Website-Suche
Ihre Suchergebnisse:
U19-Wasserballerinnen wieder in den Top Ten
Deutschlands U19-Wasserballerinnen haben bei den Europameisterschaften wie schon 2018 erneut Platz zehn belegt. Das Team von Bundestrainer Sven Schulz beendete das Turnier in Zagreb (CRO) mit fünf Siegen und zwei Niederlagen. Den Titel sicherte sich der Nachwuchs aus Spanien, der sich im Finale gegen Ungarn knapp mit 10:9 behauptete; geleitet wurde das Endspiel übrigens vom deutschen Schiedsrichter Ralf Müller zusammen mit der Serbin Ivanka Rakovic-Krstonosic. Die spanischen Frauen hatten erst kürzlich auch bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) die Goldmedaille gewonnen.
Ungeschlagen waren die DSV-Wasserballerinnen durch die Vorrunde gekommen, mit vier Erfolgen gegen Großbritannien (11:8 nach Fünfmeterwerfen), die Türkei (9:7), Bulgarien (22:8) und Malta (16:8). Im Überkreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale unterlag man nach hartem Kampf mit 10:15 gegen die favorisierten Israelinnen und spielte so anschließend um die Plätze neun bis zwölf. Nach dem deutlichen 13:3 gegen die Ukraine und einem 9:10 abermals gegen Großbritannien stand am Ende Rang zehn zu Buche und damit die erneute Bestätigung des Top-Ten-Ergebnis‘ von vor vier Jahren. Danach war die U19-EM 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallen; 2022 hatte der Deutsche Schwimm-Verband e.V. sein Team dann nach mehreren Corona-Fällen in der Auswahl nach dem zweiten Gruppenspiel zurückziehen müssen.
Für Deutschland spielten:
Mia Boscolo, Mara Dzaja, Jamie Julique Haas, Ioanna Petiki, Maria Sekulic, Georgia Sopiadou (alle SSV Esslingen), Leni Harms, Clara Marie Straach, Muriel Tannenhauer (alle SC Chemnitz), Lilian Günther (Waspo 98 Hannover), Marieke Kijlstra (Utrechtse ZSC/NED), Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04), Mona Saternus (SV Bayer Uerdingen 08), Mira Tzenov (SV Blau-Weiß Bochum)
Silber und Bronze für die Staffeln zum Abschluss der JEM in Wien
Mit vielen Top-Ten-Platzierungen hatte der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasser in Wien (AUT) schon in den vergangenen Tagen seine mannschaftliche Stärke bewiesen, diese zeigte sich am Sonntag auch in den beiden abschließenden Staffelwettbewerben über 4x1,5km. In der U19 gab es auf der Regattastrecke auf der Neuen Donau Bronze, in der U16 sogar Silber für die deutschen Teams. „Wir sind sehr zufrieden, die Leistung hat gestimmt“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Insgesamt holte Deutschland damit in Wien drei Medaillen (0-1-2); gemessen an der Anzahl der Medaillen belegten die DSV-Talente zusammen mit Frankreich, Italien und der Türkei Rang zwei im Medaillenspiegel – ebenso in der Championship Trophy, für die auch die weiteren Platzierungen in die Wertung kommen. Das meiste Edelmetall – insgesamt fünf Medaillen – holte Ungarn.
Bei den 17- bis 19-Jährigen kamen Lara Braun, Johannes Liebmann (beide SC Magdeburg), Julia Ackermann und Jonas Kusche (beide SC Chemnitz) nach 1:07:22,98 Stunden auf Rang drei hinter den siegreichen Französ*innen (1:06:32,24) und Spanien (1:06:36,78) ins Ziel. Für Kusche war es nach Bronze am Vortag im 10km-Einzel bereits die zweite Medaille bei diesen Titelkämpfen. Im Rennen der 15- und 16-Jährigen siegte Ungarn in 1:08:23,74 Stunden, dahinter sicherten sich Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Laura Marie Blumenthal Haz (TB 88 Erlangen), Moritz Erkmann (SC Chemnitz) und Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna) in 1:09:12,60 die Silbermedaille vor Italien (1:10:36,82).
