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Rückblick auf ein cooles Wochenende

von Jürgen Andrae
Am Wochenende vom 5. bis 7. Juli 2024 fand die 27. Deutsche Wasserball Mastermeisterschaft (DMM) in Darmstadt statt. 42 Mannschaften kämpften in 66 Spielen in drei Altersklassen bei den Frauen und in acht Altersklassen bei den Männern um den Deutschen Meistertitel. Die Landesgruppe West stellte mit 20 Mannschaften die meisten Mannschaften des Turniers, gefolgt vom Süden mit 12 Mannschaften, Landesgruppe Ost (8) und Landesgruppe Nord (2). Die Spiele verliefen mit großem Engagement der Mannschaften, aber alle sehr fair und meiner Kenntnis nach, bis auf die Ausgabe einiger Kühlpacks und der Versorgung eines Augencuts, ohne größere Verletzungen. Ein großer Dank gilt den zahlreichen Schiedsrichtern, die durch ihr umsichtiges Leiten der Spiele diesen fairen und geordneten Ablauf der Spiele ermöglichten. Die Veranstaltung wurde durch mehr als 100 freiwillige Helfer*innen des WV Darmstadt, aber auch durch eine Reihe von Helfenden befreundeter Vereine gestemmt. Vorbereitet wurde sie durch ein zwölfköpfiges Kernteam in sehr guter Zusammenarbeit mit Claus Czernia (Referent Wasserball in der DSV Masters-Abteilung) und unterstützt durch Axel Becker, das sich monatelang regelmäßig traf und die Veranstaltung in Video-Konferenzen konzeptionell vorbereitete. Und nicht zuletzt auch der Turnierplan durch Thomas Ahne hat klasse in den Rahmen gepasst. Die schönen Medaillen, organisiert durch Günter Baudewig, hatten ein super Design und fanden großen Anklang. Auch unser Bad Personal des Nordbades, die Badleitung und der Sportamtsleiter der Stadt Darmstadt unterstützte uns hierbei kräftig mit und brachte sich im Vorfeld der Meisterschaft hervorragend bei der Erstellung und Festlegung des Turnierkonzeptes ein. Der VFB Friedberg, unser Hessischer Nachbar, stellte sogar noch zusätzlich eine Reserve Zeitanlage als Backup für den Fall eines Ausfalles der Zeitanlage zur Verfügung, die aber zum Glück nicht benötigt wurde. In diesem Jahr wurde der Frieder Class Gedächtnis Pokal von unserem Wasserballreferenten Klaus Czernia und dem neu gewählten DSV-Präsidenten David Profit an Peter Furmaniak von BW Bochum überreicht. Gleichzeitig wurde Peter Furmaniak alias „Fummel“ mit der Sportmedaille für besondere Leistungen und Verdienste im Sport ausgezeichnet. Aber eine ganz wesentliche Voraussetzung für das coole Wochenende, das waren die Teilnehmer*innen. Nicht nur, dass ihr mit eurer tollen Stimmung für Begeisterung und Anfeuerung an den Beckenrändern und der Siegerehrung gesorgt habt, ihr habt auch alle Erwartungen beim Getränke- und Bierkonsum, sowie bei den Verköstigungen weit übertroffen. Der „Äppler“ floss in Strömen! Der Wasserballverein Darmstadt bekam von vielen Seiten großes Lob für die Ausrichter des zur Organisation und den Abläufen der DMM. Hierfür möchte sich der Wasserballverein Darmstadt sehr herzlich bedanken! Aber am Ende ist es wie eigentlich immer: So etwas Tolles geht nur in einem großartigen Team. Spieler*innen, Helfer*innen, Organisatoren und Zuschauer waren das großartige DMM-Wasserballteam! Fotos gibt es hier:
LINK: https://mega.nz/folder/ne51xQoI#-_hCBJkXGhS6Fsays4oSog
Quelle: privat – Ivonne Andrae
 
LINK: https://mega.nz/folder/xxkyVYpZ#OIJ-BJ-_etkmgaTw7vlU8g
(weitere Bilder folgen nach Bearbeitung/Sichtung durch Oliver Zang)
Quelle: Oliver Zang Die Ergebnisse im Überblick

Deutsche Master Meister und Rangfolge bei den Frauen:
 
FAK30+ Uerdingen Masters (1), TPSK Köln (2), WV Darmstadt (3), SGW Essen 30 (4)
 
FAK40+ TPSK Köln (1), SGW Essen 40 (2), WV Darmstadt (3
 
FAK50+ SGW Essen (1)
 
 
Deutsche Master Meister und Rangfolge bei den Herren:
 
AK30+ WPM Duisburg (1), Spandau 04 (2), Poseidon Hamburg (3), Würzburg 05 (4),
WV Darmstadt (5), WU Magdeburg (6), ASC Brandenburg (7)
 
AK40+ Spandau 04 (1), Uerdingen Masters (2), Würzburg 05 (3), Fürstenfeldbrucker Wasserratten (4)
 
