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Spandau sorgt für Potsdams erste Saisonniederlage

Es war das Duell zweier bis dahin noch ungeschlagenen Mannschaften in der Wasserball-Bundesliga. Doch das Spitzenspiel zwischen Spandau und Potsdam wurde zu einer klaren Angelegenheit: Die Wasserfreunde triumphierten im Berlin-Brandenburg-Derby deutlich mit 20:9 und behaupteten damit die Tabellenführung vor Waspo 98 Hannover. Auch der Titelverteidiger feierte bei Aufsteiger Duisburger SV 98 einen souveränen 22:9-Erfolg, bleibt aufgrund des um drei Treffer schlechteren Torverhältnisses aber zunächst Zweiter.

Das Duell Hannover gegen Duisburg gab es am Wochenende übrigens noch zwei weitere Male, mit je einem Sieg für den ASC Duisburg und die White Sharks Hannover, so dass dieses Stadtduell am Ende mit 2:1 an die Klubs aus Niedersachsen ging.

In der B-Gruppe musste Spitzenreiter SSV Esslingen mit dem 14:15 beim SV Bayer Uerdingen 08 die erste Saisonniederlage hinnehmen und gab somit Platz eins vorerst an die SV Krefeld 1972 ab. Mann des Tages beim Uerdinger Erfolg war Màrton Magyar mit gleich sieben Treffern.

 
Gruppe A  
ASC DuisburgWhite Sharks Hannover17:12 (4:2, 7:3, 4:3, 2:4)
SG Neukölln BerlinSV Ludwigsburg 0812:11 (2:2, 5:2, 3:3, 2:4)
Wasserfreunde Spandau 04OSC Potsdam20:9 (6:2, 7:2, 5:1, 2:4)
Duisburger SV 1898Waspo 98 Hannover8:22 (1:4, 2:4, 3:8, 2:6)
Duisburger SV 1898White Sharks Hannover10:21 (4:5, 2:4, 2:5, 2:7)
Gruppe B  
SV Bayer Uerdingen 08SSV Esslingen15:14 (4:5, 4:4, 3:2, 4:3)
Düsseldorfer SC 1898SV Würzburg 0510:12 (1:3, 3:3, 4:3, 2:3)
SG Stadtwerke MünchenSV Krefeld 19724:12 (0:4, 2:3, 1:3, 1:2)
Düsseldorfer SC 1898SSV Esslingen13:14 (3:3, 4:5, 4:4, 2:2)

Tabellen Männer

  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A*     
1.Wasserfreunde Spandau 0441282:29+53
2.Waspo 98 Hannover41274:24+50
3.OSC Potsdam3647:39+8
4.ASC Duisburg4642:51-9
5.White Sharks Hannover4651:55-4
6.SG Neukölln Berlin4339:68-29
7.SV Ludwigsburg 083029:46-17
8.Duisburger SV 18984035:87-52
Gruppe B*     
1.SV Krefeld 197251159:30+29
2.SSV Esslingen51168:56+12
3.SV Würzburg 054741:37+4
4.SVV Plauen3625:250
5.SV Cannstatt3629:25+4
6.SV Bayer Uerdingen 083638:31+7
7.SG Stadtwerke München4127:41-14
8.Düsseldorfer SC 18985039:81-42

Uerdingens Frauen vorerst an der Tabellenspitze

In der Bundesliga der Frauen stand am Wochenende lediglich eine Partie auf dem Plan. Mit einem ungefährdeten 13:6-Auswärtserfolg beim ETV Hamburg setzte sich der SV Bayer Uerdingen 08 vorerst an die Tabellenspitze, die Konkurrenz hat aber größtenteils noch ein Spiel weniger absolviert.

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.SV Bayer Uerdingen 082625:17+8
2.SV Blau-Weiß Bochum1323:4+19
3.Wasserfreunde Spandau 041325:8+17
4.SSV Esslingen1011:12-1
5.Waspo 98 Hannover104:23-19
6.ETV Hamburg2014:38-24

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Wahlsitzung in Heidelberg: Zwei neue Mitglieder im Jugendvorstand

Am vergangenen Wochenende hat sich erstmalig unter neuer Bezeichnung der Jugendtag (ehemals Länderfachkonferenz Jugend) zusammengefunden. Zu Gast war die Versammlung bei der Badischen Schwimmjugend in Heidelberg, die dankenswerterweise die Ausrichtung übernommen hatte.

Es fanden sich neun Landesschwimmjugenden, die Vertreter aus der Abteilung Schwimmen sowie Wasserball und der Jugendvorstand im Olympiastützpunkt in Heidelberg zusammen. Erfreulicherweise konnten mit dem SV Rheinland und dem LSV Sachsen-Anhalt erneut zwei Vertretungen aus Landesschwimmverbänden begrüßt werden, die lange Zeit nicht in der Jugend vertreten waren.

