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Sechs Aktive für die Weltmeisterschaften in Fukuoka nominiert

Bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) werden in diesem Jahr fünf Rennen im Freiwasserschwimmen ausgetragen, der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat nun sechs Aktive für die Wettbewerbe im Seaside Momochi Beach Park nominiert. An der Spitze des Teams stehen mit Leonie Beck (SV Würzburg 05) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg) die Medaillengewinner*innen der WM 2022 in Budapest (HUN), die in dieser Saison bereits Weltcuperfolge erzielen konnten. Beide Stars treten in Japan sowohl im 10km-Rennen an, bei dem sich die drei Erstplatzierten bereits Startplätze für die Olympischen Spiele 2024 in Paris (FRA) sichern können, als auch über 5km und dann gemeinsam in der Mixedstaffel über 4x1,5km.

Bei den Männern konnte sich Oliver Klemet (SG Frankfurt) den jeweils zweiten Startplatz in den Einzelrennen sichern, wie sein Trainingspartner Wellbrock wird der 21-Jährige nach den Freiwasserentscheidungen (15. – 20. Juli) später auch noch bei den Beckenwettbewerben dieser WM antreten. Zur Absicherung der Mixedstaffel wurde außerdem Rob Muffels(SC Magdeburg) ins WM-Team berufen, nachdem dieser die DSV-Staffel zuletzt beim Weltcup in Golfo Aranci (ITA) in überzeugender Manier zum Sieg geführt hatte.

Bei den Frauen gehen Lea Boy (SV Würzburg 05) über die 10km und Jeanette Spiwoks (SG Essen) über die 5km als jeweils zweite deutsche Schwimmerin neben Beck an den Start. Über die Besetzung der WM-Staffel als finalem Freiwasser-Wettbewerb wird kurzfristig vor Ort entschieden. „Unsere Mannschaft hat sich bei den beiden ersten Weltcups dieser Saison sehr gut präsentiert“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Wir können sehr positiv auf die WM schauen und wollen dort ein gehöriges Wörtchen mitreden beim Kampf um die Medaillen.“

Das DSV-Freiwasserteam bei der WM

Frauen: Leonie Beck, Lea Boy (beide SV Würzburg 05), Jeannette Spiwoks (SG Essen)

Männer: Florian Wellbrock, Rob Muffels (beide SC Magdeburg), Oliver Klemet (SG Frankfurt)

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DSV-Staffel erkämpft sich auf Sardinien zweiten Weltcupsieg

Das Freiwasser-Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hat bei der zweiten Weltcup-Station in Golfo Aranci (ITA) einen weiteren Erfolg erkämpft. Nach dem Triumph von Leonie Beck und der Bronzemedaille von Oliver Klemet in den 10km-Einzelrennen am Vortag schwamm am Sonntag auch die Teamstaffel auf Sardinien zum Sieg. Im Mixed-Wettbewerb über 4x1500m Freistil schlugen Leonie Beck, Lea Boy (beide SV Würzburg 05), Oliver Klemet (SG Frankfurt) und Rob Muffels (SC Magdeburg) nach 1:04:57,7 Stunden vor Italien (1:04:58,6) und Frankreich (1:05:30,0) an. Schon beim Weltcup-Auftakt zu Monatsbeginn in Ägypten hatte die DSV-Staffel gewonnen.

Die starke Vorarbeit seiner Mannschaftskolleg*innen bei kühler Wassertemperatur (17,2 Grad) veredelte diesmal Rob Muffels mit einer taktischen Meisterleistung als Schlussschwimmer. In Vertretung von Olympiasieger Florian Wellbrock, der nach einer Erkältung an diesem Wochenende auf die Reise ans Mittelmeer verzichtet hatte, zeigte der WM-Dritte von 2019 den Wert des Erfahrungsschatzes, den ein 28-Jähriger in so ein Rennen einbringen kann im Kampf Mann gegen Mann, gegen gleich zwei italienische Verfolger. „Das war eine taktisch perfekte Schlussrunde. Rob hat sich immer gut positioniert und das Rennen so letztlich kontrolliert, um dann auch als Erster anzuschlagen“, freute sich Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Letztlich haben alle in den Staffeln ihre Sache heute richtig gut gemacht. Platz eins und vier bei diesem Feld sind richtig stark.“

