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Junges DSV-Team bietet Olympiasieger Serbien eine Halbzeit lang die Stirn

Leichte Gegner gibt es beim Weltcupfinale in Los Angeles (USA) nicht. Ausschließlich Top-Teams sind bei diesem Event am Start, und so bekamen es die deutschen Wasserballer auch im abschließenden Spiel um Platz sieben am Sonntagabend noch einmal mit einem absoluten Hochkaräter zu tun. Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) verlor die Partie gegen Olympiasieger Serbien mit 8:15, hat in diesen Tagen aber aus allen drei Auftritten vieles mitgenommen, was für die weitere Entwicklung der jungen Mannschaft in Zukunft noch nützlich sein wird. „Solche Spiele brauchen wir, denn bis auf wenige Ausnahmen haben unsere Jungs nicht die Gelegenheit, gegen Spieler wie auf serbischer Seite zum Beispiel Nikola Jaksic oder Sava Randelovic anzutreten. Unter anderem deswegen war dieses Turnier für uns von einer großen Wichtigkeit“, sagte Bundestrainer Milos Sekulic.

In der ersten Halbzeit war das Duell mit dem Olympiasieger noch ausgeglichen. Nach dem Auftaktviertel führten die Serben zwar mit 3:1 und erhöhten dann direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts weiter auf 4:1. Dann aber startete das DSV-Team seine Aufholjagd, konnte durch Treffer von Niclas Schipper und Yannek Chiru zunächst verkürzen und kam dann durch Denis Strelezkij sogar zum Ausgleich. Deutschland war in dieser Phase die bessere Mannschaft, präsentierte sich effektiv in der Offensive und aufmerksam in der Defensive mit gleich mehreren Balleroberung. In Überzahl verpasste man allerdings die Chance, sogar in Führung zu gehen, stattdessen traf Serbien kurz vor der Halbzeit zum 5:4-Pausenstand.

Im dritten Viertel zeigte das Team vom Balkan dann seine ganze Klasse. Die Serben trafen nach dem Wiederanpfiff gleich fünfmal hintereinander und bauten ihren Vorsprung in einem sehr torreichen Viertel so bis auf 12:6 aus – das war die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt verlief die Partie dann wieder ausgeglichener, am serbischen Sieg war aber nicht mehr zu rütteln. Bester Torschütze für den DSV war Fynn Schütze mit zwei Treffern. „Heute haben wir gezeigt, welches Potenzial in uns steckt“, so das Fazit des Bundestrainers. „Bis wir aber da sind, wo wir sein wollen, wird noch Zeit vergehen. Ich hoffe, dass die Spieler nach diesem Turnier etwas mehr Selbstsicherheit gewonnen und gleichzeitig gesehen haben, was jeder Einzelne noch tun muss, um mit den Top-Nationen mitzuhalten. Die Entwicklung der Kraftfähigkeiten muss jetzt an allen unseren Bundesstützpunkten und Wasserballzentren Priorität haben“, sagte Sekulic.

 >> Alle Ergebnisse beim Weltcupfinale

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Zwei deutsche Siege in der EM-Qualifikation

Den Wasserballern des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) fehlt nur noch ein Punkt zur EM-Qualifikation. Am zweiten Tag des Qualifikationsturniers auf Malta setzte sich das DSV-Team mit 15:10 gegen das Team des Gastgebers durch, den wohl stärksten Konkurrenten der Gruppe. Nur im ersten Viertel lag man anfangs noch zurück, doch danach übernahm die deutsche Mannschaft zunehmend das Kommando und führte zur Halbzeit bereits mit drei Toren (7:4). Diesen Vorsprung gab man bis zuletzt nicht mehr ab. Bester Torschütze auf deutscher Seite war mit gleich fünf Treffern der Spandauer Zoran Bozic.

Das erste Spiel hatte Deutschland mit 24:3 gegen Bulgarien gewonnen. Zum Abschluss des Turniers trifft das Team von Bundestrainer Milos Sekulic am Sonntag (10:15 Uhr) noch auf die Ukraine. Der Turniersieger und die besten drei Gruppenzweiten der insgesamt vier Gruppen lösen das Ticket für die Europameisterschaften vom 03. – 16. Januar 2024 in Netanya (ISR).