Neben dem Bericht des Jugendvorstands aus dem laufenden Jahr und dem Ausblick auf das kommende, den Berichten aus den Ländern und Abteilungen, sowie der finanziellen Planung, stand die turnusgemäße Wahl des gesamten Jugendvorstandes sowie die Nominierung für die Wahl ins DSV-Präsidium an.

Thorsten Bierkamp richtete als Präsident des Badischen Schwimmverbandes ein Grußwort an die Versammlung und erinnerte sich an seine Zeit als Landesjugendwart zu Beginn seines ehrenamtlichen Engagements. Anschließend übernahm er die Wahlleitung für die Vorstandswahl sowie die weiteren Abstimmungen.

Der neue Jugendvorstand für die aktuelle Legislaturperiode besteht nun aus:

Erster Vorsitzender: Uwe Hermann

Stellvertretender Vorsitzender: Fabian Jöbkes

Mitglieder des Jugendvorstandes:

  • Jule Schriefers
  • Sarah Michalski
  • Anton Schmuck (neu)
  • Ferdinand Strunk (neu)
  • Erik Henschke
  • Marvin Schenk

Martin Brand schied auf eigenen Wunsch aus dem Jugendvorstand aus, bleibt der dsv-jugend aber weiterhin in anderer Funktion erhalten. Er wurde zum Abschluss mit einem kleinen Präsent aus seinem Amt verabschiedet.

Neben dem parlamentarischen Teil fand der kulturell kulinarische Teil in der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt statt. Lena Kleber, Vorsitzende der Badischen Schwimmjugend, führte durch die direkt am Neckar gelegene und bekannte malerische Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Karl-Theodor-Brücke, Heidelberger Schloss, Heiligengeistkirche und ergänzte die Tour mit kleinen wissenswerten Fakten, die nicht direkt ins Auge springen.

Beim gemeinsamen Abendessen auf Einladung des Badischen Schwimmverbandes und geselligem Beisammensein tauschten sich die Jugendvertretungen über aktuelle und vergangene Projekte, Herausforderungen und Pläne in ihren jeweiligen Vereinen und Verbänden aus.

Abgerundet wurde die Veranstaltung am Sonntag mit einem interaktiven Impuls über das Thema „Psychisch fit im Sportverein“, bei dem sich die Teilnehmenden angeregt über mögliche Belastungen in Sport und Ehrenamt sowie Ressourcen zur Stressbewältigung und Möglichkeiten der Krisenintervention austauschten.

Ebenfalls in Heidelberg dabei war das Juniorteam, das so in die Abläufe eines Jugendtags hineinschnuppern konnte. Die jungen Engagierten haben sich während des Wochenendes zudem mit eigenen inhaltlichen Themen für 2025 befasst sowie sich verschiedenen teambildenden Maßnahmen gewidmet.

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Statement-Sieg von Meister Hannover gegen Duisburg

Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover haben am zweiten Spieltag des Bundesliga ein Statement gesetzt. Im Duell der beiden einzigen im Europapokal verbliebenen deutschen Klubs siegte der Deutsche Meister in der A-Gruppe deutlich gegen den ASC Duisburg, Nationalspieler Denis Strelezkij steuerte dabei gleich sechs Treffer zum 16:4-Erfolg bei. Die Partie zwischen dem SV Ludwigsburg 08 und dem OSC Potsdam musste aufgrund einer Krankheitswelle im Ludwigsburger Team abgesagt werden. In der B-Gruppe war die SV Krefeld 1972 als einzige Mannschaft gleich zweimal im Einsatz, gewann beide Partien und steht damit vorerst an der Tabellenspitze. Alle Ergebnisse und Tabellen des 2. Spieltags:

Gruppe A

 

 

SV Ludwigsburg 08

OSC Potsdam

abgesagt

White Sharks Hannover

SG Neukölln Berlin

15:13 (3:2, 5:2, 3:3, 4:6)

Wasserfreunde Spandau 04

Duisburger SV 1898

22:7 (3:1, 4:1, 9:3, 6:2)

Waspo 98 Hannover

ASC Duisburg

16:4 (1:1, 5:0, 5:2, 5:1)

Gruppe B

 

 

SSV Esslingen

Düsseldorfer SC 1898

16:5 (3:0, 5:0, 3:1, 5:4)

SV Würzburg 05

SG Stadtwerke München

11:8 (2:3, 5:1, 2:4, 2:0)

SV Bayer Uerdingen 08

SV Cannstatt

8:11 (2:2, 2:4, 2:2, 2:3)

SVV Plauen

SV Krefeld 1972

7:11 (2:2, 1:4, 1:3, 3:2)

SV Würzburg 05

SV Krefeld 1972

14:15 n. Fm. (3:3, 0:1, 3:3, 4:3, 4:5)

 

Spiele

Punkte

Tore

Tordifferenz

Gruppe A*

 

 

 

 

