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Neuer Name, neue Satzung: Große Veränderungen beim Weltschwimmverband

Der Schwimmverband FINA bekommt einen neuen Namen. Auf dem Außerordentlichen Generalkongress am Rande der Kurzbahn-WM in Melbourne (AUS) wurde die neue Marke World Aquatics am Sonntag offiziell beschlossen. „Jede*r in unserer Gemeinschaft ist stolz auf das, was die FINA bei der Entwicklung unserer Sportarten erreicht hat. Wenn wir in die Zukunft blicken, wird World Aquatics erstmals alle Wassersportler*innen unter einer Marke vereinen. Die Identität unserer Organisation konzentriert sich nun auf unsere gemeinsame Vision: eine Welt, die durch Wasser vereint ist, für Gesundheit, Leben und Sport“, sagte der Präsident von World Aquatics, Husain Al-Musallam (KUW).

Zuvor hatte der Dachverband die wichtigsten Interessengruppen des Sports nach ihrer Meinung gefragt. „Ich werde Ihnen immer sagen, dass unsere Aktiven an erster Stelle stehen müssen, daher würde ich niemals eine so große Entscheidung treffen, ohne unsere Athleten zu konsultieren“, so Al-Musallam in der offiziellen Pressemitteilung. „Ihre Reaktion war sehr eindeutig. Mehr als siebzig Prozent der Sportler*innen, mit denen wir gesprochen haben, haben gesagt, dass sie möchten, dass wir den Namen der FINA ändern. Viele von ihnen konnten uns nicht einmal sagen, wofür die Buchstaben in FINA stehen.“ (die Abkürzung steht für Fédération Internationale de Natation, Anm. d. Red.)

World Aquatics Executive Director Brent Nowicki (USA) erklärte: „World Aquatics ist entschlossen, seinen Teil dazu beizutragen, dass alle Menschen an Wassersportarten teilnehmen, an ihnen teilnehmen und von ihnen profitieren können. Diese Fähigkeit hängt davon ab, dass man schwimmen kann und Zugang zu Schwimmplätzen hat. Beides ist für World Aquatics und unsere Mitgliedsverbände unglaublich wichtig, und es ist richtig, dass unsere neue Marke dies widerspiegelt.“

Der Außerordentliche Generalkongress verabschiedete zudem weitere wichtige Satzungsänderungen. So sollen die Geschlechter in der Verbandsführung künftig ausgewogener repräsentiert sein; dafür wird erwartet, dass neun Frauen dem World Aquatics Bureau beitreten werden, womit deren Anteil dort auf 38 Prozent steigt. „Dies ist ein großer und wichtiger Schritt. Natürlich gibt es noch mehr zu tun; unser Ziel muss eine 50:50-Verteilung sein“, sagte Al-Musallam. „Die heutige Abstimmung bringt uns diesem Ziel näher.“ Mit der Verabschiedung der neuen Satzung wird auch die unabhängige Integritätsstelle für den Schwimmsport am 01. Januar 2023 ihre Arbeit aufnehmen. Damit stünden den Aktiven, die sich auf die kommenden Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka (JPN) und 2024 Doha (QAT) und sowie auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris (FRA) vorbereiten, zusätzliche Maßnahmen zu ihrem Schutz und zur Gewährleistung fairer Wettkämpfe zur Verfügung.

Der Präsident lobte auch die Arbeit des Athlet*innenausschusses. Die Aktiven aus den Bereichen Schwimmen, Wasserspringen, High Diving, Wasserball, Synchronschwimmen und Freiwasserschwimmen leisteten unter dem Vorsitz von Alia Atkinson (JAM) einen wichtigen Beitrag für die internationale Schwimmsportgemeinschaft und sorgten dafür, dass die Stimmen der Athlet*innen gehört werden, so Al-Mussalam.

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Spandaus Frauen triumphieren im Supercup

Bei den Männern sind die Wasserfreunde Spandau 04 im Wasserball in sämtlichen nationalen Wettbewerben Rekordsieger. Bei den Frauen sieht das trotz der jüngsten Erfolge noch etwas anders aus, schließlich mischen die Spandauerinnen hier erst seit 2018 überhaupt im Spielbetrieb mit. Seitdem haben sie allerdings alle nationalen Titel abgeräumt und dürfen sich seit Sonntag nach dem erneuten Gewinn des Supercups zumindest in dieser Kategorie nun ebenfalls Rekordsiegerinnen nennen.