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Auch die deutschen Wasserballerinnen feierten am Samstag einen klaren Sieg. Bei ihrem EM-Qualifikationsturnier in Rio Maior (POR) gewann die DSV-Auswahl gegen die Außenseiterinnen aus Finnland souverän mit 32:3. Schon zur Hälfte des Spiels lagen die Deutschen mit 14:3 klar in Führung, nach der Pause kassierte man also keinen einzigen Gegentreffer mehr. Beste Torschützinnen waren Belén Vosseberg mit acht Treffern sowie Aylin Fry und Ioanna Petiki mit jeweils fünf Toren. Am Freitag war Deutschland im ersten Turnierspiel gegen Großbritannien mit 5:13 unterlegen, doch Platz zwei und das EM-Ticket kann das DSV-Team am Sonntag (11:30 Uhr) mit einem weiteren Sieg gegen die Gastgeberinnen aus Portugal lösen. Bei den Frauen sind jeweils die beiden Teams auf den Plätzen eins und zwei der Gruppe bei der Endrunde mit dabei.

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DSV nominiert Iris Schmidbauer und Manuel Halbisch für die WM im High Diving

Bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) wird der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) im High Diving zum ersten Mal in beiden Geschlechtern mit je einem Aktiven vertreten sein. Der DSV hat für die Titelkämpfe neben Europameisterin Iris Schmidbauer auch Manuel Halbisch nominiert, der damit als erster Mann für Deutschland in dieser noch jungen und so spektakulären Disziplin bei einer WM an den Start gehen wird.

„Sowohl Iris Schmidbauer als auch Manuel Halbisch haben sich die Nominierung mit guten Ergebnissen beim Weltcup in Fort Lauderdale verdient. Gerade Iris hat dort sehr konstante Sprünge und eine sehr schwere Serie in schöner Qualität gezeigt, da dürfen wir uns auf die Weltmeisterschaften freuen. Aber auch Manuel hat in den vergangenen Jahren immer wieder seine Leistung unter Beweis gestellt. Ich freue mich sehr für ihn, dass er jetzt erstmals bei einer WM dabei sein kann“, erklärte Christoph Bohm, der als Bundestrainer Wasserspringen auch für das High Diving verantwortlich ist.

Manuel Halbisch hatte sich 2019 schon einmal für die Weltmeisterschaften in Gwangju (KOR) qualifiziert, doch kurz vor der WM verletzte er sich bei einem Sprung auf den Azoren (POR) und fiel deshalb für die Titelkämpfe aus. Mit vier Jahren Verspätung erlebt er jetzt also seine WM-Premiere. Iris Schmidbauer war dagegen schon zweimal bei Welttitelkämpfen vertreten – 2017 in Budapest (HUN) wurde sie Zehnte, 2019 dann Achte. Im vergangenen Jahr stand das High Diving zuletzt nicht im WM-Programm. Dafür war Schmidbauer bei der EM in Rom (ITA) erfolgreich und krönte sich zur ersten Europameisterin der Geschichte in dieser Disziplin. Im Februar wurde sie außerdem als Europas High Diverin des Jahres 2022 ausgezeichnet. Ihr Heimtrainer Boris Rozenberg wird das Team der Klippenspringer*innen bei der WM in Japan betreuen.

Das DSV-Team für die WM im High Diving:

Iris Schmidbauer (Dresdner SC 1898), Manuel Halbisch (VfL Waiblingen)

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Drei DJM-Sieger*innen für die JEM nachnominiert

