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Neun Mädchen und zehn Jungen für die JEM in Griechenland nominiert
Wenige Tage nach den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Regensburg hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) nun auch sein 19-köpfiges Team für die Europameisterschaften der Junior*innen vom 29. September – 01. Oktober 2023 auf Korfu (GRE) nominiert.
„Wir haben eine schöne Mischung dabei mit Aktiven, die in den vergangenen Jahren schon international auf sich aufmerksam machen konnten, und auch talentierten Neulingen, die nun ihre ersten Erfahrungen sammeln werden“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Mit Julia Ackermann, Julia Barth, Arne Schubert und Linus Schwedler sind zudem vier Schwimmer*innen darunter, die in dieser Woche auch bei der JEM im Becken von Belgrad (SRB) an den Start gehen. Und Fabienne Wenke, die sogar Deutsche Meisterin in der offenen Klasse über 10km geworden war, startet zudem noch im Becken bei der U23-EM in Dublin (11. – 13. August).
Das DSV-Team bei der JEM
Weiblich: Mira Helget (SGR Karlsruhe/Jahrgang 2009), Annika Dewdney, Laura Marie Blumenthal Haz (beide TB 1888 Erlangen/2008), Julia Ackermann (SC Chemnitz/2007), Julia Barth (TB 1888 Erlangen/2006), Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel/2006), Lara Braun (SC Magdeburg/2005), Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg/2004), Marlene Blanke (SC Magdeburg/2004)
Männlich: Ivan Korolev (TV Gut Heil Billstedt/2008), Leo Leverkus (SGR Karlsruhe/2008), Luis Lengfellner (SC Regensburg/2008), David Kuhn (SV Würzburg/2007), Diego Alfons Heinze (SC Wiesbaden/2007), Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg/2007), Arne Schubert (SC Magdeburg/2006), Jonas Kusche (SC Chemnitz/2005), Linus Schwedler (SC Magdeburg/2005), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim/2004)
Alle Links zum Livestream und zu den Ergebnissen bei der JEM in Belgrad
Wunderschön an der Donau gelegen ist der Sport- und Erholungspark in Belgrad (SRB), in dem von Dienstag bis Sonntag (04. – 09. Juli) die Europameisterschaften der Junior*innen im Schwimmen mit 583 Talenten aus 40 Nationen der Jahrgänge 2005 bis 2009 stattfinden. Die Vorläufe beginnen dabei täglich um 10:00 Uhr, die Finals um 17:00 Uhr – alles zu sehen im Livestream des europäischen Dachverbandes LEN.
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Am Tag nach der Ankunft stand das Erkunden der Wettkampfstätte auf dem Programm für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), für die Teamleitung aber auch die Suche nach vermissten Koffern: Insgesamt 20 Gepäckstücke waren auf dem Weg in die serbische Hauptstadt bei der Zwischenlandung in München nämlich hängengeblieben. „Von solchen Nebensächlichkeiten lassen wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen“, betonte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes nach vier zusätzlichen Stunden auf dem Flughafen, die dann aber immerhin zur beschleunigten Ausgabe führten. „Wir wollen zeigen, was wir draufhaben, und freuen uns darauf, dass es am Dienstag endlich losgeht. Die Vorbereitung lief gut, wir können diese Titelkämpfe optimistisch angehen.“
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Insgesamt 38 deutsche Aktive stehen in den Startlisten dieser JEM, natürlich wird auch auf eine entsprechend große Ausbeute gehofft. Im Vorjahr in Bukarest (ROM) hatte Nina Sandrine Jazy Gold über 50m Freistil gewinnen können, Julia Barth (1500m Freistil) und die 4x100m Freistilstaffel der Mädchen zudem Bronze geholt. „Wir wollen hier zeigen, dass wir nach der Coronazeit einiges aufholen konnten, und haben gerade auch in den Staffeln hier diesmal gute Chancen“, sagte Gooßes.
