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DSV-Männer lassen Israel bei der EM keine Chance
Mit einem überlegenen Sieg gegen Israel haben Deutschlands Wasserballer die Vorrunde bei der Europameisterschaft in Zagreb (CRO) abgeschlossen. Durch den 14:8-Erfolg am Dienstagnachmittag belegte die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic in der Endabrechnung Platz zwei in ihrer Gruppe hinter Olympiasieger Serbien und kämpft nun am Mittwoch (10. Januar, 20:15 Uhr) im Überkreuzspiel gegen Montenegro als Dritten der Gruppe A um den Einzug ins Viertelfinale.
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Israel war bei seiner EM-Premiere vor zwei Jahren Zwölfter geworden und hatte damit den Rang direkt vor Deutschland belegt, diesmal stellte sich das Kräfteverhältnis aber ganz anders dar. Gleich zu Beginn der Partie erarbeitete sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) einen beruhigenden Vorsprung. Fynn Schütze sorgte nach 24 Sekunden für den Führungstreffer, nach nicht einmal drei Minuten stand es dann dank konsequenter Chancenauswertung bereits 4:1. Anschließend wurde dieser Vorsprung dann immer weiter ausgebaut, zumal Sekulic in einer Auszeit gegen Ende des zweiten Viertel einsetzende Konzentrationsmängel sofort ansprach und damit unterband. Mit je drei Treffern waren Schütze, Yannek Chiru und Denis Strelezkij als Vollstrecker bei allen Strafwürfen die erfolgreichsten Spieler.
„Solche Spiele sind nie einfach bei einer EM. Unser Sieg war aber zu keiner Zeit gefährdet, das war das Wichtigste heute“, freute sich Sekulic. „Wir sind mit unserer jungen Mannschaft und vielen EM-Neulingen noch nicht stabil genug, das Level über die gesamte Spielzeit gleichmäßig hochzuhalten, aber wir haben wieder einen Schritt vorwärts gemacht.“ Und das, obwohl mit EM-Kapitän Ferdinand Korbel und Philipp Dolff gleich zwei Spieler wegen einer Erkältung geschont wurden. „Ich hoffe sehr, dass beide bis zum nächsten Spiel wieder fit werden. Insbesondere Ferdinand hat bislang ein überragendes Turnier gespielt“, so Sekulic.
Sechs Aktive für die WM-Rennen in Doha nominiert.
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat sein Team für die Freiwasserwettbewerbe bei den Weltmeisterschaften 2024 in Doha (QAT/02. – 18. Februar) nominiert. An der Spitze stehen erwartungsgemäß Leonie Beck (SV Würzburg 05) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg), die nach ihren Doppelsiegen im vorigen Sommer in Fukuoka (JPN) sowohl über die olympische 10km-Distanz als auch im 5km-Rennen als Titelverteidiger*in an den Start gehen werden.
Den zweiten deutschen Startplatz in den Einzelrennen nutzen Jeannette Spiwoks (SG Essen) und Oliver Klemet (SG Frankfurt). Während Klemet als WM-Dritter über 10km-Rennen in Japan sich sogar schon das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) sicherte, hatte sich Spiwoks zuletzt beim Weltcup in Funchal (POR) gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt und wird nun im Persischen Golf um einen von 13 dort vergebenen Quotenplätze für Olympia kämpfen. Zudem schwammen beide die schnellste 5km-Zeit im Qualifikationszeitraum und boten sich dadurch auch für diese WM-Strecke an.
Zur Absicherung der WM-Staffel wurden außerdem Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) und der JEM-Dritte Arne Schubert (SC Magdeburg) ins WM-Team berufen, die im Herbst ebenfalls überzeugende Leistungen abgeliefert hatten. „Drei von vier Olympiatickets haben wir bereits sicher. Für uns steht nun im Fokus, möglichst auch noch die maximal mögliche Anzahl an Startplätzen zu sichern. Aber auch für unsere bereits qualifizierten Aktiven sind die WM-Rennen in Doha natürlich ein wichtiger Test auf dem Weg nach Paris“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer.
