München in aller Munde bei den Deutschen Altersklassenmeisterschaften in Riesa

© Solène Guisard

Die Deutschen Altersklassenmeisterschaften (DAKM) im Synchronschwimmen fanden am vergangenen Wochenende in Riesa statt, in aller Munde war dort allerdings eine andere deutsche Stadt, nämlich München. In knapp zwei Wochen starten in der bayerischen Landeshauptstadt die Europameisterschaften der Junior*innen vom 30. Juni – 04. Juli in der ikonischen Olympia-Schwimmhalle. Für Deutschlands beste Talente bedeuteten die Altersklassenmeisterschaften nun den letzten wichtigen Leistungstest vor dem internationalen Saisonhöhepunkt.

 

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Entsprechend groß war die Beteiligung: 184 Aktive aus 25 Vereinen waren in diesem Jahr bei der DAKM vertreten, die wie zuletzt 2024 erneut vom Postsportverein Dresden ausgerichtet wurden. Außer Konkurrenz zeigte zudem die Gruppe des Nationalteams seine Küren für die JEM in der Acrobatic Routine sowie in der Technischen Kür. Und auch Deutschlands beste Synchronschwimmerin Klara Bleyer (Freie Schwimmer Bochum) und ihre Duettpartnerin Maria Denisov (SG Stadtwerke München) nutzen das Event, um vor der Abreise zum Weltcupfinale in Toronto (CAN/19. – 21. Juni) noch einmal ihre Kür dem Publikum zu präsentieren.

 

Die Aktiven aus der JEM-Stadt dominieren auch national

 

Passend zum Austragungsort der „JEM dahoam“ war München bei der DAKM auch sportlich wieder die Nummer eins. Die Athlet*innen der „Isarnixen“ holten in Riesa gleich sieben Titel – die SG Stadtwerke München war damit wie schon im Vorjahr der beste Verein. Die Münchnerinnen siegten je zweimal in den Teamwettbewerben, im Duett und in den Solo-Entscheidungen sowie im Mixed-Duett der Junior*innen durch Solène Guisard und Robin Wiehn, die in diesem Jahr noch bei der EM in der offenen Klasse in Paris (FRA/31. Juli – 16. August) antreten werden.

 

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Besonders erfolgreich war in Riesa Johanna Karb, die mit drei Goldmedaillen die Heimreise antrat. Sie gewann im Solowettbewerb und zusammen mit Felicitas Embacher auch im Duett der Altersklasse B sowie mit dem Team der SG Stadtwerke München im Wettkampf der Altersklassen A/B. Karb ist das Poster-Motiv der diesjährigen JEM und rechtfertigte diese Wahl nun eindrucksvoll.

Die spannende Entscheidung erlebte das Publikum derweil im Solowettbewerb der Altersklasse A. Dort setzte sich Daria Martens (SSC Schwenningen) knapp gegen die JEM-Starterinnen Ekaterina Kuzminskaya (TSV Solingen-Aufderhöhe) und Olivera Ninkovic (SG Stadtwerke München) durch. Kuzminskaya war in der Technischen Kür noch die Stärkste gewesen, kam in der Technischen Kür dann aber nur auf Rang drei. In der Addition lag so Martens am Ende hauchdünn vorne. Sie startete auch schon bei den Erwachsenen in der Nationalmannschaft, in diesem Jahr tritt sie aufgrund ihres Abiturs dort kürzer. Trotz der Priorität für den Schulabschluss bewies sie nun bei der DAKM ihre Klasse.

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