Deutschland kämpft beim Weltcupfinale um Platz sieben
Deutschlands Wasserballer bestreiten beim Weltcupfinale in Los Angeles (USA) am Sonntag das Spiel um Rang sieben. Im ersten Spiel der Runde um die Plätze fünf bis acht unterlag das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstagabend gegen Griechenland mit 6:19.
Dabei versteckte sich die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic gegen den Olympia-Silbermedaillengewinner von Tokio (JPN) 2021 und WM-Dritten des vergangenen Jahres erneut nicht. Gleich zu Beginn klatschte der Ball beim ersten deutschen Angriff nach einem Wurf von Denis Strelezkij allerdings nur gegen den Pfosten. Der Spandauer war am Ende zusammen mit Aleks Sekulic mit je zwei Toren trotzdem bester Mann im DSV-Team an diesem Tag. In der ersten Halbzeit war das Schussverhältnis fast ausgeglichen, doch während Deutschland auch in der Folge wenig Wurfglück hatte, präsentierte sich der Gegner in der Offensive weitaus effektiver und erhöhte seinen Vorsprung so bis zur Pause auf 7:2.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigte das Top-Team aus Griechenland seine Klasse und konnte die Führung weiter ausbauen. „Der Wille war da, aber wir haben es nicht ganz geschafft, uns dem Spiel den Griechen anzupassen, was ihnen die Konterangriffe ermöglicht hat. Um gegen eine solche Top-Mannschaft erfolgreich zu spielen, müssen wir mit den Jungs das ganze Jahr über noch mehr an ihren Kraftfähigkeiten arbeiten“, sagte Sekulic. „Aber wir bleiben hier weiter dabei und freuen uns auf das nächste Spiel. Bis jetzt haben in beiden Spielen verschiedene Spieler eine sehr gute Leistung gezeigt, was mich sehr positiv stimmt.“
Mutiger Auftritt des DSV-Teams gegen Weltmeister Spanien
Sich nicht einschüchtern lassen von der namhaften Konkurrenz, stattdessen mutig mitspielen: So hatte es Milos Sekulicals Bundestrainer der deutschen Wasserballer vor dem Weltcupfinale von seiner jungen Mannschaft gefordert. Beim Turnier in Los Angeles (USA) trifft das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auf die absoluten Top-Nationen, gleich zum Auftakt war im Viertelfinale am späten Freitagabend Weltmeister Spanien der Gegner. Und auch wenn die Partie letztlich mit 9:18 verloren ging, zeigte die DSV-Auswahl über weite Strecken doch einen mutigen Auftritt und beherzigte somit die Worte des Bundestrainers.
„Wir haben uns nicht versteckt, das ist das Wichtigste. Wir haben gegen einen stärkeren, viel erfahrenen Gegner gespielt, der jeden Fehler bestraft und der auf allen Positionen top besetzt ist. Unsere junge, unerfahrene Mannschaft hat sich hier sehr teuer verkauft“, so Sekulic.
Das Schussverhältnis sprach am Ende mit 37:32 sogar für die Deutschen. Der Weltmeister präsentierte sich dafür in der Offensive gnadenlos effektiv. Bereits im ersten Viertel schlossen die Spanier zwei Drittel ihrer Angriffe erfolgreich ab und führten so nach acht Minuten mit 6:2. Im zweiten Abschnitt war es ein ähnliches Bild: Deutschland war sichtlich bemüht, doch Unai Aguirre im spanischen Tor einfach auch sehr stark aufgelegt. Beim Stand von 9:4 für die Iberer ging es in die Halbzeit.
Nach der Pause konnten diese ihren Vorsprung weiter ausbauen und das Spiel am Ende klar für sich entscheiden, wenngleich das junge deutsche Team nie aufsteckte. Es war nach zuvor elf Siegen in ebenso vielen Spielen die erste Niederlage in diesem Jahr für die DSV-Wasserballer. Beste Torschützen auf waren Kapitän Mateo Cuk mit drei Treffern sowie Zoran Bozic, Yannek Chiru und Denis Strelezkij mit je zwei Toren.