Linus Schwedler krault zur vierten JEM-Medaille für das DSV-Team
Die Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen finden in diesem Jahr auf Korfu (GRE) vor einer wunderbaren Kulisse statt, und auch die Ergebnisse der Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) können sich dabei sehen lassen. Am zweiten Wettkampftag kraulte Linus Schwedler bereits zur vierten Medaille für Deutschland, im 10km-Rennen gewann der 18-Jährige vom SC Magdeburg am Samstag nach 1:54:17,8 Stunden wie schon drei seiner Teamkolleg*innen am Tag zuvor Bronze. Im Zielsprint der Spitzengruppe musste Schwedler sich lediglich Piotr Wozniak (POL/1:54:17,1) und Vincenzo Caso (ITA/1:54:17,4) geschlagen geben. Jonas Kusche (SC Chemnitz) wurde knapp dahinter Fünfter (1:54:19,9), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim) belegte Rang elf (1:58:17,5).
„Linus hat sich erst ein wenig geärgert, weil es bei den Jungs beim Endspurt zu großem Gewühl kam, aber das gehört nun mal dazu in unserem Sport. Letztlich hat unsere Mannschaft hier auch heute wieder tolle Leistungen gezeigt, die auch bei den Staffeln am Sonntag einiges erhoffen lassen“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde.
Und meinte damit auch die Mädchen. Hier setzte sich in überlegener Manier die große Favrotin Bettina Fábian (HUN/2:04:19,9) durch, nachdem sie in der Vorwoche als Zweite des LEN-Cups in Barcelona (ESP) bereits die Gesamtwertung des Europacups in der offenen Klasse gewonnen hatte. Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg) kraulte in ihrem ersten Jahr im Freiwasser auf Rang neun (2:04,52,3), Lara Braun (SC Magdeburg) wurde Elfte (2:10:56,8).
Deutschlands Nachwuchs belegt bei der U17-EM Rang zehn
Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben sich mit einem Sieg und einer Niederlage von der U17-Europameisterschaft in Mansia (TUR) verabschiedet. Für die Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac sprang damit in der Endabrechnung der zehnte Rang heraus.
In der Runde um die Plätze neun bis zwölf besiegte das DSV-Team am Samstag erst Frankreich mit 12:8 (2:0, 5:3, 3:3, 2:2), mit sieben Treffern wurde Arne Birk Hofmann hier der überragende Akteur des Spiels. Am Sonntag folgte dann die Partie gegen den Turniergastgeber Türkei, hier musste man sich erst ach zwei Fehlwürfen im Fünf-Meter-Werfen mit 11:12 (2:2, 2:1, 2:3, 2:2) geschlagen geben – nach der regulären Spielzeit hatte es 8:8 gestanden. Dass so nun beide Turnier-Niederlagen in den K.o.-Spielen gegen die Niederlande und die Türkei erst nach Fünf-Meter-Werfen besiegelt waren zeigt allerdings auch, dass Deutschlands Nachwuchs nicht viel zum Weiterkommen gefehlt hat. Das sollte auf jeden Fall Mut machen für die kommenden Aufgaben.
Im EM-Finale stehen sich am Montag (19:30 Uhr , hier im Livestream) dann Griechenland und Serbien gegenüber, um Bronze kämpfen Spanien und Ungarn (18:00 Uhr).
Deutschlands U17-Auswahl spielt bei der EM um die Plätze neun bis zwölf
Denkbar knapp haben die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) den Einzug ins Viertelfinale bei der U17-Europameisterschaft in Mansia (Türkei) verpasst. Im Spiel gegen die Niederlande verlor die Auswahl von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac erst nach Fünf-Meter-Schießen mit 16:17 (5:4, 1:4, 2:3, 4:1).