AK45+ SV Würzburg 05 (1), Empor Halle (2), PSV Duisburg (3)
AK50+ Uerdingen Masters (1), WPM Duisburg (2), TPSK Köln (3)
AK55+ TPSK Köln (1), BW Bochum (2), PSV Duisburg (3), Berlin Charlottenburg (4), Hamburg Masters (5), WV Darmstadt (6)
AK60+ WV Darmstadt (1), BW Bochum (2), WPM Duisburg (3), TPSK Köln (4),
PSV Duisburg (5), EOSC Offenbach (6)
AK65+ SV Cannstatt (1), PSV Duisburg (2),  Berlin Köpenick (3)
AK70+ Düsseldorfer SC (1), SV Cannstatt (2)

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Waspo gewinnt Spiel drei und macht die Finalserie wieder spannend

Die Titelentscheidung in der Wasserball-Bundesliga der Männer ist vertagt. Waspo 98 Hannover gewann am Sonntag Spiel drei der Endspielserie auswärts bei den Wasserfreunden Spandau 04 mit 13:12 und verkürzte damit in der Serie im Modus „Best of Five“ auf 1:2 Siege. Endspiel Nummer vier findet am Mittwoch (05. Juni) in Hannover statt; sollten die Niedersachsen im heimischen Becken erneut gewinnen, käme es am kommenden Samstag (08. Juni), dann allerdings wieder in Berlin, zum Meisterschafts-Showdown. Gewinnt Spandau am Mittwoch, wäre dagegen der Rekordchampion vorzeitig Meister.

Schon im Spiel am Sonntag hatte der Hauptstadtklub nach den beiden Siegen zum Auftakt (14:12 nach Fünfmeterwerfen und 15:13) die große Chance, den Titel – es wäre der 39. der Vereinsgeschichte – perfekt zu machen, doch dieses Vorhaben misslang. Von Beginn an wurde deutlich, dass Waspo die Serie unbedingt noch einmal nach Hannover zurückholen wollte. Schnell führten die Gäste mit 3:1, in der Folge war die Partie dann lange Zeit ausgeglichen. Zur Pause führte allerdings Spandau knapp mit 7:6 und erhöhte direkt nach Wiederanpfiff sogar auf 8:6. Doch Waspo fing sich wieder und sorgte bis zum Ende des Abschnitts für den erneuten Ausgleich (9:9). Im Schlussviertel ging es dann hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich um mehr als ein Tor absetzen, fast immer folgte auf den Führungstreffer auf der einen Seite postwendend der Ausgleich auf der anderen. Einzig den Treffer von Hannovers Luka Lozina 35 Sekunden vor dem Ende konnten die Wasserfreunde nicht mehr kontern. Der Kroate kam ebenso wie Niclas Schipper auf drei Tore beim Sieger, Marko Macan als bester Torschütze für Waspo sogar auf vier; auf Berliner Seite war Marin Tomasovic ebenfalls viermal erfolgreich. „Matchball abgewehrt, we are back“, freute sich Waspo-Coach Karsten Seehafer.

ASC Duisburg legt im Kampf um die Bronzemedaille vor

Außer den Endspielen fanden in der Wasserball-Bundesliga am Wochenende noch weitere Partien statt. Im ersten Spiel um Platz drei behauptete sich der ASC Duisburg erst im Fünfmeterwerfen mit 13:12 beim OSC Potsdam und kann somit am nächsten Samstag im eigenen Becken wie schon im Vorjahr die Bronzemedaille sichern. Im ersten von maximal drei Spielen um Platz fünf gewann der SV Ludwigsburg 08 mit 11:9 gegen die White Sharks Hannover. Im Kampf um Platz sieben steht es nach bereits zwei Begegnungen 1:1 zwischen der SG Neukölln Berlin, die das erste Spiel mit 14:11 gewonnen hatte, und der SV Krefeld 1972, die tags darauf dann mit 13:7 zurückschlug. Der Verlierer dieser Serie im Modus „Best of Three“ spielt in der kommenden Saison definitiv nur noch in der B-Gruppe; der Gewinner bestreitet ebenso wie der Sechstplatzierte noch die Relegation gegen den Zweit- beziehungsweise Drittplatzierten der B-Gruppen-Play-offs.

Bochums Frauen gewinnen das erste Spiel um Platz drei gegen Uerdingen

Auch in der Bundesliga der Frauen geht es noch um die finalen Platzierungen. Nachdem die Wasserballerinen des SV Bayer Uerdingen 08 in dieser Saison erstmals seit langem wieder die Finalserie verpasst hatten – stattdessen trifft in den Endspielen der SSV Esslingen auf die Wasserfreunde Spandau 04, die Berlinerinnen gewannen am Samstag das erste Spiel deutlich mit 25:6 –, droht das Team aus Krefeld nun auch im Duell um Bronze leer auszugehen. Im ersten Spiel um Platz drei unterlagen die Uerdingerinnen jedenfalls mit 8:9 beim SV Blau-Weiß Bochum, haben am kommenden Wochenende aber immerhin zweimal Heimrecht und wollen dort die Serie noch umbiegen. Im Spiel um Platz fünf ging die erste Partie mit 11:10 an den Eimsbütteler Turnverband gegen die Frauen von Waspo 98 Hannover.

