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Spandau zeigt Ludwigsburg im Spitzenspiel die Grenzen auf
In der Wasserball-Bundesliga der Männer zählt der SV Ludwigsbrg 08 bislang zu den positiven Überraschungen der Saison. Die Ludwigsburger stehen in der A-Gruppe momentan auf Rang drei, direkt hinter den beiden Top-Teams von den Wasserfreunden Spandau 04 und Waspo 98 Hannover. Die Ambitionen sind hoch – „eines Tages wollen wir Spandau schlagen“, war in diesen Tagen von SVL-Kapitän Ivan Pisk zu vernehmen. Aktuell spielt der Rekordmeister aber noch in einer anderen Klasse, wie das direkte Aufeinandertreffen am Samstag zeigte. Im Spitzenspiel des Ersten gegen den Dritten siegte Spitzenreiter Spandau mit 15:4 und verteidigte damit die Tabellenführung. Nationalspieler Marko Stamm und Dimitrios Nikolaides waren auf Seiten der Wasserfreunde je viermal erfolgreich.
Auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover als aktueller Tabellenzweiter behält vor dem direkten Duell der beiden Top-Klubs am 25. Februar seine weiße Weste. Im Spiel gegen die SG Neukölln Berlin lief es anfangs allerdings gar nicht rund, zur Halbzeit lagen die Niedersachsen gar mit 7:9 in Rückstand. „Da haben wir in der ersten Hälfte noch einen Gesteinsbrocken aus dem Champions-League-Spiel gegen Pro Recco im Getriebe gehabt“, meinte Trainer Karsten Seehafer. „Nachdem der zerkleinert war, lief es besser, aber nicht rund, Sand war noch da.“ Nach einer Leistungssteigerung siegte Hannover letztlich aber ungefährdet mit 24:13 – beste Torschützen bei Waspo waren Aleksandar Radovic und Darko Brguljan mit jeweils fünf Treffern.
Mit 14:10 setzte sich außerdem der ASC Duisburg gegen die White Sharks Hannover durch, auch dank gleich sieben Treffern von Torjäger Djordje Tanaskovic.
Die Partie zwischen dem OSC Potsdam und dem SSV Esslingen wurde aufgrund von Coronafällen auf Esslinger Seite ebenso abgesagt wie unter der Woche auch schon das Nachholspiel des SSV gegen den SV Ludwigsburg 08.
Uerdingen schlägt Köln im Auftaktspiel in Gruppe D
Mit einem 17:9 des SV Bayer Uerdingen 08 gegen SGW Rhenania/BW Poseidon Köln startete am Wochenende außerdem das Geschehen in Gruppe D. Nick Möller schoss die Kölner mit acht Toren fast im Alleingang ab. Die vier Mannschaften dort haben den Klassenerhalt und die Relegationsspiele gegen je einen Vertreter der A-Gruppe bereits sicher – nun geht es für sie noch um die beste Ausgangsposition für diese Partien. In der Relegation trifft nämlich der Erste der D-Gruppe auf den Letzten der A-Gruppe und damit auf den vermeintlich leichtesten Gegner, der Zweite auf den Vorletzten, der Dritte spielt gegen den Sechstplatzierten und der Vierte gegen den Fünften. Die Gewinner dieser Duelle spielen dann in der kommenden Bundesligasaison 2022/23 in der A-Gruppe.
Doppelte Tabellenführung für Spandau in den Bundesligen
Nach den Männern der Wasserfreunde Spandau 04 haben auch die Frauen des Vereins die Tabellenführung in der Wasserball-Bundesliga übernommen. Zwar fiel das Topspiel in der Frauenliga gegen den SV Blau-Weiß Bochum coronabedingt aus (ebenso wie das Gastspiel der Bochumerinnen in Chemnitz). Durch das 23:14 gegen den SV Bayer Uerdingen 08 erklommen die Spandauerinnen aber dennoch die Spitzenposition. In der Neuauflage des Meisterschaftsfinals der vergangenen Saison war Gesa Deike für die Berlinerinnen sechs Mal erfolgreich, Lynn Krukenberg und Kapitänin Belén Vosseberg erzielten beide fünf Tore. Die Uerdingerinnen gewannen dafür einen Tag später beim SC Chemnitz 1892 mit 16:6.