Deutsche Meistertitel für Fabienne Wenske und Niklas Frach
Zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Regensburg haben sich Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg) und Niklas Frach (SV Gelnhausen) die Titel im 10km-Rennen gesichert. Bei großer Hitze und 25,1 Grad Wassertemperatur im Guggenberger See hatte Wenske nach 2:03:36,04 Stunden über drei Minuten Vorsprung vor Lara Braun und Marlene Blanke (beide SC Magdeburg). Die 18-Jährige, die sich mit überzeugenden Leistungen im Becken im Frühjahr bereits für die U23-EM in Dublin (IRL/11. – 13. August) qualifizieren konnte, sicherte sich als Siegerin der Nachwuchswertung zugleich auch noch das Startrecht für die Europameisterschaften der Junior*innen Ende September auf der griechischen Insel Korfu.
>> Alle DM-Ergebnisse auf einen Blick
Bei den Männern bestimmte der letztjährige WM-Siebte Frach das Rennen und sicherte sich in 1:55:46,67 die Goldmedaille vor Jonas Kusche (SC Chemnitz) und Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim). Auch Kusche (Jahrgang 2005) darf als Nachwuchsbester damit laut DSV-Nominierungsrichtlinien zur JEM.
Begleitet wird er dabei von Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel/1:33:59,50) und David Kuhn (SV Würzburg 05), die im Jahrgangsbereich 2006/2007 die Meistertitel über 7,5km gewannen. Kuhn schlug im knappsten Rennen des Tages nach 1:28:36,28 eine Hundertstelsekunde vor dem lange Zeit führenden Diego Alfons Heinze (SC Wiesbaden) an, der im Vorjahr JWM-Dritter über 5km geworden war. „Wir haben hier trotz der Hitze tolle Rennen und gleich mehrere Talente gesehen, die auch international weit vorn mitmischen können“, lobte Bundestrainer Constantin Depmeyer nach dem ersten von insgesamt drei Meisterschaftstagen.
Vier Siege in fünf Spielen: Deutschland landet bei der U20-WM auf Rang 13
Mit nur einer Niederlage im gesamten Turnierverlauf haben die deutschen Wasserballer die U20-Weltmeisterschaften in Otopeni (ROU) am Ende auf Platz 13 abgeschlossen. Zum Abschluss siegte die Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac am Samstag auch gegen Brasilien mit 10:8, es war der vierte Sieg im fünften Turnierspiel. Deutschland war nach 2021 zum zweiten Mal in Folge beim Vergleich des Nachwuchses der weltbesten Nationen vertreten.
Vor zwei Jahren hatte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) Platz neun belegt, auch damals hatte das DSV-Team vier Siege (in sechs Partien) geholt. Diesmal wurden die Welttitelkämpfe nun erstmals mit einem anderen Modus ausgetragen, bei dem die Top-Nationen und die niedriger gesetzten Mannschaften in der Vorrunde jeweils unter sich bleiben. Das erklärt, weshalb trotz einer besseren Siegquote als beim letzten Mal diesmal keine Platzierung weiter vorne heraussprang.
Zum Auftakt der Vorrunde hatte der deutsche Nachwuchs mit 19:4 gegen Südafrika gewonnen, das zweite Vorrundenspiel verlor man nach schwacher erster Halbzeit und trotz starker Aufholjagd nach der Pause dann allerdings mit 12:13 gegen Japan, den WM-Achten von 2019. In der Runde um die Plätze 13 bis 20 hielt sich die DSV-Auswahl dann aber wieder schadlos, siegte erst gegen Neuseeland mit 15:6, dann gegen Argentinien mit 11:7 und abschließend wie erwähnt auch noch gegen Brasilien.