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Der SV Krefeld 1972 sichert sich den Titel in der U18-Bundesliga

Am Ende durften die Gastgeber jubeln: Im heimischen Becken gewann der Wasserballnachwuchs des SV Krefeld 1972 am Wochenende das entscheidende Spiel des zweiten Finalturniers der U18-Bundesliga mit 4:3 gegen Titelverteidiger White Sharks Hannover und sicherte sich damit zum zweiten Mal den Deutschen Meistertitel. 2013 hatten die Krefelder zuletzt gewonnen, es war seinerzeit die Premiere dieses Wettbewerbs (damals noch als U17-Bundesliga). Und schon damals hieß der Trainer Markus Zilken, der seine Mannschaft auch diesmal wieder perfekt eingestellt hatte. „Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft und einen starken Siegeswillen und Teamgeist gezeigt. Es macht wahnsinnig viel Spaß, diese Truppe zu trainieren“, betonten Zilken und der zweite Krefelder Coach Dr. Georg Metten.

Für die White Sharks, die zuletzt dreimal hintereinander den Titel geholt hatten und auch nach dem ersten Finalturnier noch in Führung lagen, blieb am Ende Platz zwei, Dritter wurde der OSC Potsdam, Vierter der SSV Esslingen.

Duisburg holt die ersten Punkte in der Abstiegsrunde

Zwei Spiele gab es am Wochenende auch in der Bundesliga der Männer, wo ansonsten alle Blicke auf die Endrunde im DSV-Pokal gerichtet waren. Dabei holte der Duisburger SV 1898 in der Abstiegsrunde in Gruppe F seine ersten drei Punkte durch ein 13:13 gegen den SV Weiden 1921 und das 16:6 am Tag darauf gegen den SV Würzburg 05.

Uerdingens Frauen schlagen Bochum, Blau-Weiß verliert Punkte am grünen Tisch

In der Frauen-Bundesliga gab es in dieser Woche aufgrund der Pokalendrunde ebenfalls nur eine Partie, in der sich die Vorjahres-Vizemeisterinnen überraschend deutlich mit 13:3 beim SV Blau-Weiß Bochum durchsetzten, den DM-Dritten der vergangenen Saison. Uerdingen beendet die Vorrunde damit als Zweite und hat im Halbfinale (ab 14. Mai) Heimrecht.

Die Bochumerinnen sind Dritte und werden diesen Platz wohl auch behalten – es sei denn Eimsbütteler Turnverband gewinnt am Mittwoch die letzte noch offene Partie der Vorrunde gegen die ungeschlagenen Tabellenführerinnen der Wasserfreunde Spandau 04. Zumindest Platz vier und damit das Ticket für die Play-offs ist Blau-Weiß aber schon jetzt sicher, nachdem das eigene Spiel gegen die Spandauerinnen, das für Dienstag angesetzt war, von Berliner Seite abgesagt und deshalb für Bochum gewertet wurde.

Der Ruhrpottklub steht damit im Halbfinale, obwohl zuletzt mehrere Partien – eine gegen die Wasserfreunde Spandau 04 und je zwei gegen den SSV Esslingen und den SC Chemnitz 1892 – wegen des Einsatzes von mehr als zwei Nicht-EU-Spielerinnen nachträglich jeweils mit 0:10 gegen den Verein gewertet wurden. Bochum engagiert sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine sehr stark für ukrainische Geflüchtete und hat mittlerweile rund 65 Personen aufgenommen, die Hälfte davon aktive Wasserballer*innen, die erst ins Training und später teilweise auch richtig ins Team integriert wurden.

„Die Freude an ihrem Sport ist das Einzige, was die Mädchen noch haben. Diese Freude muss unbedingt hochgehalten werden“, sagt Frank Lerner, Abteilungsleiter Wasserball und zugleich Trainer des Bundesligateams. Formell sei die Aberkennung der Punkte korrekt. „Wir akzeptieren das. Moralisch haben wir aus unserer Sicht die richtige Entscheidung getroffen. Ich habe die lachenden Augen der Mädchen gesehen, wenn sie mit im Bus gesessen haben – sie waren so glücklich, das ist mehr wert als alles andere. Auch unsere Spielerinnen stehen zu 100 Prozent dahinter, sie haben die Kleinen längst ins Herz geschlossen. In solchen Momenten muss der Sport eben auch einmal zurückstehen.“

„Wie Bochum sich dort engagiert, ist sehr lobenswert“, sagt Tino Ressel, stellvertretender Abteilungsleiter Wasserball und Sprecher der Länderfachfachkonferenz. „Gleichwohl sind in den Wettkampfbestimmungen des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV) die Wechselfristen für Spieler*innen sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland klar geregelt und fallen nicht in den betreffenden Zeitraum.“ Der DSV habe nun jedoch rückwirkend durch einen Beschluss der Länderfachkonferenz die Wechselmöglichkeit im Rahmen des LEN-Wechselfensters ebenfalls ermöglicht. Seit 01. Mai sind die ukrainischen Spieler*innen somit offiziell in der Bundesliga, aber auch in den anderen Ligen spielberechtigt, wobei auch weiterhin nicht mehr als zwei Nicht-EU-Spielerinnen eingesetzt werden dürfen.