Zu den Europameisterschaften der Junior*innen in Belgrad (SRB/04. – 09. Juli) wird der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) nun sogar ein Team von 38 Aktiven entsenden. Denn nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) im Schwimmen kurz vor Pfingsten in Berlin wurden mit Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg), Zara Selimovic (SG Essen) und Arne Schubert (SC Magdeburg) noch drei weitere Athlet*innen aufgrund ihrer überzeugenden Leistungen dort nachnominiert. „Alle drei haben bei ihren DJM-Siegen schnelle Zeiten erzielt, mit denen sie auch bei der JEM Finalchancen haben. Zara konnte jedoch nur noch für die Staffel nominiert werden, für einen Einzelstart müsste erst eine der bereits Nominierten verzichten“, erklärte Bundestrainer Carsten Gooßes. „Diese Nachnominierung ist sicherlich eine gute Entscheidung für die Förderung unseres Nachwuchses, die sich langfristig auszahlt.“ Die Titelkämpfe sind in größerer Breite als bisher für die Jahrgänge 2005 bis 2009 ausgeschrieben. Die ursprünglich vorgesehene Finanzplanung wurde deswegen vom DSV erweitert.

Die geplanten JEM-Einsätze:

Frauen

Disziplin 

Name 

Vorname 

Jahrgang 

Verein 

Freistil

    

50m

Beierling

Klara Sophie

2007

SG Berliner Wasserratten 1889

 

Bocska

Julianna Dora

2006

SG Essen

 

Jazy

Nina Sandrine

2005

SG Essen

100m

Bocska

Julianna Dora

2006

SG Essen

 

Jazy

Nina Sandrine

2005

SG Essen

 

Seidel

Lise

2006

SC Chemnitz 1892

200m

Bocska

Julianna Dora

2006

SG Essen

 

Lenz

Jette

2006

SV Nikar Heidelberg

 

Seidel

Lise

2006

SC Chemnitz 1892

400m

Ackermann

Julia

2007

SC Chemnitz 1892

 

Plöger

Marian

2006

VfL Sindelfingen

 

Werner

Maya

2005

SV Nikar Heidelberg

800m

Ackermann

Julia

2007

SC Chemnitz 1892

 

Barth

Julia

2006

TB 1888 Erlangen

 

Plöger

Marian

2006

VfL Sindelfingen

1500m

Ackermann

Julia

2007

SC Chemnitz 1892

 

Barth

Julia

2006

TB 1888 Erlangen

 

Plöger

Marian

2006

VfL Sindelfingen

Brust

    

200m

Koch

Jette

2007

SC Magdeburg

 

Ludwig

Lena

2007

SV Nikar Heidelberg

Ru?cken

    

100m

Börstler

Anna Maria

2006

SC Magdeburg

 

Seidel

Lise

2006

SC Chemnitz 1892

200m

Benkler

Noelle

2007

SV Nikar Heidelberg

 

Seidel

Lise

2006

SC Chemnitz 1892

Schmetterling

    

100m

Baievych

Alina

2009

TB 1888 Erlangen

200m

Baievych

Alina

2009

TB 1888 Erlangen

 

Schlump

Seike

2006

SC Magdeburg

Lagen

    

200m

Benkler

Noelle

2007

SV Nikar Heidelberg

400m

Benkler

Noelle

2007

SV Nikar Heidelberg

 

Lenze

Sophie

2006

SV Nikar Heidelberg

 

Plöger

Marian

2006

VfL Sindelfingen

 

von Bonin

Leni

2007

Dresdner SC 1898

Staffelteilnehmerinnen

   

Schiffel

Aaliyah

2006

SSG Leipzig

Selimovic

Zara

2007

SG Essen

Springer

Celina

2006

SG Dortmund

 

Männer

Disziplin 

Name 

Vorname 

Geb. 

Verein 

Freistil

    

100m

Raje

Michael

2006

SSG Saar Max Ritter

 

Wrede

Martin

2005

Wassersportfreunde von 1898 Hannover

200m

Bäschnitt

Jarno

2005

SG Ruhr

 

Fritzke

Lukas

2006

SSG Saar Max Ritter

 

Peschke

Philipp

2005

SG Essen

400m

Bäschnitt

Jarno

2005

SG Ruhr

 

Fritzke

Lukas

2006

SSG Saar Max Ritter

 

Schubert

Arne

2006

SC Magdeburg

800m

Fritzke

Lukas

2006

SSG Saar Max Ritter

 

Schubert

Arne

2006

SC Magdeburg

1500m

Schwedler

Linus

2005

SC Magdeburg

 

Schubert

Arne

2006

SC Magdeburg

Brust

    

