen Montenegro) weiter.
Deutschlands Wasserballer spielen nach Sieg gegen Japan um Platz fünf
Deutschlands Wasserballer spielen bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) um Platz fünf. Die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl der Studierenden siegte am Sonntag mit 14:12 gegen Japan, beste Torschützen waren dabei Fynn Schütze mit vier sowie Mark Dyck und Lukas Küppers mit jeweils drei Treffern. „Wir haben das Spiel knapper gemacht, als es hätte sein sollen. Wir wussten, dass die Japaner gute Konter schwimmen können und wollten das eigentlich verhindern, aber dann haben wir trotzdem manchmal überhastete Schüsse genommen und so zu viele Konter kassiert“, sagte Deutschlands Torhüter Max Spittank trotz des Erfolges selbstkritisch.
Im Spiel um Platz fünf gegen Griechenland trifft man nun am Montag (07:30 Uhr MESZ) auf Griechenland, das sich gegen China mit 19:5 durchsetzte. „Das Spiel wollen wir auch noch gewinnen und das Turnier so mit einem guten Ergebnis abschließen“, erklärte Spittank. In der Vorrunde trafen beide Teams schon einmal aufeinander, dort siegten die Deutschen mit 12:7.
Beim Schwimmen sorgte Leonie Kullmann (SG Neukölln) mit Platz vier über 200m Freistil für die beste Platzierung des Tages. In 1:59,74 Minuten fehlte der Berlinerin nur eine Hundertstel zur Bronzemedaille. Es siegte Yaxin Liu(CHN/1:56,84). Kullmanns Vereinskollege Luca Nik Armbruster hatte in Chengdu bereits Gold über 50m Schmetterling gewonnen, über die doppelt so lange Distanz belegte er trotz persönlicher Bestzeit von 52,10 Sekunden am Sonntag Rang sechs. Den Sieg sicherte sich der Pole Jakub Bartosz Majerski in 51,41. Am Vortag war Armbruster zudem Fünfter über 100m Freistil (49,50) geworden.
Ebenfalls bei der Universiade hat Wasserspringer Tom Waldsteiner (Berliner TSC) das Finale vom Turm erreicht, welches dann am Montag über die Bühne geht.
Kantersieg zum Abschluss der Vorrunde für die deutschen Wasserballer
Deutschlands Wasserballer bleiben bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) weiter in der Erfolgsspur. Zum Abschluss der Vorrunde feierte die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl einen 23:2-Kantersieg (5:0, 5:1, 8:0, 5:1) gegen Tabellenschlusslicht Singapur und damit den dritten Sieg im vierten Gruppenspiel. Den Einzug ins Viertelfinale hatte das deutsche Team schon vorher klar gemacht, Gegner sind dort am Freitag dann entweder die USA oder Georgien.
Gegen Außenseiter Singapur erzielten gleich zehn der elf Feldspieler im Kader mindestens ein Tor, am erfolgreichsten waren dabei Lukas Küppers (fünf Treffer), Yannek Chiru und Mark Gansen (je drei). „Die Stimmung und die gegenseitige Unterstützung im deutschen Team sind fantastisch. Der Traum von uns Wasserballern ist der Finaleinzug. Wir geben sportlich unser Bestes und haben auch außerhalb des Wettkampfs eine super Zeit in Chengdu“, sagte Küppers.
Beim Auftakt der Schwimmwettbewerbe hat der direkt von den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) angereiste Luca Nik Armbruster (SG Neukölln Berlin) über 50m Schmetterling überzeugen können und ist in 23,18 Sekunden als Schnellster ins Finale am Mittwoch eingezogen. Henning Mühlleitner (Sport-Union Neckarsulm) belegte über 400m Freistil in 3:55.58 Minuten Rang elf, es siegte der Italiener Matteo Lamberti (3:48,65), dessen Vater Giorgio dereinst Welt- und Europameister geworden war.