Internationale Feuertaufe für 23 DSV-Talente in Belgrad
Das European Youth Olympic Festival (EYOF) findet nur in ungeraden Jahren zwischen den Olympischen Spielen statt, aber auch ohne diese Multisportveranstaltung hat der Schwimmnachwuchs aus den Jahrgängen 2009 und 2010 in diesem Sommer schon mal einen internationalen Saisonhöhepunkt. Mit zwölf anderen Nationen misst sich ein 23-köpfiges Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) vom 10. – 12. Juli beim Central European Countries Junior Meeting (CECJM) in Belgrad (SRB).
>> Zu den Startlisten und Ergebnissen des CECJM in Belgrad
Zwei Starter*innen pro Nation sammeln dabei mit der Platzierung in den Rennen Punkte für ihr Team, es gibt dabei Wertungen für den weiblichen und männlichen Bereich. In Vor- und Endläufen kann man sich dabei schon einmal an die internationalen Gepflogenheiten gewöhnen. „Wir haben unser Team so aufgestellt, dass jede Strecke gut und doppelt besetzt ist“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense.
Das DSV-Aufgebot für das CECJM in Belgrad:
Weiblich: Emma Antonia Schaal, Julia Härle (beide Berliner TSC), Carlotta Waizmann, Emma Luise Breuer (beide SSG Leipzig), Sophie Wendler (TSV Gersthofen), Juliana Buttler (SG Gladbeck/Recklinghausen), Zoe Kalenka (SV Nikar Heidelberg), Nana Boateng Sekyere (Hamburger SC), Michelle Peter (SG Stadtwerke München), Neri Lemke (SGS Hannover), Helena Jurack (SSG Saar Max Ritter)
Männlich: Luis Baumeister (SSG Leipzig), Ruben Finder, Nils Nolte (beide Berliner TSC), Blaise Schröder (Mainzer SV 01), Luke Zabel (SG Essen), Arnold Zinoviev (1.FCN Schwimmen), Simon Brugger (SV Bayreuth), Larus Thiel (SG Bayer), Jesper Sonntag (Hamburger SC), Jannes Schmidt (SC Wiesbaden), Oskar Behrmann (Köpenicker SV Neptun), Anass Lahrach (SV Cannstatt)
Lena Ludwig krönt perfekte Saison mit JEM-Gold in Vilnius
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Freitag über die erste Goldmedaille freuen. Lena Ludwig?(SV Nikar Heidelberg) siegte in 2:28,70 Minuten über 200m Brust und schlug dabei eine Hundertstelsekunde vor Theodora Taylor (GBR) an. Hannah Schneider (Hofheimer SC) sicherte sich in 2:29,30 Bronze und damit bereits die achte Medaille für das DSV-Team.
Ludwig krönte damit eine nahezu perfekte Saison. Im April war sie mit neuem Jahrgangsrekord (2:27,45) bereits Deutsche Meisterin in der offenen Klasse geworden, hatte im Mai dann auch den DJM-Titel gewonnen. Wenige Wochen nach dem 17. Geburtstag triumphierte der Schützling von Trainerin Uta Brandl nun auch auf internationaler Bühne.„Lena hat toll gekämpft und als Favoritin die Nerven behalten“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. „Das ist eine starke Teamleistung, die Heidelberg hier heute abgeliefert hat.“ Denn auch Schneider trainiert am dortigen Bundesstützpunkt.
>> Alle Startlisten und Ergebnisse der JEM 2024?
Edelmetall knapp verpasst hat dagegen Lise Seidel?(SC Chemnitz), die über 200m Rücken in 2:11,97 Minuten Vierte wurde, den Titel gewann Estella Llum Tonrath Nollgen (ESP/2:10,78). Für die Finals am Samstag qualifizierten sich zudem Alina Baievych (200m Schmetterling), Linda Roth (100m Freistil), Johannes Liebmann und Simon Reinke(beide 800m Freistil).