DM SMK 2023 in Stuttgart: Titelkämpfe mit besonderem Kick
Für die 320 besten Schwimmtalente des Landes aus den Jahrgängen 2011 und 2012 steht von Freitag bis Sonntag der nationale Saisonhöhepunkt an, in Stuttgart finden am kommenden Wochenende die Deutschen Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf (DM SMK) mit Teilnehmer*innen aus insgesamt 129 Vereinen statt. Als Gastgeberverein agiert dabei diesmal der SV Cannstatt, der allen Interessierten auf seiner Webseite auch einen Livestream anbietet.
>> Zur Veranstaltungsseite mit Ergebnissen und Livestream
Da beim Training in diesem Altersbereich noch eine solide Grundausbildung im Vordergrund stehen soll, werden die Titelkämpfe im schicken neuen Sportbad NeckarPark wieder als Vielseitigkeitswettbewerb in vier verschiedenen Schwimmarten ausgetragen, bei dem am Ende die Punkte aus allen Rennen für jeden Jahrgang in den vier Kategorien zusammengezählt werden.
Neben den obligatorischen 400m Freistil zu Beginn und den 200m Lagen zum Abschluss werden dabei wie gewohnt die 100m- und 200m-Strecken sowie 50m nur mit Beinbewegung in der vorab zu wählenden Schwimmart absolviert. Neu hinzugekommen für alle sind in diesem Jahr außerdem noch Rennen über jeweils 25m Schmetterlings-Beinbewegung in Bauch-und in Rückenlage. Hintergrund hierfür: Die Kickbewegung ist bekanntlich ein besonders wichtiges Element im Wettkampfschwimmen und soll laut Vorgabe der verantwortlichen Bundestrainer*innen noch verstärkter als bisher in diesem Altersbereich geübt werden. Als Bestandteil des SMK-Programms können die dabei erworbenen Fähigkeiten dann gleich auch einmal im Wettkampf vorgezeigt werden. Insofern ist die DM SMK in diesem Jahr erst recht eine Veranstaltung mit besonderem Kick.
Spannendes Finale bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin
Am Ende des 3m-Synchronwettbewerbs der Männer bei den Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen in Berlin konnten am Sonntag gleich zwei Paare jubeln. Das eine, Moritz Wesemann (SV Halle) und Alexander Lube (SV Neptun Aachen) über den Sieg mit 432,81 Punkten – ihr erster gemeinsamer DM-Titel. Das andere, Timo Barthel (SV Halle) und Lars Rüdiger, trotz Platz zwei mit 422,16 über das WM-Ticket aufgrund der besseren Gesamtpunktzahl in der Addition von Vorkampf und Finale. Beide Runden zusammengenommen, lagen die WM-Bronzemedaillengewinner des vergangenen Jahres mit drei Punkten vorne. „Das war ein hochkarätiger Wettkampf von beiden Paaren, sie haben beide je zweimal die WM-Norm deutlich überboten mit sehr schönen Sprüngen“, freute sich Bundestrainer Christoph Bohm über die Luxussituation in dieser Disziplin.
Siegerinnen im 3m-Synchronspringen der Frauen wurden Lena Hentschel und Jana Lisa Rother (beide Berliner TSC) mit 295,38 Punkten, die als einziges Paar angetreten waren, ihr WM-Ticket aber mit einer weiteren guten Leistung noch einmal rechtfertigen konnten.