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Potsdam siegt doppelt in der Bundesliga, Spandau gewinnt zweimal an einem Tag

Es war ein wichtiges Wochenende für die Wasserballer des OSC Potsdam. Sportlich sowieso, trafen die Brandenburger in der Bundesliga mit dem SSV Esslingen und der SG Neukölln Berlin doch gleich auf zwei Gegner, die in der Tabelle der A-Gruppe direkt vor ihnen platziert waren. Die Chance war groß, durch zwei Siege einen Sprung nach vorne zu machen und so für die Relegationsspiele einen vermeintlich leichteren Gegner zu bekommen. Aber auch abseits des Beckens war es ein besonderes Wochenende für den OSC. Der Verein widmete sämtliche Einnahmen aus den beiden Bundesliga-Heimspielen, den Spielen der zweiten Mannschaft und der Ostdeutschen Meisterschaft U14 den Menschen in der Ukraine. Alle Eintrittsgelder und Spenden gingen an den Freundes- und Förderkreis des Klinikum Ernst von Bergmann, der sich vor allem für die Beschaffung dringend benötigter Medikamente für die Kriegsregionen der Ukraine einsetzt.

Eine starke Aktion, die auch sportlich durch zwei Siege gegen die direkte Konkurrenz abgerundet wurde. Gegen den SSV Esslingen gewannen die Potsdamer mit 8:7, tags darauf dann auch das Berlin-Brandenburg-Derby gegen die SG Neukölln Berlin mit 14:7. Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 9:2 für die Gastgeber quasi entschieden, die sich durch die beiden Erfolge vorerst auf Platz sechs verbesserten. Die Neuköllner waren am Vortag bereits dem Tabellendritten ASC Duisburg mit 18:8 unterlegen. Djordje Tanaskovic, aktuell bester Torjäger der Bundesliga, traf in diesem Spiel allein achtmal für den ASC. Auch Esslingen verlor sein zweites Spiel des Wochenendes ebenfalls, und zwar mit 10:16 bei den White Sharks Hannover. Dabei führten die Esslinger im dritten Viertel noch und gingen mit nur einem Tor Rückstand in den entscheidenden Spielabschnitt, den Hannover dann aber mit 7:2 für sich entschied.

Auch unter der Woche war der OSC Potsdam bereits im Einsatz und verlor dort das Nachholspiel gegen Tabellenführer Wasserfreunde Spandau 04 mit 6:28. Nur anderthalb Stunden später stiegen die Spandauer dann schon wieder ins Wasser und gewannen auch ihr zweites Nachholspiel gegen die SG Neukölln Berlin mit 22:2. Alle drei Klubs hatten sich darauf verständigt, die Partien direkt hintereinander in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg auszutragen, wobei die Wasserfreunde für das zweite Spiel auf vier Positionen rotierten, um Kräfte zu schonen. „Alle Teams der Wasserball-Bundesliga zeigen sich im recht schwierigen Verlauf der aktuellen laufenden Hauptrunde sehr kooperativ, damit alle Spiele durchgeführt werden können“, freute sich Spandaus Sportlicher Leiter Peter Röhle.

Krefeld stürmt zum nächsten Sieg, erste Niederlage für Neustadt in der Abstiegsrunde

In der Zwischenrundengruppe D waren beide Krefelder Klubs erfolgreich: Der SV Bayer Uerdingen 08 gewann gegen Düsseldorfer SC 1898 mit 9:7, nachdem man das Hinspiel noch verloren hatte; Lokalrivale SV Krefeld 1972 bezwang die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln mit 13:7. Der SVK bleibt damit ohne Punktverlust Spitzenreiter in dieser Gruppe und könnte am nächsten Samstag mit einem Sieg im Derby gegen die zweitplatzierten Uerdinger Platz eins endgültig absichern, der den vermeintlich leichtesten Gegner für die Relegationsspiele (ab 06. April) bedeuten würde.

In der Abstiegsrunde in Gruppe F kassierte Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße mit dem 7:22 beim SV Weiden 1921 seine erste und dann direkt deutliche Niederlage. Gleich neun verschiedene Torschützen trafen für Weiden, die meisten Tore für die Gastgeber – jeweils vier – erzielten Nikolaj Neumann und Jakob Ströll. Auch Torhüter Matthias Kreiner zeigte sich bei den Bayern bestens aufgelegt.