Ihren ersten Erfolg in dieser Saison durften auch die Frauen des SV Nikar Heidelberg bejubeln. Beim 16:15 gegen Waspo 98 Hannover gingen gleich acht Tore und damit die Hälfte aller Heidelberger Treffer auf das Konto von Fabienne Heerdt, darunter auch der Siegtreffer rund eine Minute vor Schluss. Tags darauf im Duell mit dem Eimsbütteler TV war Heerdt erneut sechsmal erfolgreich, doch diesmal reichte es nicht zum Sieg: Die Hamburgerinnen setzten sich auswärts mit 19:11 durch und gingen damit nach zuvor vier Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen endlich wieder einmal als Siegerinnen aus dem Becken. Am Vortag hatte der Eimsbütteler TV dagegen noch mit 13:15 bei Aufsteiger SSV Esslingen den Kürzeren gezogen, der am Sonntag wiederum mit 9:17 gegen Waspo 98 Hannover unterlag.
OSC Potsdam rutscht auf den letzten Tabellenplatz
Die Spandauer Männer haben derweil Platz eins in der A-Gruppe der Bundesliga verteidigt. Der Rekordmeister bezwang den ASC Duisburg mit 15:3 – mit jeweils drei Treffern waren Nationalspieler Zoran Bozic nach der Rückkehr von seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr, Yannek Chiru sowie Olympiasieger Nikola Dedovic die besten Torschützen beim Sieger. Tabellenzweiter aufgrund des nur minimal schlechteren Torverhältnisses ist der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der sich beim SSV Esslingen souverän mit 16:3 durchsetzte.
Nachdem in den vergangenen Wochen mehrere Spiele wegen Corona verschoben werden mussten, gab es in der A-Gruppe diesmal wieder einen kompletten Spieltag, alle Partien gingen wie geplant über die Bühne. Der SV Ludwigsburg bezwang die SG Neukölln Berlin auswärts nach hartem Kampf mit 12:8 und festigte seinen dritten Tabellenplatz. Im Kellerduell zwischen den White Sharks Hannover und dem OSC Potsdam duften am Ende die Niedersachsen jubeln, und das, obwohl Potsdam im letzten Viertel bereits mit vier Treffern führte. 18 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Luka Sekulic dann aber der Siegtreffer für Hannover. „Wir sind selbst schuld“, beklagte OSC-Trainer Alexander Tchigir, wir sind undiszipliniert und treffen viele Fehlentscheidungen in der Schlussphase, vor allem die erfahrenen Spieler.“ Potsdam rutschte durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz. Die White Sharks dagegen freuten sich nach dem 12:9 unter der Woche gegen Neukölln über ihren zweiten Sieg binnen vier Tagen.
Krefeld kämpft sich ins Pokal-Achtelfinale
In der zweiten Runde des DSV-Pokals schlug der SV Krefeld 1972 den SV Weiden 1921 mit 13:12. Bastian Schmellenkamp war mit fünf Toren bester Krefelder, den Siegtreffer erzielte aber Vuk Jelaca. Im Achtelfinale treffen die Rheinländer nun auf den Sieger der Partie Hamburger TB von 1862 gegen den SC Neustadt/Weinstraße, die eigentlich auch am Wochenende stattfinden sollte, jedoch coronabedingt ausfiel.
Ludwigsburg bleibt nach Derbysieg gegen Esslingen Zweiter in der Bundesliga
Es war der Tag der Derbys in der Wasserball-Bundesliga der Männer, gleich in mehreren Partien standen sich am Wochenende die lokalen Konkurrenten gegenüber. Dabei setzten sich diesmal in sämtlichen Spielen die jeweiligen Heimteams durch. Etwa in Ludwigsburg, wo der gastgebende SV 08 durch das 17:11 gegen den SSV Esslingen seinen zweiten Tabellenplatz in der A-Gruppe bestätigte. Kapitän Ivan Pisk sprach danach von einem „Festival des Wassersports“, es sei „ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel für uns Spieler und bestimmt auch für die Wasserballfans“ gewesen. Bester Torschütze bei den Ludwigsburgern war wieder einmal Marko Martinic, der mit sechs Treffern seine Führung in der Torschützenliste der Liga behauptete.
Beim Stadtderby in Hannover hieß der Sieger erwartungsgemäß Waspo 98 Hannover, wobei sich der Deutsche Meister beim 13:7 gegen die White Sharks Hannover zurückhielt. „Wir haben nicht mehr getan als nötig, haben hinten sicher gespielt und vorne zu nachlässig“ meinte Trainer Karsten Seehafer. Das Hauptstadtderby zwischen den Wasserfreunden Spandau 04 und der SG Neukölln Berlin musste derweil verschoben werden, weil Neukölln keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung stand.
Kein Derby, dafür eine Neuauflage des letztjährigen Duells um den dritten Platz war die Partie zwischen dem ASC Duisburg und dem OSC Potsdam. Für den letztjährigen Torschützenkönig Lukas Küppers, inzwischen in Diensten des ASC, war es zudem ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, dem der Nationalspieler beim 16:7-Sieg gleich sechs Tore einschenkte. Auch Djordje Tanaskovic war auf Duisburger Seite sechsmal erfolgreich.