Als Erster der Gruppe D waren die deutschen Jungen ins erste K.o.-Spiel eingezogen. Mit entsprechend großem Selbstbewusstsein legten sie dann auch los und gingen bis zur sechsten Minute mit 4:1 in Führung. Die Niederländer hatten bis dahin noch kein Spiel gewonnen, aber sie hatten aufgrund des neuen Modus ja auch in einer Gruppe mit den absoluten Topteams gespielt. Nun aber wachten sie auf und zeigte ihre wahre Stärke. Noch bis zur ersten Pause verkürzten sie den Rückstand auf einen Treffer und drehten nach dem zweiten Anschwimmen dann so richtig auf. Der DSV-Sieben gelang fünf Minuten einfach kein Tor mehr, zur Halbzeit lag man daher nun mit 6:8 hinten.
Nach dem dritten Viertel betrug der Rückstand sogar drei Tore, doch dann zeigten die vor allem von Arne Birk Hofmann(fünf Treffer) und Kapitän Finn Taubert (vier Treffer) angetriebenen Deutschen im Schlussabschnitt viel Herz, ihre tolle Aufholjagd wurde mit dem 12:12-Ausgleich sieben Sekunden vor Schluss gekrönt.
Nun musste also das Fünf-Meter-Werfen entscheiden. Auch hier ging Deutschland noch zweimal in Führung, doch ein Pfostentreffer im dritten Durchgang brachte letztlich die Entscheidung, denn bei den Niederlanden trafen dann alle fünf Schützen. Für die DSV-Auswahl geht es damit am Samstag in der Runde um die Plätze neun bis zwölf gegen Frankreich (8:16 gegen Montenegro) weiter.
Deutschlands Wasserballer spielen nach Sieg gegen Japan um Platz fünf
Deutschlands Wasserballer spielen bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) um Platz fünf. Die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl der Studierenden siegte am Sonntag mit 14:12 gegen Japan, beste Torschützen waren dabei Fynn Schütze mit vier sowie Mark Dyck und Lukas Küppers mit jeweils drei Treffern. „Wir haben das Spiel knapper gemacht, als es hätte sein sollen. Wir wussten, dass die Japaner gute Konter schwimmen können und wollten das eigentlich verhindern, aber dann haben wir trotzdem manchmal überhastete Schüsse genommen und so zu viele Konter kassiert“, sagte Deutschlands Torhüter Max Spittank trotz des Erfolges selbstkritisch.
Im Spiel um Platz fünf gegen Griechenland trifft man nun am Montag (07:30 Uhr MESZ) auf Griechenland, das sich gegen China mit 19:5 durchsetzte. „Das Spiel wollen wir auch noch gewinnen und das Turnier so mit einem guten Ergebnis abschließen“, erklärte Spittank. In der Vorrunde trafen beide Teams schon einmal aufeinander, dort siegten die Deutschen mit 12:7.
Beim Schwimmen sorgte Leonie Kullmann (SG Neukölln) mit Platz vier über 200m Freistil für die beste Platzierung des Tages. In 1:59,74 Minuten fehlte der Berlinerin nur eine Hundertstel zur Bronzemedaille. Es siegte Yaxin Liu(CHN/1:56,84). Kullmanns Vereinskollege Luca Nik Armbruster hatte in Chengdu bereits Gold über 50m Schmetterling gewonnen, über die doppelt so lange Distanz belegte er trotz persönlicher Bestzeit von 52,10 Sekunden am Sonntag Rang sechs. Den Sieg sicherte sich der Pole Jakub Bartosz Majerski in 51,41. Am Vortag war Armbruster zudem Fünfter über 100m Freistil (49,50) geworden.
Ebenfalls bei der Universiade hat Wasserspringer Tom Waldsteiner (Berliner TSC) das Finale vom Turm erreicht, welches dann am Montag über die Bühne geht.
