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„Welle der Solidarität in Deutschland“ – Das erwartet Sie in der April-Ausgabe der Swim&More
Die April-Ausgabe der Swim&More geht in diesen Tagen in den Druck. Titelthema ist diesmal die Welle der Solidarität in Schwimmdeutschland angesichts der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine. In der Krise entfaltet der Sport seine soziale Kraft. Überall engagieren sich Vereine und Aktive für die Menschen aus dem Kriegsgebiet, helfen Flüchtlingen oder organisieren Lebensmittel und andere lebensnotwendige Güter – und auch der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) selbst vermittelt Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten für geflüchtete Athlet*innen. Im Magazin stellen wir einige der Initiativen aus ganz Schwimmdeutschland vor.
Sie haben noch kein Abonnement? Jetzt noch bis zum 07. April Abo für nur 59€/Jahr inkl. Versand abschließen und die April-Ausgabe direkt nach Hause bekommen. Alle Infos unter www.dsv-swimandmore.de.
Lesen Sie weitere spannende Geschichten aus allen Bereichen des DSV:
- Schwimmen: Mit welchen Ideen die Bundestrainer Carsten Gooßes und Hannes Vitense das Nachwuchsschwimmen attraktiver machen wollen
- Wasserspringen: Welche Talente bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf sich aufmerksam machen konnten
- Synchronschwimmen: Welche Rolle der Anzug spielt und warum die Aktiven einen solchen Aufwand für das passende Outfit betreiben
- Wasserball: Wie die Wasserballerinnen des SSV Esslingen mit einer Quasi-U18 die Bundesliga aufmischen
- Masters: Warum Frank Gruner nach über 20 Jahren Pause das Schwimmen noch einmal neu entdeckt hat und damit auch beweist, welch großartige Leistungsentwicklungen auch mit über 50 noch möglich sind
- Breitensport: Die neuesten Aqua-Fitness-Trends beim Aqua Konvent in Köln
Die Swim&More ist das offizielle Verbandsmagazin des DSV und erscheint 12x pro Jahr in gedruckter Form. Nach dem Motto „Alles, nur nicht trocken“ setzt sie die Protagonist*innen des deutschen Wassersports in Szene, liefert spannende Hintergrundgeschichten, neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft und hochwertige Reportagen aus allen DSV-Sparten. Die Swim&More enthält außerdem alle Amtlichen Mitteilungen des Verbandes.
Tom Waldsteiner und Lou Massenberg sichern sich das erste DHM-Gold
Deutscher Meister im Turm-Synchronspringen waren sie beide schon. Doch in dieser Zusammensetzung war es für Tom Waldsteiner und Lou Massenberg (beide Berliner TSC) eine Premiere. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften (DHM) im Wasserspringen sicherte sich das Paar am Mittwoch mit 365,76 Punkten seinen ersten gemeinsamen Titel. Dass sich bei diesen Titelkämpfen einige neue Namen in die Ehrenliste der Deutschen Meister*innen eintragen würden, war bereits abzusehen angesichts mehrerer Absagen etablierter Aktiver. Eine Chance für andere Athlet*innen, die die Sieger gleich im ersten Anlauf nutzten. Bereits im Vorkampf waren die beiden Berliner die stärksten und dort mit 376,02 Punkten sogar noch etwas besser als später im Finale. Silber ging an Jaden Eikermann und Maxim Schwab vom SV Neptun Aachen (340,20), Bronze holten Jannick Gimmer und Jakob Batzer (Mainzer SV/241,05).
„Wir sind mehr als zufrieden“, sagte Waldsteiner, der in Rostock eigentlich mit Timo Barthel (SV Halle) hätte springen sollen, der jedoch für den Synchronwettbewerb aufgrund von Schulterbeschwerden kurzfristig ausfiel. „Dafür, dass Lou und ich gefühlt gar nicht zusammen trainiert haben, war die Synchronität schon echt gut“, meinte Waldsteiner. Auch Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow sprach von „zwei jungen Burschen, die zusammenpassen“.