Die Deutschen Meisterinnen gewannen das Spiel gegen die Vizemeisterinnen vom SV Bayer Uerdingen 08 mit 12:9 und wiederholten damit ihren Erfolg von 2019. Es war erst das vierte Mal, dass der Supercup bei den Frauen überhaupt zur Austragung kam und das erste Mal nach dreijähriger Unterbrechung. Die bisherigen Titel waren 2017 an den SV Nikar Heidelberg, 2018 an Waspo 98 Hannover und eben 2019 an Spandau gegangen.

Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit. Lange Zeit sah man in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg eine enge Partie, in der oft die Berlinerinnen, einmal aber auch die Gäste aus Uerdingen knapp führten, die sich nicht abschütteln ließen. Beim Stand von 7:7 ging es ins letzte Viertel. Dort gelangen den Gastgeberinnen dann allerdings vier Tore hintereinander, mit denen sie sich vorentscheidend absetzten. Nikola Busauerova war mit vier Treffern beste Torschützin auf Spandauer Seite, auch Emmerson Joy Houghton war dreimal erfolgreich. Bei Bayer erzielte DSV-Nationalspielerin Greta Tadday gleich fünf Tore.

„Wir sind nervös gestartet und haben nicht wirklich gut ins Spiel gefunden. Man hat gemerkt, dass es für viele von den Mädchen das erste Spiel um einen Titel war. Wir haben eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft, nach neun Abgängen im Vergleich zum Vorjahr, da muss man sich erstmal wieder einspielen“, sagte Spandaus Trainer Marko Stamm. „Aber sie haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und auf das vierte Viertel gesetzt, weil wir konditionell sehr viel gearbeitet haben – und das haben sie umgesetzt. Auch Bayer hat ein starkes Spiel gemacht und uns einen harten Fight geliefert. Das macht Vorfreude auf weitere spannende Duelle in dieser Saison.“

Supercup der Männer am 10. Dezember

Am kommenden Wochenende (10. Dezember, Spielbeginn 18:00 Uhr) findet in Hannover dann auch der ursprünglich für den 12. November geplante Supercup der Männer zwischen Waspo 98 Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 statt, der damals aufgrund vieler Corona-Fälle in den Reihen der Berliner abgesagt worden war. Beide Seiten hatten sich anschließend gegen eine Wertung am grünen Tisch entschieden und sich stattdessen auf eine sportliche Entscheidung der ersten Titelvergabe der neuen Saison verständigt.

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Zweitligist Bochum überrascht mit Sieg gegen Krefeld im DSV-Pokal

In der B-Gruppe der Bundesliga sind die Wasserballer des SV Krefeld 72 nach den ersten beiden Partien noch ohne Punktverlust, doch im DSV-Pokal kassierte der SVK am Wochenende eine überraschende Niederlage: Im Zweitrundenspiel beim West-Zweitligisten SV Blau-Weiß Bochum unterlagen die Krefeld mit 11:12. Nach anfänglicher Zwei-Tore-Führung gab der Favorit das zweite Viertel mit 3:8 an die Bochumer ab, die durch einen weiteren Treffer gleich nach der Halbzeit zwischenzeitig sogar mit vier Treffern (10:6) vorne lagen. Krefeld kämpfte sich zwar noch einmal heran und glich knapp zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie zum 11:11 aus. Doch 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Vitor Pavicic Capucho, der mit vier Toren auch insgesamt Mann des Tages war, der umjubelte Siegtreffer für Blau-Weiß.

In den beiden anderen Vergleichen zwischen Zweit- und Erstligavertretern setzten sich dagegen stets der klassenhöhere Klub durch. Der zweite Krefelder Verein SV Bayer Uerdingen 08 gewann mit 11:9 beim SC Neustadt, der SV Weiden siegte bei der HSG Warnemünde ungefährdet mit 19:1. In den drei Erstligaduellen durfte jeweils das Heimteam jubeln: Der Duisburger SV 98 bezwang den SV Würzburg 05 mit 15:13, die SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln schlug den SV Poseidon Hamburg mit 17:4 und der SV Cannstatt behielt gegen den Düsseldorfer SC mit 10:8 die Oberhand. Für den Bundesligaaufsteiger war es nach zwei Niederlagen im Ligabetrieb ein wichtiges Erfolgserlebnis. In der einzigen Partie zwischen zwei unterklassigen Vereinen gewann der SC Wasserfreunde Fulda ebenfalls mit 10:8 gegen die Wasserball Union Magdeburg.

Noch ausstehend ist das Spiel zwischen dem SVV Plauen und dem SC Wedding, das erst am 20. November ausgetragen wird. Das Achtelfinale im Pokalwettbewerb findet dann im neuen Jahr am 21. Januar 2023 statt, dann greifen auch die Klubs aus der A-Gruppe erstmals in das Geschehen ein.