Wie Italien auf Platz zwei und drei hatte auch Deutschland ein zweites Quartett schwimmen lassen mit Celine Rieder, Jeannette Spiwoks, Linus Schwedler und Niklas Frach. Allerdings kommt bei Weltcups am Ende immer nur eine Staffel pro Nation in die Wertung. Muffels selbst sagte nach der Siegerehrung: „Das war eine runde Sache. Alle haben wirklich den Job gemacht, den sie vorher auf dem Zettel hatten. Unsere Mädels haben vorn mit den Männern aus anderen Teams mitgehalten, Oliver ist dann sogar an Gregorio Paltrinieri vorbeigeschwommen, damit ich entspannt als Erster ins Rennen konnte. Ich habe es dann auch gut gelöst, es dann auf den Anschlag ankommen lassen, der Plan ist voll aufgegangen.“ Und Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) gibt so ein Abschneiden ganz nebenbei natürlich auch.

>> Alle Ergebnisse in Golfo Aranci

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DJM 2023 in Berlin: Das Meldeergebnis ist online

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) vom 23. – 27. Mai 2023 in Berlin werden auch in diesem Jahr wieder zu einem Schwimm-Wettkampf der Superlative. Das zeigt der Blick in das Meldeergebnis, das heute veröffentlicht wurde.

>> Zum Meldeergebnis der DJM 2023 in Berlin

Demnach gehen in der Woche vor Pfingsten nun 1449 Aktive (715 Mädchen/734 Jungen) aus 289 Vereinen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) an den Start, in den zehn Wettkampfabschnitten sind für die Jahrgänge 2005 bis 2010 insgesamt 500 Läufe angesetzt.

Mit Alina Baievych (TB 1888) ist auch die erfolgreichste Titelsammlerin des Vorjahres (acht Goldmedaillen) wieder dabei, diesmal hat sie laut Meldeergebnis sogar für zehn Strecken im Jahrgang 2009 gemeldet. Anschließend wird die 13-Jährige bei der EM der Junior*innen in Belgrad (SRB/04. – 09. Juli) und dem European Youth Summer Olympic Festival (EYOF) in Maribor (SLO/23. – 29. Juli) erstmals international für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) zum Einsatz kommen. „Die DJM ist in diesem Altersbereich immer ein Höhepunkt. Diesmal wollen wir bei Alina in Berlin dabei Belastungsspitzen setzen in der Vorbereitung auf die internationalen Aufgaben“, erklärte Trainer Roland Böller.

Mit Larus Thiel (SG Bayer), Hugo Engelien (SC Magdeburg), Emilian Hollank (TSV Riedlingen) und Vincent Passek(Berliner TSC) haben natürlich auch alle Aktiven gemeldet, die in diesem Jahr bereits mit neuen Altersklassenrekorden auf sich aufmerksam machen konnten. Von den Bundestrainer*innen in den Blick genommen werden jedoch nicht nur die potenziellen Sieger*innen, sie suchen die Stars von morgen auch noch anderswo im DJM-Feld.

Interessante Rennen sind bei den Titelkämpfen im schnellsten Pool der Bundesrepublik jedenfalls garantiert. Vereinsmitglieder, Fans und auch Eltern können sich die Tickets für das Top-Event im Online-Vorverkauf vorab zu günstigeren Konditionen sichern als an der Tageskasse.

>> Zum Ticketverkauf für die DJM 2023 in Berlin

 

 

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Diese 16 Aktiven sollen den DSV beim EYOF in Maribor vertreten

Die besten Schwimmtalente der Republik treten vom 23. – 27. Mai 2023 bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin gegeneinander an. Im Mittelpunkt stehen dabei einige Aktive, die sich im Saisonverlauf bereits für internationale Saisonhöhepunkte qualifizieren konnten.

>> Jetzt DJM-Tickets im Onlinevorverkauf günstiger sichern

Für die EM der Junior*innen in Belgrad (SRB/04. – 09. Juli) berief der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bereits 35 Aktive ins Nationalteam. Und nun wurden auch die Namen jener 16 Aktiven veröffentlicht, die dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die European Youth Summer Olympic Festival (EYOF) in Maribor (SLO/23. – 29. Juli) vorgeschlagen werden.

Dass Alina Baievych (TB 1888 Erlangen) international demnach sogar ein Doppelstart ermöglicht werden soll, überrascht sicher kaum. Im Vorjahr war die 13-Jährige mit acht Goldmedaillen bereits erfolgreichste DJM-Teilnehmerin gewesen und im November dann bereits sogar Deutsche Meisterin auf der Kurzbahn in der offenen Klasse geworden.