Lou Massenberg hatte 2020 an der Seite von Barthel erstmals den Deutschen Meistertitel im Turm-Synchronspringen geholt, im vergangenen Jahr war er dann in dieser Disziplin allerdings nicht gestartet. Tom Waldsteiner sicherte sich im Vorjahr an der Seite von Ludwig Schäl (Dresdner SC 1898) Silber, genau wie zuvor auch schon 2020 mit dessen Vereinskollegen Karl Schöne. 2019 gewann er mit diesem gleich zweimal die Goldmedaille, sowohl im Winter als auch im Sommer. Im Wasserspringen werden im Jahresverlauf zwei Deutsche Meisterschaften ausgetragen.
Nachwuchs mit guten Titelchancen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften
Internationale Erfolge und Edelmetall gab es für die deutschen Wasserspringer*innen im vergangenen Jahr zuhauf, ob bei Olympia, bei den Europameisterschaften oder im November auch bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen (JWM). Hier führte der deutsche Nachwuchs zuletzt sogar den Medaillenspiegel an. Gleich mehrere der jungen Sportler*innen, die dort so erfolgreich waren, wollen nun auch bei den Erwachsenen durchstarten und peilen in dieser Woche bei den Deutschen Hallenmeisterschaften vom 16. - 20. Februar in Rostock den Sprung aufs Treppchen an.
Einige arrivierte Athlet*innen werden in der Hansestadt dagegen fehlen. Tina Punzel (Dresdner SC 1898) kuriert einen grippalen Infekt aus, ihre Synchronpartnerin Lena Hentschel befand sich aufgrund einer Corona-Infektion zuletzt in Quarantäne. Patrick Hausding (beide Berliner TSC) befindet sich momentan im Aufbauprozess und verzichtet daher ebenso auf einen Start wie Martin Wolfram, der in den vergangenen Monaten viel Zeit in seine Trainertätigkeit beim Dresdner SC investiert hat. „Dadurch öffnet sich für andere Springer*innen ein Fenster, die jetzt die Chance haben, mit guter Leistung zu brillieren und den Deutschen Meistertitel zu gewinnen“, sagt Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow.
Gute Perspektiven hat etwa Jette Müller (WSC Rostock), zumal die zweifache Weltmeisterin der Juniorinnen vom 1m- und 3m-Brett in Rostock auf ihrer Heimanlage antritt. Bei den Männern rechnet sich in beiden Disziplinen der JWM-Zweite Moritz Wesemann (SV Halle) einiges aus, der es dort unter anderem mit Lars Rüdiger (Berliner TSC) zu tun bekommt, dem Olympia-Bronzemedaillengewinner im Synchronspringen. Gut besetzt sind auch die beiden Turm-Wettbewerbe, wo mit Timo Barthel (SV Halle) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) beziehungsweise Elena Wassen und Christina Wassen (beide Berliner TSC) alle vier Olympiastarter*innen des DSV gemeldet haben.
Florian Wellbrock und Bernd Berkhahn mit dem FINA-Award ausgezeichnet
Zu so einem Aquatics Festival gehört auch eine große Gala, und zu einer solchen lud der Weltverband FINA dann am Freitagabend ins Hilton von Abu Dhabi (VAE) ein. „Heute Abend ist eine fantastische Gelegenheit, die unglaublichen Rekorde und Leistungen von Wassersportler*innen aus der ganzen Welt zu feiern. Die Aktiven sind das schlagende Herz unserer Community“, erklärte FINA-Präsident Husain Al-Musallam. „Ich danke Ihnen allen für den Einsatz, den Sie in diesem herausfordernden Jahr gebracht haben.“
In jeder Disziplin wurde die besten Athlet*innen des Jahres noch einmal mit dem FINA Award ausgezeichnet, die Trophäe als bester Freiwasserschwimmer des Jahres erhielt dabei Florian Wellbrock. Der Olympiasieger aus Magdeburg hatte zwei Tage zuvor auch das große Saisonfinale am Persischen Golf gewonnen. Zugleich wurde Bundestrainer Bernd Berkhahn dann auch als bester Freiwassertrainer im Männerbereich geehrt. Das Aquatics Festival mit den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Mittelpunkt geht noch bis Dienstag, dann will Wellbrock auch noch einmal im Finale über 1500m-Freistil starten.