Uerdingen und Köln weiterhin ungeschlagen
In der B-Staffel trafen sich der SV Würzburg 05 und der SV Weiden 1921 zum bayerischen Derby. Die Würzburger gewannen mit 9:8, Weiden dagegen bleibt auch nach vier Spielen weiter sieglos. An der Tabellenspitze steht weiterhin der SV Bayer Uerdingen 08, der das Derby am Niederrhein gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Düsseldorfer SC 1898 mit 18:10 klar für sich entschied.
In der C-Staffel siegte Spitzenreiter SGW Rhenania/BW Poseidon Köln mit 10:9 gegen den Duisburger SV 1898 und hat damit ebenfalls noch nicht verloren. Es war ein enges Spiel, in der keine Mannschaft mehr als zwei Tore vorne lag. Erst in der Schlussminute gelang Kölns Kapitän Louis Winkels der entscheidende Treffer.
Bochums Frauen siegen doppelt
In der Bundesliga der Frauen standen am Wochenende gleich zwei Spieltage auf dem Programm, wobei allerdings mehrere Spiele coronabedingt verlegt werden mussten. Der SV Blau-Weiß Bochum siegte gleich doppelt – erst mit 15:11 bei Waspo 98 Hannover und anschließend auch mit 9:7 beim Eimsbüttler TV. Für die Hamburgerinnen bedeutete es die erste Saisonniederlage, nachdem sie tags zuvor noch mit 14:12 gegen Vizemeister SV Bayer Uerdingen 08 gewonnen hatten. Bei Bayer erzielte Aylin Fry gleich elf Treffer, doch weil ansonsten nur noch eine weitere Uerdingerin ein Tor erzielte, reichte das trotzdem nicht für den Sieg gegen eine geschlossene Teamleistung auf Seiten des ETV.
Außerdem schlugen die Wasserfreunde Spandau 04 den SV Nikar Heidelberg mit 21:11. Nach dem ersten Viertel lagen überraschend noch die Heidelbergerinnen in Führung, doch bis zur Halbzeit übernahmen dann die Double-Gewinnerinnen aus der Hauptstadt das Kommando und machte spätestens im dritten Viertel mit einem 9:1-Lauf alles klar. Nationalspielerin Gesa Deike war mit fünf Toren die beste Berlinerin.
Spandau gewinnt Spitzenspiel gegen Ludwigsburg
Es war das Spitzenspiel zu diesem frühen Zeitpunkt der Wasserball-Bundesliga, der Erste gegen den Zweiten – und wurde am Ende doch eine klare Angelegenheit für die Wasserfreunde Spandau 04. Der Rekordchampion siegte am dritten Spieltag mit 15:6 beim SV Ludwigsburg 08 und bestätigte damit seine Tabellenführung. Lediglich im ersten Viertel (2:2) verlief die Partie noch ausgeglichen, danach zog Spandau bereits zur Halbzeit auf 7:3 davon und baute seinen Vorsprung auch nach der Pause weiter aus. Dimitri Kholod traf viermal für die Wasserfreunde, Dimitrios Nikolaides war dreimal erfolgreich. Der nächste Gegner der Berliner ist allerdings noch einmal von ganz anderem Kaliber: Am Mittwoch trifft Spandau in der Champions League auswärts auf Titelverteidiger Pro Recco (ITA).
Neuer Tabellenzweiter in der Liga ist nun Waspo 98 Hannover. Der Deutsche Meister ist ebenso wie Spandau noch verlustpunktfrei, hat allerdings erst ein Spiel weniger absolviert und deshalb vorerst die Rolle des Verfolgers inne. Bei der SG Neukölln Berlin setzte sich Waspo am Wochenende klar mit 21:6 durch, Kapitän Aleksandar Radovic war dabei mit vier Treffern bester Torschütze. In den weiteren Partien der A-Gruppe bezwang der SSV Esslingen den OSC Potsdam mit 12:10, während dem ASC Duisburg nach dem schweren Auftaktprogramm der erste Saisonsieg gelang. Beim 16:6 gegen die White Sharks Hannover war auf Duisburger Seite vor allem Djordje Tanaskovic mit vier Toren gewohnt treffsicher.