Kantersieg zum Abschluss der Vorrunde für die deutschen Wasserballer
Deutschlands Wasserballer bleiben bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) weiter in der Erfolgsspur. Zum Abschluss der Vorrunde feierte die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl einen 23:2-Kantersieg (5:0, 5:1, 8:0, 5:1) gegen Tabellenschlusslicht Singapur und damit den dritten Sieg im vierten Gruppenspiel. Den Einzug ins Viertelfinale hatte das deutsche Team schon vorher klar gemacht, Gegner sind dort am Freitag dann entweder die USA oder Georgien.
Gegen Außenseiter Singapur erzielten gleich zehn der elf Feldspieler im Kader mindestens ein Tor, am erfolgreichsten waren dabei Lukas Küppers (fünf Treffer), Yannek Chiru und Mark Gansen (je drei). „Die Stimmung und die gegenseitige Unterstützung im deutschen Team sind fantastisch. Der Traum von uns Wasserballern ist der Finaleinzug. Wir geben sportlich unser Bestes und haben auch außerhalb des Wettkampfs eine super Zeit in Chengdu“, sagte Küppers.
Beim Auftakt der Schwimmwettbewerbe hat der direkt von den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) angereiste Luca Nik Armbruster (SG Neukölln Berlin) über 50m Schmetterling überzeugen können und ist in 23,18 Sekunden als Schnellster ins Finale am Mittwoch eingezogen. Henning Mühlleitner (Sport-Union Neckarsulm) belegte über 400m Freistil in 3:55.58 Minuten Rang elf, es siegte der Italiener Matteo Lamberti (3:48,65), dessen Vater Giorgio dereinst Welt- und Europameister geworden war.
Beide Deutschen erreichen souverän das Halbfinale vom 3m-Brett
Fast fünf Stunden dauerte es, ehe feststand, welche 18 Wasserspringer beim Einzelwettbewerb vom 3m-Brett bei der WM in Fukuoka (JPN) ins Halbfinale einziehen. Den Sprung in die nächste Runde meisterten auch die beiden deutschen Starter letztlich souverän: Moritz Wesemann (SV Halle) landete mit 408,70 Punkten auf Rang zehn, direkt dahinter folgte mit 407,35 Lars Rüdiger (Berliner TSC) auf Platz elf. Der Beste in der Qualifikation war Titelverteidiger Wang Zongyuan (CHN) mit 500,95.
„Es waren jetzt noch keine richtigen Highlights dabei, aber insgesamt war es eine solide Leistung”, beurteilte Wesemann seinen Auftritt. Der Europameister hatte lediglich beim Rückwärtssalto einen Wackler, nachdem er kurzzeitig sogar aus den Halbfinalplätzen rutschte. Das Finish mit dem 4,5-fachen Salto vorwärts und dem Schraubensalto war dann aber wieder sehr stark. „Ich bin durchaus zufrieden mit Moritz. Es gab eigentlich nur einen kleinen Schwachpunkt, das war der Dreieinhalb rückwärts. Aber er hat die magische Marke von 400 Punkten geknackt, und ich denke, dass er sich im Halbfinale sogar noch steigern kann”, so sein Trainer Philipp Becker-Heiden.
Auch Lars Rüdiger zeigte nur beim Vorwärtssalto ein paar Schwächen, präsentierte sich ansonsten aber sehr souverän. „Ich bin sehr zufrieden. Lars ist im Halbfinale, und das ganz sicher. Er hat überhaupt nicht gezittert und sein Ding wirklich fast maximal abgespult. Auch der Viereinhalb vorwärts war im Ansatz super und bloß nicht ganz konsequent zu Ende gemacht”, lobte Bundestrainer Christoph Bohm. Sein Gesamtfazit des Vorkampfs: „Beide im Halbfinale – top! Bei Moritz hat man das ja als Europameister ein bisschen erwartet, aber für Lars ist das wirklich ein schöner Erfolg. Ich hoffe, dass er da jetzt befreit aufspringen und einfach Gas geben kann.”