Die Gewinner*innen des FINA-Awards 2021 bei den Aktiven
Bester Schwimmer: Caeleb Dressel (USA/Coach: Gregg Troy)
Beste Schwimmerin: Emma McKeon (AUS/Coach: Michael Bohl)
Bester Freiwasserschwimmer: Florian Wellbrock (GER/Coach: Bernd Berkhahn)
Beste Freiwasserschwimmerin Ana Marcela Cunha (BRA/Coach: Fernando Possenti)
Bester Wasserballspieler: Filip Filipovic (SRB/Coach: Dejan Savic)
Beste Wasserballspielerin: Maggie Steffens (USA/Coach: Adam Krikorian)
Bester Synchronschwimmer: Aleksandr Maltsev (RUS/Coach: Gana Maksimova)
Beste Synchronschwimmerin, Svetlana Kolesnichenko & Svetlana Romashina (RUS/Coach:Tatiana Danchenko)
Bester Wasserspringer: Xie Siyi (CHN/Coach: Nie Yudi)
Beste Wasserspringerin: Shi Tingmao (CHM/Coach: Zhao Wenjin)
Bester High-Diver: Owen Weymouth (GBR)
Beste High-Diverin: Ellie Smart (USA)
Top-Ten-Platzierung für die U17-Junioren
Es war wieder einmal ein dramatisches Spiel, das die deutschen Junioren zum Abschluss der U17-Europameisterschaften auf Malta ablieferten. Im Spiel um Platz neun gegen Russland lag das DSV-Team Mitte des letzten Viertels bereits mit drei Toren zurück, kämpfte sich aber noch einmal zurück und kam drei Sekunden vor dem Ende durch Robin Rehm tatsächlich noch zum Ausgleich. Der Esslinger war zusammen mit Karl Mancini (SV Bayer Uerdingen 08) der beste deutsche Torschütze an diesem Tag, beide waren je zweimal erfolgreich. Mit dem letzten Angriff der Partie gelang Egor Emtsev eine Sekunde vor dem Abpfiff dann allerdings noch der Siegtreffer zum 8:7-Endstand für die Russen.
Damit beschließt die DSV-Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac die JEM auf Platz zehn. Allerdings hatte man im Verlauf des Turniers auch ziemliches Pech: Gleich dreimal verlor man mit nur einem Tor Unterschied, wobei die entscheidenden Gegentreffer im Achtelfinale gegen die Niederlande (9:10) sowie in den beiden Duellen gegen die Russen (das erste Aufeinandertreffen in der Vorrunde endete 8:9) jeweils erst in den letzten Sekunden fielen. Mit etwas mehr Glück wäre eine noch bessere Platzierung allemal drin gewesen.
Das erste Platzierungsspiel gegen Georgien hatte Deutschland zuvor mit 11:9 für sich entschieden. Lediglich im ersten Viertel lag man kurzzeitig zurück, danach dann bis zum Schluss aber durchgehend in Führung. Mit drei Treffern war Karl Mancini in dieser Partie der erfolgreichste DSV-Torschütze.
DSV-Junioren liefern im JEM-Achtelfinale harten Kampf
Die deutschen Junioren haben den Einzug ins Viertelfinale der U17-Europameisterschaften auf Malta denkbar knapp verpasst. Gegen die Niederlande lieferte die Mannschaft von Bundestrainer Nebojsa Novoselac einen starken Auftritt ab, musste jedoch 3,9 Sekunden vor dem Schlusspfiff den entscheidenden Gegentreffer zum Endstand von 9:10 hinnehmen.
Dass die Partie gegen das Nachbarland kein leichtes Spiel werden würde, war klar: In der Vorrunde hatten die Holländer unter anderem gegen Titelverteidiger Italien gewonnen und sich auch sonst in starker Verfassung präsentiert. Doch der DSV-Nachwuchs ging ohne Furcht in das Duell mit Oranje, Robin Rehm (SSV Esslingen) traf zur frühen Führung. In der Folge lagen dann zwar zunächst die Niederländer vorne, doch der Rückstand der DSV-Auswahl betrug zu keinem Zeitpunkt des Spiels mehr als zwei Tore.