„Unsere Aktiven haben allesamt das Potenzial, in den Finals mitmischen zu können, insbesondere in den Staffeln. Aber es geht beim EYOF nicht nur um die Medaillen: Die meisten Talente kommen dort zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft in Berührung und sollen bei diesem europäischen Fest des Sports vor allem positive Erfahrungen sammeln, die ihnen im weiteren Verlauf ihrer Karriere helfen werden“, sagt Hannes Vitense, Bundestrainer Nachwuchs/Jugend im DSV.

 

Nominierungsvorschlag zur EYOF-Teilnahme

Mädchen: Ewa zur Brügge (SV Halle/Saale), Leni Wendrich (PSV Cottbus), Hannah Schneider (Hofheimer SC), Alina Baievych (TB 1888 Erlangen), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Linda Roth (SV Cannstatt), Fiona Anabel Kuphal (SC Wiesbaden), Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Laura Sophie Kohlmann (SG Essen)

Jungen: Finn-Jonah Neuwirth (SG Berliner Wasserratten), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Hugo Engelien (SC Magdeburg), Leonnard Hunnius (Wapso 98 Hannover), Limaris Dix (SSG Leipzig), Leo Leverkus (SGR Karlsruhe), Carlo Zander (SV Halle/Saale)

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Deutschland räumt beim Weltcup-Auftakt alle Siege ab

Besser hätte die Saison im Freiwasserschwimmen gar nicht losgehen können. Nach den Siegen von Leonie Beck und Florian Wellbrock in den 10km-Einzelrennen gewann das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Weltcup-Auftakt in Soma Bay (EGY) am Dienstag auch noch die Mixed-Staffel über 4x1,5km.

Für den goldenen Hattrick in Ägypten sorgten Jeannette Spiwoks, Celine Rieder, Oliver Klemet und Florian Wellbrock, die nach 1:02:50,1 Stunden klar vor Frankreich (1:03:48,5) und Ägypten (1:08:45,6) anschlugen. Das außer der Wertung gestartete zweite DSV-Team mit Lea Boy, Elea Linka, Niklas Frach und Linus Schwedler erreichte inoffiziell sogar die drittschnellste Zeit (1:04:22,2).

„Alle konnten sich somit hier zeigen und wir haben dabei das maximale Ergebnis erzielt“, resümierte Bundestrainer Bernd Berkhahn. „In Sachen WM-Qualifikation ist aber letztlich noch nichts entschieden, wir nehmen die Spannung nun mit nach Sardinien.“ Für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) wird neben den gesetzten Beck und Wellbrock nämlich nominiert, wer in Soma Bay und beim zweiten Weltcup in Golfo Aranci (ITA/20. und 21. Mai) in Summe die beste Platzierung erkämpft. Verbunden sein könnte damit übrigens auch ein Platz in der aussichtsreichen Teamstaffel. Besonders eng ging es im Roten Meer bislang zwischen Spiwoks und Rieder zu, die im Einzelrennen nur ein Platz trennte und die auch in der Staffel wieder beide fast die gleiche Zeit schwammen.

Weil in diesem Jahr die ersten Freiwasser-Weltcups so spät im Frühjahr stattfinden, kann auch die WM-Qualifikation erst jetzt ausgetragen werden. Für Wellbrock und alle anderen Aktiven, die auch im Beckenschwimmen Ambitionen haben, ist das Programm damit im April und Mai diesmal sehr gedrängt. „Der Umstieg zurück auf die langen Strecken fiel einigen sichtbar schwer, auch wegen der sehr welligen Bedingungen hier. Aber letztlich haben das alle gut gemeistert. Von der Location und vom Ergebnis her war das für uns ein wunderbarer Weltcup“, sagte Berkhahn.

>> Alle Ergebnisse in Soma Bay

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Team-Weltmeister Oliver Klemet mit Glanzzeit über 5km auf WM-Kurs

Dass Oliver Klemet schon wieder sehr schnell unterwegs ist im Wasser, war schon vor rund zehn Tagen beim „Gothaer&friends“-Schwimmfest in Magdeburg zu sehen. Über 800m Freistil (7:51,38 Minuten) und 1500m Freistil (14:59,06) war er nur wenige Tage nach Rückkehr aus einem vierwöchigen Höhentrainingslager unter der Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli) geblieben und hatte über 400m Freistil sogar eine Bestzeit (3:47,29) aufgestellt. Nun setzte der 21-Jährige von der SG Frankfurt das nächste Ausrufezeichen und kraulte am Dienstag in Magdeburg in einem 5km-Rennen eine Zeit von 51:08,1 Minuten – das bedeutet pro 100 Meter nur knapp über 1:01 Minuten im Schnitt.