Sechs Siege in sieben Spielen: U15-Wasserballer werden EM-Neunte
Deutschlands U15-Wasserballer haben die Europameisterschaften in Podgorica (MNE) als Neunter abgeschlossen. Mit gleich 25 teilnehmenden Nationen war diese EM so zahlreich besetzt wie bislang noch kein Kontinentalturnier in keiner Altersklasse. Die von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac betreute Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) feierte im Turnierverlauf sechs Siege in sieben Spielen und damit mehr Siege als Europameister Ungarn (drei Siege, vier Niederlagen).
Hintergrund ist das neue Wettkampfformat, bei dem in der Vorrunde die Top-Teams und die niedriger gesetzten Mannschaften jeweils unter sich bleiben und erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen treffen. So kam es, dass Ungarn trotz drei Pleiten in der Gruppenphase durch die Erfolge in den K.o.-Spielen am Ende triumphierte, während Deutschland – das in der B-Division gestartet war – nach einer Niederlage zum ungünstigen Zeitpunkt nur noch um die Plätze neun bis 16 spielen konnte.
In der Vorrunde gewann das DSV-Team dreimal deutlich mit 18:4 gegen die Schweiz, 16:5 gegen die Ukraine und gar 18:1 gegen Georgien. Im Überkreuzspiel ging es für den deutschen Nachwuchs der Jahrgänge 2008 und jünger dann gegen Rumänien – diese Partie ging dramatisch mit 13:15 nach Fünfmeterwerfen verloren. In den folgenden Platzierungsspielen gab es dann noch einmal drei Siege gegen Israel (12:7), die Niederlande (4:3) und Malta (11:6).
Dreimal Bronze für Deutschland bei der JEM in Belgrad
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Beckenschwimmen in Belgrad (SRB) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Mittwoch über die ersten Medaillen freuen. Marian Plöger (VfL Sindelfingen, Jarno Bäschnitt (SG Ruhr) und Emilian Hollank (TSV Riedlingen) gewannen am zweiten Wettkampftag in Serbiens Hauptstadt jeweils Bronze.
>> Zu den Ergebnissen der JEM in Belgrad
Den Bann nach einem guten, aber leider noch glücklosen Auftakttag am Dienstag brach Bäschnitt über 200m Freistil. Mit einem fantastischen Endspurt kämpfte er sich auf der letzten Bahn von Rang sechs noch nach vorn auf das Podest und schlug nach 1:49,10 Minuten hinter dem Bulgaren Petar Mitsin (1:46,50) und dem Italiener Alessandro Ragaini(1:47,76) an. Das war auch deswegen beeindruckend, weil Bäschnitt zu denen im DSV-Team gehörte, die an diesem Tag mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatten. „Unter diesen Umständen nur wenige Hundertstel über Bestzeit zu bleiben, ist wirklich stark“, freute sich sein Trainer Mark Jayasundara in der Heimat.
Gleich zwei Eisen im Feuer hatte der DSV im Finale über 50m Brust. Hinter Jonas Gaur (DEN/27,57 Sekunden) und Uros Zivanovic (SRB/28,08) schwamm Emilian Hollank (28,14) hier auf der Außenbahn ebenfalls auf Rang drei direkt vor seinem Teamkollegen Christopher Weidner (28,30) vom Potsdamer SV.
Auf der längsten Strecke gab es danach auch für die Mädchen erstmals Edelmetall. Marian Plöger verbesserte ihre Bestzeit über 1500m Freistil um rund zehn Sekunden auf 16:23,69 Minuten und musste damit nur Merve Tuncel(TUR/16:18,53) und Amelie Blockside (GBR/16:20,19) ziehen lassen. „Das war bockstark von Marian und insgesamt ein guter Tag für uns“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes.