Lockerer Erfolg für Meister Waspo Hannover

In der Bundesliga fand am Wochenende lediglich eine Partie statt, in der A-Gruppe gewann der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover mit 16:7 gegen den OSC Potsdam. Die beiden Neuzugänge Hrvoje Benic und Andrija Basic waren mit jeweils vier Treffern erneut beste Torschützen bei den Niedersachsen.

Spandaus Frauen mit gutem Start in die Donau-Liga

Stärke zeigten auch die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 bei ihrem ersten Auftritt in der transnationalen Donau-Liga. Nach zwei Siegen mit 20:12 gegen Partizan Belgrad (SRB) und 14:10 gegen Fezko Strakovice (CZE) sowie einer Niederlage mit 4:12 gegen Szentesi VK (HUN) haben die Berlinerinnen gute Aussichten, die Endrunde zu erreichen und sammelten zudem noch einmal Selbstvertrauen vor dem bevorstehenden Erstrundenturnier in der Champions League vom 17. – 20. November.

Spandau startet in dieser Saison erstmals in der Donau-Liga, an dem ansonsten hauptsächlich Vereine aus Südosteuropa teilnehmen, um neben den Partien in der Bundesliga weitere Spielpraxis auf hohem Niveau zu bekommen. Die Vorrunde wird an zwei Turnierwochenenden gespielt. Das zweite Turnier findet vom 10. – 12. Februar 2023 statt, anschließend qualifizieren sich sechs der insgesamt sieben teilnehmenden Vereine für die Finalrunde.

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Der ASC Duisburg sichert sich Bundesliga-Bronze

Der ASC Duisburg hat sich in der Wasserball-Bundesliga die Bronzemedaille gesichert. Die Rheinstädter gewannen auch das zweite Spiel um Platz drei mit 13:8 gegen den SV Ludwigsburg 08 und stehen damit erstmals seit 2017 wieder unter den Top drei der deutschen Vereine. Anfang des Monats hatte der ASC auch schon im Pokalwettbewerb Bronze geholt und konnte dieses Kunststück im letzten Spiel von Trainer Paul Schüler nun auch in der Liga wiederholen.

Dabei hatten die Gäste aus Ludwigsburg zur Halbzeit noch mit 5:4 geführt und durften sich zu diesem Zeitpunkt durchaus Hoffnungen machen, die Serie im Modus „Best of Three“ nach dem 9:15 im ersten Spiel ausgleichen zu können. Doch wie in der ersten Partie zerstörte auch diesmal wieder ein schwaches drittes Viertel alle Ludwigsburger Hoffnungen. Duisburg entschied diesen Abschnitt mit 5:0 für sich und brachte den Sieg danach souverän über die Zeit.

Krefeld und Uerdingen kämpfen um Platz neun, Weiden feiert den Klassenerhalt

Im Halbfinale um die Plätze neun bis zwölf setzten sich die beiden Krefelder Vereine durch. Der SV Krefeld 1972 bezwang den Düsseldorfer SC 1898 mit 6:3, Lokalrivale SV Bayer Uerdingen 08 musste gegen die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln ins Fünfmeter-Werfen und siegte dort mit 15:14. Um Platz neun kommt es also demnächst zum Stadtderby, um Platz elf steht das nicht minder prestigeträchtige Duell Köln gegen Düsseldorf an.

In der Abstiegsrunde in Gruppe F hat der SV Weiden 1921 den Klassenerhalt gesichert. Die Bayern gewannen am Wochenende mit 12:10 gegen den Duisburger SV 1898 und mit 14:8 gegen den SV Poseidon Hamburg. Der zweite bayerischer Vertreter SV Würzburg 05 war gegen die Hamburger ebenfalls siegreich und schlug den SV Poseidon mit 9:8, gegen Duisburg setzte es beim 7:11 allerdings eine Niederlage.

Heidelbergs Frauen werden noch Fünfte

In der Frauen-Bundesliga hat der SV Nikar Heidelberg seinen Heimvorteil beim Turnier um die Plätze fünf bis acht genutzt und alle drei Spiele gewonnen. Die Heidelbergerinnen, die in der Vorrunde als Schlusslicht lediglich in zwei Partien doppelt gepunktet hatten, setzten sich gegen Waspo 98 Hannover (9:8), den SC Chemnitz von 1892 (17:15) und den SSV Esslingen (14:7) durch – Annalena Gagsch hatte mit insgesamt 14 Treffern entscheidenden Anteil an allen drei Siegen. Platz sechs sicherte sich Waspo durch die beiden Erfolge gegen Chemnitz (15:8) und Esslingen (19:11), die Chemnitzerinnen wiederum gewannen ihr Spiel gegen den SSV mit 16:9. Die Aufsteigerinnen aus Esslingen blieben als einziges Team sieglos, sie konnten nicht an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Mit seinem sehr jungen Team hat der Verein in seiner ersten Saison im Oberhaus insgesamt aber trotzdem viel Freude bereitet.