Gelungener JEM-Auftakt in Vilnius: Bronze für die Freistilstaffel
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gleich im ersten Finalabschnitt eine Medaille bejubeln. Über 4x100m Freistil erkämpften Linda Roth (SV Cannstatt/55,67), Julianna Dora Bocska (SG Essen/55,34), Selina Müller (SSG Leipzig/55,82) und Lise Seidel (SC Chemnitz/54,77) in 3:41,60 Minuten Bronze hinter Italien (3:41,12) und Frankreich (4:41,13). Dieses Ergebnis lässt stark hoffen mit Blick auf das Ziel der Bundestrainer*innen, bei den Frauen bis 2028 wieder eine olympiataugliche Sprintstaffel zu entwickeln.
Auf Platz fünf über 4x100m Freistil landeten in 3:19,69 Minuten anschließend Michael Raje (SSG Saar Max Ritter/49,76), Julian Koch (SG Essen/49,77), Sascha Macht (SSG Leipzig/50,10) und Jonathan Samuel Turck (VfL Osnabrück/50,06), Gold ging hier ebenfalls an Italien (3:17,04). Über 400m Lagen wurde beim JEM-Auftakt am Dienstag Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) in 4:50,07 Minuten Sechste, Gold ging dabei mit Meisterschaftsrekord an Vivien Jackl (HUN/4:39,28). Die 15-Jährige hatte zwei Wochen zuvor bereits EM-Silber in der offenen Klasse gewonnen und war in Belgrad (SRB) dann sogar noch Europameisterin über 1500m Freistil geworden.
Aussichtsreiche Positionen für die Finals am Mittwoch erkämpften sich außerdem Marian Plöger, Julia Ackermann(beide 1500m Freistil), Linda Roth, Lukas Fritzke (beide 200m Freistil), Anna Maria Börstler, Vincent Passek (beide 50m Rücken), Emilian Hollank und Subäjr Biltaev (beide 50m Brust), letzterer stellte im Vorlauf mit 27,61 Sekunden einen neuen deutschen Jahrgangsrekord auf.
Länderspiel in Ludwigsburg: Deutschland verliert gegen Olympiateilnehmer Australien
Als Sparringspartner sind Deutschlands Wasserballer in diesem Sommer sehr gefragt. Am Mittwoch bricht das von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Männerteam als nächstes zu einem hochkarätig besetzten Turnier in Sabac (SRB) auf, bei dem neben der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) mit Frankreich, Rumänien, Serbien, Serbien und Australien auch gleich fünf Olympiateilnehmer der Spiele in Paris (FRA) vertreten sind. Auf die Australier traf das DSV-Team auch schon im Rahmen von zwei Länderspielen zu Hause, die zweite Partie am Montagabend in Ludwigsburg ging dabei erneut mit 10:17 verloren. Im ersten Duell dieser beiden Mannschaften war Deutschland dem WM-Elften der vergangenen Weltmeisterschaften am Samstag in Esslingen mit 12:15 unterlegen.
Dabei gingen die Deutschen durch Lukas Küppers auch diesmal wieder in Führung, doch danach waren früh die Gäste am Drücker, die nach dem ersten Viertel bereits mit 5:2 vorne lagen. Diesen Vorsprung verwalteten die Australier in der Folge souverän; nur einmal – beim zwischenzeitlichen 5:7 durch den Ludwigsburger Lokalmatador Tobias Bauer gegen Ende des zweiten Viertels – kam die deutsche Mannschaft nochmal bis auf zwei Tore heran, die allerdings erneut nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Beste Torschützen auf DSV-Seite waren Küppers, Jan Rotermund und Zoran Bozic mit jeweils zwei Treffern, dazu waren vier Spieler je einmal erfolgreich.