Damit kann sich der Team-Weltmeister des Vorjahres nun berechtigte Hoffnungen auf seinen ersten WM-Einzelstart machen. Denn auch im Freiwasserschwimmen läuft aktuell bereits die Qualifikation für das 5km-Rennen in Japan, ebenfalls bis 23. April wird hier der zweite deutsche Starter neben dem gesetzten Weltmeister Florian Wellbrock per Leistungsnachweis im Becken ermittelt. Die ersten beiden Freiwasser-Weltcups in Ägypten und Sardinien im Mai haben – anders als auf der olympischen 10km-Distanz – auf der kurzen WM-Strecke nämlich nur bestätigenden Charakter.

Das Datum fürs 5km-Rennen nach Beckenregeln kann jeder dabei selbst wählen und dem Bundestrainer anmelden, nur eine Videoüberwachung muss dabei gewährleistet werden. Klemet legte am Dienstag in der Elbeschwimmhalle nun als Erster vor und setzte seinen Kontrahenten um Niklas Frach gleich mal eine Topzeit vor die Nase. Bei den Frauen brachte Klemets Trainingsgruppenkollegin Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) eine Zeit von 56:12,8 in die Wertung.

„An einem Dienstag Rennen zu schwimmen ist etwas ungewohnt, aber ich bin gut durchgekommen und jetzt sehr zufrieden. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so schnell bin“, sagte Klemet. Nächste Woche wird er dann auch noch bei den Berlin Swim Open (21. – 23. April) starten, um auch im Becken weiter um ein WM-Ticket zu kämpfen. „Derzeit ist es ein wenig stressig für mich. Wenn man sich qualifizieren will, muss man diesen Weg aber gehen und alle Möglichkeiten ausnutzen, bei der starken Konkurrenz, die man im eigenen Land nun mal hat“, so Klemet.

>> Zu den Nominierungsrichtlinien Freiwasserschwimmen

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Deutschland wird ungeschlagener Gruppensieger beim Water Polo World Cup

Deutschlands Wasserballer haben das Erstrundenturnier des Water Polo World Cups in Otopeni (ROM) mit vier Siegen aus ebenso vielen Spielen ungeschlagen als Gruppensieger abgeschlossen. Am Sonntag schlug die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch Großbritannien mit 15:4. Schon zur Halbzeit führte das DSV-Team mit 7:1, nach drei Vierteln hatte man den Vorsprung dann sogar bis auf neun Tore ausgebaut (11:2). Bester Torschütze mit drei Treffern war Ferdinand Korbel (OSC Potsdam). Je zwei Treffer erzielten Denis Strelezkij (Wasserfreunde Spandau 04), Mark Gansen (Waspo 98 Hannover) und Aleks Sekulic (ASC Duisburg), je ein Tor steuerten außerdem Zoran Bozic, Yannek Chiru (beide Spandau 04), Finn Rotermund (White Sharks Hannover) und Niclas Schipper (Waspo Hannover) bei.

Bundestrainer Milos Sekulic zog nach dem Turnier ein positives Fazit: „Es war für uns sehr wichtig, an diesem Turnier teilzunehmen. Es war eine Art Standortbestimmung und eine Chance für die jungen Spieler, ihre Leistung unter Beweis zu stellen. Wir fahren mit einem Turniersieg, darunter einem Sieg gegen Rumänien (gegen das man bei der EM im vergangenen Jahr noch mit 4:11 unterlegen war, Anm. d. Red.) nach Hause, was für dieses junge Team nach nur vier gemeinsamen Trainingseinheiten ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Gleichzeitig wurden Baustellen erkannt und definiert, so dass wir jetzt noch besser wissen, an welchen Punkten wir in der Vorbereitung für die zweite Runde in Berlin ansetzen müssen, so dass dort eine weitere Leistungssteigerung erkennbar wird.“

Als Gastgeber war Deutschland für die zweite Runde Anfang Mai ohnehin schon qualifiziert und geht nun noch einmal deutlich gestärkt und mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben. Die beiden anderen europäischen Tickets für das Zweitrundenturnier sicherten sich Rumänien und Malta. Neben diesen drei Mannschaften werden in der ersten Maiwoche in Berlin dann noch weitere fünf Nationen aus den anderen Kontinentalverbänden am Start sein.