1.     Waspo 98 Hannover

2

6

37:13

+24

2.     Wasserfreunde Spandau 04

2

6

36:15

+21

3.     OSC Potsdam

1

3

16:9

+7

4.     White Sharks Hannover

1

3

15:13

+2

5.     SG Neukölln Berlin

2

0

22:31

-9

6.     SV Ludwigsburg 08

1

0

9:21

-12

7.     Duisburger SV 1898

1

0

7:22

-15

8.     ASC Duisburg

2

0

12:30

-18

Gruppe B*

 

 

 

 

1.     SV Krefeld 1972

3

8

45:22

+23

2.     SSV Esslingen

2

6

31:19

+12

3.     SV Würzburg 05

2

4

21:18

+3

4.     SV Cannstatt

2

4

25:23

+2

5.     SVV Plauen

2

4

16:17

-1

6.     SV Bayer Uerdingen 08

1

0

8:11

-3

7.     SG Stadtwerke München

2

0

14:20

-6

8.     Düsseldorfer SC 1898

2

0

10:40

-30

*) Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei, für einen Sieg nach Fünfmeterwerfen zwei Punkte. Der Verlierer des Fünfmeterwerfens erhält noch einen Punkt. Unentschieden gibt es seit der Saison 2024/25 nicht mehr. Zweite Runde im DSV-Pokal ausgelost Am Wochenende wurde außerdem die zweite Runde im DSV-Pokal der Männer ausgelost, in der dann auch die Vereine aus der B-Gruppe geschlossen eingreifen. Das Topspiel der Runde, die planmäßig am 26./27. Oktober angesetzt ist, steigt dabei im Vogtland mit dem Bundesligaduell zwischen dem SVV Plauen und dem SV Bayer Uerdingen 08. Die beiden noch ausstehenden Partien der ersten Runde sind für den 19. Oktober terminiert. Alle Partien im Überblick: Sieger Wasserball Union Magdeburg/SGW Solingen/Wuppertal – SG Stadtwerke München SVV Plauen – SV Bayer Uerdingen 08 ASC Brandenburg – SV Würzburg 05 SpVg Laatzen 1894 – SV Weiden 1921 SV Cannstatt – SG Essen Sieger SV Halle/SV Neustadt (Weinstraße) – Düsseldorfer SC 1898 VfB Friedberg – SV Krefeld 1972 SV Blau-Weiß Bochum – SSV Esslingen Die Klubs der A-Gruppe steigen erst im Achtelfinale in den Wettbewerb ein.

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Favoritensiege zum Start der neuen Bundesligasaison

Die neue Saison in der Wasserball-Bundesliga der Männer hat mit einigem Drama begonnen. Beim B-Gruppen-Derby zwischen Aufsteiger SV Cannstatt und dem SSV Esslingen erhielt ein Cannstatter Spieler in der 22. Minute einen Kopftreffer; er konnte zwar noch zurück zum Beckenrand schwimmen, wurde dort allerdings ohnmächtig. Der Notarzt musste eingreifen und das Spiel für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Anschließend einigten sich beide Teams auf eine Fortsetzung der Partie. Robin Rehm besorgte dann eine halbe Minute vor dem Ende den Siegtreffer für Esslingen – es war die einzige Führung der Gäste im gesamten Spiel. Meister Waspo 98 Hannover startete mit einem souveränen Sieg in Ludwigsburg in die neue Spielzeit. Im Spitzenspiel zwischen dem ASC Duisburg und den Wasserfreunden Spandau 04 behauptete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten letztlich doch der Rekordmeister. Alle Ergebnisse und Tabellen des 1. Spieltags:

Gruppe A

 

 

SV Ludwigsburg 08

Waspo 98 Hannover

9:21 (0:6, 2:5, 2:4, 5:6)

ASC Duisburg

Wasserfreunde Spandau 04

8:14 (3:3, 3:2, 1:4, 1:5)

OSC Potsdam

SG Neukölln Berlin

16:9 (2:3, 5:2, 4:3, 5:1)

Duisburger SV 1898

White Sharks Hannover

03. November 2024

Gruppe B

 

 

Düsseldorfer SC 1898

SV Krefeld 1972

5:24 (1:9, 1:6, 1:4, 2:5)

SV Cannstatt

SSV Esslingen

14:15 (4:2, 5:4, 2:4, 3:5)

SG Stadtwerke München

SVV Plauen

6:9 (0:2, 3:3, 2:2, 1:2)

SV Würzburg 05

SV Bayer Uerdingen 08

17. November 2024

 

Spiele

Punkte

Tore

Tordifferenz

Gruppe A*

 

 

 

 

1.     Waspo 98 Hannover

1

3

21:9

+12

2.     OSC Potsdam

1

3

16:9

+7

3.     Wasserfreunde Spandau 04

1

3

14:8

+6

4.     White Sharks Hannover

0

0

0:0

0

5.     Duisburger SV 1898

0

0

0:0

0

6.     ASC Duisburg

1

0

8:14

-6

7.     SG Neukölln Berlin

1

0

9:16

-7

8.     SV Ludwigsburg 08

1

0

9:21

-12

Gruppe B*

 