„Insgesamt war das eine sehr gelungene Veranstaltung. Am ersten Tag dachte ich noch, dass das vielleicht einfach ein überdurchschnittlich guter Start war, aber das hohe Niveau hat sich danach auch an den weiteren Tagen so durchgezogen bis heute“, blickte Christoph Bohm auf die Titelkämpfe zurück. „Natürlich haben wir überall auch noch ein bisschen Luft nach oben. Wir dürfen jetzt nicht den Fokus verlieren und müssen die Konzentration hochhalten, denn die großen Wettkämpfe kommen erst noch. Ich freue mich darauf, mit dem Team die nächsten Schritte zu beschreiten.“
Kaderbildungsrichtlinien für 2023/24 veröffentlicht
Jedes Training wird im Saisonverlauf darauf ausgerichtet, bei den Jahreshöhepunkten die beste Form zu erreichen. Im Nachwuchsbereich sind das im Beckenschwimmen auf nationaler Ebene die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) vom 23. – 27. Mai 2023 in Berlin. Kein Wunder also, dass sich viele Vereinsmitglieder, Fans und auch Eltern bereits Tickets für das Top-Event in der Feiertagswoche vor Pfingsten sichern, obwohl der Meldeschluss am 07. Mai noch einen Monat hin ist.
>> Zum Ticketverkauf für die DJM 2023 in Berlin
Die besten Talente der Jahrgänge 2005 bis 2010 werden die Titelkämpfe im schnellsten Pool der Bundesrepublik auch dazu nutzen wollen, sich für die Förderkader des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zu empfehlen. Um sich die gezielte Unterstützung durch Lehrgangs-, Diagnostik- und Trainingslagermaßen sowie ausgewählte Wettkämpfe zum Erreichen der individuell vereinbarten leistungssportlichen Ziele zu sichern, müssen bis spätestens Mitte September die in den Kaderbildungsrichtlinien jeweils festgelegten Zeiten nachgewiesen werden, die der DSV nun für den Berufungszeitraum 2023/24 veröffentlicht hat.
>> Zu den Kaderbildungsrichtlinien für 2023/24
„Im Vergleich zum vergangenen Jahr haben wir nur wenige Änderungen vorgenommen“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. Die sukzessive anspruchsvoller werdenden Kadernormzeiten sollen in einem Alter von etwa 25 Jahren schließlich zur Peak-Performance führen. Aktuell werden rund 250 Aktive aus dem Beckenschwimmen so gefördert, weit über die Hälfte davon in den Nachwuchskadern 1 und 2.
DSV passt Nominierungsrichtlinien auf neuen Wettkampfkalender an
Im Weltcup-Kalender für das Freiwasserschwimmen hat es in dieser Woche einige Änderungen gegeben. Zum einen wurde für 08./09. Mai 2023 ein neues Auftaktrennen der wichtigsten Wettkampfserie in Hurghada (EGY) angekündigt. Zum anderen sucht der Weltverband World Aquatics gerade zwei neue Austragungsorte für Herbst, da die Rennen in Nantou (TPE) Ende Oktober und Hongkong (HKG) Anfang November auf 2024 verschoben werden mussten. Beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat man daraufhin die Nominierungsrichtlinien für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (14. – 30. Juli) noch einmal angepasst.
>> Zu den aktualisierten Nominierungsrichtlinien Freiwasserschwimmen
Das Egypt Aquatics Festival in Hurghada, zu dem auch ein Weltcup im Synchronschwimmen und ein Wasserballturnier gehören, wird vom DSV nun wie das zweite Weltcuprennen in Golfo Aranci auf Sardinien (ITA/20. und 21. Mai) zur WM-Qualifikation im Freiwasserschwimmen genutzt. Die Rennen im Roten Meer vor der beliebten Urlaubsinsel Soma Bay ersetzen damit den Weltcup in Setúbal (POR/27. und 28.Mai).
Am Qualifikationsprozedere selbst ändert sich nichts, für das 10km-Rennen wird nun aber die Summe aus den Platzierungen in Hurghada und Golfo Aranci herangezogen. Zur Qualifikation für die WM 2024 wird es weitere Anpassungen geben, sobald neue Weltcuprennen für den Herbst festgelegt sind. „Wir nutzen den Weltcup in Ägypten nun als Qualifikationsrennen für die Titelkämpfe in Fukuoka, weil uns der Termin trainingsmethodisch noch etwas besser passt und die Bedingungen in Soma Bay denen bei der WM in Japan auch viel ähnlicher sein werden als in Portugal“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer.