100m

Hollank

Emilian

2006

TSV Riedlingen

 

Wendland

Finn

2005

SG Rethen Sarstedt

 

Weidner

Christopher

2005

Potsdamer SV im OSC Potsdam

200m

Bock

Kenneth

2006

Potsdamer SV im OSC Potsdam

 

Hollank

Emilian

2006

TSV Riedlingen

 

Wendland

Finn

2005

SG Rethen Sarstedt

Ru?cken

    

100m

Passek

Vincent

2006

Berliner TSC

 

Schildknecht

Oskar

2005

Erfurter SSC

Lagen

    

200m

Ahnert

Franz

2006

Erfurter SSC

 

Wendland

Finn

2005

SG Rethen Sarstedt

400m

Hammer

Finn

2006

SG Essen

 

Schöttge

Luca

2005

SC Magdeburg

Staffelteilnehmer

    
 

Leupold

Aaron

2005

Potsdamer SV im OSC Potsdam

 

Reinke

Simon

2006

SG Essen

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Sechs Aktive für die Weltmeisterschaften in Fukuoka nominiert

Bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) werden in diesem Jahr fünf Rennen im Freiwasserschwimmen ausgetragen, der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat nun sechs Aktive für die Wettbewerbe im Seaside Momochi Beach Park nominiert. An der Spitze des Teams stehen mit Leonie Beck (SV Würzburg 05) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg) die Medaillengewinner*innen der WM 2022 in Budapest (HUN), die in dieser Saison bereits Weltcuperfolge erzielen konnten. Beide Stars treten in Japan sowohl im 10km-Rennen an, bei dem sich die drei Erstplatzierten bereits Startplätze für die Olympischen Spiele 2024 in Paris (FRA) sichern können, als auch über 5km und dann gemeinsam in der Mixedstaffel über 4x1,5km.

Bei den Männern konnte sich Oliver Klemet (SG Frankfurt) den jeweils zweiten Startplatz in den Einzelrennen sichern, wie sein Trainingspartner Wellbrock wird der 21-Jährige nach den Freiwasserentscheidungen (15. – 20. Juli) später auch noch bei den Beckenwettbewerben dieser WM antreten. Zur Absicherung der Mixedstaffel wurde außerdem Rob Muffels(SC Magdeburg) ins WM-Team berufen, nachdem dieser die DSV-Staffel zuletzt beim Weltcup in Golfo Aranci (ITA) in überzeugender Manier zum Sieg geführt hatte.

Bei den Frauen gehen Lea Boy (SV Würzburg 05) über die 10km und Jeanette Spiwoks (SG Essen) über die 5km als jeweils zweite deutsche Schwimmerin neben Beck an den Start. Über die Besetzung der WM-Staffel als finalem Freiwasser-Wettbewerb wird kurzfristig vor Ort entschieden. „Unsere Mannschaft hat sich bei den beiden ersten Weltcups dieser Saison sehr gut präsentiert“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Wir können sehr positiv auf die WM schauen und wollen dort ein gehöriges Wörtchen mitreden beim Kampf um die Medaillen.“

Das DSV-Freiwasserteam bei der WM

Frauen: Leonie Beck, Lea Boy (beide SV Würzburg 05), Jeannette Spiwoks (SG Essen)

Männer: Florian Wellbrock, Rob Muffels (beide SC Magdeburg), Oliver Klemet (SG Frankfurt)

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DSV-Staffel erkämpft sich auf Sardinien zweiten Weltcupsieg

Das Freiwasser-Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hat bei der zweiten Weltcup-Station in Golfo Aranci (ITA) einen weiteren Erfolg erkämpft. Nach dem Triumph von Leonie Beck und der Bronzemedaille von Oliver Klemet in den 10km-Einzelrennen am Vortag schwamm am Sonntag auch die Teamstaffel auf Sardinien zum Sieg. Im Mixed-Wettbewerb über 4x1500m Freistil schlugen Leonie Beck, Lea Boy (beide SV Würzburg 05), Oliver Klemet (SG Frankfurt) und Rob Muffels (SC Magdeburg) nach 1:04:57,7 Stunden vor Italien (1:04:58,6) und Frankreich (1:05:30,0) an. Schon beim Weltcup-Auftakt zu Monatsbeginn in Ägypten hatte die DSV-Staffel gewonnen.