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Play-offs in der Bundesliga starten am Mittwoch mit dem Viertelfinale

Der Kampf um den deutschen Meistertitel im Wasserball ist eröffnet. Am kommenden Mittwoch (27. April) starten die Play-offs der Männer, zunächst mit den beiden Viertelfinalserien im Modus „Best of three“. Dabei treffen zum einen die White Sharks Hannover (Fünfter der Vorrunde) auf den SV Ludwigsburg 08 (Vierter), zum anderen misst sich der OSC Potsdam (Sechster) mit dem ASC Duisburg (Dritter), wobei die in der Vorrunde besser platzierten Teams zunächst auswärts antreten und dann im zweiten und in einem möglichen dritten Spiel jeweils Heimrecht haben. Die Wasserfreunde Spandau 04 als Erster der Vorrunde sowie Titelverteidiger Waspo 98 Hannover stehen bereits vorzeitig im Halbfinale.

Während Duisburg und Ludwigsburg für das Viertelfinale gesetzt waren, mussten Potsdam und die White Sharks zunächst noch die Relegation überstehen, um das Play-off-Ticket zu bekommen. Dabei fiel die für den Sonntag geplante zweite Partie des Duells zwischen Hannover und der SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln aus, weil die Kölner aufgrund von personellen Problemen nicht antreten konnten. Das Spiel wurde deshalb für die White Sharks gewertet, die nach einem Sieg im ersten Spiel die Serie damit mit 2:0 für sich entschieden. Vor Ostern hatten auch schon die Potsdamer nach ihrem Auftakterfolg gegen den Düsseldorfer SC 1898 in der zweiten Partie von einer Spielwertung zu ihren Gunsten profitiert und ihre Serie somit ebenfalls mit 2:0 Siegen gewonnen.

Noch gar nicht begonnen hat das letzte Relegationsduell zwischen dem SSV Esslingen und der SV Krefeld 1972, das erst ab 11. Mai startet. Der Sieger dieses Treffens darf in der kommenden Saison 2022/23 in der A-Gruppe der Bundesliga antreten.

Uerdingens Frauen gewinnen das Verfolgerinnenduell gegen Bochum

Auch die Bundesliga der Frauen biegt so langsam auf die Zielgeraden ein. Einige Teams absolvierten am Wochenende bereits ihre letzten Auftritte in der Vorrunde, während bei anderen noch die finalen Partien ausstehen. Der SC Chemnitz 1892 bezwang den SSV Esslingen mit 8:7, dabei fiel der Siegtreffer durch Gemma Calonaci erst fünf Sekunden vor der Schusssirene.

Eine Niederlage erlitt der Eimsbütteler Turnverband, der sich im Nord-Duell bei Waspo 98 Hannover mit 10:13 geschlagen geben mussten – Carmen Gelse traf mit sechs Toren am besten für Waspo. Für die langjährige Kapitänin des Nationalteams war es der letzte Einsatz, sie beendet ihre Karriere. Der ETV steht aber ebenso wie die noch ungeschlagenen Wasserfreunde Spandau 04, der SV Bayer Uerdingen 08 und der SV Blau-Weiß Bochum bereits sicher im Halbfinale. Im direkten Duell setzten sich die Bayer-Frauen am Wochenende überraschend deutlich mit 17:6 gegen die Bochumerinnen durch, die zuvor lediglich einmal verloren hatten. Nach der frühen 1:0-Führung für die Gäste zog Uerdingen danach bis auf 9:1 davon entschied das Spiel damit frühzeitig für sich. Nationalspielerin Aylin Fry erzielte allein sieben Treffer und damit mehr als die gesamte Bochumer Mannschaft zusammen.

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Spandau zeigt Ludwigsburg im Spitzenspiel die Grenzen auf

In der Wasserball-Bundesliga der Männer zählt der SV Ludwigsbrg 08 bislang zu den positiven Überraschungen der Saison. Die Ludwigsburger stehen in der A-Gruppe momentan auf Rang drei, direkt hinter den beiden Top-Teams von den Wasserfreunden Spandau 04 und Waspo 98 Hannover. Die Ambitionen sind hoch – „eines Tages wollen wir Spandau schlagen“, war in diesen Tagen von SVL-Kapitän Ivan Pisk zu vernehmen. Aktuell spielt der Rekordmeister aber noch in einer anderen Klasse, wie das direkte Aufeinandertreffen am Samstag zeigte. Im Spitzenspiel des Ersten gegen den Dritten siegte Spitzenreiter Spandau mit 15:4 und verteidigte damit die Tabellenführung. Nationalspieler Marko Stamm und Dimitrios Nikolaides waren auf Seiten der Wasserfreunde je viermal erfolgreich.

Auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover als aktueller Tabellenzweiter behält vor dem direkten Duell der beiden Top-Klubs am 25. Februar seine weiße Weste. Im Spiel gegen die SG Neukölln Berlin lief es anfangs allerdings gar nicht rund, zur Halbzeit lagen die Niedersachsen gar mit 7:9 in Rückstand. „Da haben wir in der ersten Hälfte noch einen Gesteinsbrocken aus dem Champions-League-Spiel gegen Pro Recco im Getriebe gehabt“, meinte Trainer Karsten Seehafer. „Nachdem der zerkleinert war, lief es besser, aber nicht rund, Sand war noch da.“ Nach einer Leistungssteigerung siegte Hannover letztlich aber ungefährdet mit 24:13 – beste Torschützen bei Waspo waren Aleksandar Radovic und Darko Brguljan mit jeweils fünf Treffern.

Mit 14:10 setzte sich außerdem der ASC Duisburg gegen die White Sharks Hannover durch, auch dank gleich sieben Treffern von Torjäger Djordje Tanaskovic.

Die Partie zwischen dem OSC Potsdam und dem SSV Esslingen wurde aufgrund von Coronafällen auf Esslinger Seite ebenso abgesagt wie unter der Woche auch schon das Nachholspiel des SSV gegen den SV Ludwigsburg 08.

Uerdingen schlägt Köln im Auftaktspiel in Gruppe D

Mit einem 17:9 des SV Bayer Uerdingen 08 gegen SGW Rhenania/BW Poseidon Köln startete am Wochenende außerdem das Geschehen in Gruppe D. Nick Möller schoss die Kölner mit acht Toren fast im Alleingang ab. Die vier Mannschaften dort haben den Klassenerhalt und die Relegationsspiele gegen je einen Vertreter der A-Gruppe bereits sicher – nun geht es für sie noch um die beste Ausgangsposition für diese Partien. In der Relegation trifft nämlich der Erste der D-Gruppe auf den Letzten der A-Gruppe und damit auf den vermeintlich leichtesten Gegner, der Zweite auf den Vorletzten, der Dritte spielt gegen den Sechstplatzierten und der Vierte gegen den Fünften. Die Gewinner dieser Duelle spielen dann in der kommenden Bundesligasaison 2022/23 in der A-Gruppe.

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Doppelte Tabellenführung für Spandau in den Bundesligen

Nach den Männern der Wasserfreunde Spandau 04 haben auch die Frauen des Vereins die Tabellenführung in der Wasserball-Bundesliga übernommen. Zwar fiel das Topspiel in der Frauenliga gegen den SV Blau-Weiß Bochum coronabedingt aus (ebenso wie das Gastspiel der Bochumerinnen in Chemnitz). Durch das 23:14 gegen den SV Bayer Uerdingen 08 erklommen die Spandauerinnen aber dennoch die Spitzenposition. In der Neuauflage des Meisterschaftsfinals der vergangenen Saison war Gesa Deike für die Berlinerinnen sechs Mal erfolgreich, Lynn Krukenberg und Kapitänin Belén Vosseberg erzielten beide fünf Tore. Die Uerdingerinnen gewannen dafür einen Tag später beim SC Chemnitz 1892 mit 16:6.

Ihren ersten Erfolg in dieser Saison durften auch die Frauen des SV Nikar Heidelberg bejubeln. Beim 16:15 gegen Waspo 98 Hannover gingen gleich acht Tore und damit die Hälfte aller Heidelberger Treffer auf das Konto von Fabienne Heerdt, darunter auch der Siegtreffer rund eine Minute vor Schluss. Tags darauf im Duell mit dem Eimsbütteler TV war Heerdt erneut sechsmal erfolgreich, doch diesmal reichte es nicht zum Sieg: Die Hamburgerinnen setzten sich auswärts mit 19:11 durch und gingen damit nach zuvor vier Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen endlich wieder einmal als Siegerinnen aus dem Becken. Am Vortag hatte der Eimsbütteler TV dagegen noch mit 13:15 bei Aufsteiger SSV Esslingen den Kürzeren gezogen, der am Sonntag wiederum mit 9:17 gegen Waspo 98 Hannover unterlag.