Aufsteiger Neustadt feiert den ersten Saisonsieg
Den ersten Sieg in dieser Saison durfte auch die junge Mannschaft von Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße bejubeln, die sich in der B-Staffel mit 12:9 gegen den SV Würzburg 05 durchsetzte. Spitzenreiter in dieser Gruppe bleibt auch nach diesem Wochenende allerdings der SV Bayer Uerdingen 08 nach einem 19:12 gegen den SV Weiden 1921. Nick Möller erzielte vier Tore für Uerdingen, der ehemalige Nationalspieler Ben Reibel, der seine professionelle Wasserballkarriere im Sommer eigentlich beendet hatte, war zudem dreimal erfolgreich. Weiden verbleibt nach der Niederlage punktlos am Tabellenende.
Ebenfalls noch ohne Zähler ist der andere Aufsteiger Hamburger TB von 1862 nach dem 6:11 in der C-Staffel gegen die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln. Die Kölner wiederum bleiben durch diesen Sieg und das Unentschieden gegen den SV Poseidon Hamburg (12:12) mit jetzt 5:1 Punkten Spitzenreiter SV Krefeld 1972 (6:0) auf den Fersen, der sich knapp mit 10:8 gegen den Duisburger SV 1898 behaupten konnte.
Hamburg und Zweitligist Fulda im DSV-Pokal eine Runde weiter
Tags zuvor hatte sich der Hamburger TB von 1862 wenigstens im Pokalwettbewerb schadlos gehalten und dort durch ein 17:15 beim unterklassigen SV Rheinhausen 1913 die zweite Runde erreicht. Damit kommt es im DSV-Pokal in der zweiten Runde (ab 05. Dezember) zum Aufsteigerduell gegen den SC Neustadt. In einem weiteren Pokalspiel zweier Zweitligisten schlug der SC Wasserfreunde Fulda 1923 den 1.SC Zehlendorf-Steglitz mit 23:11 und trifft nun als nächstes auf den zweiten Hamburger Vertreter SV Poseidon.
Nationalspieler Tobias Preuß verabschiedet sich
Im September hatte Wasserballer Tobias Preuß noch die kirchliche Trauung mit seiner Ehefrau nachgeholt, Leichtathletin Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß. Von seiner sportlichen Liebe hat sich der langjährige Nationalspieler nun indes für immer getrennt. In dieser Woche hat der 33-Jährige offiziell seinen Rücktritt vom Wasserball erklärt, nachdem er verletzungsbedingt bereits das ganze Jahr über kein Spiel mehr für das DSV-Team und seinen Verein Waspo 98 Hannover bestritten hatte.
„Mit einem sehr viel mehr lachenden als weinenden Auge verabschiede ich mich aus der Aktivenlaufbahn und freue mich auf die kommenden Aufgaben und Abenteuer“, sagte Preuß. Der Psychologe und gebürtige Berliner ist bereits voll ins Berufsleben eingestiegen und berät jetzt Organisationen zu Transformations- und Entwicklungsthemen vorrangig im Personalbereich.
So ganz kehrt er dem Verband allerdings nicht den Rücken: Dem Leistungssport bleibt er als Aktivensprecher vorerst erhalten. Seine Amtszeit auf diesem Posten, den er stets mit großer Verantwortung ausgeführt hat, läuft noch bis Februar 2022. Zudem bewirbt er sich an diesem Samstag als einer von zwei Kandidat*innen für das Präsident*innenamt des Vereins Athleten Deutschland, der die Interessen von deutschen Kaderathlet*innen vertritt.
2007 absolvierte Preuß sein erstes Länderspiel. 2009 stand er dann erstmals im deutschen Aufgebot bei einer Weltmeisterschaft und erreichte damals mit der DSV-Auswahl einen starken sechsten Platz. Auch 2019 bei der WM in Gwangju (KOR) hatte er großen Anteil am achten Platz, ebenso 2018 am neunten Platz bei der EM in Barcelona sowie am vierten Platz beim Weltcup in Berlin im gleichen Jahr. Mit den Wasserfreunden Spandau 04 und mit Waspo 98 Hannover wurde er zehnmal Deutscher Meister und neunmal Pokalsieger, außerdem dreimal National Champion in den USA während eines Aufenthalts an der University of Southern California. „Die schönsten Erfolge sind aber gar nicht nur die Erfolge, sondern ganz besonders die vielen schönen Momente mit den Jungs auf den Reisen durch die Welt und vor allem die Momente außerhalb des Beckens, in denen ich bemerken durfte, dass ich Menschen berührt und in ihrer Entwicklung geholfen habe“, so Preuß. „Ich hoffe, da ist etwas, das ich hinterlassen habe, das größer ist als nur meine sportliche Leistung.“