 

 

 

1.     SV Krefeld 1972

1

3

24:5

+19

2.     SVV Plauen

1

3

9:6

+3

3.     SSV Esslingen

1

3

15:14

+1

4.     SV Bayer Uerdingen 08

0

0

0:0

0

5.     SV Würzburg 05

0

0

0:0

0

6.     SSV Esslingen

1

0

14:15

-1

7.     SG Stadtwerke München

1

0

6:9

-3

8.     Düsseldorfer SC 1898

1

0

5:24

-19

*) Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei, für einen Sieg nach Fünfmeterwerfen zwei Punkte. Der Verlierer des Fünfmeterwerfens erhält noch einen Punkt. Unentschieden gibt es seit der Saison 2024/25 nicht mehr. Spandaus Frauen spielen im Euro Cup weiter  Die Bundesliga der Frauen startet erst am 19. Oktober, dafür waren die Deutschen Meisterinnen von den Wasserfreunden Spandau am langen Wochenende international im Einsatz. In der Champions-League-Qualifikation gab es beim Turnier in eigener Halle gegen die europäischen Top-Teams Vouliagmeni NC (GRE/7:18), ANC Glyfada (GRE/10:14), CN Catalunya (ESP/11:12) und Widex GZC Donk (NED/6:17) zwar keinen Sieg zu feiern. Doch das knappe Ergebnis gegen die Spanierinnen und die ebenfalls gute Leistung im letzten Auftritt gegen Glyfada machen trotzdem Mut für den weiteren Verlauf der Europapokalsaison, die für Spandau nun im Euro Cup weitergeht. Die Auslosung für die Gruppenphase erfolgte am Montag, die Berlinerinnen haben demnach erneut Heimrecht. In einer Fünfergruppe treffen die Wasserfreunde wieder auf CN Catalunya sowie auf die niederländischen Meisterinnen vom ZV de Zaan, Ethnikos Piräus (GRE) und Hapoel Yoqneam (ISR). Die besten acht Teams der insgesamt drei Gruppen qualifizieren sich fürs Viertelfinale.

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Bronzemedaillen in den Bundesligen gehen nach Duisburg und Bochum

Der ASC Duisburg hat in der Wasserball-Bundesliga der Männer wie im Vorjahr die Bronzemedaille geholt. Im zweiten Spiel um Platz drei setzen sich der Verein aus Nordrhein-Westfalen im eigenen Becken mit 13:7 gegen den OSC Potsdam durch; nachdem Duisburg auch schon das erste Spiel gewonnen hatte, entschied der ASCD damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ mit 2:0 Siegen für sich. Im Duell um Platz fünf und damit um den letzten Startplatz im europäischen Wettbewerb in der kommenden Saison setzte sich der SV Ludwigsburg 08 mit 11:8 erneut gegen die White Sharks Hannover durch und beendete diese Serie damit ebenfalls glatt mit 2:0 Siegen.

München behauptet sich im ersten Abstiegsduell

Auch in der B-Gruppe durfte an Rhein und Wedau gejubelt werden. Denn im ersten Finale um den direkten Aufstieg in die A-Gruppe gelang dem Duisburger SV 1898 ein 14:9-Auswärtssieg beim SV Bayer Uerdingen 08. Duisburg hat nun am kommenden Wochenende gleich zwei Gelegenheiten, im eigenen Becken den Sprung unter die besten acht Teams des Landes perfekt zu machen. Aber auch der Verlierer dieser Serie bekäme in der Relegation noch eine weitere Chance, ebenso wie der Sieger des Duells um Platz elf zwischen dem SVV Plauen und dem SSV Esslingen. Die erste Begegnung zwischen diesen beiden Klubs war am Samstag heiß umkämpft, am Ende konnten sich die Plauener nur knapp mit 17:16 durchsetzen. In der Serie um Platz 13 zwischen dem SV Würzburg 05 und dem Düsseldorfer SC 1898 führen die Bayern nach einem 13:12 zum Auftakt mit 1:0.

Sogar erst im Fünfmeterwerfen wurde das Duell der beiden Vorjahresaufsteiger SG Stadtwerke München und SV Blau-Weiß Bochum entschieden. Mit 16:15 siegten am Ende die Münchener, für die Gian-Luca Haiden den entscheidenden Treffer besorgte. Bochum war nah dran am ersten Saisonsieg, doch nun droht den Blau-Weißen der direkte Wiederabstieg. Der Verlierer dieser Serie spielt nächste Saison definitiv wieder zweitklassig, der Gewinner nimmt im Juli am Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen teil und könnte dort quasi im Nachsitzen noch den Verbleib im Oberhaus sichern.