Die starke Vorarbeit seiner Mannschaftskolleg*innen bei kühler Wassertemperatur (17,2 Grad) veredelte diesmal Rob Muffels mit einer taktischen Meisterleistung als Schlussschwimmer. In Vertretung von Olympiasieger Florian Wellbrock, der nach einer Erkältung an diesem Wochenende auf die Reise ans Mittelmeer verzichtet hatte, zeigte der WM-Dritte von 2019 den Wert des Erfahrungsschatzes, den ein 28-Jähriger in so ein Rennen einbringen kann im Kampf Mann gegen Mann, gegen gleich zwei italienische Verfolger. „Das war eine taktisch perfekte Schlussrunde. Rob hat sich immer gut positioniert und das Rennen so letztlich kontrolliert, um dann auch als Erster anzuschlagen“, freute sich Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Letztlich haben alle in den Staffeln ihre Sache heute richtig gut gemacht. Platz eins und vier bei diesem Feld sind richtig stark.“

Wie Italien auf Platz zwei und drei hatte auch Deutschland ein zweites Quartett schwimmen lassen mit Celine Rieder, Jeannette Spiwoks, Linus Schwedler und Niklas Frach. Allerdings kommt bei Weltcups am Ende immer nur eine Staffel pro Nation in die Wertung. Muffels selbst sagte nach der Siegerehrung: „Das war eine runde Sache. Alle haben wirklich den Job gemacht, den sie vorher auf dem Zettel hatten. Unsere Mädels haben vorn mit den Männern aus anderen Teams mitgehalten, Oliver ist dann sogar an Gregorio Paltrinieri vorbeigeschwommen, damit ich entspannt als Erster ins Rennen konnte. Ich habe es dann auch gut gelöst, es dann auf den Anschlag ankommen lassen, der Plan ist voll aufgegangen.“ Und Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) gibt so ein Abschneiden ganz nebenbei natürlich auch.

>> Alle Ergebnisse in Golfo Aranci

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DJM 2023 in Berlin: Das Meldeergebnis ist online

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) vom 23. – 27. Mai 2023 in Berlin werden auch in diesem Jahr wieder zu einem Schwimm-Wettkampf der Superlative. Das zeigt der Blick in das Meldeergebnis, das heute veröffentlicht wurde.

>> Zum Meldeergebnis der DJM 2023 in Berlin

Demnach gehen in der Woche vor Pfingsten nun 1449 Aktive (715 Mädchen/734 Jungen) aus 289 Vereinen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) an den Start, in den zehn Wettkampfabschnitten sind für die Jahrgänge 2005 bis 2010 insgesamt 500 Läufe angesetzt.

Mit Alina Baievych (TB 1888) ist auch die erfolgreichste Titelsammlerin des Vorjahres (acht Goldmedaillen) wieder dabei, diesmal hat sie laut Meldeergebnis sogar für zehn Strecken im Jahrgang 2009 gemeldet. Anschließend wird die 13-Jährige bei der EM der Junior*innen in Belgrad (SRB/04. – 09. Juli) und dem European Youth Summer Olympic Festival (EYOF) in Maribor (SLO/23. – 29. Juli) erstmals international für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) zum Einsatz kommen. „Die DJM ist in diesem Altersbereich immer ein Höhepunkt. Diesmal wollen wir bei Alina in Berlin dabei Belastungsspitzen setzen in der Vorbereitung auf die internationalen Aufgaben“, erklärte Trainer Roland Böller.

Mit Larus Thiel (SG Bayer), Hugo Engelien (SC Magdeburg), Emilian Hollank (TSV Riedlingen) und Vincent Passek(Berliner TSC) haben natürlich auch alle Aktiven gemeldet, die in diesem Jahr bereits mit neuen Altersklassenrekorden auf sich aufmerksam machen konnten. Von den Bundestrainer*innen in den Blick genommen werden jedoch nicht nur die potenziellen Sieger*innen, sie suchen die Stars von morgen auch noch anderswo im DJM-Feld.