OSC Potsdam rutscht auf den letzten Tabellenplatz

Die Spandauer Männer haben derweil Platz eins in der A-Gruppe der Bundesliga verteidigt. Der Rekordmeister bezwang den ASC Duisburg mit 15:3 – mit jeweils drei Treffern waren Nationalspieler Zoran Bozic nach der Rückkehr von seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr, Yannek Chiru sowie Olympiasieger Nikola Dedovic die besten Torschützen beim Sieger. Tabellenzweiter aufgrund des nur minimal schlechteren Torverhältnisses ist der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der sich beim SSV Esslingen souverän mit 16:3 durchsetzte.

Nachdem in den vergangenen Wochen mehrere Spiele wegen Corona verschoben werden mussten, gab es in der A-Gruppe diesmal wieder einen kompletten Spieltag, alle Partien gingen wie geplant über die Bühne. Der SV Ludwigsburg bezwang die SG Neukölln Berlin auswärts nach hartem Kampf mit 12:8 und festigte seinen dritten Tabellenplatz. Im Kellerduell zwischen den White Sharks Hannover und dem OSC Potsdam duften am Ende die Niedersachsen jubeln, und das, obwohl Potsdam im letzten Viertel bereits mit vier Treffern führte. 18 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Luka Sekulic dann aber der Siegtreffer für Hannover. „Wir sind selbst schuld“, beklagte OSC-Trainer Alexander Tchigir, wir sind undiszipliniert und treffen viele Fehlentscheidungen in der Schlussphase, vor allem die erfahrenen Spieler.“ Potsdam rutschte durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz. Die White Sharks dagegen freuten sich nach dem 12:9 unter der Woche gegen Neukölln über ihren zweiten Sieg binnen vier Tagen.

Krefeld kämpft sich ins Pokal-Achtelfinale

In der zweiten Runde des DSV-Pokals schlug der SV Krefeld 1972 den SV Weiden 1921 mit 13:12. Bastian Schmellenkamp war mit fünf Toren bester Krefelder, den Siegtreffer erzielte aber Vuk Jelaca. Im Achtelfinale treffen die Rheinländer nun auf den Sieger der Partie Hamburger TB von 1862 gegen den SC Neustadt/Weinstraße, die eigentlich auch am Wochenende stattfinden sollte, jedoch coronabedingt ausfiel.

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Ludwigsburg bleibt nach Derbysieg gegen Esslingen Zweiter in der Bundesliga

Es war der Tag der Derbys in der Wasserball-Bundesliga der Männer, gleich in mehreren Partien standen sich am Wochenende die lokalen Konkurrenten gegenüber. Dabei setzten sich diesmal in sämtlichen Spielen die jeweiligen Heimteams durch. Etwa in Ludwigsburg, wo der gastgebende SV 08 durch das 17:11 gegen den SSV Esslingen seinen zweiten Tabellenplatz in der A-Gruppe bestätigte. Kapitän Ivan Pisk sprach danach von einem „Festival des Wassersports“, es sei „ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel für uns Spieler und bestimmt auch für die Wasserballfans“ gewesen. Bester Torschütze bei den Ludwigsburgern war wieder einmal Marko Martinic, der mit sechs Treffern seine Führung in der Torschützenliste der Liga behauptete.

Beim Stadtderby in Hannover hieß der Sieger erwartungsgemäß Waspo 98 Hannover, wobei sich der Deutsche Meister beim 13:7 gegen die White Sharks Hannover zurückhielt. „Wir haben nicht mehr getan als nötig, haben hinten sicher gespielt und vorne zu nachlässig“ meinte Trainer Karsten Seehafer. Das Hauptstadtderby zwischen den Wasserfreunden Spandau 04 und der SG Neukölln Berlin musste derweil verschoben werden, weil Neukölln keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung stand.

Kein Derby, dafür eine Neuauflage des letztjährigen Duells um den dritten Platz war die Partie zwischen dem ASC Duisburg und dem OSC Potsdam. Für den letztjährigen Torschützenkönig Lukas Küppers, inzwischen in Diensten des ASC, war es zudem ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, dem der Nationalspieler beim 16:7-Sieg gleich sechs Tore einschenkte. Auch Djordje Tanaskovic war auf Duisburger Seite sechsmal erfolgreich.

Uerdingen und Köln weiterhin ungeschlagen

In der B-Staffel trafen sich der SV Würzburg 05 und der SV Weiden 1921 zum bayerischen Derby. Die Würzburger gewannen mit 9:8, Weiden dagegen bleibt auch nach vier Spielen weiter sieglos. An der Tabellenspitze steht weiterhin der SV Bayer Uerdingen 08, der das Derby am Niederrhein gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Düsseldorfer SC 1898 mit 18:10 klar für sich entschied.