Im dritten und vierten Viertel ging Deutschland nach Treffern von Karl Mancini (SV Bayer Uerdingen 08), Finn Grosse (White Sharks Hannover) und erneut Rehm dann sogar mehrfach in Führung – die drei waren an diesem Tag zusammen mit Kapitän Mark Dyck (Wasserfreunde Spandau 04) mit je zwei Treffern die besten Torschützen für Schwarz-Rot-Gold. Doch der Ausgleich 107 Sekunden vor dem Ende und der Siegtreffer von Marnick Snel quasi im letzten Angriff der Partie rissen den DSV-Nachwuchs noch aus allen Träumen. Der Gegner zog damit ins Viertelfinale gegen Serbien ein. Deutschland spielt nun um die Plätze neun bis zwölf, nächster Kontrahent ist dort bereits am morgigen Donnerstag (09:00 Uhr) das Team aus Georgien.
U17-Junioren stehen im Achtelfinale der EM
Deutschlands Wasserballnachwuchs hat die Vorrunde der U17-EM auf Malta auf Rang drei abgeschlossen und steht damit im Achtelfinale. Zum Auftakt des Turniers gewann die DSV-Auswahl mit 18:9 gegen Weißrussland, Till Hofmann (OSC Potsdam) war dabei gleich sechsmal als Torschütze erfolgreich. Schon nach erstem Viertel hatte das Team von Bundestrainer Nebojsa Novoselac mit 6:1 geführt, spätestens zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 11:3 dann frühzeitig entschieden.
Auch im zweiten Spiel der Gruppe C gegen Russland hielten die deutschen Junioren gut mit und kämpften sich nach zwischenzeitlichem Rückstand wieder heran. Eine Minute vor dem Abpfiff erzielte Finn Taubert (OSC Potsdam) sogar den Ausgleich, ehe Ivan Golubkov 22 Sekunden vor Schluss schließlich doch noch den Siegtreffer für die Russen besorgte. Im abschließenden Gruppenspiel unterlag Deutschland am Dienstag mit 5:13 gegen die favorisierten Ungarn. Beste Torschützen der Mannschaft in der Vorrunde waren Till Hofmann und Robin Rehm (SSV Esslingen) mit jeweils sechs Treffern.
Im Achtelfinale trifft das DSV-Team am Mittwoch (10:30 Uhr) auf die Niederlande, den Zweiten der Gruppe A, der in der Vorrunde mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Italien aufhorchen ließ. Der Sieger dieser Partie bekommt es im Viertelfinale dann mit Serbien zu tun, der Verlierer spielt anschließend um die Plätze neun bis zwölf.
Zum 15. Todestag: Erinnerung an Ursula Klinger
Nicht nur bei den Wasserspringer*innen des SV Neptun Aachen 1910 ist Ursula Klinger auch 15 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod im Jahr 2006 immer noch allgegenwärtig. Die frühere Schwimmhalle West, in der sie dort jahrzehntelang gewirkt und sich dabei dem Nachwuchs ebenso engagiert gewidmet hatte wie den Spitzenleuten, trägt seit 2008 nämlich ihren Namen: Ulla-Klinger-Halle. Sie erinnert damit an eine der ganz großen Persönlichkeiten des deutschen Wasserspringens, die am 04. September 2006 einem Krebsleiden erlag.
Ursula Klinger stand seit 1978 als Bundestrainerin in Diensten des DSV. 1991 wurde die Aachenerin sogar Cheftrainerin, von Oktober 2002 bis zu ihrem Ausscheiden im Juni 2004 bekleidete sie schließlich das Amt der Sportdirektorin Wasserspringen. Bereits 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal (CAN) führte sie die Mannschaft der Bundesrepublik im Turmspringen als Trainerin an und war auch in der Folge mit Ausnahme der vom Westen boykottierten Spiele 1980 in Moskau (RUS) bei allen Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften vertreten. Wegen ihrer fachlichen Kompetenz und als Würdigung ihrer erfolgreichen Arbeit im Wasserspringen wurde sie 1999 vom Deutschen Sportbund (DSB, später aufgegangen im DOSB) in den Beirat der Bundestrainer*innen berufen.