Eimsbüttel zurück auf Platz zwei in der Frauen-Bundesliga

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen waren der SV Bayer Uerdingen 08 und der SC Chemnitz 1892 jeweils doppelt im Einsatz. Die Uerdingerinnen gewannen zunächst das Duell der beiden Bundesligisten mit der aktuell wohl besten Jugendarbeit in Deutschland gegen den SSV Esslingen mit 19:6, anschließend gab es auch gegen Schlusslicht SV Nikar Heidelberg beim 21:4 einen deutlichen Erfolg. Die Chemnitzerinnen verloren dagegen ihre beiden Spiele. Bei Waspo 98 Hannover unterlag man mit 11:15, wobei Waspo zwischenzeitig schon mit 11:2 und 14:5 führte, ehe die Gäste das Ergebnis aus ihrer Sicht noch etwas freundlicher gestalten konnten. Deutlich knapper lief es am Tag danach in der Partie beim Eimsbütteler Turnverband, der sich nur knapp mit 16:15 gegen die Sächsinnen durchsetzte. Kapitänin Maren Hinz erzielte 43 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für den ETV und war gemeinsam mit Pauline Pannasch mit jeweils sieben Treffern auch sonst die beste Torschützin bei den Hamburgerinnen. Bei Chemnitz war Jung-Nationalspielerin Jamie-Julique Haas sechsmal erfolgreich.

Durch den Sieg rückte Eimsbüttel nach Pluspunkten auf Platz zwei vor, Uerdingen ist jetzt Dritter. Spitzenreiter bleiben die Wasserfreunde Spandau 04, deren drei Partien am Wochenende allesamt verschoben wurden.

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Auswärtsteams mit Siegen in der Bundesliga

Offiziell stand am vergangenen Wochenende in der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga bereits der 14. und damit letzte Spieltag der Vorrunde auf dem Programm. Doch der Blick auf den Spielplan täuscht: Es stehen noch zahlreiche Nachholspiele aus, die in den vergangenen Monaten coronabedingt ausgefallen sind. Auch das Spitzenspiel zwischen Waspo 98 Hannover und Wasserfreunden Spandau 04 wurde am Wochenende erneut vertagt, allerdings nicht wegen der Pandemie, sondern weil zahlreiche Nationalspieler beider Klubs in Vorbereitung auf das Weltligaspiel am Dienstag (15. März) in Hamburg gegen Frankreich bei der Nationalmannschaft weilen.

Die anderen Partien fanden aber statt, wobei der ASC Duisburg gleich zwei Spiele bestreiten musste und beide Begegnungen für sich entschied. Nach dem 23:12 bei der SG Neukölln und dem 16:9 beim OSC Potsdam hat der Ruhrpottklub nun die letzten sechs Spiele allesamt gewonnen und Platz drei nach der Vorrunde damit sicher. Djordje Tanaskovic war in beiden Spielen mit neun beziehungsweise sechs Treffern bester Torschütze bei ASC und übernahm damit auch die Führung in der Torjägerliste.

Auf Platz vier der Tabelle steht weiterhin der SV Ludwigsburg 08, der sich beim OSC Potsdam mit 12:9 durchsetzte. „Alle Spiele außer die gegen die Top drei gewonnen, das ist ein großer Fortschritt“, freute sich SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev, „jetzt müssen wir weitermachen und dürfen nicht nachlassen.“ Grund zur Freude hatte auf Potsdamer Seite trotz der beiden Niederlagen am Wochenende aber auch der langjährige Nationalspieler Hannes Schulz, der mit seinem 200. Bundesligaeinsatz für den OSC einen Meilenstein erreichte. Das war bei den Brandenburgern mit 208 Matches zuvor lediglich Marc Langer gelungen. In einer weiteren Partie gewannen die White Sharks Hannover beim SSV Esslingen mit 12:6 und sorgten dafür, dass es in dieser Runde in der Gruppe A ausschließlich Auswärtssiege gab.

Neustadt mit drei Punkten zum Start der Abstiegsrunde

Auch in den beiden Partien der Zwischenrundengruppe D siegten am Wochenende jeweils die Gäste. Der SV Krefeld 1972 gewann mit 9:2 beim Düsseldorfer SC 1898, Stadtrivale SV Bayer Uerdingen 08 mit 13:7 bei der SGW Rhenania/BW Poseidon Köln. Die beiden Krefelder Klubs führen damit die Tabelle in dieser Gruppe an – Erster ist momentan der noch verlustpunktfreie SVK, Uerdingen liegt dahinter auf Platz zwei.

Einen gelungenen Auftakt in die Abstiegsrunde in Gruppe F feierte Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße, der aus seinen beiden Partien gegen die bayerischen Vertreter drei Punkte mitnehmen konnte. Beim 6:6 gegen den SV Würzburg 05 lagen die Neustädter bis ins letzte Viertel durchgehend zurück, ehe Lukas Schwarzkopf mit dem Ausgleich für den Punktgewinn sorgte. Beim 9:8 gegen den SV Weiden 1921 war es tags darauf dann sein Bruder Tim Schwarzkopf, der den Siegtreffer erzielte. Bester Torschütze war in beiden Partien jedoch Xaver Schädler mit drei beziehungsweise vier Toren. Neustadt legte damit schon einmal einen guten Grundstein für den Klassenerhalt. Nur der Letzte aus dieser Gruppe steigt direkt ab, der Vorletzte hat in der Relegation mit den vier Erstplatzierten aus den Landesgruppen noch die Chance, die Erstklassigkeit zu bewahren.