In der C-Staffel siegte Spitzenreiter SGW Rhenania/BW Poseidon Köln mit 10:9 gegen den Duisburger SV 1898 und hat damit ebenfalls noch nicht verloren. Es war ein enges Spiel, in der keine Mannschaft mehr als zwei Tore vorne lag. Erst in der Schlussminute gelang Kölns Kapitän Louis Winkels der entscheidende Treffer.

Bochums Frauen siegen doppelt

In der Bundesliga der Frauen standen am Wochenende gleich zwei Spieltage auf dem Programm, wobei allerdings mehrere Spiele coronabedingt verlegt werden mussten. Der SV Blau-Weiß Bochum siegte gleich doppelt – erst mit 15:11 bei Waspo 98 Hannover und anschließend auch mit 9:7 beim Eimsbüttler TV. Für die Hamburgerinnen bedeutete es die erste Saisonniederlage, nachdem sie tags zuvor noch mit 14:12 gegen Vizemeister SV Bayer Uerdingen 08 gewonnen hatten. Bei Bayer erzielte Aylin Fry gleich elf Treffer, doch weil ansonsten nur noch eine weitere Uerdingerin ein Tor erzielte, reichte das trotzdem nicht für den Sieg gegen eine geschlossene Teamleistung auf Seiten des ETV.

Außerdem schlugen die Wasserfreunde Spandau 04 den SV Nikar Heidelberg mit 21:11. Nach dem ersten Viertel lagen überraschend noch die Heidelbergerinnen in Führung, doch bis zur Halbzeit übernahmen dann die Double-Gewinnerinnen aus der Hauptstadt das Kommando und machte spätestens im dritten Viertel mit einem 9:1-Lauf alles klar. Nationalspielerin Gesa Deike war mit fünf Toren die beste Berlinerin.

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Spandau gewinnt Spitzenspiel gegen Ludwigsburg

Es war das Spitzenspiel zu diesem frühen Zeitpunkt der Wasserball-Bundesliga, der Erste gegen den Zweiten – und wurde am Ende doch eine klare Angelegenheit für die Wasserfreunde Spandau 04. Der Rekordchampion siegte am dritten Spieltag mit 15:6 beim SV Ludwigsburg 08 und bestätigte damit seine Tabellenführung. Lediglich im ersten Viertel (2:2) verlief die Partie noch ausgeglichen, danach zog Spandau bereits zur Halbzeit auf 7:3 davon und baute seinen Vorsprung auch nach der Pause weiter aus. Dimitri Kholod traf viermal für die Wasserfreunde, Dimitrios Nikolaides war dreimal erfolgreich. Der nächste Gegner der Berliner ist allerdings noch einmal von ganz anderem Kaliber: Am Mittwoch trifft Spandau in der Champions League auswärts auf Titelverteidiger Pro Recco (ITA).

Neuer Tabellenzweiter in der Liga ist nun Waspo 98 Hannover. Der Deutsche Meister ist ebenso wie Spandau noch verlustpunktfrei, hat allerdings erst ein Spiel weniger absolviert und deshalb vorerst die Rolle des Verfolgers inne. Bei der SG Neukölln Berlin setzte sich Waspo am Wochenende klar mit 21:6 durch, Kapitän Aleksandar Radovic war dabei mit vier Treffern bester Torschütze. In den weiteren Partien der A-Gruppe bezwang der SSV Esslingen den OSC Potsdam mit 12:10, während dem ASC Duisburg nach dem schweren Auftaktprogramm der erste Saisonsieg gelang. Beim 16:6 gegen die White Sharks Hannover war auf Duisburger Seite vor allem Djordje Tanaskovic mit vier Toren gewohnt treffsicher.

Aufsteiger Neustadt feiert den ersten Saisonsieg

Den ersten Sieg in dieser Saison durfte auch die junge Mannschaft von Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße bejubeln, die sich in der B-Staffel mit 12:9 gegen den SV Würzburg 05 durchsetzte. Spitzenreiter in dieser Gruppe bleibt auch nach diesem Wochenende allerdings der SV Bayer Uerdingen 08 nach einem 19:12 gegen den SV Weiden 1921. Nick Möller erzielte vier Tore für Uerdingen, der ehemalige Nationalspieler Ben Reibel, der seine professionelle Wasserballkarriere im Sommer eigentlich beendet hatte, war zudem dreimal erfolgreich. Weiden verbleibt nach der Niederlage punktlos am Tabellenende.