In den letzten Jahren plagten den Rechtsaußen jedoch zunehmend Schulterschmerzen, immer öfter musste er im Nationalteam und im Verein im Training kürzertreten. „Irgendwann werde ich wohl eine künstliche Schulter brauchen“, erklärte er, „aber ich hoffe, dass ich das noch so lange wie möglich hinausschieben kann.“
In einem Schreiben an den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) sprach Preuß den Verantwortlichen seine Anerkennung aus. „Danke für die vergangenen Jahre bzw. sogar über ein Jahrzehnt der treuen Unterstützung und Zusammenarbeit. Danke an die heutigen wie auch alle vorangegangen Mitarbeiter*innen. Danke für die vielen tollen Erfahrungen, die Begegnungen und euren Einsatz für uns Sportler*innen.“
Spandau und Hannover die Favoriten bei der Pokal-Endrunde in Berlin
Er ist eines der größten Talente im deutschen Wasserball. Im Sommer schloss sich Zoran Bozic den Wasserfreunden Spandau 04 an, um beim Rekordmeister den nächsten Schritt zu gehen. Um sich spielerisch weiterzuentwickeln. Aber natürlich auch, um Titel zu gewinnen. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich nun bei der Pokal-Endrunde am 16./17. Oktober in Berlin. „Die Vorfreude ist da“, sagt Bozic. „Ich bin heiß darauf, meine beste Leistung abzurufen und zu gewinnen.“
Spandau bestreitet das Turnier in eigener Halle und trägt am Samstag in der Vorschlussrunde gegen den SV Ludwigsburg 08 die Favoritenrolle. Im Finale würde man dann tags darauf voraussichtlich auf den Deutschen Meister Waspo 98 Hannover treffen, der im zweiten Semifinale gegen den ASC Duisburg seinerseits klar favorisiert ist. In den Endspielen im Pokalwettbewerb und in der Bundesliga gab es dieses Duell zwischen Spandau und Hannover zuletzt achtmal hintereinander. Zuletzt hatte es 2017 mit dem ASC Duisburg ein anderer Verein ins Pokalfinale geschafft.
Im vergangenen Jahr holten die Wasserfreunde den Cup. Jetzt wollen sie ihren Titel verteidigen und damit zugleich Revanche nehmen für die deutliche Niederlage gegen Waspo in der Meisterschaft. „Das ist bei allen Spielern zu spüren, dass sie gleich ein Ausrufezeichen setzen wollen“, sagt Bozic. Er selbst war damals noch nicht dabei, erst seit einem Monat trainiert er in Berlin. Der 19-Jährige ist einer von insgesamt vier Neuzugängen bei den Spandauern, die anderen sind Marek Tkac (SVK), Dimitris Nikolaidis (GRE) und Agusti Pericas (ESP). „Die neuen Spieler sind schon gut integriert. Die Mannschaft ist längst zu einem Team geworden“, berichtet Bozic.
Beim Rivalen aus Hannover handelte man dagegen eher nach dem Motto, dass man ein siegreiches Team niemals verändern sollte. Abgänge gab es bis auf Tobias Preuß keine, neu dabei sind dafür Sascha Hülshoff, Finn Rotermundund Linus Schütze, die mit Zweitstartrecht allerdings auch früher schon für Waspo aufliefen. Mit einer eingespielten Mannschaft greift man jetzt nach dem Pokalsieg. Offenbar sahen die Verantwortlichen keinen großen Handlungsbedarf, nachdem in den vergangenen vier Jahren gleich neun der elf nationalen Titel nach Niedersachsen gingen. Mit einem weiteren Erfolg könnte man nun das zweite Double der Vereinsgeschichte nach 2018 perfekt machen.
Der Spielplan:
16. Oktober:
16:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – SV Ludwigsburg 08
18:00 Uhr: ASC Duisburg – Waspo 98 Hannover
17. Oktober:
11:00 Uhr: Spiel um Platz drei
13:00 Uhr: Finale
In der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg ist eine begrenzte Zahl an Zuschauer*innen zugelassen. Tageskarten kosten 12,00 Euro (8,00 Euro für Studierende/Auszubildende sowie Jugendliche bis 18 Jahren), Turnierkarten für das ganze Wochenende 20,00 Euro (ermäßigt 12,00 Euro). Reservierungen bitte unter Martina.Eidner@spandau04.de. Der Ausrichter stellt außerdem für alle Spiele einen Livestream zur Verfügung.
Spandau und Uerdingen bestreiten das Frauenfinale
Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau und der SV Bayer Uerdingen 08 haben das Finale in der Wasserball-Bundesliga der Frauen erreicht. Damit kommt es in den Endspielen im Modus „Best of Three“ ab 12. Juni zu einer Neuauflage des Finalduells von 2019. Damals gewannen die Spandauerinnen mit 2:1 und holten damit in ihrer ersten Saison im Oberhaus auf Anhieb den Titel. Im vergangenen Jahr war die Saison bei den Frauen wegen der Coronavirus-Pandemie dann vorzeitig abgebrochen worden.