Saisonende in der Bundesliga der Frauen

In der Bundesliga der Frauen geht die Bronzemedaille auch in diesem Jahr wieder an den SV Blau-Weiß Bochum. Nach dem Sieg im ersten Spiel um Platz drei gegen den SV Bayer Uerdingen 08 mussten die Bochumerinnen zwar zunächst den Serienausgleich hinnehmen – die Bayer-Frauen gewannen Spiel zwei mit 12:8. In der entscheidenden Partie hatte am Sonntag dann aber Bochum beim 9:7-Auswärtssieg das bessere Ende für sich. Uerdingen, das in den vergangenen Spielzeiten stets im Finale gestanden hatte, geht diesmal also leer aus. Platz fünf bei den Frauen sicherte der Eimsbütteler Turnverband, der auch das zweite Spiel gegen Waspo 98 Hannover mit 11:6 für sich entschied.

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Potsdam bringt Spandau die erste Niederlage auf DSV-Ebene seit 14 Monaten bei

Seit 14 Monaten – seit März 2023 – hatten die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 auf nationaler Ebene nicht mehr verloren, erst vor Wochenfrist hatte der Rekordchampion zuletzt den DSV-Pokal gewonnen und steht in einer Woche auch im Final Four des Euro Cups. Die Generalprobe dafür ging allerdings gründlich daneben: Zum Auftakt der Halbfinalserie gegen den OSC Potsdam kassierten die Berliner am Wochenende eine überraschende 9:10-Niederlage und zogen damit zum ersten Mal überhaupt in einem Bundesligaspiel gegen den Brandenburger Klub den Kürzeren. Matija Zezelj gelang rund 70 Sekunden vor dem Schluss der viel umjubelte Siegtreffer für Potsdam, das damit in der Serie im Modus „Best of Three“ führt. Das zweite und ein mögliches drittes Spiel finden aufgrund des Europapokals erst in zwei Wochen am 25./26. Mai statt.

Auch das zweite Halbfinale zwischen dem ASC Duisburg und Waspo 98 Hannover war hart umkämpft, weil Duisburg einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand fast noch aufholen konnte. Am Ende aber setzte sich Waspo mit 8:6 durch und hat nun im heimischen Becken gleich zwei Matchbälle.

In den Play-offs um die Plätze fünf bis acht gewann der SV Ludwigsburg 08 das erste Spiel gegen die SG Neukölln Berlin mit 11:10. Das Duell zwischen den White Sharks Hannover und der SV Krefeld 72 wurde erst im Fünfmeterwerfen entschieden, das die Niedersachsen letztlich mit 14:13 für sich entschieden.

Top-Teams auch in der B-Gruppe unter Zugzwang

Auch in den Play-offs der B-Gruppe startete am Wochenende die zweite Runde. Für einige Teams geht es dort noch um den Aufstieg in die A-Gruppe, für die anderen um den Klassenerhalt. Den Sprung zurück unter die Top-Teams des Landes hat der SSV Esslingen im Visier, nach dem 11:10 gegen den Duisburger SV 98 führt man in der Serie mit 1:0. Gleiches gilt für den SV Bayer Uerdingen 08, der sich in einer torreichen Partie gegen den SVV Plauen mit 19:15 durchsetzte. Die beiden besten Mannschaften der regulären Saison – Duisburg und Plauen – stehen damit in zwei Wochen zu Hause unter Zugzwang.

Im Kampf um den Ligaverbleib gewann der SV Würzburg 05 das erste von maximal drei bayerischen Derbys gegen die SG Stadtwerke München mit 15:10. Am Sonntagabend siegte außerdem der Düsseldorfer SC 1898 mit 9:6 beim SV Blau-Weiß Bochum, der damit weiterhin auf seinen ersten Sieg in dieser Spielzeit warten muss.

Esslingens Frauen überraschen gegen Uerdingen

Mit einer Überraschung starteten auch die Halbfinals in der Wasserball-Bundesliga der Frauen, denn die letztjährigen Vizemeisterinnen vom SV Bayer Uerdingen 08 unterlagen in Spiel eins der Serie gegen den SSV Esslingen mit 8:11. Zur Halbzeit hatte Bayer noch knapp geführt (5:4), doch dann drehten die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte das Spiel und führten dort zeitweise ihrerseits mit bis zu vier Toren. Beste Torschützinnen beim SSV waren Mara Dzaja und Jamie-Julique Haas mit jeweils drei Treffern.