Bochum und Spandau bei den Frauen weiter ungeschlagen

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen bleiben die Wasserfreunde Spandau 04 und der SV Blau-Weiß Bochum ohne Verlustpunkte. Die Berlinerinnen siegten mit 22:8 gegen den SC Chemnitz 1892, Kapitänin Belén Vosseberg traf allein zehnmal. Die Deutschen Meisterinnen sind damit weiterhin Tabellenführer, aber nicht die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga. Denn auch die Bochumerinnen, deren Auswärtsspiel am Samstag beim SV Bayer Uerdingen 08 aufgrund zu vieler Coronafälle im eigenen Kader noch ausgefallen war, gewannen am Sonntag mit 22:6 gegen den SV Nikar Heidelberg, nachdem sich für diese Partie zwei Spielerinnen nach Abschluss der Quarantäne wieder „freitesten“ konnten. Nationalspielerin Jana Stüwe erzielte acht Tore und traf damit häufiger als das gesamte Heidelberger Team zusammen.

Die Heidelbergerinnen behielten dafür im Neckar-Derby gegen Aufsteiger SSV Esslingen mit 14:12 die Oberhand. Fabienne Heerdt, die Top-Torjägerin der Liga, war in dieser Partie allein siebenmal erfolgreich. Das Duell der beiden Nordklubs Waspo 98 Hannover gegen den Eimsbütteler Turnverband wurde aufgrund mehrerer Coronafälle auf Hamburger Seite vertagt.

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Waspo 98 Hannover übernimmt Tabellenspitze in der Bundesliga

Führungswechsel in der Wasserball-Bundesliga: Durch das 18:5 beim SV Ludwigsburg 08 hat der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover wieder die Tabellenspitze von den Wasserfreunden Spandau 04 übernommen. Spandau war am Wochenende allerdings auch spielfrei; die Partie bei den White Sharks Hannover wurde aufgrund des zeitgleich angesetzten Lehrgangs der Nationalmannschaft, an dem gleich mehrere Berliner teilnahmen, verschoben.

Auch in den Reihen von Waspo fehlten aufgrund der Maßnahme etliche Stammkräfte. „In Abwesenheit von sieben Spielern haben die, die da waren, anständigen Wasserball gespielt“, lobte Hannovers Trainer Karsten Seehafer das verbliebene Aufgebot. Gegen den Tabellenvierten aus Ludwigsburg führten die Niedersachsen bereits nach dem ersten Viertel mit 5:0 und zur Halbzeit dann sogar mit 10:1 – zu diesem Zeitpunkt war das Spiel quasi schon entschieden. Matija Brguljan, Aleksandar Radovic und Julian Real waren mit je drei Treffern die erfolgreichsten Torschützen für Hannover. In einer weiteren Partie der A-Gruppe gewann der ASC Duisburg mit 17:7 beim SSV Esslingen und hat damit Platz drei nach der Vorrunde so gut wie sicher, Djordje Tanaskovic traf dort mit fünf Toren am häufigsten. Die Begegnung zwischen dem OSC Potsdam und der SG Neukölln Berlin wurde coronabedingt auf den 27. März vertagt.

Unter der Woche war Waspo 98 Hannover bereits im Achtelfinale des DSV-Pokals im Einsatz und siegte dort mit 24:1 beim SV Poseidon Hamburg. Auch in dieser Partie war der Montenegriner Matija Brguljan mit sieben Toren bester Mann, den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte Patrick Weik. Im Viertelfinale trifft Hannover nun erneut auf den SV Ludwigsburg 08, dann allerdings in eigener Halle.

Im einzigen Spiel in der Zwischenrundengruppe D setzte sich der Düsseldorfer SC 1898 mit 11:3 im rheinischen Duell bei der SGW Rhenania/BW Köln durch. Die Düsseldorfer übernahmen dadurch auch die Tabellenführung in dieser Gruppe, in der es für die vier Vereine um die beste Ausgangslage für die Relegationsspiele gegen jeweils einen Vertreter der A-Gruppe geht. Beste Torschützen beim Sieger waren Jonas Lindner und Maximilian Schleicher mit jeweils drei Treffern.

In der Bundesliga der Frauen fand am Wochenende ebenfalls nur ein Spiel statt, die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 gewannen klar mit 32:5 beim SC Chemnitz 1892. Anfangs hatten die Chemnitzerinnen sogar geführt, doch dann zog Spandau davon, allein zehn Treffer gingen dabei auf das Konto von Nationalspielerin Gesa Deike. Die für Sonntag geplante Partie zwischen Chemnitz und dem SV Blau-Weiß Bochum musste erneut verschoben werden.