Ebenfalls noch ohne Zähler ist der andere Aufsteiger Hamburger TB von 1862 nach dem 6:11 in der C-Staffel gegen die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln. Die Kölner wiederum bleiben durch diesen Sieg und das Unentschieden gegen den SV Poseidon Hamburg (12:12) mit jetzt 5:1 Punkten Spitzenreiter SV Krefeld 1972 (6:0) auf den Fersen, der sich knapp mit 10:8 gegen den Duisburger SV 1898 behaupten konnte.

Hamburg und Zweitligist Fulda im DSV-Pokal eine Runde weiter

Tags zuvor hatte sich der Hamburger TB von 1862 wenigstens im Pokalwettbewerb schadlos gehalten und dort durch ein 17:15 beim unterklassigen SV Rheinhausen 1913 die zweite Runde erreicht. Damit kommt es im DSV-Pokal in der zweiten Runde (ab 05. Dezember) zum Aufsteigerduell gegen den SC Neustadt. In einem weiteren Pokalspiel zweier Zweitligisten schlug der SC Wasserfreunde Fulda 1923 den 1.SC Zehlendorf-Steglitz mit 23:11 und trifft nun als nächstes auf den zweiten Hamburger Vertreter SV Poseidon.

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Nationalspieler Tobias Preuß verabschiedet sich

Im September hatte Wasserballer Tobias Preuß noch die kirchliche Trauung mit seiner Ehefrau nachgeholt, Leichtathletin Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß. Von seiner sportlichen Liebe hat sich der langjährige Nationalspieler nun indes für immer getrennt. In dieser Woche hat der 33-Jährige offiziell seinen Rücktritt vom Wasserball erklärt, nachdem er verletzungsbedingt bereits das ganze Jahr über kein Spiel mehr für das DSV-Team und seinen Verein Waspo 98 Hannover bestritten hatte.

„Mit einem sehr viel mehr lachenden als weinenden Auge verabschiede ich mich aus der Aktivenlaufbahn und freue mich auf die kommenden Aufgaben und Abenteuer“, sagte Preuß. Der Psychologe und gebürtige Berliner ist bereits voll ins Berufsleben eingestiegen und berät jetzt Organisationen zu Transformations- und Entwicklungsthemen vorrangig im Personalbereich.

So ganz kehrt er dem Verband allerdings nicht den Rücken: Dem Leistungssport bleibt er als Aktivensprecher vorerst erhalten. Seine Amtszeit auf diesem Posten, den er stets mit großer Verantwortung ausgeführt hat, läuft noch bis Februar 2022. Zudem bewirbt er sich an diesem Samstag als einer von zwei Kandidat*innen für das Präsident*innenamt des Vereins Athleten Deutschland, der die Interessen von deutschen Kaderathlet*innen vertritt.

2007 absolvierte Preuß sein erstes Länderspiel. 2009 stand er dann erstmals im deutschen Aufgebot bei einer Weltmeisterschaft und erreichte damals mit der DSV-Auswahl einen starken sechsten Platz. Auch 2019 bei der WM in Gwangju (KOR) hatte er großen Anteil am achten Platz, ebenso 2018 am neunten Platz bei der EM in Barcelona sowie am vierten Platz beim Weltcup in Berlin im gleichen Jahr. Mit den Wasserfreunden Spandau 04 und mit Waspo 98 Hannover wurde er zehnmal Deutscher Meister und neunmal Pokalsieger, außerdem dreimal National Champion in den USA während eines Aufenthalts an der University of Southern California. „Die schönsten Erfolge sind aber gar nicht nur die Erfolge, sondern ganz besonders die vielen schönen Momente mit den Jungs auf den Reisen durch die Welt und vor allem die Momente außerhalb des Beckens, in denen ich bemerken durfte, dass ich Menschen berührt und in ihrer Entwicklung geholfen habe“, so Preuß. „Ich hoffe, da ist etwas, das ich hinterlassen habe, das größer ist als nur meine sportliche Leistung.“

In den letzten Jahren plagten den Rechtsaußen jedoch zunehmend Schulterschmerzen, immer öfter musste er im Nationalteam und im Verein im Training kürzertreten. „Irgendwann werde ich wohl eine künstliche Schulter brauchen“, erklärte er, „aber ich hoffe, dass ich das noch so lange wie möglich hinausschieben kann.“

In einem Schreiben an den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) sprach Preuß den Verantwortlichen seine Anerkennung aus. „Danke für die vergangenen Jahre bzw. sogar über ein Jahrzehnt der treuen Unterstützung und Zusammenarbeit. Danke an die heutigen wie auch alle vorangegangen Mitarbeiter*innen. Danke für die vielen tollen Erfahrungen, die Begegnungen und euren Einsatz für uns Sportler*innen.“

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