DSV-Team unterliegt nach langer Führung gegen Olympiastarter Australien
Gleich zweimal präsentieren sich Deutschlands Wasserballer in diesen Tagen den eigenen Fans, zwei Länderspiele gegen Olympiateilnehmer Australien stehen in Baden-Württemberg auf dem Programm. Das erste Duell mit dem WM-Elften der diesjährigen Weltmeisterschaften in Doha (QAT) verlor die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstag in Esslingen mit 12:15.
Dabei zeigte die nochmals verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic eine gute Leistung und führte in den ersten drei Vierteln immer wieder, noch vor dem Schlussabschnitt lag das DSV-Team mit 11:10 vorne. Im letzten Viertel gelang dann aber nur noch ein Treffer gegenüber gleich fünf Toren der Australier, die sich so noch den Sieg sichern konnten. Beste Torschützen auf deutscher Seite waren Zoran Bozic und Vukasin Simic mit je drei Treffern. „Die Zuschauer*innen haben lange ein sehr knappes und spannendes Spiel gesehen. Wir müssen uns nicht verstecken mit dem Spiel heute, es geht in die richtige Richtung. Wir sind noch ein sehr junges Team, aber der Weg, den wir momentan gehen, ist der richtige“, sagte Philipp Dolff nach der Partie. Am Montagabend (19:00 Uhr) treffen beide Länder in Ludwigsburg erneut aufeinander.
Neukölln gewinnt Bundesliga-Relegation gegen Uerdingen
Gespielt wurde am Wochenende auch in Berlin, dort setzten sich die Männer der SG Neukölln Berlin im zweiten Relegationsspiel gegen den SV Bayer Uerdingen 08 mit 24:13 durch. Berlin gewann damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ vorzeitig mit 2:0 und sicherte sich den Verbleib in der A-Gruppe der Bundesliga.
Anna Olasz und Moritz Bockes gewinnen die deutschen Meistertitel über 10km
Bei den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Burghausen haben Anna Olasz (SC Wiesbaden 1911) und Moritz Bockes (SG Stadtwerke München) am Donnerstag die Titel über die olympische 10km-Distanz gewonnen. Bei den Jugendrennen über 7,5km waren Aliyah Hösel (SC Chemnitz) und Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg) erfolgreich.
Olasz war im Wöhrsee unterhalb der längsten Burg der Welt in 2:04:22,76 Stunden die Schnellste, schlug knapp vor Lara Braun (SC Magdeburg/2:04:23,75) und deren Vereinskollegin Anna Barth (2:05:19,04) an. Die 30-jährige Ungarin, die in ihrer langen Karriere schon bei Olympia, WM und EM startete, war von ihrem Verein wegen Trainermangels – Chefcoach Oliver Grossmann ist mit der Nationalmannschaft zur EM in Belgrad (SRB) unterwegs – vor allem als Nachwuchsbetreuerin für die Reise nach Bayern angefragt worden. Und zeigte gleich mal vor, wie es geht.
>> Alle DM-Ergebnisse auf einen Blick
Bei den Männern setzte sich Bockes in 1:53,31,00 vor Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim/1:53:32,16) durch, beide Athleten hatten Deutschland in der vergangenen Woche bei der EM vertreten. Dritter über 10km wurde Jaan Paasko(SC Magdeburg/1:53:37,48). „So kurz nach der EM gleich wieder so ein tolles Rennen abzuliefern, das zeugt von Willensstärke. Aber auch einige aus unserem JEM-Team haben hier gezeigt, dass sie in einer guten Form sind vor den Titelkämpfen im Juli in Wien“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Den deutschen Olympiastarter*innen Leonie Beck, Florian Wellbrock und Oliver Klemet passte ein DM-Start nicht in die Vorbereitung für Paris (FRA). Die beiden Männer testen aber am Wochenende ihre Form bei Beckenrennen der Settecolli Trophy in Rom (ITA), schließlich absolvieren sie in Frankreich jeweils Doppelstarts.
