Florian Wellbrock schwimmt auch in Kalifornien allen davon

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Andere Gegner, anderer Ort, aber der gleiche Sieger: Florian Wellbrock hat bei den Pan Pacific Championships in Long Beach (USA) das 10km-Rennen im Freiwasserschwimmen gewonnen. Nach 1:49:51 Minuten schlug der 28-Jährige vom SC Magdeburg sieben Sekunden vor dem in München trainierenden Paulo Strehlke Delgado (MEX) und Dario Verani (ITA/1:50:01) an.

 

Nach dem Gewinn seiner dritten Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Paris (FRA) war Wellbrock mit Bundestrainer Bernd Berkhahn ins Flugzeug Richtung Kalifornien gestiegen. „Es geht erst einmal darum, ein bisschen Olympiafeeling für 2028 zu kriegen“, sagte Wellbrock. Denn obwohl das Rennen nicht auf der Olympiastrecke der Spiele 2028 stattfand, war immerhin zweimal Training dort dann möglich. So konnte man sich schon mit den Bedingungen vor Ort bis hin zu den Verkehrswegen vertraut machen. Anschließend verbringt Wellbrock in Kalifornien auch ein paar Urlaubstage.

 

„Die Bedingungen auf der Ruderregattastrecke waren top, die Sonne hat ganz schön gebrannt bei 35 Grad“, sagte Wellbrock. „Natürlich habe ich gemerkt, dass die Vorbereitung nicht optimal war, aber hier zu schwimmen war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung. Ich bin dem US-Verband sehr dankbar für die Möglichkeit, hier dabei sein dürfen.“

 

Bei den Frauen siegte Moesha Johnson (AUS) vor Airi Ebina und Ichika Kajimoto (beide JPN). Die in dieser Saison lange Zeit an der Schulter verletzte Jeannette Spiwoks (SG Essen) belegte Rang 15. „Ich habe noch größere Defizite nach der Verletzung als gedacht, die es im Training jetzt aufzuarbeiten gilt“, meinte Spiwoks. Der Trip in die nächste Olympiastadt dürfte für ausreichende Motivation dabei sorgen.

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