Interessante Rennen sind bei den Titelkämpfen im schnellsten Pool der Bundesrepublik jedenfalls garantiert. Vereinsmitglieder, Fans und auch Eltern können sich die Tickets für das Top-Event im Online-Vorverkauf vorab zu günstigeren Konditionen sichern als an der Tageskasse.

>> Zum Ticketverkauf für die DJM 2023 in Berlin

 

 

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Diese 16 Aktiven sollen den DSV beim EYOF in Maribor vertreten

Die besten Schwimmtalente der Republik treten vom 23. – 27. Mai 2023 bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin gegeneinander an. Im Mittelpunkt stehen dabei einige Aktive, die sich im Saisonverlauf bereits für internationale Saisonhöhepunkte qualifizieren konnten.

>> Jetzt DJM-Tickets im Onlinevorverkauf günstiger sichern

Für die EM der Junior*innen in Belgrad (SRB/04. – 09. Juli) berief der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bereits 35 Aktive ins Nationalteam. Und nun wurden auch die Namen jener 16 Aktiven veröffentlicht, die dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die European Youth Summer Olympic Festival (EYOF) in Maribor (SLO/23. – 29. Juli) vorgeschlagen werden.

Dass Alina Baievych (TB 1888 Erlangen) international demnach sogar ein Doppelstart ermöglicht werden soll, überrascht sicher kaum. Im Vorjahr war die 13-Jährige mit acht Goldmedaillen bereits erfolgreichste DJM-Teilnehmerin gewesen und im November dann bereits sogar Deutsche Meisterin auf der Kurzbahn in der offenen Klasse geworden.

„Unsere Aktiven haben allesamt das Potenzial, in den Finals mitmischen zu können, insbesondere in den Staffeln. Aber es geht beim EYOF nicht nur um die Medaillen: Die meisten Talente kommen dort zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft in Berührung und sollen bei diesem europäischen Fest des Sports vor allem positive Erfahrungen sammeln, die ihnen im weiteren Verlauf ihrer Karriere helfen werden“, sagt Hannes Vitense, Bundestrainer Nachwuchs/Jugend im DSV.

 

Nominierungsvorschlag zur EYOF-Teilnahme

Mädchen: Ewa zur Brügge (SV Halle/Saale), Leni Wendrich (PSV Cottbus), Hannah Schneider (Hofheimer SC), Alina Baievych (TB 1888 Erlangen), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Linda Roth (SV Cannstatt), Fiona Anabel Kuphal (SC Wiesbaden), Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Laura Sophie Kohlmann (SG Essen)

Jungen: Finn-Jonah Neuwirth (SG Berliner Wasserratten), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Hugo Engelien (SC Magdeburg), Leonnard Hunnius (Wapso 98 Hannover), Limaris Dix (SSG Leipzig), Leo Leverkus (SGR Karlsruhe), Carlo Zander (SV Halle/Saale)

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Deutschland räumt beim Weltcup-Auftakt alle Siege ab

Besser hätte die Saison im Freiwasserschwimmen gar nicht losgehen können. Nach den Siegen von Leonie Beck und Florian Wellbrock in den 10km-Einzelrennen gewann das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Weltcup-Auftakt in Soma Bay (EGY) am Dienstag auch noch die Mixed-Staffel über 4x1,5km.

Für den goldenen Hattrick in Ägypten sorgten Jeannette Spiwoks, Celine Rieder, Oliver Klemet und Florian Wellbrock, die nach 1:02:50,1 Stunden klar vor Frankreich (1:03:48,5) und Ägypten (1:08:45,6) anschlugen. Das außer der Wertung gestartete zweite DSV-Team mit Lea Boy, Elea Linka, Niklas Frach und Linus Schwedler erreichte inoffiziell sogar die drittschnellste Zeit (1:04:22,2).