DSV-Beschluss zum Umgang mit Vereinsmitgliedern aus Russland und Belarus

Derweil hat der DSV-Vorstand eine Entscheidung zum Umgang mit Vereinsmitgliedern aus Russland oder Belarus getroffen. Auf nationaler Vereinsebene sind nach einem DSV-Vorstandsbeschluss keine Einschränkungen gegen Aktive aus diesen beiden Ländern vorgesehen. „Die in unseren Vereinen integrierten Mitglieder repräsentieren bei diesen Aktivitäten nicht Russland und damit auch nicht die kriegsführende Politik Putins, insofern ist auf dieser kleinen Ebene auch völlig anders damit umzugehen“, sagte DSV-Präsident Marco Troll. „Ich gehe sogar noch weiter und betone, dass der sportliche Einsatz in unseren Vereinen von uns immer auch als ein klares Bekenntnis zu einem friedlichen Miteinander gewertet wird. Wir sollten die bei uns integrierten Menschen nicht verstoßen, wenn sie sich mit Putins Aggressionspolitik nicht identifizieren. An unserer klaren Haltung zu diesem Krieg und der Ächtung Putins ändert das nichts, auch spricht unser Hilfsangebot an alle ukrainischen Sportfreund*innen hier ja ganz klar für sich.“ Handelt es sich bei den DSV-Veranstaltungen jedoch um Wettkämpfe mit internationalem Charakter, dürfen analog zu den Vorgaben der LEN keine russischen und belarussischen Athlet*innen unter dem Namen Russlands oder Belarus‘ teilnehmen.

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Florian Wellbrock schwimmt auch in Kalifornien allen davon

Andere Gegner, anderer Ort, aber der gleiche Sieger: Florian Wellbrock hat bei den Pan Pacific Championships in Long Beach (USA) das 10km-Rennen im Freiwasserschwimmen gewonnen. Nach 1:49:51 Minuten schlug der 28-Jährige vom SC Magdeburg sieben Sekunden vor dem in München trainierenden Paulo Strehlke Delgado (MEX) und Dario Verani (ITA/1:50:01) an.

 

Nach dem Gewinn seiner dritten Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Paris (FRA) war Wellbrock mit Bundestrainer Bernd Berkhahn ins Flugzeug Richtung Kalifornien gestiegen. „Es geht erst einmal darum, ein bisschen Olympiafeeling für 2028 zu kriegen“, sagte Wellbrock. Denn obwohl das Rennen nicht auf der Olympiastrecke der Spiele 2028 stattfand, war immerhin zweimal Training dort dann möglich. So konnte man sich schon mit den Bedingungen vor Ort bis hin zu den Verkehrswegen vertraut machen. Anschließend verbringt Wellbrock in Kalifornien auch ein paar Urlaubstage.

 

„Die Bedingungen auf der Ruderregattastrecke waren top, die Sonne hat ganz schön gebrannt bei 35 Grad“, sagte Wellbrock. „Natürlich habe ich gemerkt, dass die Vorbereitung nicht optimal war, aber hier zu schwimmen war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung. Ich bin dem US-Verband sehr dankbar für die Möglichkeit, hier dabei sein dürfen.“

 

Bei den Frauen siegte Moesha Johnson (AUS) vor Airi Ebina und Ichika Kajimoto (beide JPN). Die in dieser Saison lange Zeit an der Schulter verletzte Jeannette Spiwoks (SG Essen) belegte Rang 15. „Ich habe noch größere Defizite nach der Verletzung als gedacht, die es im Training jetzt aufzuarbeiten gilt“, meinte Spiwoks. Der Trip in die nächste Olympiastadt dürfte für ausreichende Motivation dabei sorgen.

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CECJM in Ljubljana: Die Links zum Livestream und allen Ergebnissen

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) geht ab heute mit einem 27-köpfigen Team beim Central European Countries Junior Meeting (CECJM) in Ljubljana (SLO/17. – 19. Juli 2026) an den Start, die Vorläufe (ab 09:00 Uhr) und alle Finals (ab 17:00 Uhr) sind dabei im Livestream auf Youtube zu sehen.

>> CECJM 2026: Zeitplan, Startlisten und Ergebnisse

Die 15 Mädchen und zwölf Jungen aus den Jahrgängen 2011 und 2012 hatten sich mit ihren Leistungen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin für diesen internationalen Einsatz empfohlen. Mit Meggie Messel, Jannis Kube und Theodor Büscher sind diesmal drei Aktive dabei, die deutschen Farben im Vorjahr schon beim European Youth Olympic Festival (EYOF) in Skopje (MKD) erfolgreich vertreten haben. Kube war mit sechs Titeln zugleich der erfolgreichste DJM-Teilnehmer in diesem Jahr gewesen. Aber auch Pia-Marlene Spethmann, Eva Woitag (jeweils fünf Titel) sowie Leonard Salan und Lasse Palle Philiepeit hatten mit Siegesserien aufgewartet.

>> CECJM 2026: Zum Livestream auf YouTube

 „In diesem jungen Alter bedeutet diese Nominierung meist den Einstieg in die Nationalmannschaft, der bei diesem Teamwettbewerb hoffentlich wieder sehr stimmungsvoll ausfallen wird“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense. In Sloweniens Hauptstadt kämpfen beim sogenannten EYOF-Ersatzwettkampf Mannschaften aus über 20 Ländern um eine Nationen-Trophy. Dabei kommen auf jeder Strecke zwei Schwimmer*innen pro Nation in die Wertung.