Beide Klubs machten im Halbfinale kurzen Prozess. Die Wasserfreunde siegten gegen den SV Blau-Weiß Bochum mit 18:8 und 11:8, dabei waren Mariam Salloum mit insgesamt acht sowie Nationalspielerin Lynn Krukenberg mit sieben Treffern die besten Torschützinnen bei den Spandauerinnen. Beide Spiele fanden in Berlin statt. Die Bochumerinnen hatten am vergangenen Wochenende auf ihr Heimspiel verzichtet, um Spandaus Trainer Marko Stamm die Teilnahme zu ermöglichen, der dort noch selbst mit dem Männerteam im Einsatz war.
Uerdingen ließ nach dem 16:8 im ersten Halbfinale gegen Waspo 98 Hannover ebenfalls keinen Zweifel zu und entschied die zweite Partie sogar noch deutlicher mit 22:4 für sich. In den ersten sechs Minuten war allein Nationalspielerin Aylin Fry dreimal erfolgreich, die insgesamt auf sechs Treffer kam. Besser war an diesem Tag nur ihre DSV-Auswahlkollegin Gesa Deike, die sogar sieben Tore erzielte.
Bei den Männern nimmt Ludwigsburg Kurs auf Platz fünf
In der Bundesliga der Männer steht der Meister bereits fest, nachdem Waspo 98 Hannover vor Wochenfrist die Titelverteidigung perfekt machte. Während die ersten vier Plätze bereits vergeben sind, werden die weiteren Platzierungen in jeweils zwei weiteren Turnieren noch ausgespielt. Im Turnier der Gruppe F um die Plätze fünf bis acht war am ersten Wochenende der SV Ludwigsburg 08 am stärksten, der die Spiele im heimischen Freibad Hoheneck mit zwei Siegen und 4:2 Punkten beendete – trotz einer etwas überraschenden Niederlage im letzten Spiel gegen die SG Neukölln. Punktgleich dahinter lagen die White Sharks Hannover, gefolgt vom SSV Esslingen und den Neuköllnern (jeweils 2:4 Punkte). Mit Marko Martinic (16 Treffer) stellten die Ludwigsburger zudem den besten Torjäger des Turniers.
In Gruppe G um die Plätze neun bis zwölf landeten die beiden rheinischen Vertreter ganz vorne. Gastgeber Düsseldorfer SC 1898 (6:0) gewann das erste Turnier vor der SGW Rhenania/BW Poseidon Köln (4:2), dahinter landeten der SV Weiden 1921 (2:4) und der SV Poseidon Hamborg (0:6).
Waspo 98 Hannover dominiert erstes Finalspiel
Mit dem Heimvorteil ist es in diesen Zeiten ja so eine Sache. Auch in der Finalserie der Wasserball-Bundesliga zwischen Waspo 98 Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 sind wegen der Coronavirus-Pandemie diesmal keine Zuschauer*innen erlaubt, die Anfeuerung von den Rängen entfällt. Im ersten Spiel hatte Waspo dennoch einen kleinen Vorteil auf seiner Seite. Weil im Stadionbad in Hannover bereits die Sommerpause begonnen hat, musste der Titelverteidiger sein Heimspiel in der eigenen Trainingshalle im Sportleistungszentrum bestreiten, das für seine niedrige Hallendecke berüchtigt ist.
Niemand kennt die Bedingungen dort so gut wie der deutsche Meister, der das Spiel am Mittwoch entsprechend siegreich gestalten konnte. Waspo bezwang die Wasserfreunde mit 12:6 und geht damit in der Serie im Modus „Best of Five“ mit 1:0 in Führung. Für die Meisterschaft werden drei Siege benötigt. Seit 2017 hat immer das Team, das das erste Spiel gewinnen konnte, am Ende auch den Titel geholt.
„12:6, das sitzt erst einmal. Ob mental, physisch oder taktisch, wir waren heute ein Stück vor den Berlinern und in allen Punkten überlegen. Das ist jetzt eine kleine Denksportaufgabe für Spandau“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer.
Die bisherigen Duelle in dieser Saison waren allesamt knapp ausgegangen. In der Bundesliga hatte Spandau zweimal mit einem Tor Vorsprung gewonnen, beim Supercup dann Hannover mit zwei Treffern. Dieses Mal wurde es deutlich. Nach dem ersten Abschnitt führte Waspo noch knapp mit 2:1, zog dann aber bis zur Halbzeit auf 6:3 davon. Nach der Pause konnten die Gastgeber ihre Führung sogar noch ausbauen und lagen bereits mit 7:3 vorne, ehe Spandaus bester Torschütze Dimitri Kholod (zwei Tore) und Nationalspieler Maurice Jüngling mit ihren Treffern noch einmal Hoffnung bei den Gästen weckten.