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Waspo, Duisburg und Potsdam erreichen das Bundesliga-Halbfinale

Die Top vier im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Wasserball steht fest. In den Viertelfinals setzten sich dabei jeweils die Favoriten durch – nachdem Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 bereits am vergangenen Wochenende im Schnelldurchlauf die Vorschlussrunde klargemacht hatte, zogen jetzt auch der letztjährige Vizemeister Waspo 98 Hannover, der Hauptrunden-Dritte ASC Duisburg sowie der OSC Potsdam nach und ihrerseits mit glatten 2:0-Siegen ins Halbfinale ein. Hannover dominierte das zweite Spiel gegen die SG Neukölln Berlin und gewann deutlich mit 26:2; Potsdam schlug die White Sharks Hannover mit 11:6. Der ASC Duisburg war sogar gleich zweimal im Einsatz und ließ beim 26:13 und 21:9 gegen den SV Ludwigsburg 08 jeweils nichts anbrennen.

Im Halbfinale (ab 11. Mai) im Modus „Best of Three“ treffen die Duisburger nun auf Waspo Hannover, wobei die Niedersachsen als Zweiter der Hauptrunde Heimrecht besitzen. Im zweiten Semifinale kommt es zum Berlin-Brandenburg-Derby zwischen Spandau und Potsdam. In den Begegnungen zwischen den White Sharks und der SV Krefeld 72 sowie zwischen Ludwigsburg und Neukölln geht es ebenfalls ab 11. Mai um die Plätze fünf bis acht und um den Verbleib in der A-Gruppe der Bundesliga.

Uerdingen bezwingt München erst nach Fünfmeterwerfen

Packend verlief das Viertelfinale der B-Gruppe, gleich zweimal brauchte es hier ein entscheidendes drittes Spiel, ehe der Sieger feststand. Die SG Stadtwerke München forderte dem SV Bayer Uerdingen 08 alles ab, denn der letztjährige Aufsteiger gewann erst das zweite Spiel mit 11:10 und lag auch im dritten Aufeinandertreffen am Sonntag bis ins Schlussviertel hinein in Führung. Erst eine halbe Minute vor dem Ablauf der regulären Spielzeit konnte Uerdingen ausgleichen und hatte im Fünfmeterwerfen schließlich das glücklichere Ende für sich. Dénes Doriàn Lukács traf zum 15:14-Endstand, der bereits im ersten Spiel der Serie (ebenfalls 15:14 für Bayer) im Fünfmeterwerfen zum Helden geworden war.

Auch das Duell zwischen dem SSV Esslingen und dem Düsseldorfer SC 1898 ging ins dritte Spiel, dort setzten sich die Esslinger mit 12:7 durch. Zuvor hatte Düsseldorf am Samstag durch ein 10:9 die Serie vorerst ausgleichen können.

Glatt in zwei Siegen setzte sich der SVV Plauen gegen den SV Würzburg 05 durch, nach dem Auftaktsieg am vergangenen Wochenende ging auch die zweite Partie mit 11:9 an die Vogtländer. In der Serie zwischen dem Duisburger SV 98 und dem SV Blau-Weiß Bochum ist erst ein Spiel absolviert, das der Hauptrundensieger aus Duisburg mit 14:10 für sich entscheiden konnte – Djordje Tanaskovic traf hier gleich neun Mal. Spiel zwei folgt am Mittwoch (01. Mai), ein mögliches drittes Spiel wäre direkt einen Tag später am Donnerstag (02. Mai).

In den Halbfinals um den Aufstieg in die A-Gruppe (ab 11. Mai) misst sich Plauen nun mit Bayer Uerdingen, außerdem trifft Esslingen auf den Sieger zwischen Duisburg und Bochum. Der Verlierer dieses Duells wiederum spielt in den Play-offs um die Plätze 13 bis 16 (ebenfalls ab 11. Mai) gegen Düsseldorf, zudem kommt es dort zum bayerischen Aufeinandertreffen zwischen München und Würzburg.

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Beide Spandauer Teams starten von Platz eins aus in die Play-offs

Zum Abschluss der Hauptrunde in den Wasserball-Bundesligen kam es in Berlin zum doppelten Gipfeltreffen. Bei den Männern empfing der Rekordmeister und Spitzenreiter Wasserfreunde Spandau 04 den Tabellenzweiten und ewigen Rivalen Waspo 98 Hannover, bei den Frauen spielten die ebenfalls top-platzierten Spandauerinnen als Meisterinnen von 2023 gegen die letztjährigen Vizemeisterinnen vom SV Bayer Uerdingen 08. Berlin gewann beide Spitzenspiele und startet damit in beiden Geschlechtern von der Poleposition aus in die bevorstehenden Meisterschafts-Play-offs ab 20. April (Männer) beziehungsweise 11. Mai (Frauen).