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DSV-Team fährt beim World Cup zwei weitere Siege ein

Nach dem Auftaktsieg am Donnerstag gegen die Ukraine (9:7) blieben die deutschen Wasserballer auch am zweiten Tag des Erstrundenturnier des Water Polo World Cups in Otopeni (ROM) auf der Erfolgsspur. Am Freitag war die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic gleich doppelt gefordert und konnte am Ende beide Spiele gegen den letztjährigen EM-14. Malta mit 9:5 sowie gegen den EM-Zehnten Rumänien mit 9:7 gewinnen. Das DSV-Team ist damit vor der abschließenden Partie am Sonntag gegen Großbritannien auf einem guten Weg zum Gruppensieg. Für die zweite Runde, die Anfang Mai in Berlin ausgetragen wird, ist Deutschland als Gastgeber ohnehin schon qualifiziert.

Im ersten Spiel des Tages gegen Malta lag die DSV-Auswahl nicht einmal zurück. Bester Torschütze auf deutscher Seite war wie schon gegen die Ukraine wieder Denis Strelezkij (Wasserfreunde Spandau 04) mit drei Treffern, daneben waren Ferdinand Korbel (zwei), Mark Dyck (beide OSC Potsdam), Fynn Schütze (Waspo 98 Hannover) sowie Yannek Chiru und Mateo Cuk (beide Spandau 04) erfolgreich.

Nur wenige Stunden später führte Denis Strelezkij auch im Abendspiel gegen die Gastgeber erneut die Torschützenliste auf deutscher Seite an, dort waren es drei Tore auf seinem Konto. Nach anfänglicher Führung für Deutschland lagen im zweiten Viertel kurzzeitig die Rumänen vorne, aber das DSV-Team schlug zurück und ging so mit einem knappen 4:3-Vorsprung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel konnte dieser auf bis zu drei Tore ausgebaut werden (6:3 und 7:4), doch der Gegner ließ sich noch nicht abschütteln und kam zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal auf 7:6 heran. Zoran Bozic (Spandau) mit seinem zweiten Treffer des Spiels und Strelezkij mit einem platzierten Distanzwurf direkt in den Winkel rund anderthalb Minuten vor dem Abpfiff sorgten dann allerdings für die endgültige Entscheidung. Die weiteren Tore erzielten Mark Gansen (zwei), Niclas Schipper (beide Waspo Hannover) und Mateo Cuk. Am Samstag ist das deutsche Team nun spielfrei, ehe das Turnier am Sonntag abgeschlossen wird.

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DMSJ-Bundesfinale in Wuppertal eröffnet das neue Meisterschaftsjahr

Die ersten Wochen des neuen Jahres gehören im Schwimmen traditionell den Mannschaftswettbewerben. An diesem Wochenende findet in Wuppertal zunächst das Bundesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jugend (DMSJ) statt, nur eine Woche später (04./05. Februar) folgt dann in die DMS der Erwachsenen in Essen.

Den Anfang macht am 28./29. Januar aber der Nachwuchs. Je zwölf Mannschaften pro Geschlecht in der Jugend C und D sowie je acht Teams in der Jugend B und A haben den Sprung zur Endrunde geschafft. Da in der Wuppertaler Schwimmoper ohnehin acht Bahnen zur Verfügung stehen, hat sich die Abteilung Wettkampfsport Schwimmen in Rücksprache mit dem Ausrichter entschieden, in den beiden älteren Wettkampfklassen die Anzahl der zugelassenen Mannschaften in diesem Jahr auf acht zu erhöhen. „Damit wollen wir die Mannschaftsmeisterschaften weiter aufwerten“, erklärt Manuel Martin, Mitarbeiter Mannschaftswettbewerbe in der Abteilung Wettkampfsport Schwimmen.

>> Zur Veranstaltungswebsite mit Meldelisten, Ergebnissen und Livestream

Nachdem das Bundesfinale im vergangenen Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie noch ohne Zuschauer*innen stattfinden musste, ist in diesem Jahr nun auch wieder Publikum zugelassen. Beste Stimmung ist also garantiert, und das nicht nur bei der abschließenden Kostümparade, bei der die Mannschaften traditionell verkleidet zur Siegerehrung einlaufen, um auf diese Weise auch nach außen hin Teamgeist zu demonstrieren.