Auf einmal war der Pokalsieger wieder dran, konnte die Partie aber nicht mehr zu seinen Gunsten drehen. Stattdessen gelangen Waspo in der Folge gleich fünf Tore hintereinander bis zum 12:5 – Aleksandar Radovic und Ante Corusicwaren dabei mit je drei Treffern die besten Hannoveraner Schützen. Das letzte Berliner Tor durch Nikola Dedovic 27 Sekunden vor dem Abpfiff bedeutete danach nur noch Ergebniskosmetik. Am Wochenende will der Rekordmeister aber zurückschlagen. Spiel zwei und drei der Finalserie werden am Samstag (16:00 Uhr) und Sonntag (14:00 Uhr) in Berlin ausgetragen.
Potsdam schlägt Duisburg im Spiel um Platz drei
Auch im ersten Bronze-Duell zwischen dem OSC Potsdam und dem ASC Duisburg sah es lange Zeit nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus. Im zweiten Viertel führte Potsdam bereits mit 7:2, doch dann kamen die Duisburger immer besser in Fahrt und waren im dritten Viertel beim Stand von 10:9 wieder bis auf ein Tor am OSC dran. Zur Wende kam es allerdings nicht mehr und so gewann Potsdam letztlich mit 16:14. Beste Torschützen waren Lukas Küppers (sechs Tore) beim Sieger und Dorde Tanaskovic beim ASC, der sogar acht Mal erfolgreich war. Gewinnt Potsdam auch das zweite Spiel am Samstag in Duisburg, sind die Brandenburger wie im Vorjahr erneut Dritter, ansonsten folgt am Sonntag ebenfalls in Duisburg ein entscheidendes drittes Spiel.
Duell der Giganten im Finale um den Jubiläums-Titel
Es ist nicht einfach nur das Finale der beiden stärksten Wasserballteams in Deutschland. Wenn von Mittwoch an Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 in maximal fünf Endspielen aufeinandertreffen, geht es dieses Mal auch um einen historischen Titel: Zum 100. Mal wird in diesem Jahr der deutsche Meister gekürt. Kein Wunder also, dass Marko Stamm unbedingt mit dabei sein möchte. Der Nationalspieler plagt sich seit längerem mit Problemen an der rechten Schulter herum, zwei Monate lang konnte er nicht spielen. Um jetzt bei der Entscheidung trotzdem mitwirken zu können, hat er extra seinen Wurfarm gewechselt und wirft mit links, womit er im Halbfinale gegen den OSC Potsdam auch direkt erfolgreich war. „Das Finale will ich mir nicht entgehen lassen“, sagt er. „Jede Meisterschaft ist besonders, aber die 100. noch einmal umso mehr.“
Die Finalserie nach dem Modus „Best of Five“ startet am Mittwoch (17:00 Uhr) in Hannover, das zweite und dritte Spiel werden am Wochenende (22./23. Mai) in Berlin ausgetragen. „Ich denke, es wird für beide Teams hier schwer, glatt in drei Spielen durchzumarschieren“, meint Waspos Torwart Moritz Schenkel. Ist danach noch keine Entscheidung gefallen, folgen weitere Partien am 26. Mai in Hannover und eventuell am 29. Mai in Berlin. Spätestens dann steht der Jubiläumsmeister fest.
Zum insgesamt zehnten Mal treffen die beiden Klubs in den Endspielen aufeinander, seit 2017 lautet die Finalpaarung zuletzt sogar fünf Mal hintereinander Waspo gegen Wasserfreunde. „Wenn die beiden besten Mannschaften des Landes gegeneinander spielen, dann ist das nie langweilig, sondern immer ein Garant für hochklassigen Wasserball. Ich freue mich deshalb jedes Mal, wenn wir gegen Hannover spielen“, sagt Marko Stamm. Drei Mal war das in dieser Saison bislang der Fall: Im Supercup siegte Waspo (8:6), in der Bundesliga hatten dagegen zweimal die Spandauer das bessere Ende für sich (8:7, 6:5). Knapp war es dabei immer – nach Toren steht es nach drei Spielen unentschieden. „Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe, es gibt keinen klaren Favoriten“, meint Stamm. „Beide Teams kennen sich auf dem Effeff und wissen genau um die Stärken und Schwächen des Gegners. Am Ende wird die Tagesform entscheiden.“
Das sieht Nationaltorwart Moritz Schenkel nicht anders. „Wenn überhaupt eine Mannschaft Favorit ist, dann Spandau, weil sie in dieser Saison schon zwei Spiele gewonnen haben. Aber man hat in der Vergangenheit auch gesehen, dass der Erste nach der Punkterunde nicht unbedingt deutscher Meister werden muss“, sagt er. Im vergangenen Jahr hatten die Wasserfreunde ebenfalls den Heimvorteil – doch Meister wurde bekanntlich Waspo. „Wenn wir es jetzt schaffen würden unseren Titel zu verteidigen, wäre das ein weiterer wichtiger Meilenstein“, so Schenkel. Der letzte Verein außer Rekord-Champion Spandau, dem das gelungen ist, war 1978 übrigens der SV Würzburg 05.