Im Oktober 2000 verlieh ihr der damalige Bundespräsident Johannes Rau sogar das Bundesverdienstkreuz. Rau würdigte die „respektvolle und erfolgreiche Zusammenführung der Sparten Wasserspringen in den beiden deutschen Schwimm-Verbänden nach der Wiedervereinigung“, an der Ursula Klinger maßgeblich mitgewirkt hatte.
Ausschreibung für A-Trainer*innenausbildung Schwimmen veröffentlicht
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) startet Ende des Jahres die nächste A-Trainer*in-Lizenzausbildung 2021/22 im Schwimmen. Die Ausschreibung dazu wurde jetzt veröffentlicht. Eine Anmeldung bei Matz Kunz, Bundestrainer Wissenschaft und Bildung, ist bis spätestens 17. Oktober 2021 zwingend erforderlich. Es können maximal 20 Personen an dem Lehrgang teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.000 Euro
>> Zur Ausschreibung für die Ausbildung Trainer/in A-Schwimmen Leistungssport
Die Lizenzausbildung erfolgt in drei Präsenzmodulen und wird mit virtuellen Lehr- und Lernphasen auf der DSV-E-Learning-Plattform begleitet. Die virtuelle Lernphase beginnt im Dezember 2021, die erste Präsenzblock findet im Januar 2022 in Heidelberg statt. Der DSV behält sich vor, bei einer Verschlechterung der pandemischen Lage Maßnahmen kurzfristig zu verschieben, abzubrechen oder umzuorganisieren.
Für eine Teilnahme müssen der Besitz einer gültigen Lizenz B-Trainer*in Leistungssport Schwimmen sowie einemindestens zweijährige Tätigkeit als lizensierte*r B-Trainer*in im Stützpunktsystem des DSV oder eines Landesschwimmverbandes ab Übergang Aufbau- zu Anschlusstraining mit klarem Bezug zum Leistungssport nachgewiesen werden. Außerdem braucht es eine Befürwortung durch den jeweiligen Landesschwimmverband. In der formlosen Bewerbung sollen die Intention und Ziele als Trainer*in dargestellt werden; neben einem kurzen Lebenslauf müssen auch die genannten Nachweise beigeliefert werden. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind in elektronischer Form bis zum 17. Oktober an kunz@dsv.de einzureichen.
U17-Juniorinnen spielen um die Plätze neun bis zwölf
Ihr Ziel einer einstelligen Platzierung können die DSV-Juniorinnen bei der U17-EM weiterhin erreichen. In den Kampf um die Medaillen wird der deutsche Nachwuchs dagegen nicht mehr eingreifen können. Im Achtelfinale unterlag das Team von Bundestrainer Sven Schulz am Donnerstag in Sibenik (CRO) mit 8:16 gegen Israel.
Bereits am Freitag steht nun das erste Spiel in der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis zwölf an. Erster Gegner dort wird das unterlegene Team der Partie Niederlande gegen die Slowakei sein, die am späten Donnerstagabend über die Bühne geht, wobei die Niederländerinnen klar favorisiert sind. Gewinnt Deutschland dieses Spiel am Freitag (10:30 Uhr), würde man am Sonntag um Platz neun spielen, im Fall einer Niederlage um Platz elf. Eine Verbesserung des Ergebnisses der vergangenen JEM 2019 ist also nach wie vor möglich. In Volos (GRE) war das DSV-Team vor zwei Jahren Elfte geworden.
Im Achtelfinale am Donnerstag gegen Israel gerieten die DSV-Mädchen schon früh in Rückstand und lagen nach dem ersten Viertel bereits mit 2:6 zurück. Im zweiten Viertel konnte Israel die Führung sogar noch ausbauen – mit 8:2 ging es in die Pause. Gerade in dieser Phase gelang es der DSV-Auswahl zu selten, Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Nach der Halbzeit startete Deutschland dann allerdings eine Aufholjagd und kam bis zum Ende des dritten Viertels bis auf zwei Tore heran (10:8). Im Schlussabschnitt gelang aber kein weiterer Treffer mehr, während die Israelis noch sechsmal erfolgreich waren. Beste Torschützinnen auf deutscher Seite waren Jamie-Julique Haas (SC Chemnitz), Elena Ludwig (SSV Esslingen) und Kapitänin Sinia Plotz (SV Bayer Uerdingen 08) mit jeweils zwei Treffern.