DM SMK 2024 in Braunschweig: Hier geht es zum Livestream und den Ergebnissen
Das Sportbad Heidberg in Braunschweig ist mit seinem 50 Meter langen Wettkampfbecken und der neuen 25-Meter-Halle ein beliebtes Bad für Wettkämpfe, an diesem Wochenende (14. – 16. Juni) finden hier nun sogar Deutsche Meisterschaften statt. Und zwar messen sich die besten 320 Talente der Bundesrepublik aus den Jahrgängen 2012 und 2013 ab Freitag beim Schwimmerischen Mehrkampf, kurz DM SMK. Aktive aus 132 Vereinen sind dabei am Start.
Da in diesem Altersbereich noch eine breitgefächerte Grundausbildung beim Training im Vordergrund stehen soll, werden die Titelkämpfe stets als Vielseitigkeitswettbewerb für die vier verschiedenen Schwimmarten ausgetragen, bei dem am Ende die Punkte aus allen Rennen zusammengezählt werden.?Neben den obligatorischen 400m Freistil zu Beginn und den 200m Lagen zum Abschluss werden dabei wie gewohnt noch 50m Beine sowie die 100m- und 200m-Strecken in der vorab zu wählenden Schwimmart absolviert. Seit vergangenem Jahr sind außerdem noch Rennen über jeweils 25m Schmetterling Beine in Bauch- und in Rückenlage zu absolvieren. Die Begründung dafür ist ganz einfach: Die Kickbewegung ist bekanntlich ein besonders wichtiges Element im Wettkampfschwimmen und soll laut Vorgabe der Bundestrainer*innen in diesem Altersbereich bereits ausreichend vermittelt werden.
Eintrittskarten für die Zuschauenden (ab zehn Jahre) kosten 10,00 Euro pro Tag, die rührigen Gastgeber*innen von der SSG Braunschweig um Schwimmwart Thorsten Fink sorgen aber auch für eine Übertragung im Livestream. Hier nun alle wichtigen Links zur diesjährigen Veranstaltung im Überblick:
>> Startlisten und Ergebnisse der DM SMK 2024
>> Zum Livestream der DM SMK 2024
>> Zur Veranstaltungsseite mit Hinweisen zu Anfahrt und Catering
Niklas Frach führt die Mixed-Staffel zum Weltcup-Silber
Beim Freiwasser-Weltcup in Golfo Aranci (ITA) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstag über die zweite Medaille freuen. Jeannette Spiwoks (SG Essen), Leonie Beck (SV Würzburg 05), Jonas Kusche (SC Chemnitz) und Niklas Frach (SG Frankfurt) erkämpften sich in der Mixed-Staffel über 4x1,5 Kilometer Silber hinter Italien, Bronze ging an Ungarn. Am Vortag war Beck bereits Dritte im Einzelrennen über 10km geworden und hatte ihre Weltcupgesamtführung damit verteidigt.
Nach einem heftigen Morgengewitter auf Sardinien musste der Start des Rennens erst einmal verschoben werden, bei 19,5 Grad Wassertemperatur lieferte dann vor allem Schlussschwimmer Frach eine überragende Leistung ab. Auf die Topstars Kristof Rasovszky und Gregorio Paltrinieri holte er in seiner Runde erst einen Rückstand von 17 Sekunden auf und hielt im spannenden Endspurt dieses Trio sogar den amtierenden 10km-Weltmeister Rasovsky hinter sich.
„Das hat Niklas ganz stark gemacht“, lobte Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Als die Spitze anfing, sich gegenseitig zu belauern, hat er erst konsequent die Lücke geschlossen. Und wie er sich dann gegen diese namhafte Konkurrenz im Zielsprint behauptet hat, war wirklich beeindruckend.“ Frach selbst meinte: “Natürlich hat das richtig Spaß gemacht, das gibt mir Selbstvertrauen auch in Richtung der EM im Juni.”