Spandaus Männer rangen Waspo nach hartem Kampf mit 9:8 nieder – Tamas Sedlmayer erzielte 33 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für die Wasserfreunde, die in Nationalspieler Denis Strelezkij (vier Treffer) ihren besten Torschützen hatten. Hinter Spandau und Waspo stand der ASC Duisburg schon länger als Tabellendritter fest, zum Hauptrundenabschluss gewannen die Westdeutschen mit 19:12 gegen den SV Ludwigsburg 08. Jubeln durften zum Finale der regulären Saison außerdem die White Sharks Hannover, die durch das 9:8 beim OSC Potsdam Platz fünf sicherten und in den Play-offs nun erneut auf das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt treffen, sowie die SV Krefeld 72, die durch ein 10:9 bei der SG Neukölln Berlin den ersten Saisonsieg einfuhr. In den Play-off der A-Gruppe kommt es damit im Modus „Best of Three“ zu folgenden Begegnungen:

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Krefeld 72

Waspo 98 Hannover – SG Neukölln Berlin

ASC Duisburg – SV Ludwigsburg 08

OSC Potsdam – White Sharks Hannover

In der B-Gruppe startet der Duisburger SV 98 von Platz eins aus in die Play-off-Phase, in der dort auch die Abstiegsplätze ausgespielt werden. Am Wochenende bezwangen die Duisburger SV Bayer Uerdingen 08 mit 15:11, während Verfolger SVV Plauen beim 12:12 gegen den Düsseldorfer SC 1898 einen Punkt liegen ließ. Im Duell der beiden Aufsteiger gewann die SG Stadtwerke München mit 11:5 gegen Schlusslicht SV Blau-Weiß Bochum, dem somit als einziger Mannschaft beider Gruppen kein einziger Sieg in der Hauptrunde gelang. Der SSV Esslingen schlug den SV Würzburg 05 mit 14:13. Die Paarungen für die Play-offs (ebenfalls im Modus „Best of Three“) lauten demnach:

Duisburger SV 98 – SV Blau-Weiß Bochum

?SVV Plauen – SV Würzburg 05?

SV Bayer Uerdingen 08 – SG Stadtwerke München?

SSV Esslingen – Düsseldorfer SC 1898

Esslingen sichert sich im Hauptrundenfinale Rang drei bei den Frauen

Spandaus Frauen setzten mit Blick auf die Meisterschaft ebenfalls ein deutliches Statement. Das schon erwähnte Spitzenspiel gegen Uerdingen ging mit 19:7 sehr deutlich an die Gastgeberinnen, die damit sämtliche Hauptrundenspiele mit einem Gesamt-Torverhältnis von +202 gewinnen konnten. Nationalspielerin Gesa Deike traf gegen Bayer sechsmal und festigte damit ihre Führung in der Torschützinnenliste. Hinter Berlin und Uerdingen sicherte sich der SSV Esslingen Rang drei durch ein 23:10 gegen den Eimsbütteler Turnverband, als Vierter zog auch der SV Blau-Weiß Bochum (20:6 gegen Waspo 98 Hannover) ins Halbfinale ein. Dort kommt es – auch hier im Modus „Best of Three“ – zu folgenden Duellen:

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Blau-Weiß Bochum

SV Bayer Uerdingen 08 – SSV Esslingen

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Zweites Spiel, zweiter Sieg: Deutschlands Frauen erreichen die Überkreuzspiele

Es war ein hartes Stück Arbeit. Doch am Ende durften sich die deutschen Wasserballerinnen bei der EM in Eindhoven (NED) nicht nur über ihren zweiten Sieg freuen, sondern gleichzeitig auch über das vorzeitige Erreichen der Überkreuzspiele. Nach dem 12:10 (2:3, 4:4, 4:1, 2:2) gegen die Slowakei lebt der Traum vom Viertelfinale weiter. Durch diesen Erfolg hat das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zudem schon jetzt mehr Siege auf dem Konto als bei den vergangenen Europameisterschaften 2022 in Split (CRO).

>> Zur Website der Veranstaltung

Vor zwei Wochen waren beide Teams in der Vorbereitung schon einmal aufeinandergetroffen, damals siegte Deutschland beim Donau-Cup in Szentes (HUN) ebenfalls nur knapp mit 15:14, hatte dort aber über weite Strecken die Partie dominiert. Ganz anders diesmal: Im ersten Viertel lag das DSV-Team nicht einmal in Führung, die Slowakinnen dagegen gleich dreimal, die Anfang des zweiten Spielabschnitts dann sogar erstmals mit zwei Toren führten und kurz darauf sogar kurzzeitig mit drei Treffern. Zwei herrliche Treffer von Belén Vosseberg und Jamie-Julique Haas jeweils aus zentraler Position und mit dem Rücken zum Tor sowie weitere Treffer von Ira Deike und erneut Vosseberg ließen Deutschland bis zur Halbzeit aber wieder bis auf 6:7 herankommen. Letztere war mit vier Toren auch insgesamt die erfolgreiche Torjägerin im DSV-Team.

Den Schwung dieses Zwischenspurts nahmen die Deutschen auch in die zweite Hälfte mit. Nachdem dort zunächst erneut die Slowakei traf, erzielte anschließend die DSV-Auswahl gleich vier Tore in Folge, zwei davon durch die junge Sinia Plotz, und ging dementsprechend mit einer Zwei-Tore-Führung ins Schlussviertel.