Potsdam und Duisburg kämpfen um Bronze
Ebenfalls am Mittwoch startet das Duell um Bronze zwischen dem OSC Potsdam und dem ASC Duisburg. Diese Serie wird im Modus „Best of Three“ ausgetragen – die Entscheidung über den dritten Platz fällt bereits am kommenden Wochenende. In der ersten Partie haben zunächst die Potsdamer Heimrecht, die im vergangenen Jahr den dritten Platz belegten; das zweite und ein mögliches drittes Spiel finden dann in Duisburg statt.
Hannover und Spandau stehen im Endspiel
Die Finalpaarung war am Ende keine wirkliche Überraschung mehr. Schon die Halbfinal-Hinspielen hatten der deutsche Meister Waspo 98 Hannover und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 jeweils klar gewonnen und ließen auch in den Rückspielen letztlich keinen Zweifel an ihren Favoritenrollen zu. Spandau setzte sich gegen den OSC Potsdam mit 11:6 (Hinspiel: 14:6) durch, Hannover schlug den ASC Duisburg mit 19:5 (Hinspiel: 16:11). Ab Mittwoch (19. Mai) kommt es damit in der Finalserie im Modus „Best of Five“ erneut zum Duell zwischen den beiden derzeit besten Mannschaften im deutschen Wasserball.
Vor allem Waspo präsentierte sich am Samstag in Torlaune. Zur Pause führte der Titelverteidiger bereits mit 12:1 – erst nach zehn Minuten ließen die Niedersachsen überhaupt den ersten Treffer der Duisburger zu. Nach der Pause ging es genauso weiter: Angeführt von Aleksandar Radovic (fünf Treffer), Ivan Nagaev und Nationalspieler Fynn Schütze (jeweils vier) schoss Hannover weiter Tor um Tor und kam am Ende zu einem deutlichen Erfolg.
In Berlin hielt der letztjährige DM-Dritte Potsdam dagegen lange Zeit gut mit und lag zur Pause sogar mit 4:3 in Führung. Im dritten Viertel gelang dem OSC dann aber kein einziger Treffer, so dass die Spandauer die Partie drehen konnten, die in Dimitri Kholod (vier Tore) ihren fleißigsten Schützen hatten. Potsdam blieb zwar dran, konnte den Berliner Erfolg aber nicht mehr gefährden.
Esslingen und Neukölln gewinnen ihre Relegationsrunden
Auch in den Relegationsspielen fielen am Samstag die ersten Entscheidungen. Der SSV Esslingen gewann auch das zweite Spiel der Serie „Best of Three“ gegen den SV Würzburg 05 mit 14:6 und spielt damit demnächst um die Plätze fünf bis acht. Für die kommende Saison 2021/22 haben die Esslinger zudem ihren Platz in der oberen Hälfte der Bundesliga verteidigt. Gleiches gilt für die SG Neukölln, die beim 10:9 gegen den SV Krefeld 1972 allerdings deutlich stärker gefordert wurde. In der ersten Halbzeit führten die Rheinländer dreimal, aber nie mit mehr als einem Tor; kurz nach der Pause lag Krefeld dann sogar erstmals mit zwei Toren vorne. Doch Neukölln kam zurück und erzielte 20 Sekunden vor Schluss durch David Kleine den Siegtreffer. Mit vier Toren war Kleine auch insgesamt der erfolgreichste Berliner.
Im Duell zwischen den White Sharks Hannover und dem SV Bayer Uerdingen 08 fällt die Entscheidung dagegen erst am Sonntag. Nachdem Hannover zur ersten Partie nicht angetreten war und dieses deshalb für Uerdingen gewertet wurde, gewannen die White Sharks das zweite Spiel mit 14:8 und glichen in der Serie aus. Erneut abgesagt wurden die Spiele in der Relegationsserie zwischen dem SV Ludwigsburg 08 und dem Duisburger SV 1898. Schon die erste Partie war am vergangenen Wochenende wegen eines positiven Corona-Falls auf Duisburger Seite ausgefallen.
