Warum der Weltcup beim High Diving künftig noch wichtiger wird

© Gabriele Seghizzi

Mit dem Weltcup am 21./22. November im chinesischen Zhaoqing findet die Saison im High Diving in knapp zwei Monaten ihr Ende. Die dritte Station der diesjährigen Weltcupserie ist dann zugleich die erste auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Budapest (HUN/26. Juni – 18. Juli 2027). World Aquatics hat am Montag den genauen Ablauf der WM-Qualifikation bekanntgegeben. Demnach spielen die Leistungen bei den kommenden drei Weltcups eine wichtige Rolle, will man beim internationalen Saisonhöhepunkt dabei sein.

Um sich einen WM-Startplatz zu sichern, müssen die Athlet*innen sowohl 2026 als auch 2027 an mindestens einem Weltcup teilgenommen haben. In diesem Jahr gab es bislang zwei Wettkämpfe in Fort Lauderdale (USA) sowie in Porto Flavia (ITA). Auch 2027 kehren diese Orte wieder in den Weltcupkalender zurück: In Südflorida wird am 10./11. April gesprungen, in der spektakulären Klippenlandschaft Sardiniens am 12./13. Juni. Zudem werden Mindestpunktzahlen eingeführt, um den Wettbewerb noch anspruchsvoller zu gestalten. Bei den Männern müssen die Springer bei mindestens einem Weltcup-Wettbewerb auf dem Weg nach Budapest 200,00 Punkte erreichen. Auf weiblicher Seite sind bei mindestens einmal 160,00 Punkte erforderlich.

Diesen Wert haben aus deutscher Sicht die EM-Bronzemedaillengewinnerin Maike Halbisch (VfL Waiblingen) sowie die frühere Europameisterin Iris Schmidbauer (Dresdner SC 1898) in 2026 bereits überboten. Bei den Männern übertraf Manuel Halbisch (VfL Waiblingen) in Paris (FRA) zwar ebenfalls die geforderte Punktzahl, aber eben noch nicht im Rahmen eines Weltcups. „Der World Aquatics High Diving World Cup gewinnt weiter an Bedeutung. Mit Fort Lauderdale und Porto Flavia als Stationen der kommenden Saison bieten wir den Athletinnen und Athleten zwei herausragende Austragungsorte auf dem Weg nach Budapest 2027“, sagte Weltverbandspräsident Husain Al Musallam (KUW).

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