„Nach den ersten zwei, drei Minuten sind wir ohne Grund nervös geworden und haben dann im Angriff die falschen Entscheidungen getroffen. Zur Halbzeit haben wir uns gesagt: Jetzt oder nie! Wir müssen unsere Einstellung ändern, und genau das haben wir getan“, sagte Co-Trainer Georgios Triantafyllou. Doch es blieb bis zuletzt spannend. Die Slowakinnen – EM-Zwölfte von 2022 – glichen erneut aus und hatten danach sogar die Chance zur Führung – der Ball blieb jedoch um wenige Zentimeter vor der Torlinie. Erst Kapitänin Gesa Deike brach schließlich den Bann mit einem erfolgreichen Wurf aus der Distanz, ehe erneut Plotz 40 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung besorgte. Sehr zur Freude der zahlreichen deutschen Fans auf der Tribüne, die den kurzen Weg über die Grenze gefunden hatten.

Im anderen Spiel der Gruppe gewann Großbritannien mit 19:6 gegen Bulgarien und steht ebenfalls vorzeitig in den Überkreuzspielen. Am Sonntagmittag (13:30 Uhr) spielen die Britinnen gegen Deutschland um den Gruppensieg und die beste Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf. „Wir sehen ja beim Fußball, dass Spiele zwischen Deutschland und England immer sehr intensiv sind, das ist beim Wasserball nicht anders. Wir müssen alles geben, um Erste zu werden“, so Triantafyllou.

>> Zum Livestream aller EM-Spiele

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Neukölln gelingt wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt

Acht Männerteams spielen in der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga, das letztplatzierte wird am Ende der Saison jedoch den bitteren Gang in die B-Gruppe antreten müssen. Im Kampf um den Klassenerhalt hat die SG Neukölln Berlin nun einen Big Point gelandet: Gegen den SV Ludwigsburg 08 – immerhin Europapokalteilnehmer – gewannen die Berliner, bislang Tabellenletzter, am Wochenende gleich mit 15:6. Maximilian Sturz, Philipp Gottfried und Aly Mohamed Elaassar trafen je dreimal für den Hauptstadtklub, der sich im Tor zudem auf die starken Paraden von Nikoloz Shubladze verlassen konnte.

Neues Schlusslicht ist damit nun Aufsteiger SV Krefeld 1972, der beim Deutschen Meister Wasserfreunde Spandau 04 beim 4:28 chancenlos war. Auf der Gegenseite trafen sämtliche Feldspieler in Reihen der Berliner mindestens einmal. Für Spandau war es das erste Spiel nach dem Trainerwechsel: Unter der Woche hatte der Klub seinen bisherigen Coach Athanasios Kechagias freigestellt, für ihn hat nun der Serbe Vladimir Markovic übernommen, der auch als Co-Trainer für das deutsche Nationalteam der Männer fungiert. Trotz des Kantersieges sind die Wasserfreunde in der Tabelle weiterhin Zweiter, ganz vorne liegt nach wie vor Pokalsieger Waspo 98 Hannover, der mit 11:6 beim OSC Potsdam gewinnen konnte. Dritter bleibt der ASC Duisburg nach einem knappen 10:9-Auswärtssieg bei den White Sharks Hannover. Am kommenden Wochenende (25. November) kommt es dann zum Abschluss der Hinrunde zum Spitzenspiel zwischen Waspo und Spandau.

In der B-Gruppe sucht der SSV Esslingen weiter seine Form. Der Absteiger aus der A-Gruppe der vergangenen Saison verlor auch beim SV Bayer Uerdingen 08 mit 10:11 und kassierte damit im dritten Spiel schon die dritte Niederlage – Esslingen ist damit weiterhin punktlos und bleibt Tabellenletzter. In den weiteren Begegnungen gewann der SVV Plauen gegen Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum mit 19:11, und auch der zweite Neuling SG Stadtwerke München unterlag zu Hause mit 4:10 gegen den Duisburger SV 98.

Erneuter Kantersieg für Spandaus Frauen

In der Bundesliga der Frauen haben die Wasserfreunde Spandau 04 ihre bislang so dominante Saison fortgesetzt, die amtierenden Deutschen Meisterinnen feierten beim 30:5 gegen Waspo 98 Hannover ein weiteres Schützenfest – Elena Ludwig war mit acht Treffern beste Torschützin. Auch die Vizemeisterinnen der vergangenen Saison vom SV Bayer Uerdingen 08 hielten sich schadlos und holten mit 10:7 beim SV Blau-Weiß Bochum den vierten Sieg im vierten Spiel. Außerdem gewann der SSV Esslingen mit 11:10 beim Eimsbütteler Turnverband. Auch bei den Frauen steht am nächsten Spieltag mit der Begegnung zwischen Spandau und Uerdingen das Topspiel an, hier allerdings erst in zwei Wochen am 02. Dezember.

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