„Alle konnten sich somit hier zeigen und wir haben dabei das maximale Ergebnis erzielt“, resümierte Bundestrainer Bernd Berkhahn. „In Sachen WM-Qualifikation ist aber letztlich noch nichts entschieden, wir nehmen die Spannung nun mit nach Sardinien.“ Für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) wird neben den gesetzten Beck und Wellbrock nämlich nominiert, wer in Soma Bay und beim zweiten Weltcup in Golfo Aranci (ITA/20. und 21. Mai) in Summe die beste Platzierung erkämpft. Verbunden sein könnte damit übrigens auch ein Platz in der aussichtsreichen Teamstaffel. Besonders eng ging es im Roten Meer bislang zwischen Spiwoks und Rieder zu, die im Einzelrennen nur ein Platz trennte und die auch in der Staffel wieder beide fast die gleiche Zeit schwammen.

Weil in diesem Jahr die ersten Freiwasser-Weltcups so spät im Frühjahr stattfinden, kann auch die WM-Qualifikation erst jetzt ausgetragen werden. Für Wellbrock und alle anderen Aktiven, die auch im Beckenschwimmen Ambitionen haben, ist das Programm damit im April und Mai diesmal sehr gedrängt. „Der Umstieg zurück auf die langen Strecken fiel einigen sichtbar schwer, auch wegen der sehr welligen Bedingungen hier. Aber letztlich haben das alle gut gemeistert. Von der Location und vom Ergebnis her war das für uns ein wunderbarer Weltcup“, sagte Berkhahn.

>> Alle Ergebnisse in Soma Bay

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Team-Weltmeister Oliver Klemet mit Glanzzeit über 5km auf WM-Kurs

Dass Oliver Klemet schon wieder sehr schnell unterwegs ist im Wasser, war schon vor rund zehn Tagen beim „Gothaer&friends“-Schwimmfest in Magdeburg zu sehen. Über 800m Freistil (7:51,38 Minuten) und 1500m Freistil (14:59,06) war er nur wenige Tage nach Rückkehr aus einem vierwöchigen Höhentrainingslager unter der Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) geblieben und hatte über 400m Freistil sogar eine Bestzeit (3:47,29) aufgestellt. Nun setzte der 21-Jährige von der SG Frankfurt das nächste Ausrufezeichen und kraulte am Dienstag in Magdeburg in einem 5km-Rennen eine Zeit von 51:08,1 Minuten – das bedeutet pro 100 Meter nur knapp über 1:01 Minuten im Schnitt.

Damit kann sich der Team-Weltmeister des Vorjahres nun berechtigte Hoffnungen auf seinen ersten WM-Einzelstart machen. Denn auch im Freiwasserschwimmen läuft aktuell bereits die Qualifikation für das 5km-Rennen in Japan, ebenfalls bis 23. April wird hier der zweite deutsche Starter neben dem gesetzten Weltmeister Florian Wellbrock per Leistungsnachweis im Becken ermittelt. Die ersten beiden Freiwasser-Weltcups in Ägypten und Sardinien im Mai haben – anders als auf der olympischen 10km-Distanz – auf der kurzen WM-Strecke nämlich nur bestätigenden Charakter.

Das Datum fürs 5km-Rennen nach Beckenregeln kann jeder dabei selbst wählen und dem Bundestrainer anmelden, nur eine Videoüberwachung muss dabei gewährleistet werden. Klemet legte am Dienstag in der Elbeschwimmhalle nun als Erster vor und setzte seinen Kontrahenten um Niklas Frach gleich mal eine Topzeit vor die Nase. Bei den Frauen brachte Klemets Trainingsgruppenkollegin Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) eine Zeit von 56:12,8 in die Wertung.

„An einem Dienstag Rennen zu schwimmen ist etwas ungewohnt, aber ich bin gut durchgekommen und jetzt sehr zufrieden. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so schnell bin“, sagte Klemet. Nächste Woche wird er dann auch noch bei den Berlin Swim Open (21. – 23. April) starten, um auch im Becken weiter um ein WM-Ticket zu kämpfen. „Derzeit ist es ein wenig stressig für mich. Wenn man sich qualifizieren will, muss man diesen Weg aber gehen und alle Möglichkeiten ausnutzen, bei der starken Konkurrenz, die man im eigenen Land nun mal hat“, so Klemet.

>> Zu den Nominierungsrichtlinien Freiwasserschwimmen

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