Überhaupt steht das Team im Mittelpunkt. Bei der DMSJ werden ausschließlich Staffelrennen in den verschiedenen Lagen ausgetragen. „Es ist ein sehr motivierendes Format, gerade die jüngeren Jahrgänge fiebern auf diese Veranstaltung“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense. „Staffeln sind uns immer schon sehr wichtig gewesen und in der Vergangenheit waren wir dort auch international sehr erfolgreich. Das gemeinsame Teamerlebnis motiviert zusätzlich, über sich hinauszuwachsen. Es ist wichtig, dass unsere Talente diese Erfahrung auch schon auf nationaler Ebene machen können, bevor sie später vielleicht einmal in die Nationalmannschaft aufrücken.“

In den Vorkämpfen waren in der weiblichen Jugend der Berliner TSC (Jugend D), zweimal die SG Essen (Jugend C und Jugend B) und die SV Schwäbisch Gmünd (Jugend A) am schnellsten. In der männlichen Jugend gehen TPSK 1925 (Jugend D), die SG Bayer (Jugend C), die SSG Leipzig (Jugend B) sowie der SC Magdeburg (Jugend A) von der Pole-Position aus ins Rennen. Eine kurzfristige Veränderung im Teilnehmerfeld gab es noch in der männlichen Jugend B: Die Sport-Union Neckarsulm hat abgemeldet, dafür rückt Waspo 98 Hannover nach.

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Diego Heinze gewinnt JWM-Bronze auf den Seychellen

Bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen auf den Seychellen konnte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gleich zum Auftakt über eine Medaille freuen. Im 5km-Rennen kraulte Diego Alfons Heinze in 48:51,6 Minuten zu Bronze, der 15-Jährige vom SC Wiesbaden musste im Endspurt nur Nathan Szobota (USA/48:50,9) und Davide Grossi (ITA/48:51,0) um sieben bzw. sechs Zehntelsekunden den Vortritt lassen. David Kuhn vom SV Würzburg 04 (48:53,7) wurde zwei Sekunden dahinter Vierter. Die Rennen im verregneten Inselparadies waren wegen organisatorischer Probleme bei der Kursabsteckung mit jeweils über einer Stunde Verspätung gestartet worden, bei über 26 Grad Wassertemperatur und 28 Grad in der Luft herrschten dann aber sehr gute Bedingungen.

Bei den Mädchen siegte mit Claire Weinstein (51:52,40) ebenfalls eine US-Amerikanerin vor Tuna Erdogan(TUR/51:56,8) und Noa Martin (ESP/52:05,9). Julia Ackermann (SC Chemnitz) kam nach ihren Siegen bei JEM (Freiwasser) und EYOF (Becken) diesmal auf Rang fünf ins Ziel (52:52,1), ihre Vereinskollegin Aliyah Höselbelegte Rang 15 (53:47,6).

Über 7,5km verpasste Linus Schwedler (SC Magdeburg) trotz eines sehr offensiv geführten Rennens den Sprung auf das Podest um drei Zehntelsekunden, der 17-Jährige wurde in 1:16:20,9 Stunden Vierter hinter Hunor Kovacs-Seres(HUN/1:16,02,1), Paulo Strehlke Degado (MEX/1:16:20,5) und Mate Hartmann (HUN/1:16:20,6). Arne Schubert(SC Magdeburg) hatte nach einem Schlag auf die Brust körperliche Probleme bekommen und musste das Rennen abbrechen.

Bei den Mädchen wurde auf dieser Distanz Celine Petruschke (SC Magdeburg) in 1:26:11,6 Achte, Vereinskollegin Lara Braun Elfte (1:27:11,4). Die Goldmedaille ging hier mit deutlichem Vorsprung an US-Shootingstar Katie Grimes(1:22:38,5). Die 16-Jährige hatte bei den Weltmeisterschaften der offenen Klasse in Budapest (HUN) in diesem Jahr bereits Silber über 1500m Freistil und 400m Lagen gewonnen.

„Das war ein starker Auftakt für unser Team, auch Julia Ackermann und Linus Schwedler haben sich hier sehr stark präsentiert. So kann es gern weitergehen an den nächsten beiden Tagen“, lobte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer.

 

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Korbacher Straße 93
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info@dsv.de

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