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DM Freiwasserschwimmen: 5km-Titel für Julia Barth und Lukas Steuter

Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen im Guggenberger See unweit von Regensburg haben sich Julia Barth (SC Magdeburg) und Lukas Steuter (Wasserfreunde Spandau 04) die Titel im 5km-Rennen erkämpft.

 

>> Alle Ergebnisse der DMF 2026

 

Bei großer Hitze setzte sich Barth im Zielsprint nach 1:01:42,64 Stunden knapp vor Liska Sophie Richter (SV Halle/1:01:44,40) und EM-Starterin Julia Ackermann (SC Chemnitz/1:01:45,20) durch. Bei den Männern war am Sonntag Steuter der Stärkste. Im 10km-Rennen hatte der JEM-Teilnehmer aus dem Jahrgang 2007 als Vierter das Podium noch knapp verpasst, diesmal setzte er sich am Ende in 57:01,00 Minuten vor Diego Heinze (SC Wiesbaden 1911/57:02,36) und Simon Brugger (SG Stadtwerke München/57:04,66) durch.

 

München ist diesmal der erfolgreichste Verein

 

„Das war ein sehr gutes Rennen von Lukas. Wenn er es so offensiv angeht, ist er auch international konkurrenzfähig“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Stephen Bibow. Generell zeigten viele der Aktiven, die für die Junior*innen-Europameisterschaften Ende Juli in Ungarn nominiert sind, überzeugende Leistungen. „Bei Wassertemperaturen zwischen 27 und 29 Grad zeigt sich zwangsläufig, wer mit solch besonderen Bedingungen gut zurechtkommt“, erklärte Bibow. Auch bei den europäischen Titelkämpfen werden warme Bedingungen erwartet.

 

Bereits am Samstag war die SG Stadtwerke München zum erfolgreichsten Verein dieser Titelkämpfe aufgestiegen. An der Seite von 10km-Siegerin Kirke Motsnik (EST) waren Luisa Rumler, Paulo Strehlke Delgado und Moritz Bockes mit großem Vorsprung zum Gold mit der Mixedstaffel über 4x1,25 km gekrault. In der Jugendwertung schwammen die Münchner Alexandra Traise, Hanna Mitterer, Simon Brugger und Max Dieckmann ähnlich überlegen zum Sieg.

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DeepDive by DSV – Session 3: Von der DJM zur CECJM 2026 – Trainingspraxis für den internationalen Erfolg im Nachwuchs

Die Entwicklung unserer Nachwuchsathlet*innen entscheidet über die Zukunft des deutschen Spitzensports. In dieser DeepDive‑Session zeigt Hannes Vitense, wie wir Talente gezielt auf internationale Erfolge vorbereiten – und welche Stellschrauben im Training wirklich den Unterschied machen. Dich erwartet ein Abend voller praxisnaher Impulse, aktueller Analysen und konkreter Trainingsideen, die du direkt in deinem Verein oder Stützpunkt umsetzen kannst.

Welche Erkenntnisse liefern die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2026 für die Entwicklung unserer Nachwuchsspitze? Anhand der Leistungen der Jugendnationalmannschaft beleuchtet Hannes Vitense:

  • zentrale Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur internationalen Spitze
  • Trainingsschwerpunkte und Entwicklungsfelder
  • die Bedeutung des Trainingslagers als Schlüsselphase vor der CECJM 2026
  • konkrete Impulse für die tägliche Trainingspraxis im Verein und an den Stützpunkten

Hannes Vitense ist Bundestrainer Nachwuchs des Deutschen Schwimm‑Verbandes e.V. (DSV) und seit 2022 verantwortlich für die strategische Weiterentwicklung des deutschen Nachwuchsleistungssports. Der Sportwissenschaftler und Diplom‑Trainer bringt über 20 Jahre Erfahrung im olympischen Schwimm‑ und Triathlonsport mit. Er führte Athlet*innen zu Medaillen und Finalplatzierungen bei Olympischen Spielen sowie Welt‑ und Europameisterschaften – vom Nachwuchs bis zur Weltklasse. Als Vereins‑ und Landestrainer hat er die Entwicklung des Schwimmsports im DSV aus verschiedenen Perspektiven geprägt. Als Teamcoach der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 und Initiator des Projekts „European Cooperation“ steht er für nachhaltige Athletenentwicklung und internationale Zusammenarbeit im europäischen Spitzensport.

 

Termin: 03. August 2026, Online via Zoom

Uhrzeit: 19:00 – 20:30 Uhr

 

Die Teilnahme an dieser Session wird mit zwei Lerneinheiten für die Verlängerung der A Trainer*innenlizenz im Schwimmen anerkannt. Nicht verpassen und meldet euch direkt über die DSV‑Schwimmakademie – sonst schwimmt dir dieser Wissens‑Vorsprung einfach davon!

 

>> Zur Anmeldung

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